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Wie funktioniert Autoexport?

Auto wird abgeschleppt

Der Rost blüht, die Karosserie ächzt und der Tacho hat die 200.000-km-Marke bereits überschritten. Der Export eines Autos ist eine Möglichkeit, um selbst sehr alte Gebrauchtwagen noch mit etwas Gewinn verkaufen zu können. Doch auf eigene Faust das Fahrzeug ins Ausland zu verkaufen, ist keine gute Idee. Denn beim privaten Autoexport kann hoher logistischer und bürokratischer Aufwand entstehen. Stichworte: Überseeverschiffung und Behördengänge. Aus diesem Grund sollte man sich an einen seriösen Händler mit Erfahrung beim Autoankauf und beim Thema Export wenden und sich von ihm ein Angebot geben lassen. Er kümmert sich dann um alle Aspekte der Ausfuhr.

Wer es dennoch allein versuchen möchte, muss einige Dinge berücksichtigen. Für den Autoexport in ein Land außerhalb der Europäischen Union ist eine Ausfuhranmeldung nötig. Diese hilft den Behörden bei der Einhaltung der Exportbestimmungen sowie dem Statistischen Bundesamt bei der Erfassung des EU-Warenverkehrs. Eingereicht wird das dafür nötige Formular 0733 beim zuständigen Zollamt. Beim Verkaufen von Gebrauchtwagen unter einem Betrag von 1.000 Euro reicht eine mündliche Anmeldung. Zudem ist ein internationaler Zulassungsschein erforderlich, wenn der Autoexport in ein Nicht-EU-Land umsatzsteuerlich geltend gemacht werden soll. Dafür muss auch der Kaufvertrag oder die Rechnung vorhanden sein.

Polnische Grenze mit Schildern

Das Zollamt wird die benötigten Dokumente aber nur dann ausstellen, wenn zuvor die von der Kraftfahrzeugzulassungsstelle ausgehändigten Nummernschilder für den Autoexport vorgelegt werden. Das Kurzkennzeichnen ist für die Inlandsüberführung vorgesehen und wird größtenteils auch im EU-Ausland geduldet. Das Ausfuhrkennzeichen mit dem roten Balken an der Seite gilt explizit für den Autoexport außerhalb der EU. Folgende Dokumente müssen dafür vorgelegt werden: Fahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung I), Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung II), Personalausweis oder Reisepass des Fahrzeughalters, Ausfuhr-Versicherungsbestätigung, eventuell Stilllegungsbescheinigung, TÜV-Gutachten und eine deutsche Bankverbindung für die Kfz-Steuer. Außerdem muss das Fahrzeug vor Ort zur Begutachtung bereitstehen und für die Dauer des Exports einen gültigen TÜV besitzen. Auch eine gültige Kfz-Versicherung ist für die Dauer der Ausfuhr Pflicht.

Wer sein Auto in die Schweiz oder in die USA exportieren möchte, findet hierzu weitere Informationen beim ADAC. Der Autoclub hat sowohl für den Export in diese Länder als auch zum Thema Import entsprechende Informationsblätter auf seiner Website bereitgestellt.

Vorteile beim Verkauf für Export

Roststelle

Rostig, hohe Laufleistung, Motorschaden oder kein TÜV: Wenn die Zeit eines Autos in Deutschland abgelaufen ist und man es hierzulande nicht mehr verkaufen kann, ist der Autoexport oft die einzige Alternative zum Schrottplatz. Für den Eigentümer hat diese Form des Fahrzeug-Ankaufs durch einen Profi vor allem finanzielle Vorteile. Es fallen keine Kosten für die Verschrottung des alten Gebrauchtwagens an und der Verkauf spült sogar noch etwas Geld in die Kasse des Besitzers.

Viele Gebrauchtwagen, die in unseren Breitengraden nicht mehr die Straßen befahren dürfen, können in anderen Ländern noch mühelos verkauft werden. Besonders in Afrika, Osteuropa und dem Nahen Osten sind gebrauchte Fahrzeuge aus Deutschland sehr beliebt. Auch mit 200.000 km auf dem Tacho lohnt sich da ein Autoexport Deutschland.

Eine Prüfinstanz wie TÜV und Dekra gibt es dort meistens nicht. Abgasnormen sind größtenteils unbekannt, die Wartungskosten niedrig. Hinzu kommt, dass in afrikanischen Ländern wie Nigeria, Guinea und Benin andere klimatische Bedingungen herrschen. Wenig Feuchtigkeit und hohe Temperaturen verhindern Korrosion und halten den Reparatur- und Pflegebedarf eines Gebrauchtwagens gering. Auch einen öffentlichen Personennahverkehr gibt es in diesen Gegenden oft nicht. Dem Pkw kommt somit eine große Bedeutung im Alltag der Menschen zu.

Ist mein Auto für den Export geeignet?

Mercedes 190er in der Garage

Wer seinen alten Pkw verkaufen möchte, versucht es zunächst per Inserat. Oder er fragt beim Kauf eines anderen Wagens den Händler, ob er das Fahrzeug in Zahlung nehmen möchte. Klappt beides nicht, kann der Autoexport Deutschland eine lohnenswerte Alternative sein. Zwischenhändler für den Autoexport haben sich auf den Ankauf scheinbar wertloser Wagen spezialisiert und ersparen den Eigentümern, den Autoexport selbst organisieren zu müssen. Der Vorteil für die Händler: Sie müssen sich beim Autoexport nicht an die in Deutschland geltende Gewährleistung halten. Diese kann bei älteren Gebrauchten teuer werden.

Je höher der Kilometerstand und je schlechter der Zustand eines gebrauchten Fahrzeugs, desto schwerer wird laut Statistik das Verkaufen und desto geringer wird der Erlös. Das gilt auch für den Pkw-Ankauf ins Ausland. Wer wissen möchte, wie viel sein Auto noch wert ist, kann beispielsweise über den ADAC ein Gutachten erstellen lassen oder die mobile.de-Fahrzeugbewertung nutzen. Denn diese ermittelt schnell und einfach einen statistischen Preis für jeden Wagen. Weitere Informationen dazu findet man auf mobile.de. Auch Inserate von ähnlichen Modellen können vor dem eigentlichen Ankauf wichtige Anhaltspunkte für die Gestaltung des Preises geben.

Kommen beispielsweise bei einem Unfallauto gravierende Mängel wie Motorschaden oder Getriebeschaden hinzu, wird es schwierig, einen angemessenen Verkaufswert zu ermitteln. Helfen können in solchen Fällen Experten von Fachwerkstätten, die sich mit dem Gebrauchtwagen-Ankauf auskennen, oder Prüforganisationen wie der TÜV, die ein kostenpflichtiges Wertgutachten anbieten. Ist das Fahrzeug nicht mehr fahrtüchtig, muss sich der Besitzer Gedanken über die Abholung machen. Manche unserer Händler unterbreiten trotz eines Motorschadens ein Angebot und bietet eine kostenlose Abholung an. Nachfragen lohnt sich in jedem Fall, denn bei unseren Partnern ist jeder Kunde herzlich willkommen.

Mercedes auf der Hebebuehne

Der Restwert des Pkw entscheidet oft darüber, in welchen Ländern der Autoankauf erfolgt. Die Statistik besagt: Fahrzeuge mit relativ hohem Verkaufspreis gelangen meistens in unsere direkten Nachbarländer wie Italien oder Spanien. Gebrauchtwagen mit geringem Wert finden in der Regel in entfernteren Regionen wie Osteuropa oder Westafrika ein neues Zuhause.

Damit der Verkauf des Fahrzeugs reibungslos abläuft, sollte der Verkäufer folgende Angaben in jedem Fall bereitstellen: Die genaue Bezeichnung des Fahrzeugs inklusive Marke und Modell, Baujahr (Bj.) und Kilometerstand (km). Ist das Fahrzeug ein Unfallauto? Dann sollte dies klar kommuniziert werden, auch beim Autoexport. Das Gleiche gilt für mögliche Schäden und Defekte am Wagen. Dann gibt es keine Überraschungen beim Ankauf.

Was beim Auto-Export beachtet werden muss

Autoexport Deutschland: Der private Export von Pkw ist mit vielen Risiken und Kosten behaftet. Transportkosten, Versicherung, Aus- und Einfuhrzölle können schnell dazu führen, dass man am Ende draufzahlt. Deswegen verkaufen die meisten Besitzer ihr altes Fahrzeug nicht direkt ins Ausland, schon gar nicht in ein Land außerhalb von Europa. Stattdessen wenden sie sich an einen auf Händler mit Erfahrung beim Autoankauf im Ausland. Doch auch hier lauern Tücken und Fallen.

Europaeische Flagge

Vor dem Auto-Verkauf ist es hilfreich, den ungefähren Preis des gebrauchten Pkw zu kennen, egal ob Audi A6, BMW, Honda, Opel, Jeep oder Mercedes-Benz. Unsere Preisbewertung oder eine Autowerkstatt können bei der Bewertung des Fahrzeugs helfen. Anschließend muss der richtige Partner für den Autoankauf gefunden werden, im Idealfall eine Firma mit viel Erfahrung. Fahrzeugbesitzer rufen am besten bei mehreren Händlern an, um so das beste Angebot zu finden.

Das Wichtigste beim Ankauf durch ausländische Händler ist es, auf keinen Fall in irgendeine Art der Vorleistung zu treten. Zahle vorab keine Provisionen, Bearbeitungs- oder Standgebühren. Hat man einen Käufer für den Import des Pkw in ein anderes Land gefunden, muss der Preis verhandelt werden. Oft versuchen Händler diesen stark zu drücken, indem sie ihre Unkosten erwähnen oder den Verkaufswert des KFZ schmälern. Davon sollte man sich nicht beeindrucken lassen. Eine vorab festgelegte Mindestsumme schützt vor fatalen Impulshandlungen beim Gebrauchtwagen-Ankauf.

Ist das Angebot in Ordnung, besiegelt ein von beiden Seiten unterschriebener Kaufvertrag den Autoankauf. Darin muss neben dem Zeitpunkt der Übergabe auch die Ausweisnummer des Käufers bzw. Kunden festgehalten werden. Papiere und Schlüssel sollten nur gegen den vollen Bargeldbetrag und im Beisein von mehreren Personen ausgehändigt werden. Um vor Falschgeld sicher zu sein, empfiehlt es sich, die Summe zusammen mit dem Verkäufer in einer Bankfiliale aufs Konto einzuzahlen. Abschließend sollte das frisch verkaufte Auto bei Versicherung und Zulassungsstelle eigenhändig und nicht durch den Käufer abgemeldet werden. Ansonsten können weitere Forderungen durch Kfz-Steuer und Hafterhaltung drohen.

Auto verkaufen - Export-Händler

Unter der Hebebuehne

Die Auswahl an Expertem zum Thema Kfz Ankauf aus dem Ausland ist groß. Um alte Rostlauben und Unfallwagen findet eine regelrechte Käuferschlacht statt. Fast jeder kennt die Visitenkarten, die unter der Windschutzscheibe klemmen und für sogenannte Kärtchenhändler und den Gebrauchtwagen-Ankauf werben. Meist steht explizit darauf, dass alle Auto gekauft werden, auch ohne TÜV und ohne Kat, selbst Unfallwagen.

Einige dieser Anbieter arbeiten jedoch mit unseriösen Mitteln und zahlen keinen fairen Preis. Sie versprechen beispielsweise am Telefon hohe Summen und versuchen dann bei der Abholung, den Preis extrem zu drücken. Manche von ihnen bieten auch Sachleistungen wie Teppiche statt Bargeld an. Auf keinen Fall sollte man sich auf solche Angebote statt Geld einlassen.

Besitzer eines alten Gebrauchten sollten in jedem Fall nach einem seriösen Exporthändler mit Erfahrung beim Thema Autoexport und -import Ausschau halten. So spart man sich viel Ärger, erhält ein faires Angebot und erzielt beim Verkauf den besten Preis.