Infiniti M (Y51)Seit 2010

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  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Fahrzeugeinordnung

Der Infiniti M, eine Limousine der oberen Mittelklasse von Nissans Nobelmarke, kam 2010 auf den europäischen Markt. Dabei handelte es sich um die dritte Generation des M, da das Modell in Nordamerika bereits seit Längerem verkauft wurde. Den 4,94 Meter langen M gab es als viertürige Limousine mit Sechszylinder-Motoren sowie in einer Hybridversion. Seit 2013 wird der M als Q70 vermarktet. Konkurrenten sind Audi A6, BMW 5er, Lexus GS und Mercedes-Benz E-Klasse.

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Stärken
  • gutes Platzangebot
  • umfangreiche Serienausstattung
  • hoher Fahrkomfort
Schwächen
  • kleiner Kofferraum beim Hybridmodell
  • eingeschränkte Sicht nach hinten
  • dünnes Händlernetz

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Daten
Motorenwerte
Leistung
235 kW / 320 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
6,2 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
250 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Infiniti M Y51 Aussenansicht Front schräg statisch grau
  • Infiniti M Y51 Innenansicht statisch Vordersitze und Armaturenbrett
  • Infiniti M Y51 Aussenansicht Front schräg statisch grau
  • Infiniti M Y51 Aussenansicht Front schräg statisch grau
  • Infiniti M Y51 Aussenansicht Front schräg statisch grau
  • Infiniti M Y51 Aussenansicht Seite schräg statisch silber
  • Infiniti M Y51 Aussenansicht Heck schräg statisch grau
  • Infiniti M Y51 Aussenansicht Front schräg dynamisch grau
  • Infiniti M Y51 Aussenansicht Seite statisch grau
  • Infiniti M Y51 Aussenansicht Seite statisch grau
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Infiniti M ist eine Limousine der oberen Mittelklasse mit einer ausgewogenen Kombination aus Luxus und Sportlichkeit. Mit einer Außenlänge von 4,94 Metern übertraf der M die meisten Konkurrenzmodelle. Zudem hatte er ein gutes Platzangebot und vor allem eine gute, bei den Topausstattungen auch sehr gute Serienausstattung inklusive zahlreicher Assistenzsysteme. Hochwertige Materialien und eine gute Verarbeitung zählten zu den weiteren Qualitäten des Infiniti. Mit den drei Motoren, vom 238 PS im Sechszylinder-Diesel bis zum 364 PS starken Hybrid, ist der Infiniti gut bis sehr gut motorisiert. Vor allem der Hybrid bietet Top-Fahrleistungen, bringt bei höherem Tempo aber kaum Verbrauchsvorteile gegenüber dem Diesel. Der Kofferraum fasst 500 Liter, im Hybrid sind es nur magere 350 Liter.

Motoren

Motoren

Beim Infiniti M konnte man zwischen drei sehr unterschiedlichen Motorisierungen wählen, die preislich nicht weit voneinander entfernt waren. Es gab einen Diesel M30d mit sechs Zylindern, drei Litern Hubraum und 238 PS Leistung. Noch mehr Power bot der M37 mit seinem 3,7-Liter-Sechszylinder-Benziner mit 320 PS. Ab 2011 wurde außerdem noch ein Hybridmodell mit einem 3,5-Liter-Sechszylinder-Benziner mit 306 PS in Kombination mit einem 68 PS starken Elektromotor angeboten. Die Systemleistung bei diesem Modell lag bei 364 PS. Beim Infiniti M waren Heckantrieb und ein 7-Gang-Automatikgetriebe Standard. Die offiziellen Verbrauchswerte lagen bei 6,9 Litern beim Hybrid, 7,5 Litern beim Diesel und 10,2 Litern beim Benziner.

  • Sechszylinder (Benzin), Sechszylinder (Diesel), Sechszylinder-Hybrid
  • Heckantrieb
  • 7-Gang-Automatikgetriebe
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Sicherheit

Sicherheit

Der Infiniti M wurde keinem Euro-NCAP-Crashtest unterzogen, bekam aber 2013 beim Test des amerikanischen IIHS Instituts durchweg gute Bewertungen. Serienmäßig hat der Infiniti M sechs Airbags an Bord, einen Geschwindigkeitsbegrenzer und eine Rückfahrkamera. Gegen Aufpreis oder in besseren Ausstattungsversionen gibt es eine intelligente Geschwindigkeitsregelung, einen Toter-Winkel- und Auffahr-Warner, einen intelligenten Bremsassistenten, einen Spurverlassenswarner sowie eine Fahrzeug-Annäherungswarnung für Fußgänger.

  • sechs Airbags
  • Rückfahrkamera 
  • Geschwindigkeitsbegrenzer
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Ausstattung

Ausstattung

Recht umfangreich war beim Infiniti M die Auswahl an Ausstattungen. Neben der Basisausstattung Infiniti M gab es jeweils eine GT- und eine GT-Premium-Ausstattung sowie eine S- und eine S-Premium-Ausstattung. Zur Basisausstattung zählten unter andrem Klimaautomatik, Bi-Xenonscheinwerfer, ein schlüsselloses Zugangssystem, eine Rückfahrkamera und 18-Zoll-Leichtmetallräder. Ledersitze gehörten ab der GT-Ausstattung zur Serie. Die beiden Versionen S und S Premium bekamen serienmäßig unter anderem ein Sportfahrwerk und eine aktive Allradlenkung.

Zur Serienausstattung gehörten:

  • Klimaautomatik
  • 18-Zoll-Leichtmetallräder
  • Vordersitze elektrisch verstellbar
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Mit dem Infiniti M bot die Nobelmarke von Nissan eine hochwertige Limousine der oberen Mittelklasse mit ausgewogene Fahreigenschaften, hochwertiger Qualität und umfangreicher Ausstattung.


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Ein Achtzylinder wurde nur in den Nordamerika angeboten.
Seitenansicht

Mit dem Modell M trat Infiniti mit klassischen Stärken der Nissan-Nobelmarke wie moderner Technik, umfangreicher Serienausstattung und hochwertiger Verarbeitungsqualität in Konkurrenz zu etablierten Größen wie dem Audi A6, BMW 5er und der E-Klasse von Mercedes-Benz. Dafür gab es zunächst zwei bewährte Sechszylinder-Motoren, als Diesel mit 3,0 Liter Hubraum und 238 PS und als Benziner mit 3,7 Liter Hubraum und 320 PS. 2011 ergänzte ein Hybridmodell mit einem 306 PS starken 3,5-Liter-Sechszylinder und einem 68 PS starken Elektromotor das Angebot. 

Wenig Nachfrage trotz guter Qualitäten

Ein großer Erfolg wurde der Infiniti M dennoch nicht. Auch wenn die Hybridversion kaum mehr kostete als der Diesel sowie erheblich mehr Leistung und Fahrkomfort bot. Dabei bot der Infiniti M ausgewogene Fahreigenschaften mit großer Stabilität, einen guten Kompromiss aus Sportlichkeit und Komfort sowie bequeme Sitze, die sich elektrisch verstellen lassen. Dank der serienmäßigen Doppelverglasung dringen wenig Geräusche in den Innenraum.

Viel Luxus und Technik serienmäßig

Erstaunlich groß war das Angebot an verschiedenen Ausstattungen. Ganze fünf verschiedene Versionen gab es, wobei schon die Basisversion sehr gut bestückt war, unter anderem mit Klimaautomatik, Bi-Xenonscheinwerfern, schlüssellosem Zugangssystem, Rückfahrkamera und 18-Zoll-Leichtmetallrädern. Die Topversionen hatten dazu noch Ledersitze und zahlreiche Assistenzsysteme an Bord. Beim Infiniti M fehlt es auch für Oberklasseverhältnisse an nichts. Nur ein Achtzylinder-Motor blieb der großen Limousine verwehrt. Der wurde nur in Nordamerika angeboten. Als Gebrauchte sind die Limousinen heute rar und auch nicht billiger als die etablierte deutsche Konkurrenz. Für die Dieselversion Infiniti M30d, die meistverbreitete Modellvariante, zahlt man zwischen 15.000 Euro und 25.000 Euro. Etwas teurer und noch seltener sind die Hybridversionen M35h. Im Sommer 2013 wurde aus dem M der Infiniti Q70.

Fazit zum Infiniti M

Infiniti ist hierzulande eine wenig bekannte Marke. Dabei hat der Nobelableger von Nissan eine lange Tradition und ist in Nordamerika seit Jahren recht erfolgreich. Der Infiniti M ist eine viertürige Limousine der oberen Mittelklasse mit hoher Fahrkultur und Qualität sowie mit sehr gutem Ausstattungsniveau. Mit einem Benzin- und einem Diesel-Sechszylinder-Motor mit 320 bzw. 238 PS sowie einem Hybridmodell mit 364 PS Systemleistung zeigt sich die Limousine auch antriebsseitig konkurrenzfähig. Der Hybrid blieb jedoch ein Außenseiter. Am besten verkaufte sich der Diesel, wenn auch auf ebenfalls ziemlich niedrigem Niveau. Gebrauchte Infiniti M gibt es heute ab 13.000 Euro bis 25.00 Euro und damit nicht spürbar günstiger als die Konkurrenz. Dafür erwirbt der Käufer eine noble Limousine, die nicht an jeder Ecke steht. 

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