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Kia Venga

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Aktuelle Generation

Beschreibung

Serienbeschreibung

Die Bodengruppe stammt von den Modellen Soul und Hyundai i20. Allerdings verfügt der Kia Venga über einen auf 2,62 Meter verlängerten Radstand.


Vorderansicht - schräg
Hoch, geräumig und ausgesprochen praktisch.
Seitenansicht

Die Technik der ersten Generation des Kia Venga Die aus Stahlblech gefertigte Karosserie ist selbsttragend. Zur Serienausstattung aller Versionen gehört eine elektrische Zahnstangen-Servolenkung, die für den Minivan einen Wendekreis von nur 10,4 Metern zulässt. Weitere technische Details der ersten Baureihe sind unter anderem:

Einzelradaufhängung vorne mit Hilfsrahmen und MacPherson-Federbeinen Verbundlenkerachse hinten Schraubenfedern Gasdruckstoßdämpfer Stabilisatoren servo-unterstützte Zweikreisbremsanlage belüftete Scheibenbremsen vorn, Durchmesser 280 Millimeter Scheibenbremsen hinten, Durchmesser 258 Millimeter Vierkanal ABS mit EBD, BAS und ESC

Das Auto ist mit quer eingebauten Frontmotoren mit vier Zylindern, 16 Ventilen und Frontantrieb erhältlich. Alle Motoren arbeiten mit zwei oben liegenden Nockenwellen, die per Steuerkette angetrieben werden. Optional steht das Start-Stopp-System ISG zur Verfügung. Modelle mit ISG sind mit Leichtlaufreifen, einer Schaltpunktanzeige und einer intelligenten Lichtmaschinensteuerung ausgestattet. Als Getriebe sind manuelle Fünf- und Sechsgangschaltungen und eine vierstufige Automatik mit Wandlerüberbrückungskupplung vorgesehen. Der 1,6-Liter-Benziner, der mit einem CVVT-Motor ausgestattet ist, verfügt über eine Multi-Point-Einspritzung, eine kontaktlose Zündanlage und einen Dreiwege-Katalysator. Die zwei Diesel (CRDi) sind mit Rußpartikelfiltern ausgestattet und stehen mit 1,4 beziehungsweise 1,6 Litern Hubraum beim Händler. Die Leistung liegt zwischen 90 und 128 PS.

Die Koreaner planen aktiven UmweltschutzAuf der Mondial de l‘Automobil 2010 in Paris präsentiert sich der Eco Venga mit einem 75-PS-Dieselantrieb und dem Kia EcoDynamic-Paket. Neben dem Start-Stopp-System gibt es für dieses Fahrzeug ein modifiziertes Schaltgetriebe, Spritsparreifen und Leichtlauföle. Dadurch senkt sich der durchschnittliche Schadstoffausstoß auf 114 Gramm Kohlendioxid pro gefahrenem Kilometer. Ein Jahr später steht in Genf der Kia Venga EV im Mittelpunkt des Interesses. Dabei handelt es sich um ein seriennahes Konzept mit einem Elektromotor, der 109 PS leistet. Das maximale Drehmoment des elektrischen Kia Venga liegt bei 280 Newtonmeter. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 140 km/h und mit einer Batterieladung liegt die Reichweite bei etwa 180 Kilometern.

Die Ausstattung im Kia VengaVier verschiedene Ausstattungslinien mit den Bezeichnungen Attract, Vision , Spirit und Mind. Zur serienmäßigen Ausstattung gehören unter anderem:

sechs Airbags ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung ESC mit Traktionskontrolle Bremsassistent aktive Kopfstützen vorne Berganfahrhilfe elektrische Fensterheber vorn Zentralverriegelung

In den höheren Ausstattungsversionen stehen Klimaanlage oder Klimaautomatik, CD-Radio mit USB-Anschluss, Bordcomputer, Einparksensoren, Tempomat, Regen- und Lichtsensor, Nebelscheinwerfer oder eine Rückfahrkamera zur Verfügung. Ab der Serie Vision ist der Kia Venga auch mit einem Panorama-Glasschiebedach verfügbar. Es gibt darüber hinaus umfangreiches Zubehör und verschiedene Ausstattungspakete für den Kia Venga. Zum Eintritt in den Markt liegen die Preise zwischen 13.99 Euro für das Basismodell und 20.430 Euro für den Kia Venga Mind.

Die Sondermodelle des Kia VengaEin Jahr nach dem Verkaufsstart kommen die ersten Sondermodelle des Kia Venga heraus. Auf der Basis des Vision legt der südkoreanische Automobilproduzent den Kia Venga als Sun Edition auf, der über ein Smart -Key-System verfügt. Der Preis für dieses Sondermodell liegt Ende 2011 bei 12.990 Euro. Basierend auf dem Kia Venga Spirit erscheinen die Versionen Black- und Titanium-Collection. Highlights sind hier unter anderem:

Panorama-Glasschiebedach getönte Scheiben im Fond 17-Zoll Leichtmetallräder

Außerdem steht ein besonderes Design zur Verfügung. Der Kia Venga Black-Collection ist in Steinschwarz Metallic gehalten, während beim Kia Venga Titanium-Collection die Außenlackierung in Stahlgrau Metallic vorgenommen wird. 2012 kommen noch die Versionen Dream Team und Kia Venga Business Line dazu. Kia bietet für alle Modelle des Kia Venga die folgende Garantie:

sieben Jahre oder 150.000 Kilometer Laufleistung für das gesamte Fahrzeug (Lackgarantie 5 Jahre/150.000 Kilometer) 36 Monate Mobilitätsgarantie zwölf Jahre Durchrostungsgarantie bestimmte Verschleißteile (zum Beispiel die Batterie) erhalten 24 Monate Herstellergarantie und Audiosysteme 36 Monate

Wenn die Intervalle für den Service eingehalten werden, sind alle Garantien bei einem Verkauf übertragbar.

Die komfortable Ausstattung im InnenraumOptisch orientiert sich das Interieur am Kia Soul. Die Sitze sind entweder mit Stoff oder mit einer Kombination aus Stoff und Leder (nur im Modell Mind) bezogen. Der Kia Venga verfügt über fünf Sitze. Die hintere Rückbank lässt sich im Verhältnis 60:40 umklappen. Außerdem ist die Rückbank in der Neigung verstellbar und lässt sich verschieben. Der höhenverstellbare Ladeboden ist serienmäßig für alle Kia Venga vorgesehen. Ab der Version Vision gibt es zusätzlich ein Unterflurstaufach und ein Gepäcknetz. Das Ladevolumen des Kofferraums lässt sich von 314 auf 1.341 Liter erweitern. Nach einem Facelift, das unter anderem für mehr Sicherheit für die Insassen sorgt, erhält der Kia Venga im Euro- NCAP-Crashtest die Höchstwertung mit fünf von fünf möglichen Sternen.

Der Kia Venga im Vergleich zu den MitbewerbernIn seiner Klasse tritt der Kia Venga in den Wettbewerb mit dem Opel Meriva , dem Nissan Note , dem Citroën C3 Picasso und dem Honda Jazz ein. In einem Vergleichstest erreicht er dabei den ersten Platz. Diese Bewertung kommt unter anderem durch das gute Platzangebot, die Bedienfreundlichkeit und die gute Rundumsicht zustande. Im ersten Jahr werden in Deutschland 327 Fahrzeuge zugelassen. Damit liegt der Kia Venga knapp hinter den Mitbewerbern Mercedes Viano , Seat Exeo und Audi TT , aber noch vor dem VW Eos .

Test von Auto Bild für den Kia Venga100.000 Kilometer sind die Tester der Zeitschrift mit dem Kia Venga gefahren, bevor Sie einen Artikel mit einem ausführlichen Fahrbericht veröffentlichen. Das Testfahrzeug ist ein Kia Venga Vision mit einem 1,4-Liter-Benzinmotor mit 90 PS. Ausgestattet ist das Auto unter anderem mit einem Winter- und Bluetooth-Paket und Start-Stopp-System. Der Preis liegt bei 16.710 Euro. Als Erstes fällt auf, dass der Kia Venga hoch, geräumig und ausgesprochen praktisch ist. Er bietet zahlreiche Ablagen und große Schalter auf der Mittelkonsole. Für eine Familie bietet der Kofferraum ausreichend Platz für Kinderwagen und andere Utensilien und ein Kindersitz lässt sich mit wenigen Handgriffen auf der Rückbank montieren. Durch das Start-Stopp-System reduziert sich der Verbrauch an Kraftstoff um knapp 0,2 auf kombiniert 6,43 Liter Benzin pro 100 gefahrene Kilometer. Der Kia Venga fährt sich eher gemächlich, aber von einem Minivan erwartet man auch nicht die Spritzigkeit eines Sportwagens. Darüber hinaus ist der Kia Venga robust und zuverlässig. Während der gesamten Testfahrt wurden weder die Bremsbeläge gewechselt noch Öl aufgefüllt. Das Gesamtkonzept bewerten die Tester als gut und stimmig und optisch setzt sich der Kia Venga durch sein modernes Exterieur deutlich von den Mitbewerbern ab.

Fazit:Wer 2015 auf der Suche nach einem Kia Venga ist, kann diesen nicht mehr als Neuwagen erhalten. Als Gebrauchtwagen erfreut sich der Südkoreaner allerdings sehr großer Beliebtheit. Dazu tragen unter anderem seine Wertbeständigkeit, die niedrige Reparaturanfälligkeit sowie der angemessen niedrige Kraftstoffverbrauch bei. Auch der Ausstoß an CO2-Emissionen (g/km) ist erfreulich gering und liegt im Bereich der Schadstoffnorm Euro 5. Die Autos sind gut durchdacht, bieten viel Platz und lassen sich leicht handeln. Die Angebote für gebrauchte Modelle beginnen bei etwa 8.000 Euro. Das ist unter anderem abhängig vom Baujahr, der Ausstattungsversion, der Laufleistung und dem Zustand des Kfz.