Ferrari Luce gegen Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé: zwei Wege in die elektrische Zukunft
Maranello trifft Affalterbach: Ferrari schickt seinen ersten Elektro-Sportwagen ins Rennen, AMG antwortet mit 1.169 PS und 600 kW Ladeleistung. Wer hat das überzeugendere Konzept?
- Das Wichtigste in Kürze
- Ferrari Luce vs. Mercedes-AMG GT: Technische Daten im Vergleich
- Alltagstauglichkeit und Konzept
- Design: Ferrari gegen Mercedes
- Motorkonzept und Fahrdynamik
- Ladetechnik und Reichweite
- Batterietechnik
- Ausstattung und Sicherheit
- Preisvergleich und Marktposition
- Ferrari Luce versus Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé: Fazit und Kaufempfehlung
- Häufige Fragen (FAQ)
Das Wichtigste in Kürze
- Der Luce ist Ferraris erstes Elektroauto – mit fünf Sitzen.
- 1.050 PS, vier Radmotoren, 530 km WLTP: Der Klang kommt diesmal aus dem Lautsprecher.
- 600 kW Ladeleistung beim AMG GT: Kein Serien-Elektrofahrzeug lädt derzeit schneller.
- AMG simuliert V8-Sound und Schaltvorgänge. Ob das überzeugt, klärt erst der Fahrbericht.
- Noch gibt es keinen offiziellen Preis für beide, beim Luce sind allerdings rund 500.000 Euro im Gespräch.
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Der Elektro-Sportwagen war lange ein Widerspruch in sich – zumindest für Puristen. Jetzt, im Mai 2026, haben gleich zwei der klangvollsten Namen der Automobilgeschichte ihre Antwort auf die Frage gegeben, wie ein emotionaler Hochleistungs-Sportwagen ohne Verbrennungsmotor aussehen kann.
Ferrari enthüllt in Rom den Luce, sein erstes rein elektrisches Modell überhaupt. Wenige Tage zuvor hatte Mercedes-AMG das neue GT 4-Türer Coupé vorgestellt – ebenfalls rein elektrisch, ebenfalls mit Anspruch auf die Spitze des Segments.
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Beide Fahrzeuge teilen die Grundidee:
- vier Türen,
- fünf Sitze möglich,
- 800-Volt-Architektur,
- über 1.000 PS.
Doch die Konzepte dahinter könnten unterschiedlicher kaum sein. Ferrari setzt auf vier einzelne Radmotoren mit Torque Vectoring an jedem Rad. Bei AMG arbeiten drei Axial-Fluss-Motoren mit Motorsport-DNA aus der Formel 1.
Der entscheidende Unterschied liegt nicht in den Leistungszahlen – sondern in der Frage, was diese Fahrzeuge langfristig können und für wen sie gebaut wurden.
Ferrari Luce vs. Mercedes-AMG GT: Technische Daten im Vergleich
| Merkmal | Ferrari Luce | Mercedes-AMG GT 63 4-Türer Coupé |
|---|---|---|
| Motorkonzept | 4 Permanentmagnet-Synchronmotoren (je Rad) | 3 Axial-Fluss-Motoren (2 hinten, 1 vorn) |
| Systemleistung (Spitze) | 772 kW/1.050 PS | 860 kW/1.169 PS |
| Systemleistung (Dauer) | nicht kommuniziert | 721 PS (GT 63) |
| Max. Drehmoment | 990 Nm (System) | nicht kommuniziert |
| 0–100 km/h | 2,5 Sekunden | 2,1 Sekunden |
| 0–200 km/h | 6,8 Sekunden | 6,4 Sekunden |
| Höchstgeschwindigkeit | 310 km/h | 300 km/h (mit Driver’s Package) |
| Systemspannung | 800 Volt | 800 Volt |
| Batteriekapazität (brutto) | 122 kWh | 106 kWh (Angabe Auto Bild; AMG-PM: nicht explizit kommuniziert) |
| Zellformat | Pouch-Zellen (Lieferant: SK On) | Rundzellen (26 mm x 105 mm, NCMA-Chemie) |
| Reichweite WLTP | über 530 km | bis 700 km (GT 55)/bis 696 km (GT 63) |
| Verbrauch WLTP | nicht kommuniziert | 17,8–21,0 kWh/100 km |
| DC-Ladeleistung (max.) | 350 kW | 600 kW |
| AC-Ladeleistung | 22 kW | nicht kommuniziert |
| 10–80 % Ladezeit | ca. 20 min (70 kWh in 20 min laut AMS) | 11 Minuten |
| Leergewicht | 2.260 kg | nicht kommuniziert |
| Kofferraum | 597 Liter | 507 Liter + 62 Liter (Frunk) |
| Sitze | 4 oder 5 | 4 oder 5 |
| Länge/Breite/Höhe | 5,03 m/ca. 2,00 m/1,54 m | 5,09 m/1,96 m/nicht kommuniziert |
| Radstand | 2.961 mm | 3.040 mm |
| Basispreis Deutschland | nicht kommuniziert (ca. 500.000 Euro kolportiert) | nicht kommuniziert |
| Ø Gebrauchtpreis mobile.de | noch nicht verfügbar (Neuvorstellung) | noch nicht verfügbar (Neuvorstellung) |
Alltagstauglichkeit und Konzept
Ferrari Luce
Mit 5,03 Metern Länge und einem Radstand von 2,961 Metern ist der Luce das größte Fahrzeug, das Ferrari je gebaut hat. Die elektrische Architektur ohne Mitteltunnel schafft erstmals Platz für fünf Sitze: eine Premiere für Maranello.
Der Kofferraum fasst 597 Liter. Alle Sitze sind elektrisch verstellbar, die Vordersitze beheizbar und optional mit Massagefunktion erhältlich. Das Bedienkonzept setzt auf eine Mischung aus präzisionsgefertigten mechanischen Tasten und kontextbezogenen Samsung-Displays.
Ein 21-Lautsprecher-Audiosystem mit 3.000 Watt sorgt für den Klangteppich, inklusive des künstlich erzeugten Ferrari-Sounds.
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Mercedes-AMG GT 63 4-Türer Coupé
Mit 5,09 Metern Länge und 3,04 Metern Radstand ist der AMG sogar etwas größer als der Luce. Kofferraum (507 Liter) plus Frunk (62 Liter) ergeben zusammen 569 Liter nutzbares Volumen: etwas weniger als beim Ferrari.
Das Interieur setzt auf dunkle Oberflächen, Carbon-Details und Rautensteppungen. Drei Drehregler in der Mittelkonsole (AMG RACE ENGINEER Control Unit) erlauben die individuelle Einstellung von Ansprech-, Kurven- und Schlupfverhalten.
Das Display-Layout mit 10,2-Zoll-Kombiinstrument und zwei 14-Zoll-Bildschirmen basiert auf MB.OS.
Fazit Alltagstauglichkeit
Beide Fahrzeuge sind für Elektro-Sportwagen erstaunlich alltagstauglich. Der Luce hat den größeren Kofferraum und bietet das puristischere Bedienkonzept.
Der AMG punktet mit dem Frunk als Zusatzstauraum und einem ausgereifteren Infotainment-System auf Basis der aktuellen Mercedes-Betriebssoftware.
Design: Ferrari gegen Mercedes
Der Ferrari Luce ist ein Bruch. Nicht mit der Leistungsphilosophie der Marke, aber mit allem, was man optisch von einem Ferrari erwartet hat.
Das Design stammt nicht aus dem Ferrari Centro Stile in Maranello, sondern vom kalifornischen Kreativkollektiv LoveFrom unter Sir Jony Ive und Marc Newson – den Machern hinter dem iPhone-Design.
Das Ergebnis ist ein aerodynamisch optimierter Viertürer, der irgendwo zwischen Limousine und Shooting Brake einzuordnen ist. Die Karosserie ist glatt, stufenlos, fast klinisch. Die transparenten Front- und Heckleuchten verschwinden im ausgeschalteten Zustand in der Karosserie.
Das "Glass House" – die kompromisslose, schalenartige Glasfläche – dominiert die Silhouette. Wer einen klassischen Ferrari erwartet, wird irritiert sein. Wer Avantgarde sucht, findet hier ein Fahrzeug, das in zehn Jahren als Designikone gelten könnte ... oder als Ferraris größter Fehltritt.
Der Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé spielt ein anderes Spiel:
- Markante Powerdomes auf der langen, tief gezogenen Motorhaube,
- weit ausgestellte Kotflügel und ein flaches Greenhouse
Das ist eine Formensprache, die klar aus der Sportwagen-Tradition kommt und den Concept AMG GT XX als Vorbild trägt.
Mit einem cW-Wert von 0,22 gehört der AMG zu den windschnittigsten Fahrzeugen seiner Klasse, ohne dabei auf Dramatik zu verzichten. Vorn setzen sternförmige Tagfahrlichter einen klaren Akzent, hinten zeichnen sechs runde Leuchten mit Sterngrafik die Silhouette nach – konsequent in die Elektro-Ära übersetzt. Wer AMG kauft, weiß, was er bekommt. Das ist keine Kritik – es ist eine Stärke.
Motorkonzept und Fahrdynamik
Ferrari setzt beim Luce auf vier Permanentmagnet-Synchronmotoren mit Radialfluss – einen pro Rad. Die Vorderachse liefert 210 kW und 280 Nm, die Hinterachse 620 kW und 710 Nm.
Das ermöglicht echtes Torque Vectoring an jedem einzelnen Rad: Die Vehicle Control Unit (VCU) aktualisiert die Zielvorgaben 500 Mal pro Sekunde. Hinzu kommt eine neue Side Slip Control X sowie das System Torque Shift Engagement, das die Drehmomentabgabe progressiv moduliert und so das abrupte Anfahrgefühl von Elektroantrieben dämpft.
Das aktive Fahrwerk stammt vom Ferrari F80, die Allradlenkung ist serienmäßig. Mit 2,5 Sekunden von null auf 100 km/h und 310 km/h Höchstgeschwindigkeit sind die Fahrleistungen klar auf Ferrari-Niveau.
Mercedes-AMG geht einen anderen Weg. Drei Axial-Fluss-Motoren – eine Technologie, die AMG-Tochter YASA entwickelt hat – übernehmen den Vortrieb. Der Vorderachsmotor fungiert als Booster und wird nur bei Bedarf zugeschaltet; eine Disconnect Unit (DCU) entkoppelt ihn im Teillastbetrieb, um Schleppverluste zu reduzieren.
Die Axial-Fluss-Motoren sind kompakter und leichter als konventionelle Radialfluss-Motoren und bieten eine höhere Dauerleistung – entscheidend für Rennstrecken-Einsatz und wiederholbare Beschleunigungen. 2,1 Sekunden von null auf 100 km/h sind der Bestwert im Vergleich.
Das AMG ACTIVE RIDE CONTROL Fahrwerk mit semi-aktiver Wankstabilisierung und serienmäßiger Hinterachslenkung (6 Grad) ergänzt das Konzept.
Die Axial-Fluss-Motoren des AMG GT sind an der Vorderachse nur rund neun Zentimeter breit – schmaler als ein DIN-A4-Blatt. Diese Kompaktheit ist der Schlüssel zur hohen Leistungsdichte.
Ladetechnik und Reichweite
Beim Laden trennen sich die Welten der beiden Fahrzeuge deutlich. Der Ferrari Luce unterstützt DC-Schnellladen mit bis zu 350 kW – ein solider Wert, der auf Augenhöhe mit Porsche Taycan Turbo GT (320 kW) und Lucid Air (300 kW) liegt. Jedoch bleibt er klar unter dem AMG und hinkt rund zwei Jahre hinterher: Der Porsche und der Lucid sind Modelle von 2024.
Laut auto motor und sport lassen sich in 20 Minuten rund 70 kWh nachladen. Der AC-Lader mit 22 kW ist für den Alltag ausreichend dimensioniert. Die WLTP-Reichweite von über 530 Kilometern ist angesichts des Gewichts von 2.260 Kilogramm ein respektabler Wert, aber kein Ausreißer nach oben.
Der Mercedes-AMG GT 63 4-Türer Coupé setzt mit 600 kW DC-Ladeleistung einen neuen Maßstab im Serienfahrzeugbau. Zum Vergleich: Der Hyundai Ioniq 6 schafft 220 kW, der Porsche Taycan Turbo GT 320 kW. Der AMG übertrifft beide deutlich.
Unter optimalen Bedingungen füllt sich der Akku laut Hersteller in rund 11 Minuten von 10 auf 80 Prozent – das ist nahe an der Tankstellen-Erfahrung. Die Reichweite von bis zu 700 Kilometern WLTP (GT 55) beziehungsweise 696 Kilometern (GT 63) ist ebenfalls ein Spitzenwert im Segment.
Ein realistischer Wert für ein Fahrzeug dieser Leistungsklasse liegt erfahrungsgemäß 15 bis 20 Prozent darunter, also bei rund 560 bis 590 Kilometern für den GT 63.
In den rund 11 Minuten, die der AMG GT für eine Ladung von 10 auf 80 Prozent benötigt, werden rechnerisch über 100 kWh nachgeladen – mehr als die gesamte Batteriekapazität des Ferrari Luce in einem Drittel der Zeit.
Batterietechnik
Ferrari Luce
Der 122-kWh-Akku (brutto) besteht aus 210 in Reihe geschalteten Pouch-Zellen vom koreanischen Lieferanten SK On. Das Batteriegehäuse ist als strukturelles Element des Fahrzeugs konzipiert und trägt aktiv zur Karosseriesteifigkeit bei – laut Ferrari um über 25 Prozent bei der Biegesteifigkeit und 35 Prozent bei der Torsionssteifigkeit gegenüber früheren viertürigen Modellen.
Das Kühlkonzept ist in die integrierte Software-Lösung eingebunden, die Reichweite, Schnelllademanagement und Vorkonditionierung koordiniert. Dass Ferrari die Zellen extern bezieht, ist für eine Marke, die sonst alles selbst fertigt, eine Ausnahme und ein Punkt, den die Marke in ihrer Kommunikation nicht hervorhebt.
Mercedes-AMG GT
Die AMG High Performance Electric Battery (AMG HP.EB) ist eine Eigenentwicklung mit 2.660 Rundzellen im Format 26 mm x 105 mm. Die NCMA-Zellchemie (Nickel/Kobalt/Mangan/Aluminium) mit siliziumhaltiger Anode erreicht eine Energiedichte von über 298 Wh/kg auf Zellebene.
Die Direktkühlung jeder einzelnen Zelle mit elektrisch nichtleitendem Kühlöl ist der Schlüssel zur hohen Dauerleistung: Das System schafft eine Kühlleistung von mindestens 20 kW – gegenüber 5 bis 8 kW bei konventionellen Batteriesystemen. Diese Technologie stammt direkt aus dem Rekordfahrzeug Concept AMG GT XX und dem Hypercar Mercedes-AMG ONE.
Ausstattung und Sicherheit
Ferrari Luce
Serienmäßig sind beim Ferrari Luce:
- aktive Aerodynamikgitter,
- aktive Karosseriehöhenverstellung,
- Allradlenkung,
- aktives Fahrwerk (vom F80 abgeleitet),
- Carbon-Keramik-Bremsen (390 mm vorn, 372 mm hinten),
- 23-Zoll-Felgen vorn und 24-Zoll-Felgen hinten
- ein 21-Lautsprecher-Audiosystem mit 3.000 Watt.
Sieben Jahre Wartung sind inklusive – wie bei jedem neuen Ferrari. Euro-NCAP-Ergebnisse liegen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels noch nicht vor.
Mercedes-AMG GT 63 4-Türer Coupé
Serienmäßig sind beim AMG GT 63 4-Türer Coupé:
- das AMG ACTIVE RIDE CONTROL Fahrwerk,
- Hinterachslenkung (6 Grad),
- aktives AEROKINETICS-System (Venturi-Platten im Unterboden, aktiver Heckdiffusor, variabler Heckspoiler),
- AMG RACE ENGINEER Control Unit (drei Drehregler),
- Sky-Control-Panoramadach oder Carbondach zur Wahl.
Euro-NCAP-Ergebnisse sind ebenfalls ausstehend.
Preisvergleich und Marktposition
Beide Hersteller haben zum Zeitpunkt der Enthüllung keine offiziellen Preise für den deutschen Markt kommuniziert. Für den Ferrari Luce werden in Branchenkreisen jedoch rund 500.000 Euro kolportiert.
Beim Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé gibt der Vorgänger eine Orientierung: Der Mercedes-AMG GT 63 S E Performance kostete zuletzt rund 208.000 Euro. Angesichts der vollständig neuen Plattform und der enormen Systemleistung ist jedoch ein deutlich höherer Einstiegspreis wahrscheinlich.
Sollten die kolportierten Preise zutreffen, bietet der AMG GT bei einem deutlich niedrigeren Preis die höhere Ladeleistung, mehr Reichweite und eine ausgereiftere Batterietechnologie.
Der Ferrari Luce rechtfertigt seinen Aufpreis durch Exklusivität, Markenimage und das einzigartige Vier-Radmotor-Konzept – nicht durch überlegene Messwerte.
Ferrari Luce
Stärken
- 1.050 PS, 4 Radmotoren, Torque Vectoring; 350 kW DC-Laden; 530 km WLTP; 2.260 kg; Ferrari-Exklusivität; 5 Sitze als Premiere; 597 Liter Kofferraum
Schwächen
- Preis nicht kommuniziert (kolportiert ca. 500.000 Euro); Serienstart ausstehend; kein Euro-NCAP-Ergebnis
Mercedes-AMG GT 63 4-Türer
Stärken
- 1.169 PS Spitzenleistung; 600 kW DC-Laden; 10–80 % in 11 min; bis 700 km WLTP; V8-Sound-Simulation; hohe Dauerleistung
Schwächen
- Preis nicht kommuniziert; Leergewicht nicht kommuniziert; Serienstart Sommer 2026; kein Euro-NCAP-Ergebnis
Ferrari Luce versus Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé: Fazit und Kaufempfehlung
Technisch überlegen ist der Mercedes-AMG GT 63 4-Türer Coupé in den Bereichen, die für den Alltag und die Langstrecke entscheidend sind: Die 600-kW-Ladeleistung ist aktuell unerreicht im Serienfahrzeugbau.
Die Reichweite von bis zu 700 Kilometern WLTP übertrifft den Luce deutlich. Die Dauerleistung durch Direktkühlung macht den AMG zur ernsthafteren Rennstrecken-Option. Und das alles – voraussichtlich – zu einem deutlich niedrigeren Preis.
Für wen eignet sich welches Auto?
| Ferrari Luce | Mercedes-AMG GT 63 4-Türer |
|---|---|
| Sammler, Ferrari-Fans, Technik-Enthusiasten, die Exklusivität und Einzigartigkeit über alles stellen | Fahrer, die maximale Dauerleistung, Langstrecken-Reichweite und emotionales V8-Erlebnis im Elektro-Sportwagen wollen |
Der Ferrari Luce gewinnt auf einer anderen Ebene: Er ist ein Sammlerstück, bevor er ausgeliefert wird. Das Vier-Radmotor-Konzept mit echtem Torque Vectoring an jedem Rad ist technisch faszinierend und in dieser Form einzigartig.
Das Design von LoveFrom ist polarisierend – und genau das macht es langfristig bedeutsam. Fünf Sitze als Premiere für Ferrari, 597 Liter Kofferraum, 530 Kilometer Reichweite: Der Luce ist kein Kompromiss, sondern eine Neudefinition.
Kaufempfehlung: Wer maximale Fahrdynamik, Langstrecken-Tauglichkeit und das emotionalste Elektro-Fahrerlebnis zum (vermutlich) niedrigeren Preis sucht, wählt den Mercedes-AMG GT 63 4-Türer Coupé.
Wer einen Ferrari will – und zwar einen, den es so nie zuvor gab – kauft den Luce. Beide Entscheidungen sind rational begründbar. Aber sie schließen sich gegenseitig aus.
Wir nutzen digitale Systeme zur Recherche, prüfen die Inhalte sorgfältig und ergänzen mit unserer langjährigen Expertise. So entsteht ein Beitrag, hinter dem wir voll und ganz stehen. Diesen hier hat André Borbe für dich erstellt.
Häufige Fragen (FAQ)
Wann kommt der Ferrari Luce auf den Markt?
Ferrari hat zum Zeitpunkt der Vorstellung (Mai 2026) noch kein offizielles Markteinführungsdatum kommuniziert.
Was kostet der Mercedes-AMG GT 63 4-Türer Coupé?
Offizielle Preise wurden noch nicht genannt. Als Orientierung dient der Vorgänger AMG GT 63 S E Performance mit zuletzt rund 208.000 Euro. Der neue Elektro-AMG dürfte deutlich darüber liegen.
Was kostet der Ferrari Luce?
Noch ist kein offizieller Preis kommuniziert. In Branchenkreisen werden rund 500.000 Euro gehandelt.
Wie schnell lädt der AMG GT 63 4-Türer?
Mit bis zu 600 kW DC-Ladeleistung und einer 10–80-%-Ladezeit von rund 11 Minuten ist der AMG GT aktuell das am schnellsten ladende Serienfahrzeug weltweit.