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Innocenti

Allgemeine Informationen zur Marke Innocenti

Die Firma Innocenti wird 1931 von dem Ingenieur und Stahlrohrfabrikanten Ferdinando Innocenti gegründet. Das Unternehmen wird vor allem wegen seiner selbst entwickelten und patentierten Produktionsweise erfolgreich. Während des Zweiten Weltkriegs stellt Innocenti Bauteile für den deutschen Auto- und Motorradhersteller BMW sowie Patronenhülsen her. Nach dem Krieg werden die weitgehend zerstörten Produktionsanlagen im Mailänder Stadtteil Lambrate am Ufer des Flusses Lambro wieder aufgebaut, und Innocenti geht mithilfe großzügiger finanzieller Bewilligungen der italienischen Regierung das Wagnis ein, mit etwas völlig Neuem zu beginnen: der Produktion von Motorrollern. Bereits 1946 wird der Lambretta Motorroller eingeführt, und weil bezahlbare Mobilität im Nachkriegsitalien sehr gefragt ist, hat er sofort großen Erfolg. Die ersten Modelle „Tipo A“ und „Tipo B“ sind – untypisch für einen Roller – noch nicht mit einer schützenden Verschalung versehen; die gibt es erst in der Luxusversion „LC“ des „Tipo C“. Innocenti erweitert später seine Produktionspalette und fertigt nun auch Autoteile und Karosserie-Pressen; zu den Kunden zählen große Autofabrikanten wie Alfa Romeo, Fiat, Lancia, Ford und Volkswagen.

Durch ein gemeinsames Abkommen mit der „British Motor Corporation“ (BMC) steigt Innocenti schließlich in die Automobilproduktion ein und startet 1960 mit dem „A40 Farina“, der in den Versionen „Berlina“ und „Combinata“ erhältlich ist. Als nächstes erscheint der von Ghia gestaltete Sportwagen „950 Spider“, der auf dem „Austin Healey Sprite“ basiert; beide Modelle laufen zunächst mit dem Mini-Motor „948 cc“, der 1963 durch den stärkeren „1098 cc“ abgelöst und in den Nachfolgemodellen „A40S“ und „1100 Spider“ verbaut wird. Ab 1963 fertigt Innocenti die Limousinen „IM3“ und „IM3S“, leicht modifizierte Nachbauten des Austin Morris 1100, die später durch die gefälligeren Austin-Modelle I4 und I5 ersetzt werden. Von 1965 an baut Innocenti in Italien auch den Mini und dessen sportliche Variante „Cooper“.

Nach dem Tod Ferdinando Innocentis steigt sein Sohn Luigi 1966 zum Präsidenten der Firma auf, die jedoch im Laufe der nächsten Jahre in immer schwerere Turbulenzen gerät und 1972, auf dem Höhepunkt der Krise, für die symbolische Summe von drei Pfund an den britischen Automobilkonzern British Leyland verkauft wird. Dessen Wirtschaftsprüfer Geoffrey Robinson empfiehlt nach einer Besichtigung des Mailänder Werks, die Produktion fortzuführen, und zwar mit ihm an der Spitze. Leyland-Chef Donald Stokes willigt ein; damit ist die Finanzierung von Robinsons Wunschprojekt, die Entwicklung eines eigenen Mini-Modells, gesichert. Nur ein Jahr später kehrt Robinson allerdings nach England zurück, wo er Geschäftsführer bei der britischen Traditionsmarke Jaguar wird.

Innocenti bleibt drei Jahre in englischem Besitz; während dieser Zeit wird die Produktion des Lambretta nach Indien verlagert. 1974 erscheint der „Regent“, der auf dem Austin Allegro basiert und nur zwei Jahre gebaut wird. 1975 bringt das Unternehmen noch den eigenen, von Robinson initiierten und von Bertone designten Mini auf den Markt, den „Leyland Innocenti Mini“, der in den Varianten „90“ und „120“ angeboten wird. Im selben Jahr die Firma von Alejandro de Tomaso gekauft, der zuvor schon andere Fahrzeughersteller wie Moto Guzzi und Maserati übernommen hatte. Innocenti hat vor allem durch den kapitalen Misserfolg des „Regent“ zuvor schwere Verluste hinnehmen müssen und konzentriert sich jetzt ausschließlich auf die Herstellung des Mini im englischen Originalmodell und als Bertone-Version.

Von 1982 an werden in allen Innocentis DAIHATSU-Motoren verbaut, die Fahrzeuge werden nur noch über das Händlernetz des japanischen Kleinwagenherstellers vertrieben. 1990 verkauft De Tomaso Innocenti an Fiat, drei Jahre später endet mit der Schließung des Mailänder Werks die Ära des Innocenti Mini. Der Markenname Innocenti stirbt erst drei Jahre später, als die letzten Autos dieses Namens, der „Yugo 45“ und der brasilianische, auf dem Fiat Uno basierende „Elba“ von Fiat nach Italien importiert werden.

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