VW T4 MultivanSeit 1990

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(23 Testberichte)
VW T4 Multivan Bewertung 3.8/5 basierend auf 23 Testberichte.
    • Motoren
    • Modell im Test
    • Ausstattung
    Fahrzeugeinordnung

    Im August 1990 fand mit der Einführung des Transporters T4 bei VW ein Generationenwechsel statt. Nach Jahrzehnten mit Heckmotor und Hinterradantrieb fuhr der VW Bus nun erstmals mit Frontmotor und -antrieb. Die Multivan-Variante, die die Rolle des Freizeit- und Familienfahrzeugs innehatte, war anfangs nur mit dem kurzen Radstand von 2,92 Metern zu haben. 1995 folgte eine umfangreiche Modellpflege mit verlängertem Vorderwagen und neuen Motoren. Konkurrenten waren Fiat Ducato, Mercedes Vito, Opel Vivaro, Peugeot Boxer und Renault Trafic.

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    Stärken
    • Großzügiges Platzangebot
    • Gute Verarbeitung
    • Ausgewogene Fahreigenschaften
    Schwächen
    • Schwache Heizung
    • Hohe Versicherungstarife
    • Frühe Modelle mit schwacher Serienausstattung
    Daten
    Motorenwerte
    Leistung
    62 kW / 84 PS
    Motorenwerte
    0 - 100 km/h
    21,7 s
    Motorenwerte
    Höchst­geschwindigkeit
    144 km/h
    Motorenwerte
    CO2-Ausstoß (komb.)*
    - g/km
    Motorenwerte
    Verbrauch (komb.)*
    - l/100km
    Motorenwerte
    Energieeffizienzklasse*
    -

    * Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

    Modell im Test

    Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

    Der VW T4 Multivan setzte eine lange Tradition fort. Als Nachfolger der VW-Bus-Generationen T1, T2 und T3 kam er nicht nur mit modernerem Design, sondern auch mit einem grundsätzlich neuen Antriebskonzept. Motor und Antrieb waren nun vorne positioniert. Durch den quer eingebauten Motor wurde die Geräumigkeit deutlich üppiger. Der anfangs 4,71 Meter lange Multivan überzeugte mit viel Platz, guter Übersicht, besaß mit Trommelbremsen hinten jedoch zunächst immer noch eher schlichte Technik, die erst über die Jahre kontinuierlich verbessert wurde. Neu eingeführt wurden bald die ersten TDI-Motoren, unter anderem auch mit fünf Zylindern und einem starken Sechszylinder.

    Communitybewertungen

    5 Sterne
    7
    4 Sterne
    15
    3 Sterne
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    1 Sterne
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    Karosserie
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    Antrieb
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    Fahrdynamik
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    Komfort
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    Emotion
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    bronx.1965 am 30. Juli 2013

    „Absolut empfehlenswerte Kiste für Multi-müssen-alles-können-Papis wie mich. Ein T4 ist unsere private Feuerwehr. Er meistert alles. Wohnwagen, Bootsanhänger vom Verein und vieles mehr ;)“

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    eddign am 20. November 2011

    „Das große Platzangebot, die gute und hohe Sitzposition und die hohe Wertstabilität möchte wohl kein T4-Fahrer vermissen, besonders nicht mit Familie. Die Unterhaltungskosten entsprechen manch einem (winzigen :D ) Neuwagen der unteren Mittelklasse.“

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    Putz 1947 am 9. Dezember 2011

    „Motor scheint sehr stabil zu sein bei angemessenem Spritverbrauch. Platzangebot ist großzügig = Familiengeeignet Wenn man selbst Reparaturen durchführen kann oder im Umfeld jemand ist, der gute Arbeit für relativ wenig Geld macht, kann man sich das Fahrzeug auch mit einem nicht so dicken Portemonaie leisten.“

    ...
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    Motoren

    Motoren

    Für den T4 Multivan hatte VW zahlreiche Benzinmotoren mit vier, fünf und sechs Zylindern, vom 1,8-Liter-Vierzylinder mit 67 PS bis zum 2,8-Liter-Sechszylinder mit 204 PS, im Programm. Das Diesel-Angebot reichte vom 1,9-Liter-Motor mit 60 PS oder 68 PS bis zum Fünfzylinder mit 2,5 Litern Hubraum und 151 PS. Die Normverbrauchswerte der Benziner bewegten sich zwischen 11,4 Litern und 13,0 Litern, jene der Diesel zwischen 7,5 Litern und 10,3 Litern.

    • Vier-, Fünf-, und Sechszylinder (Benzin), Vier- und Fünfzylinder (Diesel)
    • Frontantrieb, optional Syncro-Allradantrieb
    • 5-Gang-Schaltgetriebe
    • 4-Gang-Automatikgetriebe
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    null
    Sicherheit

    Sicherheit

    Der VW T4 Multivan wurde keinem Euro-NCAP-Crashtest unterzogen. In den ersten Jahren gab es keine Airbags, auch nicht gegen Aufpreis. Die ersten Frontairbags folgten erst zum Ende der Bauzeit. Gegen Aufpreis gab es eine Geschwindigkeitsregelanlage, die auch Teil der Komfortpakete war.

    • Frontairbags in späteren Baujahren
    • Geschwindigkeitsregelanlage gegen Aufpreis
    Sicherheitsausstattung anzeigen
    null
    Ausstattung

    Ausstattung

    In den ersten Jahren hatte der VW T4 Multivan eine eher schlichte Serienausstattung, die über die Jahre besser wurde. Serienmäßig hatte der Multivan Einzelsitze in der zweiten Reihe, eine Schiebetür, einen Klapptisch sowie eine Kühlbox, womit er seine Rolle als Freizeitmobil unterstrich. Eine Klimaanlage gab es nur gegen Aufpreis. Dazu bot VW vor allem in den letzten Jahren umfangreiche Sonderausstattungen, darunter mehrere Komfortpakete und ein Sportpaket mit tiefer gelegtem Fahrwerk. Gegen Aufpreis gab es auch eine Business-Variante mit lederbezogener Sitzgruppe und Multimedia-Ausstattung.

    Zur Serienausstattung gehörten:

    • Schiebetür
    • Klapptisch
    • Drehbarer Beifahrersitz
    • Kühlbox
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    Beschreibung

    Modellbeschreibung

    Mit dem T4 wurde der klassische VW Bus ab 1993 zu einem modernen Transporter und Kleinbus. Als Multivan etablierte er sich als populäres Freizeitmobil.


    Für die Fans waren stets die starken Fünfzylinder-Diesel die erste Wahl.

    Als 1990 mit dem T4 die vierte Generation des VW Bus eingeführt wurde, hatte der Marktführer bereits 40 Jahre Geschichte hinter sich. Mit dem T4 erfuhr der Bus eine grundlegende technische Erneuerung. Heckmotor und Heckantrieb wurden durch Frontantrieb und -motoren ersetzt, die aus Platzgründen nun quer eingebaut wurden. Den T4 Multivan gab es nur mit kurzem Radstand von 2,92 Metern und einer Gesamtlänge von 4,71 Metern.

     

    Die ersten Multivans waren schlicht ausgestattet

    Die ersten Baujahre waren für heutige Verhältnisse recht simpel ausgestattet, fuhren mit Vier- und Fünfzylindermotoren, in den schwächeren Versionen auf 14-Zoll-Rädern und bis 1995 auch noch mit Trommelbremsen an den Hinterrädern. Automatikgetriebe und Klimaanlage gab es nur für die teureren Modelle. Das neue Antriebskonzept ermöglichte neben einem besseren Platzangebot eine ebene Ladefläche, was den Multivan als kleines Wohnmobil interessanter machte. Über die Jahre wurde der Multivan kontinuierlich aufgewertet und bekam 1995 eine umfassende Modellpflege mit neuen Motoren.

     

    Gefragte Diesel und durstige Benziner 

    Auch wenn den Multivan zahlreiche Kinderkrankheiten plagten, wurde er zu einem gefragten Freizeitfahrzeug und erlangte ein fast klassenloses Image, mit dem sich kaum ein Konkurrent messen konnte. Das Interieur wurde wohnlicher, die Extras komfortabler und die Motoren stärker. Topmodell war ein Sechszylinder mit Automatikgetriebe und 204 PS. Für die Fans waren jedoch die starken Diesel-Fünfzylinder erste Wahl. Sie boten ausreichend Leistung bei gleichzeitig niedrigem Verbrauch. Multivans mit schwachen Benzin- und Dieselmotoren sind zwar günstiger, haben aber bei voller Beladung Mühe, in Schwung zu kommen. Generell sind die Multivans auch heute noch gefragt und gebraucht relativ teuer. Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte Baujahre nach 2000 wählen, bei denen wichtige Modellpflegemaßnahmen bereits realisiert wurden, empfiehlt der ADAC. Legendäre Klassiker wie die Busse der Baureihen T1 oder T2 sind die Multivans des T4 allerdings (noch) nicht.

    Fazit zum VW T4 Multivan

    Wenn es um einen Kleinbus für die Freizeit geht, dann gehört der VW Multvan zur ersten Wahl. Mit der Baureihe T4 wurde er ab 1990 vor allem deutlich moderner als die guten alten Bullis mit Heckmotor und Heckantrieb. Fortan gab es Frontantrieb und reichlich Platz mit einer Kapazität von bis zu 5400 Litern ohne Möblierung. In den 13 Jahren Bauzeit wurde der T4 häufig überarbeitet und verbessert. Anfängliche Probleme wurden behoben und die Motoren über die Laufzeit fortwährend sparsamer. Vor allem die starken Fünfzylinderdiesel gehörten beim Multivan-Fan zur ersten Wahl.

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