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Schrägansicht von oben auf den BMW M3 Concept.
Quelle: BMW
Das M Concept Neue Klasse ist kein Versprechen, das BMW leichtfertig macht: Das Fahrzeug ist fahrbereit und zeigt, dass elektrische Performance und M-Charakter kein Widerspruch sein müssen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der elektrische M3 auf Basis der Neuen Klasse soll bis zu 900 PS leisten – der aktuelle Competition kommt auf 510 PS.
  • Die 800-Volt-Architektur und ein Akku mit mehr als 100 kWh versprechen kurze Ladezeiten.
  • Der Verbrenner-M3 bleibt im Programm
  • Ob der elektrische M3 wirklich nach M klingt, ist noch offen.

Mitte 2026 steht BMW M an einem Scheideweg. Der BMW M3 Competition Limousine ist das Ergebnis von vier Jahrzehnten Hochleistungs-Entwicklung: ein 510-PS-Reihensechszylinder, handgeschaltet oder mit Achtgang-Automatik, hinterradgetrieben oder mit M xDrive – ein Fahrzeug, das seinen Charakter nie verleugnet.

Dunkelgrauer BMW-Sportwagen, schräg von vorn fotografiert, auf rotem kreisförmigem Podest in einem neutralen Raum.
Dunkelgrauer BMW-Sportwagen, schräg von vorn fotografiert, auf rotem kreisförmigem Podest in einem neutralen Raum.
BMW M3

Der BMW M3 ist die sportliche Speerspitze der 3er-Reihe – mit Hochleistungs-Reihensechszylinder, präzisem Fahrwerk und echter Rennstrecken-DNA für den Alltag.

Gleichzeitig feierte das BMW M Concept Neue Klasse seine Weltpremiere bei den 24 Stunden von Le Mans und zeigt, was der erste vollelektrische M3 können soll:

  • vier Motoren,
  • 800-Volt-Technik,
  • mehr als 100 kWh Akkukapazität und
  • eine Systemleistung, die nach aktuellem Stand zwischen 750 und 900 PS liegen könnte.
Detailansicht auf die Front eines roten BMW M3 Concept.
Quelle: BMW
Die Sharknose und die gelben M Yellow Lights machen deutlich, dass BMW M die Designsprache der Neuen Klasse konsequent in eine andere Richtung treibt als die Serienmodelle.

Der Vergleich ist kein fairer Kampf, schließlich geht es hier um einen Generationswechsel. Das Concept ist noch keine Serienversion, sondern ein fahrfähiger Ausblick auf den elektrischen M3 (interner Code: ZA0), der für Mitte 2027 erwartet wird.

Was beide Fahrzeuge grundlegend unterscheidet: Der Competition ist ein Sportwagen, den man kaufen und fahren kann. Das Concept ist ein Versprechen. Eines, das BMW M einlösen muss.

BMW M3 Concept vs. M3 Competition: Technische Daten im Vergleich

MerkmalBMW M3 Competition Limousine (2026)BMW M Concept Neue Klasse (2026)
Motorkonzept3,0-l-Reihensechszylinder Biturbo (S58)Vier Elektromotoren (BMW M eDrive, Gen6)
Systemleistung375 kW/510 PS552–662 kW/750–900 PS (nicht kommuniziert)
0–100 km/h3,9 s (Competition, Hinterrad)nicht kommuniziert
Vmax250 km/h (elektronisch begrenzt)nicht kommuniziert
AntriebsartHinterrad (RWD)/M xDrive (AWD)Allrad (4 Motoren, radindividuell)
Systemspannung48 V Mild-Hybrid (Bordnetz)800 Volt
Batterie/KraftstoffBenzin ROZ 98 empfohlen>100 kWh (Hochvoltbatterie, Strukturbauteil)
Reichweite WLTPentfälltnicht kommuniziert
Verbrauch WLTP9,9–10,2 l/100 km (je nach Variante)nicht kommuniziert
DC-Ladegeschwindigkeitentfälltnicht kommuniziert (800-V-Architektur)
AC-Ladegeschwindigkeitentfälltnicht kommuniziert
10–80 % Ladezeitentfälltnicht kommuniziert
Leergewichtca. 1.730 kg (Competition, Hinterrad)nicht kommuniziert
Kofferraum480 Liternicht kommuniziert
Sitze54 (Schalensitze, Concept)
Basispreis102.700 Euro (Competition Limousine)nicht kommuniziert (Serienversion 2027)

Alltagstauglichkeit & Konzept

BMW M3 Competition Limousine

Der M3 Competition Limousine ist ein vollwertiges Alltagsauto. Es bietet:

  • fünf Sitzplätze,
  • 480 Liter Kofferraum,
  • elektrisch verstellbare M-Sportsitze mit Memory-Funktion,
  • Klimaautomatik mit Drei-Zonen-Regelung und
  • ein volldigitales 12,3-Zoll-Instrumentendisplay mit 14,9-Zoll-Control-Display

Das BMW Curved Display ist serienmäßig.

Innenansicht auf das Cockpit des BMW M3 Competition Limousine mit orangefarbenen Sitzen.
Quelle: BMW
BMW M3 Competition: Merino-Leder, M-Sportsitze und das BMW-Curved-Display: ein Interieur, das Sportlichkeit und Alltagskomfort nicht als Widerspruch versteht.

Das Bedienkonzept basiert auf BMW Operating System 8.5 und ist nach kurzer Eingewöhnung intuitiv. Wer täglich 200 Kilometer fährt und am Wochenende auf die Rennstrecke will, findet im M3 Competition einen Begleiter, der beides kann.

Der Verbrauch von rund 10 Litern auf 100 Kilometern ist für die Leistungsklasse vertretbar, aber kein Argument für die Langstrecke.

BMW M Concept Neue Klasse

Innenansicht auf das Cockpit des BMW M3 Concept
Quelle: BMW
Das Cockpit des M Concept zeigt, wie BMW M das Panoramic-iDrive-Konzept der Neuen Klasse für den Hochleistungseinsatz interpretiert – mit Rundenzeiten auf dem Display.

Das Concept ist auf vier Personen ausgelegt: Es gibt vier Vollschalensitze mit Fünfpunkt-Gurten, auch im Fond. Das ist konsequent sportlich, aber für den Familienalltag wenig praktisch.

Das Panoramic-iDrive-Bedienkonzept aus dem BMW i3 und iX3 wird M-spezifisch angepasst: M-Schnellwahltasten, rote 12-Uhr-Markierung am Lenkrad, Rundenzeiten auf dem Display.

Kofferraumvolumen und Leergewicht kommuniziert BMW bisher nicht. Ob das Serienmodell 2027 vier oder fünf Sitze bieten wird, ist offen. Das Concept setzt ein klares Signal in Richtung Rennstrecke.

Im direkten Vergleich ist der M3 Competition der deutlich alltagstauglichere Begleiter. Das Concept priorisiert Fahrerlebnis über Nutzwert.

Das Gehäuse der Hochvoltbatterie des M Concept ist als Strukturbauteil fest mit Vorder- und Hinterachse verbunden. Das verbessert die Verwindungssteifigkeit und ersetzt klassische Karosserieversteifungen.

Design

Der M3 Competition Limousine ist ein Fahrzeug, das polarisiert – und das seit seiner Markteinführung. Die überbreite Niere, die muskulösen Radhäuser, die vier Endrohre: Wer das mag, liebt es. Wer es nicht mag, wird nicht überzeugt.

Das ist keine Schwäche, sondern Haltung. In "Isle of Man Grün" oder "São Paulo Gelb" ist der M3 Competition eines der auffälligsten Fahrzeuge im Straßenbild. Und das ist gewollt.

Frontansicht auf einen grünen BMW M3 Competition Limousine, der auf einer Rennstrecke fährt.
Quelle: BMW
Der M3 Competition zeigt, wie BMW M die Proportionen eines Alltagsautos in ein Rennstreckenwerkzeug verwandelt, ohne auf Alltagstauglichkeit zu verzichten.

Das M Concept Neue Klasse ist eine andere Kategorie. Die Karosserie in Monza-Rot metallic, die gelben M Yellow Lights, der massive Frontsplitter aus Naturfaser, die ausgestellten Radhäuser mit 21-Zoll-Rädern und Zentralverschlüssen in Blau und Rot: Das ist kein Straßenauto, das sich verkleidet hat. Das ist ein Rennwagen, der gerade noch legal ist.

Die Sharknose, der Ducktail-Spoiler, der freischwebende Diffusor: BMW M zitiert hier den E30 M3 und den M Hybrid V8 gleichzeitig. Das funktioniert, weil es nicht eklektisch wirkt, sondern konsequent.

Schrägansicht auf die Front des BMW M3 Concept.
Quelle: BMW
Die gelben M Yellow Lights sind eine direkte Referenz an den BMW M Hybrid V8 und sollen das neue Erkennungszeichen künftiger M-Modelle werden.

Für wen ist das? Für Käufer, die einen M3 nicht als Statussymbol, sondern als Bekenntnis verstehen.

Der M3 Competition spricht den Käufer an, der Kontinuität schätzt. Das Concept spricht den an, der einen Neuanfang will.

Motorkonzept & Fahrdynamik

Der S58-Motor im M3 Competition ist einer der besten Reihensechszylinder, die BMW je gebaut hat:

  • 510 PS,
  • 650 Newtonmeter Drehmoment,
  • ein Klang, der bei Vollgas Gänsehaut erzeugt.

Das ist kein Nostalgie-Argument, das ist Physik.

Seitenansicht auf einen grünen BMW M3 Competition Limousine, der auf einer Rennstrecke fährt.
Quelle: BMW
Der S58-Motor des BMW M3 liefert 510 PS und ein Klangerlebnis, das kein Soundgenerator der Welt replizieren kann – zumindest noch nicht.

Die 8-Gang-M-Steptronic mit Drivelogic schaltet schneller als jeder Mensch. Das M Sportdifferenzial verteilt die Kraft exakt. Das adaptive M‑Fahrwerk passt sich in Millisekunden an.

Das Ergebnis ist ein Fahrzeug, das auf der Rennstrecke präzise und auf der Autobahn komfortabel ist.

Das M Concept Neue Klasse setzt auf vier Elektromotoren, je zwei pro Achse, die in der Fahrzeugmitte verbaut sind – keine Radnabenmotoren, was die rotierenden Massen an den Rädern begrenzt.

Ein roter BMW M3 Concept steht vor einer rot-schwarzen Wand.
Quelle: BMW
Das M Concept zeigt die tief geduckte Haltung und die weit ausgestellten Radhäuser: eine Silhouette, die an den E30 M3 erinnert.

Die zentrale Steuerungssoftware BMW M Dynamic Performance Control regelt die Kraftverteilung radindividuell nahezu in Echtzeit. Mechanische Differenziale entfallen vollständig.

Das ist technisch fortschrittlicher als alles, was der aktuelle M3 bietet. Ob es sich auch so anfühlt, wird der Serientest 2027 zeigen. Das Concept ist fahrbereit. Testfahrten waren bislang nicht möglich.

BMW M verzichtet beim Concept bewusst auf Radnabenmotoren: Die vier Motoren sitzen in der Fahrzeugmitte, um die ungefederten Massen an den Rädern so gering wie möglich zu halten.

Ladetechnik & Reichweite

Hier ist Ehrlichkeit geboten: BMW hat zum M Concept Neue Klasse keine konkreten Ladeleistungen, Reichweiten oder Ladezeiten kommuniziert.

Was bekannt ist: Die 800-Volt-Architektur basiert auf der Gen6-Technologie der Neuen Klasse, die im BMW i3 und iX3 zum Einsatz kommt. Der BMW i3 (Neue Klasse) lädt mit bis zu 195 kW Gleichstrom.

BMW M hat angekündigt, dass der elektrische M3 schneller laden können soll als die Neue-Klasse-Basismodelle. Konkrete Werte stehen aus.

Heckansicht eines roten BMW M3 Concept.
Quelle: BMW
Ohne Endrohre übernimmt der zweigeteilte Diffusor die visuelle Dominanz und macht deutlich, dass elektrische Performance keine Entschuldigung braucht.

Zum Vergleich: Porsche Taycan und Audi e-tron GT laden mit bis zu 320 kW, der Hyundai Ioniq 6 mit bis zu 233 kW – beides auf 800-Volt-Basis. Wenn BMW M den elektrischen M3 als ernsthaften Rennstrecken-Begleiter positionieren will, muss die Ladeleistung in diesem Bereich liegen.

Ein Akku mit mehr als 100 kWh und eine Ladeleistung unter 200 kW wäre für den Hochleistungseinsatz nicht ausreichend. Die Realreichweite bei sportlicher Fahrweise dürfte – wie bei allen Hochleistungs-Elektrofahrzeugen – deutlich unter dem WLTP-Wert liegen. Auch hier sind die Zahlen ausstehend.

Heckansicht eines fahrenden grauen BMW M3 Competition Limousine.
Quelle: BMW
Das Heck des M3 Competition ist eine Ansage: vier Endrohre, Carbon-Diffusor und Heckspoiler. Hier lässt BMW M keinen Zweifel daran, was unter der Haube steckt.

Der M3 Competition benötigt keine Ladesäule, aber rund 10 Liter Super Plus auf 100 Kilometern. Auf der Langstrecke ist das ein Argument für den Verbrenner – zumindest solange das Schnellladenetz nicht flächendeckend 300-kW-Säulen bietet.

Batterietechnik

Die Hochvoltbatterie des M Concept Neue Klasse basiert auf einer M-spezifisch optimierten Variante der Gen6-Rundzellen. BMW nennt als Besonderheit die besonders hohe Leistung bei der Energieabgabe an die Elektromotoren und beim Laden.

Das Gehäuse ist als Strukturbauteil fest mit Vorder- und Hinterachse verbunden. Das verbessert die Verwindungssteifigkeit der Karosserie und trägt zur Fahrdynamik bei.

Zellformat und Kühlkonzept kommuniziert BMW nicht im Detail. Bekannt ist, dass die Neue-Klasse-Plattform auf Rundzellen setzt: ein Format, das Tesla und Rivian ebenfalls verwenden und das sich durch hohe Energiedichte und gute Skalierbarkeit auszeichnet.

Für den Rennstreckeneinsatz ist das Kühlkonzept entscheidend: Hochleistungs-Elektrofahrzeuge wie der Porsche Taycan Turbo GT drosseln die Leistung nach mehreren schnellen Runden, wenn die Batterie überhitzt. Ob BMW M dieses Problem gelöst hat, wird der Serientest zeigen.

Ein schwarzer Audi RS5 Avant steht vor einer weißen Wand.
Ein schwarzer Audi RS5 Avant steht vor einer weißen Wand.
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Ausstattung & Sicherheit

BMW M3 Competition Limousine

Der M3 Competition ist serienmäßig umfangreich ausgestattet:

  • BMW Curved Display (12,3" Instrumentendisplay + 14,9" Control Display),
  • Harman-Kardon-Surround-Sound-System,
  • Wireless Charging,
  • M Drive Professional mit M Track Mode,
  • M Laptimer,
  • 10-stufiger M Traction Control und
  • M Drift Analyser.

Die Fahrsicherheitssysteme umfassen ABS mit Bremsassistent, Cornering Brake Control und Dynamische Stabilitätskontrolle (DSC) mit erweiterten Umfängen. Der Parking Assistant mit Rückfahrkamera und Active Park Distance Control ist ebenfalls serienmäßig. Euro-NCAP-Ergebnis für die aktuelle Generation (G80): 5 Sterne (2021).

BMW M Concept Neue Klasse

Das Concept zeigt das Panoramic-iDrive-Bedienkonzept der Neuen Klasse in M-spezifischer Ausführung. Serienausstattung und Sicherheitssysteme sind für das Concept nicht kommuniziert. Das ist bei einer Studie üblich. Euro-NCAP-Ergebnisse sind ebenfalls ausstehend.

Preisvergleich & Marktposition

Der BMW M3 Competition Limousine kostet in Deutschland ab 102.700 Euro (unverbindliche Preisempfehlung ab Werk, Stand Januar 2026). Mit M xDrive steigt der Preis auf 107.600 Euro.

Ein weißes Mercedes-AMG C63 Coupé parkt auf einer Wiese.
Ein weißes Mercedes-AMG C63 Coupé parkt auf einer Wiese.
Mercedes-AMG C 63

Das Mercedes-AMG C 63 S E Performance setzt auf einen Plug-in-Hybrid-Antrieb mit Vierzylinder-Motor und über 500 PS Systemleistung.

Der Preis des elektrischen M3 ist nicht kommuniziert. BMW versucht aktuell, seine Elektrofahrzeuge preislich konkurrenzfähig zu den Verbrennern zu halten.

Realistisch ist ein Einstiegspreis zwischen 110.000 und 130.000 Euro abhängig von Batteriegröße, Ausstattung und Marktlage 2027.

Zum Vergleich: Der Porsche Taycan Turbo GT kostet ab 230.000 Euro, der Audi RS e-tron GT ab 149.000 Euro.

Beim Technikstand je investiertem Euro liegt der M3 Competition aktuell klar vorn. Er ist ein ausgereiftes Produkt mit bekannten Stärken und Schwächen.

Der elektrische M3 verspricht mehr Leistung und modernere Technologie, aber zu einem Preis, der noch nicht feststeht, und mit einem Reifegrad, der sich erst 2027 zeigen wird.

Pro & Contra

BMW M3 Competition Limousine

Stärken

  • Ausgereifte Technik, bekannte Zuverlässigkeit; emotionaler Klang des S58; 5 Sitze, 480 l Kofferraum; sofort kaufbar ab 102.700 Euro; Euro NCAP 5 Sterne (2021)

Schwächen

  • Verbrauch ~10 l/100 km; CO2-Klasse G; kein elektrischer Antrieb; Design polarisiert seit Markteinführung

Für wen eignet sich der BMW M3 Competition Limousine? M-Fans, die Verbrenner-Feeling und Alltagstauglichkeit wollen; Rennstrecken-Enthusiasten mit Familie; Gebrauchtwagenkäufer mit klarem Budget.

BMW M Concept Neue Klasse

Stärken

  • Bis zu 900 PS Systemleistung; radindividuelle Kraftverteilung ohne mechanisches Differenzial; 800-Volt-Architektur; Naturfaser-Leichtbau; neue M-Designsprache

Schwächen

  • Keine Serienversion; alle Leistungsdaten ausstehend; Soundgenerator überzeugt Tester bislang nicht; 4 Sitze (Concept); Preis unbekannt

Für wen eignet sich der BMW M Concept Neue Klasse? Technik-Enthusiasten, die auf den ersten elektrischen M3 warten; Käufer, die Leistung über Klang stellen; Investoren in die M-Zukunft.

Fazit & Kaufempfehlung

Technisch ist das M Concept Neue Klasse dem aktuellen M3 Competition in fast jeder Kategorie überlegen – zumindest auf dem Papier. Vier Motoren, 800-Volt-Technik, radindividuelle Kraftverteilung: Das ist der Stand der Technik 2026. Emotional gewinnt der M3 Competition, weil er existiert, weil man ihn fahren kann, weil er klingt.

Kaufempfehlung: Wer jetzt einen M3 kauft, kauft den Competition. Er ist ausgereift, alltagstauglich und bietet für 102.700 Euro ein Fahrerlebnis, das kein anderes Fahrzeug dieser Preisklasse repliziert.

Wer warten kann und Elektromobilität nicht als Kompromiss, sondern als Fortschritt versteht, wartet auf den elektrischen M3 – voraussichtlich ab Mitte 2027. Das Concept schließt den Verbrenner-Käufer nicht aus: Die nächste Verbrenner-Generation des M3 (G84) mit weiterentwickeltem S58 und 550 bis 600 PS ist für 2028 angekündigt. BMW M bedient beide Lager. Das ist keine Schwäche, das ist Strategie.

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