Jeep Wrangler (JK)Seit 2007

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(4 Testberichte)
Jeep Wrangler (JK) Bewertung 3.4/5 basierend auf 4 Testberichte.
Preis
für Wrangler Hard-Top 3.6 Automatik (Benzin, 284 PS)
Fahrzeugeinordnung

Der Wrangler ist der Ur-Jeep schlechthin. Auch heute noch besitzt er viele optische Gemeinsamkeiten mit dem militärischen Urvater, dem Willys-Jeep aus den vierziger Jahren. Bis 1997 hieß er CJ, bekam dann den Namen Wrangler, den er bis heute trägt. Der Jeep Wrangler ist seit 2007 auf dem Markt in einer drei- und fünftürigen Version. Der längere Wrangler fährt unter dem Namen Unlimited. Vor allem die klassische kurze Ausgabe hat immer noch viel gemeinsam mit dem Urmodell, ist aber mittlerweile einen guten Meter länger und fast doppelt so schwer. Neben seinen überragenden Geländeeigenschaften ist der heutige Wrangler auch einigermaßen alltagstauglich. Echte vergleichbare Konkurrenten, wenn auch ein bis zwei Nummern größer, sind der Land Rover Defender, die Mercedes G-Klasse und der Toyota Landcruiser.

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Stärken
  • gute Geländeeigenschaften
  • starke Motoren
  • gute Serienausstattung
Schwächen
  • begrenztes Platzangebot
  • wenig Komfort
  • mäßige Sicherheitsausstattung
Daten
Motorenwerte
Leistung
209 kW / 284 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
8,1 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
180 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
263 g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
11,3 l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
G

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Jeep Wrangler JK Innenansicht Kofferaum Rücksitzbank umgeklappt
  • Jeep Wrangler JK Aussenansicht Front dynamisch rot
  • Jeep Wrangler JK Aussenansicht Front schräg dynamisch Wasser grau
  • Jeep Wrangler JK Innenansicht Armaturenbrett
  • Jeep Wrangler JK Aussenansicht Front schräg statisch grün
  • Jeep Wrangler JK Aussenansicht Front schräg statisch rot
  • Jeep Wrangler JK Innenansicht Detail Kombiinstrument Tacho
  • Jeep Wrangler JK Innenansicht Vordersitze und Armaturenbrett beifahrerseitig
  • Jeep Wrangler JK Aussenansicht Front schräg statisch grün
  • Jeep Wrangler JK Aussenansicht Front schräg statisch hellblau
  • Jeep Wrangler JK Aussenansicht Heck schräg statisch hellblau
  • Jeep Wrangler JK Aussenansicht Heck schräg statisch rot
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Die kantige Karosserie, der senkrechte Kühler mit sieben Lüftungsschlitzen und runden Scheinwerfern sowie die betont rechteckigen Kotflügel inklusive Trittbrettern und der aufrechte Dachaufbau signalisieren ganz klar: Hier kommt der echte Jeep. Der klassische US-Geländewagen hat wie kaum ein anderer Offroader das Image des Abenteurers und Spaßmobils für harte Männer. Dabei ist er inzwischen sogar etwas komfortabler geworden, kommt auf Wunsch mit Sitzheizung, Klimaautomatik und Navigationssystem.

Vor allem die kurze Version aber, noch klassisch auf einem Leiterrahmen basierend, bleibt mit zuschaltbarem Allradantrieb, Geländeuntersetzung und Achssperren nach wie vor stark im Gelände. Wo der kurze Radstand hier von Vorteil ist, sorgt er auf und abseits der Straße mitunter für eine ziemliche Hoppelei. Auch der Platz auf der Rücksitzbank ist ziemlich unbequem, taugt eher im umgeklappten Zustand als Ladefläche. Dafür machen die starken Diesel- und Benzin-Motoren mit 200 PS und 284 PS richtig Spaß. Dass man ihn geschlossen mit Hardtop oder Softtop und offen fahren kann, unterstreicht den Unterhaltungswert des Jeeps zusätzlich.

Communitybewertungen

5 Sterne
0
4 Sterne
2
3 Sterne
2
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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onlinemotor am 28. Juli 2012

„Fazit Wer einen burschikosen, echten Allradler auch für die unwegsamen Dinge im Leben benötigt, der wird beim Jeep Wrangler zuvorkommend bedient. Der Wrangler 2.8i CRD Unlimited Sahara kostet laut Liste 35.950 Euro. Ledersitze sind für 1.200 Euro, ein Komfort & Soundsystem ist für 1.250 Euro im Angebot. Der Aufpreis für die „Unlimited“ (viertürige Karosserieform) beträgt bei gleicher Motorisierung 3.200 Euro. Der Aufpreis für die „Rubicon“ Ausführung allerdings beschränkt auf die Diesel-Motorisierung in der Automatikversion beträgt 1.825 Euro. Chrysler Jeep gewährleistet ab dem Tag der Erstzulassung eine kostenlose 6-Jahre-Sorglos Garantie. Zu verbessern gäbe es ein Automatikgetriebe mit mehr Gangstufen, so dass eine spontanere Gasannahme und Umsetzung unterstützt wird. Auch würde sich durch eine Verkürzung und Vermehrung der Gangsprünge der Mehrverbrauch von der Automatikversion zur 6-Gang-Handschaltung deutlich reduzieren. 1.000kg gebremste Anhängelast für Testwagen wirkt wenig überzeugend und ist eine Steilvorlage für eine entsprechend notwendige Überarbeitung.“

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ThortyS am 3. August 2011

„Das ist schon mein zweiter Wrangler, und sicher nicht mein letzter! Ein Fahrzeug im Grunde voller Nachteile: Teuer, langsam, durstig, relativ simpel verarbeitet. Aber kein anderes Fahrzeug schafft es auch nach Jahren jeden Tag aufs neue, mir beim öffnen des Garagentor ein Grinsen ins Gesicht zu zaubern. Mehr Charakter auf 4 Rädern geht kaum...“

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markusbre am 18. Januar 2013

„Wer ein robustes Fahrzeug sucht das auf und abseits der Straße jede Menge Fahrspass bietet und das dazu noch erstaunlich zuverlässig ist, macht mit dem Jeep nichts falsch.“

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Motoren

Motoren

Fahrer des Jeep Wrangler sind generell gut motorisiert. Die vernünftige und sparsamere Version ist zweifellos der 2,8-Liter-Common-Rail-Dieselmotor mit 200 PS, einem maximalen Drehmoment von 460 Nm und 5-Gang-Automatikgetriebe. Noch mehr Leistung bietet der 3,6-Liter-V6-Benziner mit 284 PS, der 347 Nm Drehmoment schafft und ebenfalls mit einem 5-Gang-Automatikgetriebe ausgestattet ist. Beim Verbrauch liegt der Diesel mit 9,0 Litern deutlich günstiger als der Sechszylinder mit 11,0 bis 11,6 Litern. Allerdings kann der Verbrauch in der Praxis diese Normwerte noch deutlich übertreffen. Beim Diesel sind auch 10,0 Liter nicht ungewöhnlich.

  • Vierzylinder (Diesel) und Sechszylinder (Benzin)
  • zuschaltbarer Allradantrieb
  • 5-Gang-Automatikgetriebe
  • Geländeuntersetzung, entkoppelbarer Frontstabilisator
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Sicherheit

Sicherheit

Bei der Sicherheitsausstattung macht sich das relativ hohe Alter des Jeep Wrangler bemerkbar. Es gibt nur zwei Airbags serienmäßig, und Seitenairbags sind den Ausstattungen Sahara und Rubicon vorbehalten. Alle Versionen des Wrangler haben dazu noch eine Geschwindigkeitsregelanlage und Bergan- und Bergabfahrhilfe. Moderne Assistenzsysteme sind weder in Serie noch gegen Aufpreis im Angebot.

  • zwei Airbags
  • Geschwindigkeitsregler
  • Berganfahrhilfe
Sicherheitsausstattung anzeigen
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Ausstattung

Ausstattung

Von Haus aus ist der Jeep Wrangler ein eher rustikales Fahrzeug mit wenig Komfort. Neben der eher kargen Basisausstattung, die aber immerhin serienmäßig eine Klimaautomatik und eine Geschwindigkeitsregelanlage enthält, gibt es die nächst höheren Ausstattungen Sahara und Rubicon, zusätzlich mit Features wie Seitenairbags oder ein Multimediasystem. Ledersitze und Navigationssystem gibt es für die beiden besseren Versionen gegen Aufpreis. Das Modell Rubicon entspricht bis auf ein besseres Allradsystem für den anbitionierten Gelandeeinsatz der Ausstattung des Sahara.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Klimaautomatik
  • Geschwindigkeitsregelanlage
  • 18-Zoll-Leichtmetallräder
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Pure Nostalgie für Offroad-Fans bietet der Jeep Wrangler, der mit seiner urwüchsigen Optik an das Original aus den vierziger Jahren erinnert, stark im Gelände ist und sogar inzwischen etwas Komfort bietet.


Vorderansicht - schräg
Der Wrangler ist eindeutig ein Spaßfahrzeug, das man nicht aus wirtschaftlichem Kalkül kauft.
Seitenansicht

Es gibt mittlerweile ein sehr großes Angebot an echten und vermeintlichen Geländewagen. Aber keiner von ihnen hat so viel Historie und Tradition und ein derart rustikales Image wie der Jeep Wrangler. Sein Urahn, der Willys Overland, war der US-Militärjeep aus den vierziger Jahren. Noch heute lebt der Wrangler von seiner eigenwilligen Kombination aus Nostalgie, Offroad-Kompetenz und Fahrspaß. Gerade der kurze Wrangler ist abseits der Straßen gut unterwegs, bietet mit dem 200 PS starken Vierzylinder-Diesel und dem 284 PS starken Sechszylinder-Benziner viel Fahrspaß. Dafür sind dann auch die Verbrauchswerte etwas höher als bei der bürgerlichen SUV-Konkurrenz.

Ein geländetaugliches Allrad-Cabrio

Dafür kann man den kurzen Jeep wahlweise mit Hardtop oder auch als Softtop oben ohne bewegen, was den Spaß auf und abseits der Straße noch intensiviert. Der rustikale US-Jeep hat allerdings auch einige Nachteile. Das Platzangebot beim Dreitürer ist sehr bescheiden, der Kofferraum mit 142 Litern winzig. Der Fahrkomfort hält sich bei dem mit zwei Starrachsen ausgestatteten Jeep in Grenzen. Und die Sicherheitsausstattung lässt auch zu wünschen übrig. Zwei Airbags sind Serie, zwei weitere Seitenairbags gibt es nur in den besseren Ausstattungen.

Sparsame Sicherheitsausstattung

Und auch bei den Assistenzsystemen muss der Jeep passen. Der Wrangler ist eindeutig ein Spaßfahrzeug, das man nicht aus wirtschaftlichem Kalkül kauft. Es gibt viele Geländewagen, die besser ausgestattet, wirtschaftlicher und umweltbewusster sind. Aber keiner, der das Original im Namen trägt.

Fazit zum Jeep Wrangler

Man könnte den Jeep Wrangler durchaus mit dem Käfer oder dem Porsche 911 vergleichen. Als Synonym für eine ganze Fahrzeuggattung wurde er über die Jahrzehnte kontinuierlich weiterentwickelt, sieht aber im Prinzip immer noch so aus wie das Original. Und er fährt sich wie er aussieht. Ein robuster und kantiger Offroader, der seine Passagiere gerne mal durchschüttelt, mit wenig Fahrkomfort und ergonomischen Schwächen. Das Softtop beispielsweise ist mit Knöpfen und Reißverschluss etwas umständlich ab- und anzumontiern, was man aber schnell vergisst, wenn einem der Wind um die Nase weht.