Deutschlands größter Fahrzeugmarkt

Ford Kuga (DM3)

Geschlossen20122020
(27 Bewertungen)
Gebraucht ab
200 €
Leasing ab
250 €
Fahrzeugeinordnung

Die zweite Generation des Ford Kuga ist seit 2013 auf dem Markt und gehört mit einer Länge von 4,52 Metern zu den größeren Vertretern im Segment der kompakten SUV. Wie der 2008 eingeführte Vorgänger ist auch er ein Spross der globalisierten Ford-Markenstrategie. Er basiert technisch auf dem Ford Focus, wird für den europäischen Markt in Spanien produziert, hat seinen Stammmarkt aber in den USA, wo er unter dem Namen Escape verkauft wird. 2017 erhält der Kuga ein Facelift, das ihm unter anderem den neuen, trapezförmigen Kühlergrill der Marke beschert. Auch die Schalterflut im Cockpit hat Ford bereinigt. Die Konkurrenz des Kuga kommt vor allem aus Wolfsburg in Form des VW Tiguan, aber auch aus Korea mit dem Kia Sportage und dem Hyundai Tucson oder aus Japan mit dem Mazda CX-5.

Stärken
  • guter Sicherheitsstandard
  • großzügiges Raumangebot
  • für einen SUV agiles Fahrverhalten
Schwächen
  • nicht billig
  • Materialqualität nur Mittelmaß
  • mäßige Garantieleistungen ab Werk
Leistung
88 kW / 120 PS
0 - 100 km/h
12,5 s
Höchstgeschwindigkeit
180 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
158 g/km
Verbrauch (komb.)*
7 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Ford hatte den SUV-Boom in Europa zunächst etwas verschlafen und kam erst 2008 mit dem Kuga auf den Markt. Inzwischen beweist der Hersteller aber ein recht glückliches Händchen bei seiner Weltauto-Strategie. Dass der Kuga im Kern ein Amerikaner ist, hat seinem Erfolg nicht geschadet. Allerdings hat Ford auch einen recht hohen Aufwand betrieben, um das SUV dem hiesigen Geschmack anzupassen. Der Kuga gehört mit seinem fein austarierten Fahrwerk und der direkten Lenkung zu den agilsten Vertretern seiner Klasse. Das 2017 durchgeführte Facelift soll einen der Schwachpunkte, die teilweise umständliche Bedienung, beseitigen. Zudem erhielt der Kuga den neuen Familiengrill von Ford und rückte damit im Kampf um den bulligsten Auftritt einige Plätze nach vorn.

Hier geht es zum Testbericht unserer Redaktion.

Testberichte

ADAC Auto-Test

Testergebnis vom 30. Mai 2017
FORD Kuga 2.0 TDCi 4x4Fünftüriges SUV der unteren Mittelklasse (132 kW / 180 PS)
Testbericht lesen
  • ADAC-Urteil Technik/Umwelt
    rating
    2,9
  • ADAC-Urteil Autokosten
    rating
    2,6
Karosserie/Kofferraum 2,3
Innenraum 2,3
Komfort 2,9
Motor/Antrieb 2,3
Fahreigenschaften 2,2
Umwelt/EcoTest 5
Sicherheit 2,3

Communitybewertungen

5 Sterne
1
4 Sterne
2
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
Antrieb
Fahrdynamik
Komfort
Emotion

Daenenfan
Gutverarbeitetes Fahrzeug, das die Erwartungen an ein Fahrzeug der Kategorie SUV sehr gut erfüllt. Dazu im Unterhalt günstig ( Betriebs- kosten ).Das Ganze zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis.
Glani96
Komme ich zum Fazit meines Test: Ich halte den Ford Kuga in seiner jetzigen Form und Aussattung (2016) sowie seiner Fahr- und Anhängerleistung für ein durchaus gelungenes und gut an die Käuferschichten angepasstes Fahrzeug. Auch die angebotenen Zusatzausstatungen sind in ausreichender Anzahl und Nutzungsvielfalten vorhanden - für jeden vom Technikfreak bis zum Sozialromantiker. Für mich ist der Kuga gerade im Hinblick auf die Anhängerleistung der Preis/Leistungssieger im mittleren SUV-Segment. Es bleibt abzuwarten wie der neue Kuga (Facelift) ab 01/2017 und der neue SEAT Ateca die Karten neu mischen werden.

Motoren

Bei den Motoren bieten andere Hersteller vielleicht mehr Auswahl, das Angebot für den Kuga ist aber völlig ausreichend. Es gibt einen 1,5-Liter-Benziner und einen 2,0-Liter-Diesel in jeweils drei Leistungsstufen zwischen 120 und 182 PS. Damit ist der Kuga nicht üppig, aber vollkommen ausreichend motorisiert. Die Diesel sind im schweren Kuga die ökonomischere, aber auch deutlich teurere Variante. So beträgt der Aufpreis vom 120-PS-Benziner zum 120-PS-Diesel stolze 3850 Euro.

  • Vierzylinder (Benziner und Diesel)
  • Start-Stopp-Automatik serienmäßig
  • Allradantrieb optional

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Obwohl der offizielle Crashtest des Ford Kuga schon ein paar Jahre zurückliegt, kann er weiterhin als sehr sicheres SUV gelten. Dafür bürgen sieben serienmäßige Airbags und eine Auswahl sinnvoller Assistenzsysteme. Diese müssen zwar durchweg extra bezahlt werden, doch das ist in der Branche üblich. Eine Ausnahme bildet der teurere VW Tiguan mit seinem serienmäßigen City-Notbremssystem.

  • Knieairbag für den Fahrer
  • pulsierendes Notbremslicht

Ausstattung

Im Ford Kuga hat zu Preisen ab 23.300 Euro bereits die Basisausstattung Trend alles Wesentliche an Bord – wie etwa eine Klimaanlage oder ein CD-Radio. Dazu kommen Besonderheiten wie Starterknopf, Sportsitze oder ein Tempomat.
Ein voll ausgestatteter Kuga überspringt locker die 40.000-Euro-Marke und dringt damit in Gefilde eines BMW X3 oder Audi Q5 vor.

Zur Serienausstattung gehören:

  • vier elektrische Fensterheber
  • Sportsitze vorn
  • manuelle Klimaanlage

Modellbeschreibung

Der Ford Kuga ist erst 2008 und damit relativ spät zum boomenden Markt der kompakten SUVs gestoßen. Er gehört zwar nicht zu den bekanntesten, aber inzwischen zu den erfolgreichsten Modellen im Ford-Sortiment, denn von den Verkaufszahlen her rangieren nur Fiesta und Focus vor ihm. Das liegt daran, dass sich immer mehr Käufer von den klassischen Mittelklasse-Limousinen ab- und der Gattung SUV zuwenden. Diese bieten eben eine altersgerechte Sitzposition bei zugleich jugendlicherem Image. So gestaltet sich der Ein- und Ausstieg auch im Kuga bedingt durch seine Höhe sehr bequem.


Das Fahrwerk wurde für den Einsatz im europäischen Markt neu abgestimmt.

Aber der Kuga bringt auch einige ganz individuelle Tugenden mit. So gehört er in der Klasse der kompakten SUVs zu den besonders fahraktiven Modellen, was durch die präzise Lenkung zusätzlich befördert wird. Die Federung tendiert zwar eher in die straffe Richtung, bietet aber in den meisten Fahrsituationen genügend Komfort, der sich im beladenen Zustand sogar noch verbessert.

Das Raumangebot ist für ein kompaktes Auto von 4,52 Metern Außenlänge recht üppig. So finden auf der Rückbank auch noch groß gewachsene Passagiere mit einer Körpergröße von 1,90 Metern Platz. Ähnlich zwigt sich die Lage im Laderaum, für den der ADAC Werte zwischen 445 und 1700 Litern ermittelte. Damit kann der Kuga auch als Kombi-Ersatz dienen.

Das für 2017 anstehende Facelift soll nicht nur der Außenwirkung, sondern auch der Bedienung im Innenraum zugutekommen. So wird der Armaturenträger zugunsten eines großen Farbdisplays entrümpelt. Der Kuga scheint also für seine zweite Lebenshälfte gut gerüstet. Allerdings ist in der Zwischenzeit auch ein neuer VW Tiguan erschienen, der dem Kuga in Vergleichstests meist keine Chance lässt.

Fazit zum Ford Kuga DM3

Auch wenn der Ford Kuga amerikanische Wurzeln hat, ist er kein SUV der weichgespülten Sorte. Das Fahrwerk wurde für den Einsatz im europäischen Markt neu abgestimmt und gehört zu den Pluspunkten des Kuga, weil es Agilität mit befriedigendem Komfort verbindet. Auch mit seinem Raumangebot kann der Kuga überzeugen. Sowohl auf der Rückbank als auch im Kofferraum herrschen durchaus üppige Verhältnisse, sodass sich der recht kompakte SUV auch im Familienbetrieb bewährt. Die Verarbeitungsqualität geht in Ordnung, auch wenn der Anteil an Hartplastik recht hoch ausfällt.

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