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VW up! (VW120)

Kasten20142018
Gebraucht ab
3.499 €
Leasing ab
114 €
Fahrzeugeinordnung

Der VW up! ist als Kleinstwagen seit Dezember 2011 der günstigste Volkswagen auf dem Markt (ab 9850 Euro). Als Drei- oder Fünftürer gibt es neben der Basisversion take up! auch zahlreiche teurere Ausstattungen wie move up!, high up!, up beats! oder cross up!. Seit 2013 ist auch ein reines Elektro-Modell zu haben – der E up! mit 82 PS für mindestens 26.900 Euro.

Hauptkonkurrenten des VW up! sind Renault Twingo, Citroën C1, Fiat 500, Hyundai i10 und Opel Adam. Für das Modelljahr 2016 bekam der VW up! ein Facelift mit frischerem Design, mehr Leistung und optimiertem Fahrverhalten. Nach wie vor wird der Kleinstwagen von Dreizylinder-Motoren angetrieben. Alternativ gibt es Erdgas- und Elektroantrieb.

Stärken
  • günstiger Einstiegspreis
  • sichere Fahreigenschaften
  • viele Ausstattungsvarianten
  • umfangreiche Sicherheitsausstattung
Schwächen
  • Dreizylindermotoren mit mäßiger Laufruhe
  • überschaubares Platzangebot
  • viele aufpreispflichtige Extras
  • sehr hoher Aufpreis für Elektro-Version
Leistung
44 kW / 60 PS
0 - 100 km/h
14,4 s
Höchstgeschwindigkeit
162 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
105 g/km
Verbrauch (komb.)*
4,5 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der kleine VW up! hat große Ambitionen. Er soll sich gegen viele andere preisgünstige Kleinstwagen durchsetzen und dabei mit VW-typischen Qualitäten glänzen. Das gelingt ihm auch, aber nicht ohne Schwächen. Der im slowakischen Bratislava gefertigte VW up! verlangt in der Basisversion bescheidene Ansprüche, bietet aber viele Möglichkeiten, weitere Extras zu ordern. Sein Design ist seit dem Facelift deutlich jugendlicher, das Fahrwerk recht solide und die Lenkung angenehm direkt, was gerade in der Stadt gut ankommt. Die Dreizylinder-Motoren sind etwas brummig und im niedrigen Drehzahlbereich durchzugsschwach.

Motoren

Klein und sparsam, das trifft auch auf die Motorisierung des VW up! zu. Im Angebot sind ausschließlich Dreizylindermotoren, die zwar nicht gerade mit Laufruhe und Durchzugskraft glänzen, dafür aber niedrige Emissions- und Verbrauchswerte zu bieten haben. Seit dem Facelift gibt es mit dem 1,0 Liter Turbo mit 90 PS eine einigermaßen sportliche Variante, die in knapp zehn Sekunden auf 100 km/h sprintet. Die Basisversion ist mit 60 PS unterwegs. Dazwischen gibt es noch die 75-PS-Variante, den Erdgas-Antrieb mit 68 PS sowie den VW e-up! mit 82 PS und viel Drehmoment.

  • Dreizylindermotoren von 60 bis 90 PS
  • ABS, ASR und ESP mit an Bord
  • Sequentielles Schaltgetriebe als Option

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Für einen Kleinstwagen bietet der VW up! eine gute Sicherheitsausstattung mit Front-, Kopf- und Seitenairbags vorn, ESP und einigen anderen elektronischen Helfern. Aufwerten lässt sich das noch mit dem Drive Pack Plus mit City-Notbremsfunktion, automatischer Fahrlichtschaltung, Geschwindigkeitsregelanlage und Regensensor. Die Rückfahrkamera und den akustischen Park Pilot gibt es ebenfalls in der Zubehörliste.

  • ABS und Bremsassistent, ESP und Berganfahrhilfe serienmäßig
  • ISOFIX-Halteösen für zwei Kindersitze auf der Rücksitzbank

Ausstattung

Vielen verschiedene Themenmodelle und Ausstattungspakete machen den VW up! vielseitig einsetzbar. Ein VW up! für Soundliebhaber, für Leute mit Transportbedarf oder für Kunden, die einen Cross-Mini fahren wollen – das Angebot ist groß. Der Käufer muss sich nur vorab entscheiden, ob er einen günstigen oder einen unterhaltsamen Kleinwagen fahren will.

  • Zur Serienausstattung gehören:
  • Servolenkung
  • Zentralverriegelung
  • Kopf- und Seitenairbag vorn

Modellbeschreibung

Urbaner Lifestyle made in Germany. Vor allem nach der Modellpflege von 2016 erfüllt der VW up! diese Ansprüche sehr gut. Er ist mit nur 3,60 Metern Länge sehr handlich im Stadtverkehr, kann auch mit der Basismotorisierung und seinem Leergewicht von knapp über 900 Kilogramm gut im Verkehr mitschwimmen. Und er besitzt in bester VW-Tradition ein ansprechendes und intituitiv bedienbares Interieur.


Einer seiner wichtigsten Vorteile: Der up! verbindet jugendlichen Charme mit ansprechendem Design.

Zur VW-Tradition passt auch, dass die umfangreiche Aufpreisliste viele Optionen bietet, mit denen der VW up! nicht nur komfortabler, sondern auch edler wird. „Werden Sie zum Designer“, wirbt der Hersteller. In der 75- oder der neuen 90-PS-Variante mit diversen Design-Accessoires gerät der VW up! preislich allerdings nah an den etablierten Polo, der zu Preisen ab 12.600 Euro deutlich mehr Auto bietet.

Welchen VW up! man sich gönnen will, das ist vor allem eine Budget- und Bauchentscheidung. Dabei ist das coole Designobjekt mit frechen Farben, Soundsystem und Smartphone-Connectivity oder der spritzige 90-PS-Turbo-Dreizylinder mit schicken Alurädern deutlich teurer als die Basisversion, die vor allem als kompakter Lastesel mit vier Türen, zwei Sitzen und einer maximalen Kofferraumkapazität von 959 Litern für die Nahverkehrslogistik taugt.

Schwer hat es da vor allem der VW e-up!, bei dem sich die Wolfsburger den 82 PS starken Elektroantrieb mit offiziellen 160 Kilometern Reichweite sehr teuer bezahlen lassen. Die 26.900 Euro Listenpreis sind viel Geld im Vergleich zu einem Renault Zoe, der geräumiger ist, mehr Reichweite verspricht und rund 5000 Euro weniger kostet. Toyota verlangt für seinen Hybrid-Klassiker Prius in der Basisversion auch nicht mehr als VW für den wesentlich kleineren elektrischen up!. Da mag die EcoFuel Blue Motion Version mit dem 68 PS starken Erdgas-Antrieb und einem Emissionswert von 82 g CO2 pro Kilometer eine erschwingliche Alternative für den umweltbewussten Kunden sein. Die Preise beginnen bei dieser Version bei 12.950 Euro.

Fazit

Dank Facelift und flottem Turbomotor ist der VW up! attraktiver denn je. Einer seiner wichtigsten Vorteile ist, dass er solide deutsche Technik mit jugendlichem Charme und ansprechendem Design verbindet. Für den VW up! spricht auch sein geringer Wertverlust. In der Kleinwagenkategorie kürte ihn das Magazin Focus zum Spitzenreiter mit dem geringsten Wertverlust gemessen in Prozenten und in Euro. Das mag darüber hinweg trösten, dass sich VW in Sachen Garantie sehr zurückhält. Wer mehr als zwei Jahre Herstellergarantie haben will, muss für die Garantieverlängerung zahlen. Und zwei Jahre sind nicht gerade üppig im Vergleich zu den serienmäßigen sieben Jahren Garantie bei Kia oder fünf Jahren bei Hyundai.

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