Hyundai Kona (Serie)

Alle Modelle mit Tests, Daten, Preisen und Kosten

Der Hyundai Kona ist ein kleines SUV und rundet Hyundais SUV-Palette nach unten ab. Der auffällig beplankte Crossover mit den Scheinwerferschlitzen ist zudem das neueste Produkt aus der Sparte der Lifestyle-Offroader bei den Koreanern. Seit Herbst 2017 ist er am Markt. Eine elektrische Version ist bereits angekündigt.

Daten

Daten

Der Hyundai Kona ist 4,17 Meter lang, 1,80 Meter breit und 1,55 Meter hoch. Er bietet Platz für fünf Personen und 361 Liter Gepäck sowie 50 Liter Treibstoff. Die Anhängelast liegt bei 1,2 Tonnen. Die Auswahl unter der Motorhaube ist dürftig: Es gibt einen Dreizylinder-Benziner mit einem Liter Hubraum und 120 PS Leistung, der das Auto über sechs handgeschaltete Gänge auf bis zu 181 km/h beschleunigt sowie 5,2 Liter Super nach Norm (117 g/km CO2) verbraucht. Dazu gesellt sich ein 1,6-Liter-Vierzylinder mit 177 PS, Allradantrieb und Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, der etwas schneller (bis zu 205 km/h), aber mit 6,7 Litern nach Norm (153 g/km CO2) auch durstiger ist. 

  • nur zwei Benziner im Angebot 
  • Platz für fünf Personen 
  • 361 Liter Gepäckraum 
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Test

Test

Das kleine SUV fährt sich agil, lenkt direkt, ist gut verarbeitet und in der Basisausführung bereits gut ausgestattet. Die Auswahl an Assistenzsystemen ist ebenfalls gelungen: Querverkehrswarner und aktiver Spurhalter oder auch das Head-up-Display lassen manchen Wettbewerber rückständig aussehen. Allerdings ist ein adaptiver Tempomat nicht verfügbar. Während dem Dreizylinder schneller die Kraft ausgeht, ist der 1,6-Liter-Vierzylinder mit mehr Dampf bei der Sache. Hinten sitzen zumindest zwei Erwachsene für die Klasse recht bequem. Kopf- und Beinfreiheit sind durchschnittlich, den vorderen Sitzen fehlt es allerdings an Seitenhalt. Das Basismodell ist mit einem LCD-Display ausgestattet, über das aber immerhin das Telefon via Bluetooth gekoppelt werden kann. Gegen Aufpreis gibt es einen Touchscreen.

  • agiles Handling 
  • spritzige Motoren 
  • kein adaptiver Tempomat erhältlich
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Preise

Preise

Preislich bewegt sich der Hyundai Kona auf dem Niveau vergleichbarer SUV anderer Importmarken. Ein VW T-Roc mit ähnlicher Motorisierung ist schon fast 3.000 Euro teurer. Der Einstiegspreis beträgt 17.500 Euro für den Dreizylinder - inklusive der großzügigen Neuwagengarantie von fünf Jahren. Wer 57 PS mehr und Allradantrieb will, muss für den größeren Vierzylinder mindestens 25.000 Euro bezahlen. Auch die Preise für Extras sind klassenüblich kalkuliert. Ein Schiebedach wird mit 600 Euro berechnet, LED-Scheinwerfer mit 900 Euro oder ein Navigationsgerät ab 850 Euro. Die Serienausstattung umfasst unter anderem einen Spurhalteassistenten, einen Tempomaten, einen Müdigkeitswarmer sowie eine Klimaanlage. Wer die Top-Version bestellt, bekommt fürs Navigationssystem (auto)lebenslang Karten-Updates, wofür manch anderer Hersteller gern noch mal abkassiert.

  • moderate Anschaffungspreise 
  • fünf Jahre Garantie 
  • gute Serienausstattung 
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Beschreibung

Serienbeschreibung

Mit einer Fahrzeuglänge von 4,17 Meter ist der Hyundai Kona unterhalb des gut 30 Zentimeter längeren Tucson angesiedelt. Er tritt gegen andere rollende Mini-Hochsitze wie etwa den Citroën C3 Aircross, den Opel Crossland X, den Fiat 500 X, den VW T-Roc oder den Mazda CX-3 an.


Das Design des Kona ist modisch-dynamisch und stammt von Luc Donckerwolke.

Innerhalb des Hyundai-Kia-Konzerns grenzt sich der Kona vom ähnlich dimensionierten Kompakt-SUV Kia Stonic durch den optionalen Allradantrieb ab. Generell ist der Kona im Vergleich das dynamischere Auto – was sich zum einen an Motordaten und Fahrleistung zeigt, zum anderen bereits von außen erkennbar ist. Das Design des Wagens ist modisch-dynamisch und unter der Verantwortung von Luc Donckerwolke entstanden, der lange Zeit beim Volkswagen-Konzern tätig war und Supersportler wie den Lamborghini Murciélago zeichnete, aber auch das fitnessbetonte Design bei Seat über Jahre prägte. 

Die Highlights des Designs beim Kona sind: die am Übergang von Motorhaube und Kühler positionierten Frontscheinwerfer oberhalb der Nebellichter, die schlitzförmigen Heckleuchten, ein Diffusor sowie der Zweifarbenlack. Im Innenraum setzt sich die Verspieltheit fort. Es gibt bunt gestaltete Konsolen und viele Individualisierungsmöglichkeiten. Platz ist für fünf Passagiere und standardmäßig 361 Liter Gepäck. Wird die Rückbank umgeklappt, sind es 1.143 Liter.

 

Elektroversion mit bis zu 500 Kilometer Reichweite angekündigt 

Die Motorenauswahl ist vergleichsweise dürftig. Im Laufe des Jahres 2018 soll ein neu entwickelter Diesel in zwei Leistungsstufen (115 PS und 136 PS) sowie ein Elektroantrieb ergänzt werden. Eine Akkuladung soll für eine Strecke von 500 Kilometern reichen. Derzeit zu haben sind lediglich ein Dreizylinder-Benziner mit 120 Turbo-PS sowie ein ebenso aufgeladener Vierzylinder mit 177 PS. Der schnellere Kona erreicht 205 km/h Höchstgeschwindigkeit, während der langsamere bei 181 km/h den Vortrieb einstellt.

Erstmals ist mit dem Kona ein Hyundai mit Head-up-Display zu bekommen. Dabei werden Fahr- und Navigationsdaten allerdings nicht auf die Frontscheibe projiziert, sondern auf eine preisgünstigere, ausfahrbare und transparente Kunststoffscheibe oberhalb des Kombiinstruments. Während Müdigkeitswarner, Geschwindigkeitsregelanlage und Spurhalteassistent serienmäßig eingebaut sind, stehen weitere Assistenten in der Optionsliste. Dazu gehören Park- und Regensensoren sowie Querverkehr- und Spurwechselwarner. Smartphone-Anbindungen via Apple CarPlay und Android Auto sind gegen Aufpreis möglich. Auch kann das Smartphone in einer Schale induktiv geladen werden. Bereits ab Werk ist der Kona recht gut ausgerüstet. Die Auswahl an weiteren Gimmicks und nützlichen Extras ist groß.

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