Ford Fiesta ST / ST200 (JA8)

Limousine20132017
Gebraucht ab
750 €
Fahrzeugeinordnung

Seit 1976 wurden vom Erfolgsmodell Ford Fiesta über 16 Millionen Fahrzeuge verkauft. Die Produktion des sportlichen Topmodells Fiesta ST mit 182 PS aus der siebten Modellgeneration (interne Typenbezeichnung JA8) startete Anfang 2013. Anlässlich des 40sten Geburtstags der Baureihe hat Ford im Sommer 2016 zusätzlich das Jubiläumsmodell Fiesta ST200 mit 200 PS auf den Markt gebracht.

Der Fiesta ST ist als 3- und 5-türige Schräghecklimousine erhältlich, den Fiesta ST200 gibt es ausschließlich als Dreitürer. Im Segment der kompakten Sportler treffen Ford Fiesta ST und ST 200 unter anderem auf VW Polo GTI, Opel Corsa OPC, Renault Clio RS und Seat Ibiza Cupra. Für Sommer 2017 ist ein Modellwechsel zur achten Fiesta-Generation vorgesehen.

Stärken
  • Kraftvolle Motoren
  • Sportliche Fahrdynamik
  • Vergleichsweise günstiger Preis
Schwächen
  • Mäßiger Fahrkomfort
  • Unübersichtliches Infotainmentsystem
  • Kein Doppelkupplungsgetriebe erhältlich
Beta
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Leistung
134 kW / 182 PS
0 - 100 km/h
6,9 s
Höchstgeschwindigkeit
223 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
138 g/km
Verbrauch (komb.)*
5,9 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Für Zeitgenossen, die nur problemlos, komfortabel und günstig von A nach B kommen wollen, sind Ford Fiesta ST und ST200 eher nicht die richtige Wahl. Wer aber keine Angst vor Kurven hat, sondern sie herbeisehnt, der sitzt in dem Kölner Pocket-Racer in den richtigen Recaro-Sitzen. Denn die Art und Weise, wie Fiesta ST und ST200 Kurvenradien aller Art schnupfen, sucht in dieser Klasse ihresgleichen. Wer in dieser Disziplin noch vergnügungssüchtiger ist, muss schon deutlich tiefer ins Portemonnaie greifen, um ein wesentlich höheres Level zu erzielen.

Motoren

Ob als ST oder ST200: Der Ford Fiesta bietet Fahrspaß für Fans. Dank seines relativ geringen Gewichts und der druckvollen Motoren gibt es Souveränität in allen Lebenslagen – beim sicheren Überholen auf der Landstraße und sogar bei einer schnellen Runde auf der Rennstrecke. Dazu passen die vergleichsweise moderaten Verbrauchswerte.

  • Vierzylinder-Benzinmotoren mit Turbolader
  • Frontantrieb und Sechsgang-Schaltgetriebe
  • Angesichts der Leistung akzeptabler Verbrauch

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Ford Fiesta ST und ST200 haben die in dieser Fahrzeugklasse üblichen passiven Sicherheitsfeatures an Bord. Zusätzlich garantieren das dreistufig einstellbare ESP und die Torque Vectoring Control nicht nur viel Fahrspaß, sondern auch ein hohes Level an aktiver Sicherheit.

  • Sieben Airbags
  • Torque Vectoring Control
  • Integrierter Notrufassistent
In Sachen Sicherheit muss sich Ford mit dem Fiesta nicht verstecken. Im Euro-NCAP-Crashtest erreicht er die Topnote von fünf Sternen. Bei der Insassensicherheit kommt der Fiesta auf 91 Prozent der möglichen Wertungspunkte. Mit sieben Airbags, inklusive Knie-Airbag für den Fahrer, Warnblink-Aktivierung bei starkem Bremsen, automatischer Unterbrechung der Benzinzufuhr bei einem Aufprall, Beifahrerairbag-Deaktivierung und einem integrierten Notrufassistenten garantiert der Fiesta ST/ST200 ein hohes Maß an passiver Sicherheit.
Ein dreistufig einstellbares elektronisches Sicherheit- und Stabilitätsprogramm (ESP), die Traktionskontrolle, das Reifendruck-Kontrollsystem, die elektromechanische, geschwindigkeitsabhängige Servolenkung sowie das exzellent arbeitende elektronische Sperrdifferenzial Torque Vectoring Control ergänzen die passiven Maßnahmen. Darüber hinaus sind ein Parkpilot für hinten sowie eine Rückfahrkamera und eine elektrische Frontscheibenheizung verfügbar.

Ausstattung

Von Haus aus ordentlich ausgestattet, gibt es beim Ford Fiesta ST und Fiesta ST200 nur eine vergleichsweise kurze Liste mit Optionen. Diese enthält neben drei Pakten unter anderem zwei unterschiedliche Navigationssysteme, Parkpilot hinten und Rückfahrkamera oder – als Ford-Spezialität – eine beheizte Frontscheibe.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Klimaanlage
  • 17-Zoll-Leichtmetallräder
  • Recaro-Sitze
Bei Preisen ab knapp 20.700 Euro ist der Ford Fiesta ST recht ordentlich ausgestattet: Eine Klimaanlage ist beispielsweise ebenso serienmäßig an Bord wie vordere Recaro-Sitze, 17-Zoll-Leichtmetallräder und ein Berganfahrassistent. Zum Serienumfang gehört auch das Audiosystem CD mit Ford SYNC und AppLink. Das System beinhaltet ein Kommunikations- und Entertainmentsystem mit Sprachsteuerung, einen Notrufassistenten, eine Bluetooth- sowie USB-Schnittstelle und die Steuerung ausgewählter Smartphone-Apps per Sprachbefehl.
Originell ist das serienmäßige MyKey-Schlüsselsystem. Damit lässt sich der Zweitschlüssel individuell programmieren: Man kann beispielsweise bei dessen Benutzung die Höchstgeschwindigkeit oder die Radiolautstärke begrenzen, den Geschwindigkeitswarner einstellen oder ausschließen, dass etwa Fahrerassistenzsysteme wie das ESP deaktiviert werden. Darüber hinaus kann sich der Käufer seinen Fiesta ST aus einer überschaubaren Wunschliste individuell konfigurieren – beispielsweise mit einem Leder-Sport-Paket für 1.000 Euro, das dann beim Fiesta ST200 Serie ist.
Weitere Kombinationen sind das Easy-Drive-Paket (Außenspiegel mit Umfeldbeleuchtung el. anklappbar, Parkpilot hinten) für 360 Euro, das Performance-Paket I mit Speichenrädern, Einstiegsleisten mit beleuchtetem ST-Logo und rot lackierten Bremssätteln (420 Euro, im ST200 Serie) oder das Performance-Paket II (270 Euro) mit schlüsselfreiem Starten und getönten hinteren Scheiben.
Je nach Modell hat der Käufer zusätzlich die Wahl zwischen zwei Navigationssystemen – eins von Ford, eins von Sony (455 bis 850 Euro) –, die beide über ein farbiges Display mit 12,7 Zentimeter Bildschirmdiagonale verfügen und Ford SYNC sowie AppLink beinhalten.
Serienausstattung Fiesta ST:
  • Audiosystem CD mit Sprachsteuerung
  • Klimaanlage
  • Recaro-Sitze
  • 17-Zoll-Leichtmetallräder
Serienausstattung Fiesta ST mit Leder-Sport-Paket:
  • Audiosystem Sony mit 10,6-cm-Bildschirm
  • Klimaautomatik
  • Recaro-Sportsitze mit Leder-Stoff-Polsterung
Serienausstattung Fiesta ST200:
  • Recaro-Sportsitze mit Leder-Stoff-Polsterung mit farbiger Ziernaht
  • Einstiegsleisten mit beleuchtetem ST-Logo
  • Bremssättel rot lackiert
  • Außenfarbe Asphalt-Grau

Modellbeschreibung

Mit ihren kräftigen Motoren und dem überzeugenden Fahrwerk versprechen Ford Fiesta ST und ST200 Fahrspaß ohne Reue. Angesichts des günstigen Kaufpreises nimmt man sogar deutlich spürbare Defizite in Sachen Fahrkomfort billigend in Kauf.


Blauer, dreitüriger Kompaktwagen von der Seite auf weißem Hintergrund.
Freude am Fahren garantiert schon der 1,6-Liter-EcoBoost-Motor, der seine 182 PS über die Vorderräder problemlos auf die Straße bringt.
Ein blauer sportlicher Kleinwagen, Ford Fiesta ST, mit markantem Kühlergrill und auffälligen Felgen, steht seitlich vor einem weißen Hintergrund.

Der aktuelle Ford Fiesta ST ist seit Anfang 2013 auf dem Markt und hat sich seitdem einen treuen Fankreis erobert. Als Drei- und Fünftürer erhältlich bietet er für die Fahrzeugklasse ordentliche Platzverhältnisse. Optisch hebt er sich von den übrigen Modellen der Fiesta-Palette durch einige charakteristische Modifikationen – Frontschürze, Kühlergrill, Schwellerleisten, Heckspoiler und Heckschürze mit Diffusoreinsatz – sportlich ab, ohne dabei krawallig zu wirken.

Starke Turbomotoren mit angemessener Effizienz

Freude am Fahren garantiert schon der 1,6-Liter-EcoBoost-Motor, der seine 182 PS über das exakt schaltbare Sechsgang-Getriebe und die Vorderräder problemlos auf die Straße bringt. Eine weitere Steigerung verspricht der Fiesta ST200, dessen 200 PS sich auch dank einer kürzeren Übersetzung noch dynamischer in Vortrieb umsetzen lassen. Doch vor allem in Sachen Querdynamik können die Fiesta ST-Modelle Maßstäbe setzen. Mit der exzellenten Torque Vectoring Control und der hervorragend präzisen Lenkung werden kurvenreiche Straßen oder sogar Rennstrecken zum Genuss.

Supersportliches Fahrwerk mit ausgeprägten fahrdynamischen Talenten

Die straffe Fahrwerksabstimmung hat aber auch ihre Schattenseiten, denn Fahrbahnunebenheiten werden doch reichlich ungefiltert an die Passagiere weitergereicht. Mit ihrer umfangreichen Serienausstattung können Fiesta ST und ST200 punkten, vor allem angesichts des moderaten Einstiegspreises von knapp 20.700 Euro. Darüber hinaus ist die Liste der Sonderausstattungen erfreulich kurz, ohne Wesentliches vermissen zu lassen.

Fazit zum Ford Fiesta ST/ST200

Bei Autos vom Schlage eines Ford Fiesta ST und Fiesta ST200 geht es in erster Linie um Fahrspaß – und den bieten beide in hohem Maße. Kraftvolle Motoren und das hervorragende Fahrwerk können voll überzeugen. Den mäßigen Fahrkomfort werden potenzielle Käufer billigend in Kauf nehmen, zumal das Kurvenvergnügen weder durch hohe Einstandspreise noch durch laufende Kosten über Gebühr geschmälert wird. Darüber hinaus wird der aktive Fiesta ST-Fahrer auch moderne Fahrassistenten wie etwa Müdigkeitserkennung oder Spurwechselwarnung kaum vermissen.

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