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NISSAN Qashqai

Nissan Qashqai
NISSAN Qashqai

NISSAN Qashqai als Gebrauchtwagen oder neuer SUV

In Japan wird der Nissan Qashqai unter der Modellbezeichnung Dualis vertrieben. Er stellt eine Verbindung dar zwischen dem Nissan Tiida und dem Nissan X-Trail. Im Bereich der Kompakt- SUV behaupten sich die asiatischen Fahrzeughersteller seit Jahren in beeindruckender Weise. Als Studie wurde der Nissan Qashqai bereits 2004 beim Genfer Autosalon vorgestellt.
Das auf die Studie folgende Serienauto des Nissan Qashqai feierte im September 2006 seine offizielle Premiere. Verkaufsstart in Deutschland war Februar 2007. Der Nissan Qashqai ist das erste Serienfahrzeug des japanischen Automobilproduzenten, das in Europa entworfen und montiert wurde. Für das Design war das im Jahr 2003 gegründete Nissan Design Center Europe in London zuständig. Für die Endmontage ist die Nissan Motor Manufacturing UK Ltd. Zuständig und die gesamte Technik des Nissan Qashqai stammt aus dem Entwicklungszentrum Cranfield. Beide Betriebe befinden sich ebenfalls in Großbritannien.


Den Nissan Qashqai gab es zunächst in vier Versionen auf dem Automarkt

Die Modellbezeichnungen der vier Ausstattungsvarianten lauten:

• Visia
• Acenta
• I-Way (nur bis 2013) und
• Tekna

Alle Versionen verfügen serienmäßig über eine Klimaanlage beziehungsweise eine Klimaautomatik, elektrische Fensterheber, eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung sowie ein CD-Autoradio mit einer Bluetooth-Freisprecheinrichtung. Für die Fahrsicherheit sorgen ebenfalls serienmäßig sechs Airbags, ABS, ESP, Nebelscheinwerfer, eine Kurvenbremskontrolle (CBC) sowie eine elektronische Bremskraftverteilung (EBD). Außerdem sind alle Versionen mit einem hydraulischen Ausgleich des Bremsfadings (HFC) ausgestattet. Im Euro NCAP-Crashtest erreichte der Nissan Qashqai bei der Bewertung der Absicherung der Insassen 36,8 von 37 möglichen Punkten und ließ dabei renommierte Mitbewerber wie Renault , BMW , Audi , Opel , Mazda , Mercedes, Ford oder Skoda hinter sich.


Sonderausstattungen und Top-Ausstattungspakete
Was in den höherwertigen Modellen wie I-Way oder Tekna zur Ausstattung dazu gehört, können Käufer der Versionen Visia oder Acenta optional gegen einen Aufpreis einbauen lassen. Zu diesem Zweck gehören unter anderem folgende Ausstattungsmerkmale:

• Leichtmetallräder 17 Zoll
• Xenonscheinwerfer
• Panoramaglasdach, Ledersitze oder
• CD-Wechsler inklusive Navigationssystem mit Rückfahrkamera.

Seit Anfang 2012 gibt es das Navigationssystem auch mit Around-View-Monitor (AVM), der eine Rundumsicht um das Auto bietet. Die I-Way-Version wird seit 2013 nicht mehr produziert, ist aber als Gebrauchtwagen inzwischen sehr gefragt. Die Versionspalette der Neuwagen komplettierte Nissan mit der Ausstattungsvariante 360. Der Innenraum wurde aufgewertet, indem einige Komponenten der Top-Ausstattungslinie Tekna verwendet wurden. Hier gehören Details wie Lederapplikationen an den Innenseiten der Türen oder Sitzbezüge, die aus Leder und Stoff kombiniert wurden. Erstmals steht für den Nissan Qashqai mit der Einführung des Modells 360 die Farbe weiß-metallic für die Karosserie zur Verfügung.


Im Oktober 2008 gab es die große Version es Nissan Qashqai
Unter der Bezeichnung Qashqai+2 brachte der japanische Konzern Ende 2008 eine um 21 Zentimeter verlängerte Version des Autos heraus. Daraus ergaben sich Änderungen beim Radstand (plus 13 Zentimeter) und auch in die Höhe wuchs der Nissan Qashqai um vier Zentimeter. Die äußerlichen Merkmale, an denen man das Fahrzeug sofort erkannte, waren die Dachreling, die vergrößerten dritten Seitenfenster und neu geformte Türen. Auch die Dachlinie sah anders aus und sorgte dafür, dass das Heckfenster ebenfalls größer ausfiel. Die zweite Sitzreihe konnte dreifach geteilt umgeklappt werden und für bequemen Fahrspaß der Mitfahrer sorgten die Lehnen, die sich in neun verschiedenen Positionen arretieren ließen. Wurde die dritte Sitzreihe versenkt, hatte der Qashqai+2 ein Kofferraumvolumen von 500 Litern, also 90 Liter mehr als beim normalen Qashqai. Die Motorisierungen und die einzelnen Ausstattungslinien waren identisch. Das Panoramaglasdach gab es auch in der verlängerten Version.


Die Technik des SUV kann sich sehen lassen
Erhältlich ist der Nissan Qashqai mit Frontantrieb (4x2) oder als Allrad (All-Mode 4x4 ). Er verfügt über eine Multilenker-Einzelradaufhängung und ein variantenreiches Angebot an Motoren als Benziner, die sich wie folgt unterschieden:

• 1,6 l R4 Benzinmotor mit 1.598 Kubikzentimeter Hubraum, 114 PS, maximales Drehmoment 146 Newtonmeter bei 4.400 Umdrehungen pro Minute. Dieser Motor wurde bis 2010 verwendet und ist deshalb heute in Neuwagen nicht mehr zu finden.
• 1,6 l R4 mit 1.598 Kubikzentimeter Hubraum, 117 PS, maximales Drehmoment 158 Newtonmeter bei 4.000 Umdrehungen pro Minute. Der Motor wurde bis 2013 eingebaut und findet sich deshalb heute nur noch in neueren Gebrauchtwagen.
• Das gilt auch für den 2,0l R4 mit 1.997 Kubikzentimeter Hubraum, 141 PS, maximales Drehmoment 196 Newtonmeter bei 4.800 Umdrehungen pro Minute.

Während der 1,6-Liter-Motor über einen Frontantrieb mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe verfügt, ist der 2,0-Liter-Motor auch mit Sechsgang-Schaltung oder mit einem Automatikgetriebe mit Front- und Allradantrieb erhältlich. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch liegt zwischen knapp sieben und etwa 8,4 Litern auf 100 Kilometer. Abhängig von der Motorisierung und dem Modell unterscheiden sich auch die co2-Emissionen und liegen zwischen 159 und 199 gkm.
Die Dieselmotoren (dCi) mit Common-Rail Technologie
Zu Anfang wurden lediglich zwei 1,5-Liter-Dieselmotoren mit 1.461 Kubikzentimeter Hubraum und einer Leistung von 173 beziehungsweise 106 PS verwendet. Seit 2013 rollte der Nissan Qashqai mit den folgenden Dieselmotoren mit Common-Rail-Technologie:

• 1,5 l R4 mit 1.461 Kubikzentimeter Hubraum, 110 PS, maximales Drehmoment 240 Newtonmeter bei 1.750 Umdrehungen pro Minute
• 1,6 l R4 mit 1.598 Kubikzentimeter Hubraum, 130 PS, maximales Drehmoment 320 Newtonmeter bei 1.750 Umdrehungen pro Minute und
• 2,0 l R4 mit 1.994 Kubikzentimeter Hubraum, 150 PS, maximales Drehmoment 320 Newtonmeter Drehmoment bei 2.000 Umdrehungen pro Minute

Der 1,5 dCi ist mit Frontantrieb und Sechsgang-Schaltung ausgestattet. Der Dieselpartikelfilter wird optional angeboten, ist aber nicht serienmäßig vorhanden. Anders sieht das bei den größeren Dieselmodellen des Qashqai von Nissan aus. Sie haben Allradantrieb, können wahlweise als Automatik oder mit Schaltgetriebe geliefert werden und haben einen serienmäßigen Partikelfilter. Der durchschnittliche Verbrauch liegt zwischen 5,2 und 7,8 Litern auf 100 Kilometer und der Schadstoffausstoß bei 139 bis 208 gkm.


Seit 2014 gibt es nur noch drei Modellversionen vom Nissan Qashqai
Im Jahr 2013 wurde die Produktion des Modells i-Way komplett eingestellt. Die Versionen Visia, Acenta und Tekna werden weiterhin im britischen Nissan Werk bei Washington (UK) gebaut. Die Motoren sind unverändert im Benziner-Bereich als Vierzylinder in Reihenbauart und bei den Dieselmotoren als Vierzylinder mit Common-Rail-Einspritzung und Turbolader. Serienmäßig werden alle Modelle mit Vorderradantrieb produziert. Allradantrieb kann optional gewählt werden. Die Beschleunigung von null auf hundert Stundenkilometer liegt je nach Modell zwischen 9,9 und 11,9 Sekunden. Die Benzinmotoren haben eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 185 Stundenkilometern, der große Diesel schafft 190 kmh. Europaweit hat Nissan mehr als 100.000 Fahrzeuge des Nissan Qashqai verkauft. Der Stilmix aus SUV und Kompaktwagen überzeugt viele Neukunden.


Das Familienauto von Nissan ist eine Klasse für sich
Schon in der Basisversion Acenta verfügt der Nissan Qashqai über angenehme Details wie zum Beispiel Tempomat, Multifunktionslenkrad und Soundanlage inklusive Bluetooth-Anbindung und Freisprecheinrichtung. Auch für die Fahrsicherheit ist gesorgt mit Notbrems- und Spurhalte-Assistent sowie der automatischen Verkehrszeichenerkennung. Im Tekna kommen LED-Scheinwerfer hinzu, Ledersessel und ein großes Panorama-Glasdach. Der zentrale Farbbildschirm bietet aufgrund intelligenter Kameralösungen eine komplette Rundumsicht. Optional kann der Nissan Qashqai mit einem Einparkassistenten ausgerüstet werden. Die Preise liegen mit gut 19.000 Euro bis etwa 34.000 Euro im Rahmen der Mitbewerber aus Asien. Deutsche SUVs in dieser Größenordnung liegen meist deutlich darüber.


Test und Fahrbericht überzeugen bis ins Detail
Er fährt sich unspektakulär und in der kleinen Dieselversion (1,6 dCi) ist der Nissan Qashqai mit einem Verbrauch von etwa 3,9 Litern ein echtes Sparwunder. Der größere Dieselmotor liegt nur einen Liter darüber. Auf Langstrecken bleibt der Fahrer entspannt und die elektrische Servolenkung arbeitet sehr genau. Das Fahrwerk ist sportlich, aber komfortabel und die mit dem ESP gekoppelte Bremssteuerung verhindert das Nachwippen bei Bodenwellen. Bei einer Testfahrt spürt man deutlich, dass die Japaner mit diesem Modell einer sicheren Fahrweise und viel Bequemlichkeit der Dynamik den Vorrang geben. Die Optik ist attraktiv und die Innenraum-Designer haben sich hier wirklich etwas einfallen lassen. So wirkt der Nissan Qashqai in einer Vollausstattung wesentlich teurer, als er tatsächlich ist.


Fazit:
Der Nissan Qashqai ist ein kompakter SUV, der sich perfekt als Familienauto eignet. In der langen Version des Qashqai+2 bietet er sieben Personen bequem Platz. Vergrößerte Fenster im Fondbereich sorgen für eine gute Aussicht. Die Motoren sind unaufgeregt solide und leistungsfähig. Schon in der Basisausstattung bekommt der Käufer für sein Geld ein komplettes Auto mit vielen praktischen Details bei der Ausstattung. Wenn es ein bisschen mehr Luxus und Design sein darf, empfiehlt sich die nächsthöhere Version. Für sein Produktdesign wurde der Qashqai von Nissan ebenso ausgezeichnet wie für die Sicherheit, die er den Passagieren bietet. Mit seinem sehr wettbewerbsfähigen Preis wird der Nissan Qashqai mit Sicherheit eines der Erfolgsmodelle des japanischen Herstellers bleiben.

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* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer PKW können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer PKW' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

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