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Fiat Panda

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Der Fiat Panda - Kleinstwagen mit einer langen Tradition

Bereits im Frühjahr 1980 kam die erste Baureihe des Fiat Panda auf den Markt. Allein die erste Serie, die bis Herbst 2003 vom Band lief, wurde mehr als vier Millionen mal gebaut. Die Innenausstattung war sehr spartanisch und die Sitze erinnerten ein wenig an Campingmöbel. Dafür war der Preis allerdings ausgesprochen günstig. Den Fiat Panda konnte man in Italien im Jahr 2000 für etwa 5.000 Euro erwerben. 1996 lieferte der Hersteller aus Italien den Fiat Panda vorübergehend nicht mehr außerhalb des Heimatlandes aus. Der Grund dafür waren die europäischen Sicherheitsvorschriften sowie die verschärften Abgasnormen. Sieben Jahre später kam der Fiat Panda zurück. Die dritte Generation des Fiat Panda, die im Alfa Romeo Werk bei Neapel produziert wird, ist seit dem Frühjahr 2012 erhältlich. Im Dezember dieses Jahres erhielt das Modell Fiat Panda III 4x4 vom Top Gear Magazin den Award " SUV of the Year" (SUV des Jahres).

Die erste Generation des Fiat Panda
Die Autos waren nur knapp 700 Kilogramm schwer und wurden ausschließlich mit zwei Seitentüren und großer Heckklappe angeboten. Kunden, die den Fiat Panda als Neuwagen kauften, konnten zwischen drei verschiedenen Motoren wählen. Der kleinste Motor stammte aus dem Vorgängermodell, dem Fiat 126. Es handelte sich um einen Parallel- Twin mit 650 Kubikzentimeter Hubraum. Die Leistung lag bei 30 PS. Des Weiteren standen zwei wassergekühlte Vierzylinder-Benzinmotoren zur Verfügung. Beide waren bereits im Fiat 850 im Einsatz, hatten 847 beziehungsweise 909 Kubik Hubraum und leisteten 34 und 45 PS. Ab 1986 kamen im Fiat Panda die sogenannten FIRE-Motoren zum Einsatz. FIRE steht für Fully Integrated Robotized Engine und weist darauf hin, dass die Motoren komplett von Robotern bearbeitet und montiert wurden. Diese neue Motorengeneration hatte weniger bewegliche Teile, verfügte über eine von einem Zahnriemen angetriebene obenliegende Nockenwelle und über eine Kurbelwelle, die fünffach gelagert war. Alle FIRE-Motoren, die im Fiat Panda zum Einsatz kamen, hatten acht Ventile. Es gab wieder drei verschiedene Motorversionen mit folgenden Kenndaten:

• 769 Kubikzentimeter Hubraum mit 34 und 44 PS
• 999 Kubikzentimeter Hubraum mit 44 und 50 PS
• 1108 Kubikzentimeter Hubraum mit 50 und 55 PS

Ein Weber-Einfachvergaser sorgte für die Gemischaufbereitung. Mit der Einführung des Katalysators kamen Einspritzanlagen mit einer zentralen Einspritzdüse zum Einsatz. In den Jahren 1986 bis 1992 bot der italienische Hersteller darüber hinaus den Fiat Panda mit einem 39-PS-starken Diesel an, der aus dem Fiat Uno stammte.

Die erste Modellreihe wurde häufig modifiziert
Ursprünglich gab es den Fiat Panda unter der internen Bezeichnung MK1 als Panda 30, Panda 34, Panda 45 und als Allradversion. Als die neuen FIRE-Motoren zum Einsatz kamen, gab es auch ein optisches Facelift. Der Kühlergrill wurde nun aus Kunststoff gebaut und das hintere Nummernschild wanderte von der Heckklappe hinunter auf den Stoßfänger. Außerdem erschien Mitte der 80er Jahre der Fiat Panda Van , ein zweisitziger Kleinsttransporter mit Flügelhecktür und ohne hintere Seitenfenster. Auch technisch wurden die Autos überarbeitet. Die Hinterachse erhielt Schraubenfedern anstelle der bisher verwandten Blattfedern. Der Tank und der Endschalldämpfer wurden hinter die Hinterachse gebracht. Nach diesem Facelift gab es den Fiat Panda mit den Modellbezeichnungen 750 (769 Kubik Hubraum) und 1000 (999 Kubik Hubraum). Darüber hinaus kamen kurze Zeit später der Fiat Panda 900 ohne FIRE-Motor und das Modell 1100 mit 1.108 Kubikzentimeter Hubraum auf den Markt.

Sondermodelle der ersten Baureihe
Mit der Allradversion nahm der Fiat Panda an der Rallye Paris-Dakar teil. Der zuschaltbare Allradantrieb wurde im österreichischen Steyr-Puch-Werk in Graz entwickelt. Zunächst gab es dieses Modell mit 48 PS. Als die FIRE-Motoren zum Einsatz kamen, waren Motoren mit bis zu 54 PS verfügbar. 1990 präsentierte der Hersteller den Fiat Panda Elettra. Dabei handelte es sich um ein Fahrzeug mit Elektromotor, das in niedriger Stückzahl für Kommunen im Heimatland produziert wurde, die bisher bereits den Fiat Seicento und den Fiat Ducato verwendeten. Die Reichweite lag bei etwa 70 Kilometern, allerdings waren die zwölf 6-Volt-Blei-Gel-Batterien sehr schwer und erhöhten das Gesamtgewicht des Fiat Panda Elettra auf 1.240 Kilogramm. Weitere bekannte Sondermodelle des Fiat Panda aus der ersten Generation waren unter anderem:

• Primavera mit Doppelfaltdach 1982
• Bianca mit weißer Lackierung, weißen Sitzbezügen und Dekorstreifen 1985
• Trio mit Lackierung in Rot und Schwarz, Dekorstreifen und längs gestreiften Sitzbezügen 1986
• 4 x 4 Sisley mit Dachträger, Neigungsmesser, Teilledersitzbezügen, Dekorstreifen 1987
• Fiat Panda Pop 1987
• Panda Garda 1987
• Panda Adria 1988
• Ponte mit Dekorstreifen, Veloursitzbezügen, einem serienmäßigen zweiten Außenspiegel, Doppelfaltdach (optional) in den Lackfarben Seidenbraun oder Diamantgrau 1989
• Panda Cande 1989
• Panda Sergio Tacchini 1990
• Eleganza 1992
• Pink und Verde 1992
• Bluebay 1993
• Cosi 1993

In Spanien produzierte Seat den Fiat Panda bis 1985 unter der Bezeichnung Seat Panda. Danach veränderten die Spanier Form und Design in einigen Details und vermarkteten das Auto als Seat Marbella bis 1998.

Die zweite Baureihe - der Nuova Panda von 2003 bis 2012
Schon ein halbes Jahr nachdem die zweite Baureihe des Fiat Panda erstmals vom Band lief, erhielt er die Auszeichnung Auto des Jahres 2004. Mit dem alten Modell hatte der neue Fiat Panda allerdings auch nur noch den Namen gemeinsam. Die Abmessungen hatten sich vergrößert, es gab stärkere Motoren und auch das Interieur war reichhaltiger ausgestattet. In der zweiten Generation gab es den Fiat Panda nun auch als Fünftürer. Der stärkste Motor leistete 100 PS und außerdem war ein Turbodiesel mit Common-Rail-Einspritzung und 70 PS verfügbar. Die 100-PS-Version war mit einem Sportfahrwerk ausgestattet. Geplant war darüber hinaus eine Abarth-Version mit einem 1,4-Liter-Turbo-Benzin-Motor und 135 PS. Dieses Modell ist allerdings nicht in Serie gegangen. Im Herbst 2004 präsentierte Fiat den Panda dann auch wieder als Allradversion mit querliegenden Endschalldämpfern und einer größeren Bodenfreiheit. 2006 folgte der Panda Cross, ebenfalls mit Allradantrieb. Dieses Fahrzeug stand nur mit einem 1,3-Liter-Multijet-16V-Diesel und 51 kW (69 PS) Leistung beim Händler. Es wurde 2011 wieder aus dem Programm genommen.

Der Fiat Panda als Erdgasfahrzeug
Natural Power war die Modellbezeichnung für das erste Erdgasfahrzeug von Fiat. Es konnte wahlweise mit Benzin über den 1,2-Liter-Vierzylindermotor oder mit Erdgas betrieben werden. Im Gasbetrieb standen 52 PS, im Benzinbetrieb 60 PS bereit. Beim Ausnutzen beider Tankfüllungen lag die Reichweite dieses Fiat Panda bei durchschnittlich 750 Kilometern. Der Kraftstoffverbrauch auf 100 Kilometer lag bei 4,2 Kilogramm Erdgas beziehungsweise 6,2 Litern Super.
Die Sondermodelle des Fiat Panda bis 2011
Die Angebote an Motoren wurden gegen Ende der zweiten Baureihe reduziert. Es standen nun nur noch ein Benziner, ein Diesel und ein Erdgasantrieb zur Verfügung. Die zweite Baureihe zeigte eine Reihe von Sondermodellen des Fiat Panda, die heute als Gebrauchtwagen sehr gefragt sind. Dazu gehörten unter anderem:

• Panda Alessi
• Panda Aria
• Panda Hydrogen
• Panda Jolly
• Panda Luxury
• Panda Mamy
• Panda MultiEco
• PanDAKAR
• Panda Simba
• Panda Terramare 4
• Panda Imola
• Panda Dynamic

Seit 2012 gibt es die dritte Generation des Fiat Panda
Auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt 2011 hatte der neue Fiat Panda seinen ersten offiziellen Auftritt. Das Datum des Verkaufsstarts in Deutschland war auf den 3. März 2012 festgesetzt. Optisch erschien der Fiat Panda völlig neu, aber er basierte auf dem gleichen Baukasten wie die Vorgängerversionen, der übrigens auch für den Fiat 500, den Fiat Uno und den Lancia Ypsilon verwendet wurde. Das Auto war insgesamt um einige Zentimeter gewachsen. Der Grund dafür war die Erhöhung der passiven Sicherheit des Innenraums und des Chassis. Nach wie vor stand Rationalität im Vordergrund. Die Fahrzeuge sollten praktisch, vielseitig und als Kleinwagen trotzdem geräumig sein. Optional stehen Klimaanlage, Navigationssystem und weiteres Zubehör bereit.

Die Motoren für den aktuellen Fiat Panda
Drei Benziner und ein Diesel stehen für alle Modelle der neuen Generation des Fiat Panda zur Verfügung. Sie zeichnen sich durch folgende Kenndaten aus:

• 0,9 TwinAir 8V, 964 Kubikzentimeter Hubraum, 65 PS, maximales Drehmoment 88 Newtonmeter bei 3.500 Umdrehungen, Höchstgeschwindigkeit 160 kmh, Durchschnittsverbrauch 4,2 Liter, CO2-Emissionen 99 g/km
• 0,9 Twin Air Turbo 8V, 875 Kubik Hubraum, 85 PS, 145 Newtonmeter maximales Drehmoment bei 1.900 Umdrehungen pro Minute, Höchstgeschwindigkeit 177 Stundenkilometer, Verbrauch kombiniert 4,2 Liter, Schadstoffausstoß 99 Gramm Kohlendioxid pro gefahrenen Kilometer
• 1,2 FIRE 8V, 1.242 Kubikzentimeter Hubraum, 69 PS, 102 Newtonmeter maximales Drehmoment bei 3.000 Umdrehungen pro Minute, Höchstgeschwindigkeit 164 k/mh, Durchschnittsbenzinverbrauch 5,2 l Super, Schadstoffausstoß 120 g/km
• 1,3 Multijet II, 1.248 Kubikzentimeter Hubraum, 75 PS, maximales Drehmoment 190 Newtonmeter bei 1.500 Umdrehungen pro Minute, Höchstgeschwindigkeit 168 Stundenkilometer, Verbrauch kombiniert 3,9 Liter, CO2-Ausstoß 104 Gramm/km

Fazit:
Ob über Land oder im Ort, der Fiat Panda macht überall eine gute Figur. Er ist sparsam, wendig und verfügt auch als Kleinstwagen über die notwendigen Sicherheitsfeatures wie Airbags, ABS und ESP. Im Vergleich mit anderen Marken wie Renault , Opel , Seat, Ford , Hyundai , Skoda Opel oder Peugeot liegt der Kleine aus Italien weit vorn auf der Beliebtheitsskala. Sein Erfolg ist seit fast 25 Jahren ungebrochen. Bei der Suche nach einem günstigen Auto für Fahranfänger oder einer preiswerten Allradversion für das Trekking, endet der Autokauf nicht selten bei einem neuen oder gebrauchten Fiat Panda, dem Erfolgsmodell der italienischen Marke.

2.123 ANGEBOTE FÜR Fiat Panda GEBRAUCHT ODER NEU




















* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer PKW können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer PKW' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

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Verbrauch, Umweltdaten & Kostenbereitgestellt vom ADAC
Eco-Daten:
Verbrauch (lt. Hst.)4,6l/100km
Verbrauch (lt. ADAC)--
CO2-Emissionen107g/km
Umweltzone4 (grün)
Kosten-Daten:
Kosten / Monat445€ / Monat 
Kosten / km36ct / km 
Versicherungsklasse14HF/16TK/17VK
KFZ-Steuer18€ / Jahr 
Informationen erhoben und bereitgestellt vom ADAC (Stand: 1/2015). mobile.de kann keine exakte Übereinstimmung mit dem tatsächlich angebotenen Fahrzeug garantieren.Quelle: ADAC e.V.
GEBRAUCHTWAGENREPORTbereitgestellt vom DEKRA
Im Rahmen der DEKRA Hauptuntersuchung werden Fahrzeugtypen beurteilt. Die Tabelle zeigt Stärken und Schwächen der geprüften Fahrzeugtypen, abweichend vom Durchschnitt aller untersuchten Fahrzeuge. (Fahrzeugtypen > 1000 Untersuchungen in zwei Jahren)
  • Fahrwerk, Lenkung
  • Motor, Umwelt
  • Karosserie, Rahmen, Innenraum
  • Bremsanlage
  • Elektrik, Licht, Elektronik
Kommentar des Sachverständigen
Der Panda hinterlässt bei der DEKRA Prüfung in den Kapiteln Karosserie, Bremsen und Elektrik einen erfreulich soliden Eindruck. Auf der anderen Seite hat er häufig ausgeschlagene Lager von Koppelstange, Führungsgelenk und Stabilisator. Weiterhin umfasst der Befund Undichtheiten von Motor und Getriebe und die Abgasanlage fällt öfter durch starken Rostansatz negativ auf.
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