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SEAT Leon

Seat León
SEAT Leon

SEAT Leon

Für jeden bisher produzierten Seat Leon wurde die technische Basis des VW Golf aus der entsprechenden Baureihe verwendet. Für die erste Modellreihe stand also der VW Golf IV Pate, als der Seat Leon I im November 1999 erstmals die Schauräume der Händler auch in Deutschland füllte. Den Namen erhielt das Auto von der spanischen Stadt León.

Für den Seat Leon wurden konzerneigene Bauteile verwendet
Als Schrägheckvariante des seit 1998 produzierten Seat Toledo 1M2 kam der bis zu den hinteren Türen baugleiche Seat Leon auf den Markt. Da der Hersteller zur Volkswagen -Gruppe gehört, finden sich Bauteile aus dem VW Golf IV, dem Audi A3 8L und dem Skoda Octavia I in dem Fahrzeug wieder. Einige dieser Teile wurden auch für die Konstruktion des Audi TT (8N) und des New Beetle von VW verwendet. Auch die Motoren des Seat Leon waren bewährte Antriebe aus anderen Modellen. Den Seat Leon kann man ausschließlich in einer fünftürigen Version kaufen.

Die ersten Ausstattungslinien des Seat Leon
Zu Beginn wurde der Seat Leon in den Ausstattungsversionen Stella, Signo und Sport auf den Markt gebracht, wobei der Signo in den ersten Wochen der Produktion für das Modelljahr 2000 noch als Signum bezeichnet wurde. Stella ist das Grundmodell, auf dem die beiden anderen Modellversionen aufbauen. Zur Serienausstattung der gehobeneren Ausstattung im Signo gehörten unter anderem:

• Elektrische Fensterheber vorn und hinten
• Klimaautomatik
• Elektrisch beheizbare und anklappbare Außenspiegel
• Regensensor
• CD-Radio

Die sportlichere Auslegung des Seat Leon wurde 15 Millimeter tiefer gelegt und ist mit Recaro-Sitzen und einem Lederlenkrad ausgestattet. Außerdem wurden ein verändertes Fahrwerk und größere Bremsscheiben ( 320 Millimeter) verbaut. Für die Kraftübertragung vom Motor sorgt eine manuelle Sechsgang-Schaltung. Der CW-Wert beim Seat Leon liegt in allen Ausstattungsvariationen bei 0,32 und der Tank fasst 55 Liter Kraftstoff. Die Modelle Sport 1.8 20VT4 und der Seat Leon Cupra 2.8 V6 erhielten einen Tank mit einem Fassungsvolumen von 62 Litern. Dies geht allerdings zulasten des Kofferraums, dessen Fassungsvermögen sich dadurch von 340 Liter auf 270 Liter reduzierte. Während die Basismodelle mit Reifen der Größe 195/65 R15 91V ausgestattet sind, fahren die Fahrzeuge mit der Bezeichnung 1.8 20VT und 20 VT4 auf 205er 55R16 91 We und der Cupra 2.8 V6 mit einer 225er 45 R17 91Y Bereifung. Bei allen Allradmodellen des Seat Leon gehören ESP und Scheibenbremsen hinten, die von innen belüftet sind, zur Serienausstattung.

Die Motoren der Jahre 2000 bis 2002 für den Seat Leon
Die ersten Fahrzeuge, die im Modelljahr 2000 vom Band liefen, waren mit unterschiedlichen Motoren ausgestattet. Dazu gehörten unter anderem:

• Ein 1,4-Liter-16V- Benzinmotor mit 55 kW (75 PS)
• Ein 1,9 SDI-Motor Dieselmotor mit 50 kW 68 PS) für das Modell Stella
• Ein 1,6-8V-Benzinmotor mit 74 kW (100 PS), der wahlweise auch mit Automatik ausgeliefert wurde. Diese Maschine wurde später ersetzt durch einen 1,6-Liter-16V-Antrieb mit 77 kW (105 PS), eingebaut in den Seat Leon und in den Seat Leon Signo.
• Ebenfalls wahlweise mit Automatikgetriebe gab es für die Modelle Signo und Sport den 1,8-l-8V-20V-Antrieb mit 92 kW (125 PS).

Darüber hinaus standen zwei 1,9 TDI Maschinen mit 66 beziehungsweise 81 kW (90/110 PS) zur Verfügung. Als 2002 die Ausstattungslinie Cupra hinzukam, wurde auch die Motorenpalette erweitert. Sie bestand aus einem 2,8 V6 mit Allradantrieb und 150 kW (204 PS), einem R 1,8 20V mit Turbolader und 154 kW (150 PS). Diese Maschine wurde später aufgerüstet auf 165 kW (224 PS). Die Antriebspalette wurde ergänzt durch einen 1,9 TDi mit 110 kW (150 PS) und einen 1,8 VT mit 132 kW (180 PS). Diese beiden Motoren waren wahlweise auch mit Allrad erhältlich.

Eine neue Ausstattungsvariante für den Seat Leon
Der Seat Leon Cupra (Cup Racing) war im Jahr 2001 das neue Topmodell von Seat. Neben einem veränderten Design mit Seitenspoilern und veränderter Heck- und Frontpartie war es vor allem die Ausstattung im Innenraum, die Aufsehen erregte. In Deutschland war dieser Typ als Neuwagen nur mit einen 2,8-l-V6-Benziner mit 150 kW (204 PS) im Handel. Für den internationalen Automarkt gab es darüber hinaus einen 1,9 TDi Dieselantrieb mit Pumpe-Düse-Technik und einer Leistung von 100 kW (150 PS). Das Interieur beinhaltete:

• Recaro-Sitze mit Bezügen aus Stoff und Leder
• Cupra-Logos vorn und hinten
• Lederlenkrad mit Griffmulden und Logo
• Weiß hinterlegte Tachoscheiben
• Mattgrau lackierte Mittelkonsole
• Automatisch abblendender Innenspiegel
• Regensensor
• 17-Zoll-Alufelgen
• Doppelendrohr

Den Seat Leon gab es in dieser Ausstattung ausschließlich in den Seat-Traditionsfarben Rot, Gelb und Schwarz. Im Jahr 2001 war für kurze Zeit eine Sonderedition mit einem Dieselmotor ohne Allradantrieb und ohne Logos erhältlich, die für kurze Zeit auch auf dem deutschen Automarkt gehandelt wurde. Diese Version ist aufgrund ihrer kurzen Verfügbarkeit eine Rarität und deshalb auch ein sehr begehrter Gebrauchtwagen . Ende 2002 wurde unter anderem der Seat Leon Cupra aus dem Programm gestrichen. Neu eingeführt wurde 2004 dafür die Bezeichnung Formula Racing (FR). Ab diesem Zeitpunkt gab es den Seat Leon nicht mehr mit Allrad-, sondern nur noch mit Frontantrieb. Während der gesamten Produktionsdauer des Seat Leon I gab es eine Reihe von Sondermodellen, deren Grundlage überwiegend der Seat Leon Stella war. Dabei handelt es sich unter anderem um:

• Torrid
• Magma
• Pulso
• Jerez
• Genio und
• Supercopa

Die Produktion der ersten Serie des Seat Leon wurde 2006 eingestellt, um dem Nachfolger Seat Leon II mit der internen Typenbezeichnung Typ 1P Platz zu machen.


Der Seat Leon in den Jahren 2005 bis 2012
Der Seat Leon II basierte auf der Audi A5 PQ35-Plattform, die er sich unter anderem mit dem VW Golf, dem Skoda Octavia II und dem Audi A3 8P teilte und war als Benziner und als Diesel verfügbar. Auffälligstes optisches Detail waren zum Produktionsstart die Griffe an die hinteren Türen, die sich ähnlich wie bei einigen Fahrzeugen des italienischen Herstellers Alfa Romeo, in einer Mulde in der C-Säule versteckten. In Deutschland gab es den Seat Leon II in folgenden Ausstattungslinien:

• Reference als Basismodell,
• Reference Copa,
• Style,
• Style Copa,
• FR
• Cupra R

In anderen Ländern Europas gibt es darüber hinaus die Versionen Basic, Businessline und Upan.


Premiere für den aktuellen Seat Leon III
Auf dem Pariser Autosalon 2011 präsentierte Seat den neuen Leon, der seit 2012 auch im deutschen Handel verfügbar ist. Er basiert, ähnlich wie der Audi A3 8V, der Golf VII und Octavia II von Skoda, auf einem modularen Querbaukasten. Dadurch wurde der Seat Leon trotz eines verlängerten Radstandes insgesamt um fünf Zentimeter kürzer. So erhöhte der Hersteller das Ladevolumen im Kofferraum der Limousine um etwa 40 Liter. Motorisiert ist der neue Seat Leon - so wie er auch 2014 im Autohaus steht - ausschließlich mit Turbobenzinern (TSi) und Turbodieselmotoren. Die Einstiegsmotorisierung besteht nun aus einem 1,2 TFSI (TSi) Motor mit 63 kW, der auch vom Volkswagen -Konzern verwendet wird. Für den Leon III stehen optional Halogen- oder Voll-LED-Scheinwerfer zur Verfügung. Xenon-Scheinwerfer sind hingegen nicht vorgesehen. Neu sind einige Assistenzsysteme, darunter eine Müdigkeitserkennung, ein Spurhalteassistent und ein Fernlichtassistent. Außerdem ist der Seat Leon nun mit dem neuen Easy-Connect-Multimedia-System ausgestattet, das auch Anschlüsse für externe mobile Endgeräte bietet.


Die dritte Generation des Seat Leon bietet Abwechslung
Neben der üblichen fünftürigen Variante gibt es den Seat Leon ab 2013 auch als Dreitürer mit der Modellbezeichnung SC. Auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt 2013 präsentierte der spanische Hersteller für das Modelljahr 2014 außerdem den ersten Kombi, den Seat Leon ST. Dieser wird in drei verschiedenen Ausstattungslinien und mit insgesamt elf verschiedenen Motorvarianten im Handel vertreten sein. Außerdem steht eine Allradversion (4drive) zur Verfügung.


Aktuelle Technik und Sicherheit im Seat Leon III
Die neuen Ausstattungslinien heißen Leon, Reference, Style, FR und i-Tech sowie Cupra 265 und Cupra 280. Die beiden Letztgenannten stehen jedoch nur als 5-Türer und als Kombimodell zur Verfügung. Serienmäßig verfügen alle Autos über sieben Airbags, ABS und ESC mit Antischlupfregelung (ASR). Die Benzinmotoren zeigen einen durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 5,2 bis 6,9 Liter Benzin, je nach Modell, und CO2-Emissionen zwischen 114 und 157 g/km. Bei den Dieselmotoren liegt der Verbrauch kombiniert zwischen 3,2 und 4,2 Litern Diesel und der Schadstoffausstoß zwischen 99 und 108 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer.


Der Seat Leon im Test
Die Zeitschrift Autobild hat den neuen Seat Leon getestet und die Ergebnisse in einem ausführlichen Artikel veröffentlicht. Schon die Basisversion, die es 3-türig zu einem Preis ab 14.890 und fünftürig ab etwa 15.000 Euro zu kaufen gibt, ist relativ komplett ausgestattet. In den höheren Modellversionen sind Navi und Klimaanlage genauso selbstverständlich wie ein Radio mit USB-Anschluss. Wie innovativ der spanische Hersteller ist, zeigt sich daran, dass der Seat Leon der erste Kompaktfahrwagen war, der mit LED-Hauptscheinwerfern verfügbar war. Die kurzen Überhänge der Karosserie und die verbreiterte Spur unterstützen das dynamische Aussehen. Die bei den höheren Motorisierungen vorhandene Vierlenker-Konstruktion sorgt für Fahrsicherheit und eine perfekte Straßenlage. Als Unterstützung sind optional aktive Dämpfer verfügbar. Die Lenkung arbeitet präzise und Bodenwellen und Unebenheiten werden kaum in den Innenraum übertragen.

Fazit:
Der Seat Leon bietet alles, was man für Fahrten in der Stadt, auf der Autobahn oder über Land benötigt. Die Preise der einzelnen Modelle, vom Coupé über die Limousine bis hin zum Kombi, zwischen knapp 15.000 und etwa 17.000 Euro in der Grundausstattung sind moderat im Vergleich zu Marken wie BMW , Opel , Hyundai , Mazda , Dacia , Fiat , Jaguar , Nissan oder Subaru . Damit fügt sich der Seat Leon perfekt in die Modellpalette des spanischen Unternehmens ein, das mit Modellen wie dem Seat Ibiza , dem Seat Altea oder dem Seat Alhambra bereits gute Marktanteile besitzt und mit dem MII als Elektrofahrzeug auch sein Umweltbewusstsein unter Beweis stellt.

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* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer PKW können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer PKW' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

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