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Audi Q7

Audi Q7
Audi Q7

Audi Q7

Bescheidenheit ist nicht eben die Stärke des Audi Q7 . Wer diesen Koloss fährt, weiß um das Statement, das dieses Auto ausdrückt. Doch er zeigt nicht nur schiere Größe. Dank der verschwenderischen Ausmaße bietet der Q7 auch ein erhabenes Raumgefühl. In kaum einem anderen Auto geht es derart luftig zu. Das Kaufargument Nummer eins ist aber nicht etwa die durchaus ernst zu nehmende Geländetauglichkeit oder das Platzangebot. In den Zeiten immer unübersichtlicher werdender Verkehrssituationen ist man über jeden Zentimeter, den man über allen anderen sitzt, dankbar. Wer schon mal in einem SUV vom Schlage eines Audi Q7, VW Touareg , Porsche Cayenne oder gar in einem Range Rover mitgefahren ist, möchte diesen Weitblick nicht mehr missen. Dass Geländewagen entsprechend schwer sind und nur mit großen Motoren standesgemäße Fahrleistungen möglich sind, ist eine Kehrseite der Medaille. Für nicht wenige Käufer macht aber gerade die Kombination aus gewichtiger Karosserie und potentem Antrieb den Reiz aus.

Dieses Fahrgefühl, eine Etage über allem zu thronen...
In einen Audi Q7 steigt man nicht ein, man klettert förmlich auf die auf Hüfthöhe liegende Sitzfläche. Den Weitblick, den man von dort oben hat, kann man getrost mit dem Gipfel einer Bergwanderung gleichsetzen. Es ist ein erhabenes und stolzes Gefühl, so weit oben über dem Geschehen entkoppelt vom restlichen Straßenverkehr zu sitzen. Der Audi Q7 ermöglicht dieses sichere Fahrgefühl auf seine ganz eigene Weise. Er wurde speziell für die gestiegenen Bedürfnisse des amerikanischen, russischen und chinesischen Marktes entwickelt, wo er sich trotz seiner reifen Bauzeit immer noch blendend verkauft. Das Prestige von Audi schwingt auch in der ausladenden Karosserie mit. Er ist ein blechgewordenes Statussymbol der oberen Mittelschicht. Wer einen Audi Q7 kauft möchte zeigen, dass er es geschafft hat. Gleichzeitig bietet die robuste Verarbeitung und die schweren Materialien ein Gefühl der Sicherheit. Dass man auch abseits befestigter Wege nicht liegen bleiben muss, zählt mit zu den Kaufargumenten. Selbst mittelschweres Gelände ist dank angedeuteter Achsverschränkung, ausreichend dimensionierten Böschungswinkeln und den kräftigen Motoren kein Problem. Auch vor Flussdurchfahrten brauchen sich die Fahrer nicht zu scheuen. Denn der Audi Q7 hat mit der optionalen Luftfederung eine Wattiefe von gut einem halben Meter. Dass gut 90 % der Käufer nie auch nur einen Kilometer im Gelände fahren, sei an dieser Stelle nur erwähnt. Denn das abenteuerliche Gefühl, zu wollen, wenn man könnte, ist auf allen Wegen mit an Bord. Audi wollte 2003 mit der Studie "Pikes Peak" eine Machbarkeitsstudie auf die Räder stellen. Der Prototyp kam so gut beim Publikum an, dass nur zwei Jahre später die ersten Exemplare der auf der "E"-Plattform basierenden Q7 - Baureihe vom Band im slowakischen Bratislava rollten. Zusammen mit den Konzernbrüdern Porsche Cayenne und VW Touareg erlebt der Q7 einen kometenhaften Aufstieg. Die Zulassungszahlen schnellen durch die Decke und übertreffen jede Erwartung an die "Sport Utility Vehicles", kurz SUV genannten Autos . Besonders in den Vereinigten Staaten trägt der Q7 dazu bei, Audi noch bekannter zu machen. Neben den etablierten Amerikanern wie dem Dodge Ram oder dem Cadillac Escalade wirken selbst die gut fünf Meter Außenlänge des Q7 zierlich. Aber kaum ein anderes SUV bietet dieses Luxus -Gefühl in einer von Understatement geprägten Karosserie. Der Cayenne ist den Amerikanern oft zu klein, der Touareg hat nicht die Klasse und der Range Rover ist in Übersee schon zu exotisch. Hier hat Audi perfekt den Zeitgeist getroffen.

Er ist schon eines der größeren Autos auf Deutschlands Straßen.
Das kann man aus deutscher Sicht nicht unbedingt behaupten. Denn hierzulande gilt er als einer der größeren Autos. Parkhauseinfahrten werden zur Qual. Nicht nur für den Fahrer des Q7. Auch für andere Verkehrsteilnehmer, die warten müssen, bis man den Trumm um eine enge Auffahrt manövriert hat. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt finden sich auch einige Exemplare ohne Einparkhilfe. Dieses elektronische Helferlein ist aber ein Muss, wenn man nicht auf Tuchfühlung mit Betonwänden oder anderen Hindernissen gehen will, die sich nahe der Karosserie in den Untiefen der toten Winkel verstecken können. Deshalb sieht man auch jede Menge Audi Q7 mit Alltagsspuren an markanten Stellen der Front- und Heckschürzen. Es gehört schon beinahe zum guten Ton, dass ein Auto dieses Formats ab und zu Fremdkontakt hat. Dass der Wagen über fünf Meter Außenlänge mitbringt, sieht man ihm auch an. Die großen Außenspiegel wirken schon beinahe überdimensioniert und bringen die Fahrzeugbreite auf weit über zwei Meter. Die linken Spuren in Baustellen sind damit tabu. Das Design lebt von der Größe des Autos. Die Lackflächen müssen nicht künstlich durch zusätzliche Sicken oder Kanten aufgebrochen werden. In sich schlüssig wirkt die Karosserie wie aus einem Guss. Der Singleframe Kühlergrill dominiert die Front, während die zierlichen Scheinwerfer etwas verträumt in die Landschaft strahlen. Zu Beginn der Bauzeit bietet Audi den Q7 auch teilweise ohne Xenonscheinwerfer an, die schwarz hinterlegt eine sehr spezielle Optik bieten. Schnörkellos zeigt sich auch die Seitenansicht. Damit die Räder nicht allzu verloren an der großen Karosserie wirken, stellen die Designer die Radhäuser nach Tradition des Hauses ein wenig aus. Als weiteres Gestaltungsmerkmal verläuft eine Sicke oberhalb der Türgriffe von den Ecken der Frontscheinwerfer nach hinten zu den scharf gezeichneten Rückleuchten. Eine Besonderheit im Design des Q7 ist die einteilig öffnende Heckklappe, die sich nahezu über die gesamte Fahrzeugbreite erstreckt und die Rücklichter mit einbezieht. Dadurch ergibt sich eine maximale Ladeöffnung zum großen Kofferraum. Hier können optional Sitz Nummer sechs und sieben Fahrgäste aufnehmen und sogar verhältnismäßig großzügige Platzverhältnisse bieten. Für den Einstieg in die hinterste Sitzreihe muss man aber recht gelenkig sein und idealerweise steigt man über die hinteren Seitentüren ein.

Audis Gespür für Innenräume merkt man dem Q7 an - 10 Jahre Bauzeit aber auch.
Aber wer will im Q7 schon hinten sitzen? Als Fahrer genießt man den weitaus besseren Panoramablick über die großzügige Motorhaube und schwelgt im Luxus der lederbezogenen Sitze. Am Q7 erkennt man Audis Detailliebe in Sachen Materialauswahl und Verarbeitungsqualität. Dicke Bezüge und soft unterspritzter Kunststoff sorgen für eine angenehme Haptik an allen mit der Hand erreichbaren Stellen. Wer eine Individual-Lederausstattung ordert, kann sogar Armaturenbrett oder den Wählhebel mit der sanften Kuhhaut beziehen lassen. Überall im Innenraum befinden sich gut erreichbare Ablagen und ordentlich dimensionierte Becherhalter. Zwar sind die Platzverhältnisse insgesamt sehr großzügig, dennoch rücken Fahrer und Beifahrer ungewöhnlich eng zusammen. Hier könnte man mehr Innenbreite erwarten. Auch die eher pragmatische Form des Cockpits ist nach knapp zehn Jahren Bauzeit reif für eine Überarbeitung. Denn Begeisterungsstürme lassen sich mit dem kleinen Bildschirm, den langsam arbeitenden Navigations- und Infotainmentsystem nicht auslösen. Die in anderen Modellen mittlerweile perfektioniert MMI-Steuerung gibt es im Q7 zwar auch schon, doch manchmal hakt es bei der Bedienung. Aber mit dem Nachfolger werden auch die neusten technischen Möglichkeiten wieder voll ausgeschöpft.

Souveräne Motorisierungen und angenehme Fahrleistungen.
Das gilt auch für die Antriebseinheiten des Audi Q7. Seit 2005 haben die Ingolstädter jede Menge Updates und Neuerungen einfließen lassen. Die Motoren haben Dank Downsizing an Hubraum verloren (bis auf eine Ausnahme) und die Getriebe an Fahrstufen gewonnen. Damit gehen auch die Verbrauchssenkungen einher, die sich nicht nur im Normverbrauch, sondern auch in der Praxis niederschlagen. Insgesamt ist der Q7 aufgrund seines Leergewichts von deutlich über zwei Tonnen mit entsprechend kräftigen Motoren ausgerüstet. In Deutschland sind mehrheitlich die Diesel die erste Wahl bei den Käufern. Sie schaffen es dank ihrer effizienten Arbeitsweise vergleichsweise günstige Verbräuche zu realisieren. Der 3.0 Liter TDI wird seit Baubeginn 2005 eingesetzt und erfährt 2007 und 2011 ein Update, das die Leistung auf heute 245 PS steigert und den Norm-Verbrauch auf 7.4 Liter Diesel senkt. Ende 2010 kommt dieser Motor in einer gedrosselten Variante in den Q7, was auch eine Verbrauchssenkung von 0.2 Liter Diesel laut Norm mit sich bringt. Dass dieses Versprechen nicht gehalten werden kann, zeigt sich erst im täglichen Einsatz, wo die ungedrosselte Variante tendenziell eher günstiger unterwegs ist. Praxisverbräuche im 11 -13 Liter Diesel zeigen den Tribut, den man für die schwere und hohe Karosserie zahlen muss. Weil die Fahrleistungen mit den "kleinen" Dieseln noch Luft nach oben lassen, bietet Audi seit 2007 auch einen 4.2 Liter V8 Diesel 340 PS an, der ein Jahr später vom damals stärksten Seriendiesel der Welt komplettiert wird. Der prestigeträchtige V12 TDI schaufelt mit seinen gewaltigen Turboladern gewaltige 500 PS und schier unglaubliche 1000 NM Drehmoment auf die Kurbelwelle. Der Absatz des Ungetüms ist aber nicht so hoch, dass sich die Fortproduktion rentiert hätte. So wird er im April 2012 eingestellt. Der stärkste Ottomotor ist ein V6 Motor mit Direkteinspritzung und Kompressoraufladung. Er bietet wahlweise 272 PS oder 333 PS. Im Zusammenspiel mit der 8-Gang Tiptronic erledigen die beiden Benziner ihre Arbeit im schweren Q7 recht lebendig. Setzt man aber wieder die Trinksitten in den Vergleich, stimmt das Verhältnis schon nicht mehr. Allein der Normverbrauch liegt bei knapp 11 Liter Super. In einer entspannten Alltagsfahrweise können hier aber auch ohne Probleme fünf Liter mehr auf der Uhr stehen. Bis 2010 war ein 4.2 FSI V8 Benzinmotor erhältlich, den es so aber nur noch in den USA zu kaufen gibt. In Deutschland gibt es unter den Gebrauchten immer wieder Exemplare mit Autogas-Umbau, was den heftigen Verbrauch wieder etwas relativiert. Den wohl besten Kompromiss aus Fahrspaß und Verbrauch liefert der V8 Dieselmotor. Er beherrscht Rock'n'Roll und Piano gleichermaßen und sorgt dafür, dass man an der Tankstelle nicht täglich halten muss.

In Deutschland ist er unzeitgemäß - und bekommt dennoch einen Nachfolger.
Ob der Audi Q7 on Deutschland ein Statussymbol ist oder nicht, lässt sich vortrefflich streiten. Denn eigentlich sind die wahren Prestigeträger Luxuslimousinen vom Schlage eines Audi A8 . Dennoch erfreut der Q7 sich immer noch bei einer gewissen Fangemeinde. Als Gebrauchter ist er im Vergleich seht günstig in der Anschaffung. Die Versicherungseinstufungen sind dagegen so hoch wie bei kaum einem zweiten Auto in Deutschland. Dazu kommen horrende Tankrechnungen und ein nicht zu unterschätzender Wartungsaufwand. Denn Bremsen und Fahrwerk leiden unter dem hohen Gewicht und geben in TÜV Berichten oft Grund zur Sorge. Der Fahrspaß bleibt dagegen ungetrübt, auch wenn der Audi Q7 seine ganz speziellen Fahreigenschaften mitbringt. Man muss ihn bei forcierter Gangart ein wenig zu seinem Kurvenglück zwingen. Die Reifen fangen dann recht schnell an zu wimmern, aber mit der richtigen Kurvengeschwindigkeit und der Kraft der Motoren geht es selbst mit gut zwei Tonnen Gewicht flott um die Kurve. Dass er dabei narrensicher fährt, sei als Selbstverständlichkeit noch erwähnt. Eine Fahrt mit dem Q7 ist die Wiederentdeckung der Gemütlichkeit. Man fühlt sich geborgen und gut aufgehoben, so weit oben über der Straße zu schweben.

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* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer PKW können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer PKW' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

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