VW T5 CaravelleSeit 2003

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(30 Testberichte)
VW T5 Caravelle Bewertung 3.8/5 basierend auf 30 Testberichte.
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  • Motoren
  • Modell im Test
  • Ausstattung
Fahrzeugeinordnung

Seit dem Jahr 2003 ist die VW T5 Caravelle als Bus für bis zu 9 Personen verfügbar und wurde als Neuwagen mit unterschiedlichen Motoren und Ausstattungen verkauft. Aufbauend auf dem T4 Bus präsentiert sich der VW T5 Caravelle als mittlerweile fünfte Modellgeneration der Wolfsburger und besticht mit einer hochwertigen Serienausstattung. Die Motorenwahl für den VW T5 Caravelle ist breit aufgestellt: Neben 2 Benzinmotoren, die aus einem 2,0-Liter mit 115 PS und dem 3.2 V6 mit 235 PS bestehen, sind es vor allem die effizienten TDI-Motoren, die oftmals in den VW T5 Caravelle Neuwagen verbaut sind. Die Bandbreite bei den Selbstzündern reicht vom 1.9 TDI mit 84 PS, über den seit 2010 verbauten 2.0 TDI mit bis zu 180 PS. Drehmomentstarke VW T5 Caravelle Modellen sind die mit 2,5-Liter-Dieselmotoren ausgerüsteten Modelle, die zwischen 131 und 174 PS leisten. Seit einem Facelift im Jahr 2010 wird der VW T5 Caravelle derzeit nicht angeboten. Die komplette Fahrzeugkategorie des T5 VW Bus wird als Multivan in den Ausstattungslinien Startline, Comfortline und Highline vertrieben. Wenn Sie den VW T5 als Caravelle suchen, oder einen Renault Grand Scenic als Familienvan kaufen möchten, finden Sie bei mobile.de die passenden Gebrauchtwagen , in vielen Ausstattungen und mit unterschiedlichen Motoren!

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Stärken
  • Platz für bis zu neun Passagiere
  • Gute Verarbeitung
  • Nach Modellpflege 2009 sparsamere Motoren
Schwächen
  • Laute Dieselmotoren (vor der Modellpflege)
  • Dürftige Serienausstattung
  • Rückrufe bis 2007
Daten
Motorenwerte
Leistung
85 kW / 115 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
17,8 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
163 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Volkswagen T5 Caravelle stellte den Kompromiss zwischen dem T5 Transporter sowie dem luxuriöser ausgestatteten und höher positionierten Multivan dar, den VW als „Großraum-Limousine der Premium-Baureihe“ pries. Wer mit Unterschieden wie einem schlichteren Armaturenbrett leben konnte, war mit dem günstigeren Caravelle gut aufgestellt. Zumal auch hier die Sitzbänke verschiebbar waren und so auch der Caravelle eine gewisse Flexibilität zeigte, wenn auch nicht in dem Maße wie der Multivan. Die Qualität und die Motoren waren mit den anderen T5-Modellen identisch.

Communitybewertungen

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6
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5
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1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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angtom am 18. Juni 2011

„Innenraum Platz und Variablität“

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unimog-porzel am 16. Juli 2011

„Raumangebot Nutzfaktor Motor“

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CH-NME am 31. August 2014

„Eine Grossfamilie zu gründen um einen Multivan zu kaufen? Oder einen Multivan zu kaufen um anschliessend eine Grossfamilie zu gründen? Beides ist möglich! Und so stimmt auch der Spruch: "Du Schatz, ein Kind mehr spielt auch keine Rolle."“

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Motoren

Motoren

Die Motorisierungen wurden beim Caravelle von den T5-Brüdern Transporter und Multivan übernommen. Die PS-Leistung begann bei 84 PS und ging hoch bis 235 PS. Nach der Modellpflege 2009 wurde die Motorenpalette fast vollständig modernisiert, was auch eine bemerkenswerte Verbrauchsreduktion bewirkte. Als Getriebe kamen manuelle Fünf- und Sechs-Gang-Schaltungen zum Einsatz. Vor der Modellpflege stand außerdem eine optionale Sechsgang-Automatik zur Wahl, die später durch ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe DSG ersetzt wurde. Einzelne Motorisierungen waren mit dem optionalen Allradantrieb „4motion“ kombinierbar.

  • Motorenpalette nach dem Facelift nahezu komplett modernisiert
  • Manuelle Fünfgang- und Sechsgangschaltung, Sechsgang-Automatik und Siebengang-DSG (nach Modellpflege)
  •  Front- und Allradantrieb
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Sicherheit

Sicherheit

Die Grundkonstruktion des Caravelle war identisch zu der anderer VW T5-Exemplare. Deswegen musste sich auch der Caravelle im Euro-NCAP-Crashtest mit nur vier von fünf möglichen Sternen zufriedengeben. Wie bei den anderen Modellen war der unzureichende Schutz der Fußgänger das ausschlaggebende Element für den Punktabzug. Im Visier der Prüfer war hier vor allem der vordere Stoßfänger, der einen schlechten Schutz für die Beine des Fußgängers bot. Als Resultat gab es in dieser Kategorie keinen Punkt.

 

Beim Insassenschutz zeichnete sich im Crashtest ein deutlich positiveres Bild, dass sich auch im Lob der Prüfer niederschlug. Nur beim Pfahltest und einem Auffahrunfall von hinten stellten die Experten höhere Belastungen der Passagiere fest. Bei den Airbags waren lediglich die Luftsäcke für Fahrer- und Beifahrer serienmäßig. Optional gab es dazu je zwei Seiten- und Kopfairbags im Fahrerhaus sowie im Fahrgastraum für die äußeren Sitzplätze. Nach der Modellpflege 2009 war ESP serienmäßig, auf Wunsch sogar inklusive Gespannstabilisierung, ebenso wie ein Spurwechsel-Assistent.

 

Zur Sicherheitsausstattung zählen:

  • nur zwei Airbags
  • ESP (Serie nach 2009)
  • Spurwechselassistent (optional nach 2009)
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Ausstattung

Ausstattung

Der VW T5 Caravelle war das Bindeglied zwischen Transporter und Multivan und galt in der VW-Diktion als der legitime Nachfolger des legendären VW Busses. Das schlägt sich auch in der Ausstattung nieder. Während das Armaturenbrett aus dem Transporter übernommen wurde, war der Innenraum des Caravelle serienmäßig verkleidet. Den T5 Caravelle gab es mit kurzem (drei Meter) und langem Radstand (3,40 Meter). Letztere erlaubte – je nach Konfiguration der Sitze – eine Bankaufteilung in vier Reihen für bis zu neun Personen. Dem Van stand nur in den beiden Ausstattungslinien „Trendline“ und „Comfortline“ zur Verfügung. Serie waren unter anderem der höhenverstellbare Fahrer- und Beifahrersitz sowie elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel. Die Dreizonen-Klimaanlage aus dem Multivan mit getrennter Regelung für Fahrer, Beifahrer und Fond kam auch im Caravelle zum Einsatz. Als Extras waren nach der Modellpflege 2009 unter anderem ein Spurwechselassistent und eine Zweier-Beifahrersitzbank erhältlich.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Höhenverstellbare Vordersitze
  • Elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Der VW T5 Caravelle galt als Nachfolger des legendären VW Bus und war als Bindeglied zwischen Transporter und luxuriöser positioniertem Multivan eine gefragte Alternative für Gewerbe-, Großfamilien- und Shuttle-Transporte.


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Auch moderne Assistenzsysteme wie ein Spurwechsel-Assistent waren zu haben.
Seitenansicht

Wie bei vielen Modellen der VW T5-Baureihe war das große Pfund, mit dem der Caravelle wuchern konnte, die Variabilität und Praktikabilität: Bis zu neun Passagiere fanden in dem Transporter, den es in zwei Radständen (mit 3,0 und 3,40 Meter) gab, Platz. Und dann blieb immer noch ein großer Kofferraum.

 

Armaturenbrett vom Transporter

Die „Zwitterstellung“ des VW T5 Caravelle zwischen Transporter und dem als Premium-Baureihe positionierten Multivan, wirkte sich auf die Ausstattung aus. Die Instrumententafel stammte zwar vom Modell Transporter, und dennoch war der Caravelle opulenter ausgestattet als der eindeutig als Nutzfahrzeug konzipierte Transporter, wie allein die Verkleidung des Innenraums zeigte. Zudem besaß auch der Caravelle, der als Nachfolger des VW Bus gilt, eine gewisse Variabilität, indem die Sitzgelegenheiten nach Bedarf verschoben werden konnten. Selbst eine Zweimann-Beifahrerbank war nach dem Facelift bestellbar.

Wie bei den VW T5 Modellen üblich, war die Basisausstattung auch bei dem Caravelle, egal ob mit langem oder kurzem Radstand, dürftig. Nur in den beiden Ausstattungslinien „Trendline“ und „Comfortline“ erhältlich, ist der Großraum-Van auch als Gebrauchtwagen sehr begehrt, wie die vergleichsweise hohen Preise belegen. Durch die Modellpflege 2009 erhielt der VW T5 nicht nur äußerlich ein frischeres Auftreten, auch das Interieur sowie die Technik wurden aufgewertet und näherten sich immer mehr dem Golf V an. Auch moderne Assistenzsysteme wie ein Spurwechsel-Assistent waren nun zu haben.

 

Laute Prä-Facelift-Diesel

Beim VW T5 Caravelle waren vor allem die Dieselmotoren beliebt. Dabei wurden die etwas in die Jahre gekommenen Dieselmotoren mit der Pumpe-Düse-Technik zunächst vom Vorgänger übernommen. Diese Aggregate hatten zwar genug Kraft, waren aber auch akustisch sehr präsent. Das änderte sich mit der Modellpflege im Jahr 2009, die moderne Common-Rail-Motoren brachte, die spürbar weniger verbrauchten und auch den Treibstoff kultivierter und geräuschärmer verbrannten.

 Das Gleiche galt für die Benziner, bei denen ebenfalls modernere aufgeladene TSI-Aggregate inklusive Direkteinspritzung mit dem Facelift zum Einsatz kamen und lediglich der Zweiliter-Sauger übernommen wurde. Einen gehörigen Anteil an den besseren Verbrauchswerten hatte auch der Austausch der Sechsgang-Automatik durch ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Eine Konstante blieben die Handschaltungs-Getriebe.

 

Gute Qualität

So robust der T5 Caravelle auch war, blieb auch er nicht ganz von Defekten verschont. Bei den 1,9 Liter- und 2,5 Liter-Dieselmotoren traten massive Probleme auf, die teilweise sogar zu Rückrufen führten. Nach 2007 gibt die VW T5-Variante in der ADAC-Mängelstatistik ein sehr gutes Bild ab und auch die Dekra-Prüfer stellen dem Caravelle ein gutes Zeugnis aus.

 

Fazit zum VW T5 Transporter

Der T5 Caravelle galt als Nachfolger des VW Bus. So verwundert es nicht, dass der Van bis zu neun Personen Platz bot. Zwar war er nicht ganz so umfassend ausgestattet wie der Multivan, aber dennoch besser und aufwendiger als der T5 Transporter, von dem der Caravelle das Armaturenbrett geerbt hatte. Die robuste Technik und die hohe Variabilität schlagen sich in einem stabilen Gebrauchtwagenpreis nieder, der über dem der Konkurrenz liegt.

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