VW T4 CaravelleSeit 1990

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(23 Testberichte)
VW T4 Caravelle Bewertung 3.8/5 basierend auf 23 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Ausstattung
Preis
für Caravelle T4 (Benzin, 84 PS)
Fahrzeugeinordnung

Der Generationswechsel des VW Bus 1990 vom T3 auf den T4 startete mit den beiden Modellen Caravelle und Multivan. Der Caravelle war der Personentransporter in der T4-Familie und wurde dafür in zwei Radständen mit 2,92 und 3,32 Metern sowie maximal neun Sitzplätzen angeboten. Im Vergleich zum klassischen Transporter wurde der ab 4,71 Meter lange Caravelle deutlich komfortabler ausgestattet. Viel getan hat sich bei der Premiere 1990 unter der Haube mit dem Wechsel vom Heckmotor und Heckantrieb zum Frontantrieb. Ende 1995 gab es eine große von mehreren Modellpflegemaßnahmen, bei der der Frontbereich verlängert und neue Motoren eingeführt wurden. Konkurrenten waren Fiat Ducato, Mercedes V-Klasse, Peugeot Boxer und Renault Trafic.

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Stärken
  • Gutes Platzangebot
  • Variable Innenraumgestaltung
  • Ausgewogenes Fahrwerk
Schwächen
  • Schwache Heizung
  • Hohe Versicherungstarife
  • Benzinmodelle mit hohem Verbrauch
Daten
Motorenwerte
Leistung
62 kW / 84 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
21,7 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
144 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der VW-Bus Caravelle war 1990 neben dem Multivan das erste Modell der neuen T4-Generation. Dabei übernahm der T4 Caravelle die Rolle des Personentransporters, bot Platz für bis zu neun Personen und konnte in zwei verschiedenen Radständen bestellt werden. Ansonsten hatte der Caravelle die typischen VW-Bus-Qualitäten wie eine solide Verarbeitung, das ausgeglichene Fahrwerk und flexible Innenraumgestaltung. In den ersten Jahren war die Technik noch teils recht simpel, besaßen die T4 noch Trommelbremsen hinten und konventionelle Vergasermotoren. Beim Gebrauchtwagenkauf sollte man die schwachen Benzinmotoren meiden, da deren Verbrauchswerte ziemlich hoch ausfallen können.

Communitybewertungen

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7
4 Sterne
15
3 Sterne
1
2 Sterne
0
1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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bronx.1965 am 30. Juli 2013

„Absolut empfehlenswerte Kiste für Multi-müssen-alles-können-Papis wie mich. Ein T4 ist unsere private Feuerwehr. Er meistert alles. Wohnwagen, Bootsanhänger vom Verein und vieles mehr ;)“

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eddign am 20. November 2011

„Das große Platzangebot, die gute und hohe Sitzposition und die hohe Wertstabilität möchte wohl kein T4-Fahrer vermissen, besonders nicht mit Familie. Die Unterhaltungskosten entsprechen manch einem (winzigen :D ) Neuwagen der unteren Mittelklasse.“

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Putz 1947 am 9. Dezember 2011

„Motor scheint sehr stabil zu sein bei angemessenem Spritverbrauch. Platzangebot ist großzügig = Familiengeeignet Wenn man selbst Reparaturen durchführen kann oder im Umfeld jemand ist, der gute Arbeit für relativ wenig Geld macht, kann man sich das Fahrzeug auch mit einem nicht so dicken Portemonaie leisten.“

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Motoren

Motoren

Wie für alle anderen Modellversionen des VW-Bus T4 gab es für den Caravelle über die 13-jährige Produktionszeit zahlreiche Motorvarianten. Bei den Benzinern ging das vom 2,0-Liter mit 84 PS über einen 2,5-Liter mit fünf Zylindern und 115 PS bis zum Sechszylinder mit 2,8 Litern Hubraum und 204 PS. Bei den Dieseln reichte das Leistungsspektrum vom 1,9 Liter  mit 60 PS und 68 PS bis zum Fünfzylinder mit 2,5 Litern Hubraum und 150 PS. Die offiziellen Verbrauchswerte der Benziner lagen generell deutlich höher als die Werte der Dieselmodelle. So verbrauchten die Benziner zwischen 11,1 und 13,0 Litern, die Diesel zwischen 7,3 und 11,1 Litern.

  • Vier-, Fünf- und Sechszylinder (Benzin) Vier- und Fünfzylinder (Diesel)
  • Frontantrieb, optional Allradantrieb
  • 5-Gang-Schaltgetriebe
  • 4-Gang-Automatikgetriebe
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null
Sicherheit

Sicherheit

Einen Euro-NCAP-Crashtest für den VW Caravelle T4 gab es nicht. Zu der sehr überschaubaren Sicherheitsausstattung gehörten nach der Modellpflege 1995 immerhin zwei Frontairbags. Gegen Aufpreis wurde auch eine Geschwindigkeitsregelanlage angeboten.

  • Frontairbags ab 1996
  • Geschwindigkeitsregelanlage gegen Aufpreis
Sicherheitsausstattung anzeigen
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Ausstattung

Ausstattung

Der VW T4 Caravelle gehört zu den besser ausgestatteten Versionen der T4-Baureihe, was auch seiner bevorzugten Verwendung als Personentransporter mit Komfortanspruch entsprach. Im Lauf der langen Produktionszeit von 1990 bis 2003 wurde die anfangs eher einfache Ausstattung aufgewertet, waren bei den besseren GL-Ausstattungen auch Fensterheber und Zentralverriegelung inklusive. Zur Standardausstattung gehörte von Anfang an die dritte Sitzreihe. Die Lehne der mittleren Sitzbank lässt sich dabei in einen Klapptisch verwandeln. Dazu gab es eine lange Liste mit Sonderausstattungen.

Zur Serienausstattung beim Caravelle GL gehörten:

  • Zentralverriegelung
  • Elektrische Fensterheber
  • Zwei Airbags
  • Elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Der VW T4 Caravelle war die Version des VW-Bus für den Personentransport und wurde nicht nur mit drei Sitzreihen, sondern auch mit einer relativ guten Serienausstattung angeboten.


Kein anderer Kleinbus hat einen vergleichbaren Kultstatus.

Der VW Bus der Baureihe T4 feierte 1990 Premiere. Die ersten beiden Modelle der neuen Generation des VW-Klassikers waren der Multivan und der Caravelle. Letzterer war als Personentransporter konzipiert und besaß dafür drei Sitzreihen sowie eine relativ gute Serienausstattung. Das Besondere am T4 war aber, dass bei ihm mit der bisherigen Bauweise gebrochen wurde und nun der klassische Heckantrieb der Käfer- und Bulli-Tradition durch einen modernen Frontantrieb ersetzt wurde. Dazu gab es zahlreiche neue Motoren, darunter vor allem die populären TDI-Dieselmotoren.

 

Spezielle Ausstattung für den Personentransport

Der Caravelle unterschied sich von der Familien- und Freizeit-Variante Multivan durch seine konsequente Ausrichtung auf den Personentransport. Man konnte wählen zwischen zwei Radständen mit 2,92 und 3,32 Metern, hatte drei Sitzreihen zur Verfügung sowie unterschiedlich wählbare Bestuhlung, dazu zahlreiche Extras für den Passagier-Komfort. Die Unterscheidung vom eher profan ausgerichteten Transporter des T4 wurde bei der Modellpflege 1995 mit der veränderten und verlängerten Frontpartie verstärkt. Dazu gab es in der Folge auch noch exklusive Motorisierungen wie den 204 PS starken Sechszylinder-Benzinmotor, der den Caravelle zwar sehr dynamisch aussehen ließ, dafür aber beim Benzinverbrauch nicht gerade knauserig war.

 

Fünfzylinderdiesel besonders gefragt

Im Lauf der gut 13-jährigen Produktionszeit der T4-Baureihe gab es zahlreiche Motorversionen. Darunter prägten vor allem die TDI-Motoren mit fünf Zylindern den Erfolg des Caravelle. Im Vergleich zu den durstigen Benzinmotoren waren sie mit ihrer guten Kombination aus Fahrleistung und relativ günstigem Verbrauch sehr gefragt. Kein anderer Kleinbus entwickelte sich zu so einem Kultfahrzeug wie der VW-Bus der T4-Baureihe. Trotz diverser Kinderkrankheiten der ersten Modelljahre stehen die T4 vor allem als umgebaute Camper und Freizeitmobile auch nach vielen Jahren noch hoch im Kurs.

 

Fazit zum VW Caravelle T4

Beim VW-Bus der Baureihe T4 war nicht nur die Auswahl an Modellversionen groß. Bei der Version Caravelle, die speziell als Personentransporter entwickelt wurde, gibt es viele Exemplare, die als schlichte Betriebsfahrzeuge relativ viele Kilometer abgespult hatten und heute billig zu haben sind. Und es gibt Exemplare, die von Liebhabern sorgfältig gepflegt und gebraucht recht teuer sind. Der Caravelle wurde von 1990 bis 2003 in verschiedenen Radständen mit 2,92 Meter oder 3,32 Metern, drei Sitzreihen und zahlreichen Benzin- und Dieselmotoren angeboten. Dazu gab es viele Sonderausstattungen, bis zu Ledersitzen und Navigationssystem in den letzten Baujahren. Kein anderer Kleinbus hat einen vergleichbaren Kultstatus, was ihn allerdings auch heute noch relativ teuer macht.

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