Kia Sportage (QL)Seit 2016

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(3 Testberichte)
Kia Sportage (QL) Bewertung 4.1/5 basierend auf 3 Testberichte.
Fahrzeugeinordnung

Mit dem Sportage 4 (QL) tritt Kia im Segment der kompakten SUV an. Mit der vierten Generation will sich Kia seit Anfang 2016 vor allem mit einem auffälligen Design, einer umfangreichen Ausstattung und einer überdurchschnittlichen Garantie profilieren. Weil die Fahrzeugklasse der Kompakt-SUV boomt, müssen sich die Koreaner einer harten Konkurrenz stellen: Wichtigster Wettbewerber aus Deutschland ist der VW Tiguan, bei den Japanern sind es Toyota RAV-4 und Nissan Qashqai und aus dem europäischen Ausland vor allem der Seat Ateca oder der Peugeot 3008 – nicht zu vergessen der Tucson von Hyundai, der Konzernmutter von Kia.

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Stärken
  • modisches Design
  • hochwertiger Innenraum
  • umfangreiche Extras
  • überdurchschnittliche Garantie
Schwächen
  • relativ geringe Motorenauswahl
  • starker Preisanstieg in höheren Versionen
  • keine alternativen Antriebe
Daten
Motorenwerte
Leistung
97 kW / 131 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
11,5 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
182 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
156 g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
6,7 l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
D

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Kia Sportage QL Innenansicht Studio Rückbank statisch beige
  • Kia Sportage QL Innenansicht Kofferraum statisch schwarz rot
  • Kia Sportage QL Aussenansicht Heck schräg statisch rot
  • Kia Sportage QL Innenansicht Studio Fahrerposition statisch schwarz
  • Kia Sportage QL Aussenansicht Front schräg dynamisch rot
  • Kia Sportage QL Innenansicht Studio Detail Panoramadach statisch beige schwarz
  • Kia Sportage QL Aussenansicht Front schräg dynamisch rot
  • Kia Sportage QL Aussenansicht Seite schräg statisch rot
  • Kia Sportage QL Innenansicht Studio Beifahrerposition statisch schwarz
  • Kia Sportage QL Aussenansicht Heck schräg dynamisch rot
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Die vierte Sportage-Generation steht exemplarisch für den Aufstieg der Koreaner. Haben diese ihre Autos früher nur über den Preis verkauft, gilt der kompakte SUV heute als Designerstück und punktet mit einer umfangreichen Ausstattung, einem vornehmen Ambiente und der siebenjährigen Garantie. Zugleich bietet er mehr Platz als früher und eignet sich deshalb noch besser als Familienauto. Da er den VW Tiguan beim Einstandspreis um satte 6000 Euro unterbietet, spricht viel für den schicken SUV aus Korea. Allerdings hat es Kia mit den Emotionen offenbar ein wenig übertrieben: Vor allem unbeladen ist der Sportage keine Sänfte und federt etwas herb. Und in den höheren Varianten wird er deutlich teurer.

Testberichte

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ADAC Auto-Test

Testergebnis vom 17.06.2016
KIA Sportage 1.6 T-GDI AWD Aut.
Fünftüriges SUV der unteren Mittelklasse (130 kW / 177 PS)
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  • ADAC-Urteil Technik/Umwelt
    rating
    2,5
  • ADAC-Urteil Autokosten
    rating
    5,2
Karosserie/Kofferraum: 2,3
Innenraum: 2
Komfort: 2,5
Motor/Antrieb: 1,8
Fahreigenschaften: 2,2
Umwelt/EcoTest: 4,2
Sicherheit: 1,6

Communitybewertungen

5 Sterne
2
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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AndreasAllrad am 5. September 2016

„Da müssen sich Kuga, Tiguan und Ateca nebst Genossen schon warm anziehen. 7 Jahre Garantie bietet aktuell nur der Koreaner/Punkt“

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holgi1808 am 8. Dezember 2016

„- Design - Motor - Getriebe - Platzangebot - Ausstattung (wir haben Vollausstattung) - Garantie“

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alemdardaglar am 7. August 2016

„Das Design innen als auch von außen“

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Motoren

Motoren

Obwohl Kia mit zwei Benzinern und drei Selbstzündern nur eine eingeschränkte Auswahl anbietet, decken die Koreaner beim Sportage fast alle Kundenbedürfnisse ab: Es gibt ein preisgünstiges Einstiegsmodell, einen sparsamen Diesel und sogar zwei Motoren, die mit ihrer hohen Leistung etwas mehr Fahrspaß versprechen. Außerdem drückt der Hersteller mit seinem Downsizing-Konzept die Steuerlast für die Benziner wirkungsvoll. Dass der Hybrid fehlt, kann man verschmerzen, schließlich hat Kia als Alternative den Niro ins Programm genommen.

  • zwei Benziner, drei Diesel von 115 bis 185 PS
  • Allrad für viele Varianten
  • kein Hybrid
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Sicherheit

Sicherheit

Auf der passiven Seite ähnlich ausgestattet wie die Konkurrenz, will der Sportage vor allem mit seinen aktiven Assistenzsystemen punkten. Zwar hat er da tatsächlich mehr zu bieten als viele andere Import-Modelle. Doch gibt es viele der innovativen Extras nur gegen Aufpreis.

  • sechs Airbags
  • Berganfahrhilfe
  • Bergabfahrhilfe
Sicherheitsausstattung anzeigen
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Ausstattung

Ausstattung

Mehr Ausstattungs- als Motorvarianten – so macht Kia den Kunden die Auswahl schwerer als viele andere Hersteller. Zwar ist die Liste lang und der Vergleich kompliziert, aber dafür findet in dieser Vielfalt jeder ein Auto nach seinem Geschmack. Wie weit das Programm aufgefächert ist, zeigen die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Varianten: Selbst bei gleicher Motorisierung kommen teilweise über 8000 Euro zusammen, und zwischen dem billigsten und dem teuersten Sportage liegen über 20.000 Euro.

Zur Serienausstattung gehören:

  • CD-Radio
  • Klimaanlage
  • Leichtmetallfelgen
Ausstattungsdetails anzeigen
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Der Kia Sportage ist ein kompakter Geländewagen auf der Höhe der Zeit, der in einem der am dichtesten besetzten Segmente des Marktes gegen Erfolgsmodelle wie den VW Tiguan, den Hyundai Tucson, den Toyota RAV-4 oder den Nissan Qashqai antritt. Weniger langweilig als ein Kombi und ähnlich praktisch wie ein Van will er ein modernes Familienfahrzeug sein, bei dem die Geländetauglichkeit zur Nebensache wird. Nicht umsonst steht der Allradantrieb nur für die Hälfte der Modelle zur Verfügung.


Vorderansicht - schräg
Gegenüber dem Vorgänger sind die Platzverhältnisse besser geworden.
Seitenansicht

Der Sportage sieht gut aus, setzt aber nicht nur auf den schönen Schein. Gegenüber dem Vorgänger sind die Platzverhältnisse nochmals besser geworden. Auch im Fond finden Passagiere genügend Beinfreiheit vor, und der Kofferraum liegt über Klassendurchschnitt. So ermittelt der in dieser Beziehung strenge ADAC ein Volumen von 400 bis 1395 Litern.

Mit seinen allerdings nicht übermäßig verbrauchsarmen Motoren deckt der Sportage ein breites Spektrum zwischen Vernunft und Vergnügen ab. In den Basisvarianten komfortabel und kompromissbereit abgestimmt, gibt er sich allerdings in den sportlichen Versionen etwas stramm und deshalb nicht mehr ganz so familienfreundlich. Dazu tragen auch die 19-Zoll-Felgen bei, die ab der Ausstattungslinie Spirit serienmäßig sind.

Überraschend sind Ambiente und Ausstattung des kompakten SUV. Dank nobler Materialauswahl und feiner Verarbeitung können es die gehobenen Modellvarianten des Kia im Cockpit mit den deutschen Modellen in seiner Liga aufnehmen. Und mit Extras wie der Fußgängererkennung für den Notbremsassistenten oder der sensorgesteuerten Heckklappe ist er vielen Konkurrenten sogar voraus.

Auf Augenhöhe mit den Platzhirschen – das gilt aber nicht nur für Technik, Komfort- und Assistenzsysteme, sondern auch für den Preis. Das Basismodell für 19.990 Euro ist Augenwischerei, ein konkurrenzfähiger Kia kostet kaum weniger als der vergleichbare VW Tiguan, bietet dafür aber eine mehr als doppelt so lange Garantie und als Bonus das kostenlose Navigations-Update für sieben Jahre.

Fazit zum Kia Sportage 4 (QL)

Er sieht gut aus, fährt ordentlich, hat reichlich Platz und bietet mehr Ausstattung als viele andere – selbst wenn der Kia Sportage in der vierten Generation längst kein Schnäppchen mehr ist, macht er damit eine gute Figur und muss sich auch hinter Modellen wie dem Klassenprimus VW Tiguan nicht verstecken. Im dichten Feld der kompakten Geländewagen schwimmt Kia so nicht nur mit, sondern ist beim Ritt auf der SUV-Welle obenauf.