VW T4 CaliforniaSeit 1990

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(23 Testberichte)
VW T4 California Bewertung 3.8/5 basierend auf 23 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Preis
für Transporter T4 (Benzin, 84 PS)
Fahrzeugeinordnung

Mit dem Modellwechsel des VW-Bus der Baureihe T3 zu T4 im Jahr 1990 kam ein Jahr später auch der neue California auf den Markt. Die Reisemobil-Variante entwickelte sich schnell zum Erfolgsmodell. Das lag nicht zuletzt an der neuen Technik, die vom traditionellen Heckantrieb zum Frontantrieb wechselte und damit eine bessere Raumaufteilung ermöglichte. Dazu kamen diverse besser ausgestattete Sondermodelle wie California Coach oder California Highway. 1995 erfolgte für die T4-Baureihe eine umfangreiche Modellpflege mit verlängertem Vorderwagen und neuen Motoren. Konkurrenten waren Fiat Ducato, Mercedes-Benz Vito und Renault Trafic.

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Stärken
  • Gutes Platzangebot
  • Gute Verarbeitung
  • Hochwertige Innenausstattung
Schwächen
  • Hoher Verbrauch bei Benzinmotoren
  • Defektanfällige frühe Baujahre
  • Hohe Gebrauchtpreise
Daten
Motorenwerte
Leistung
62 kW / 84 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
21,7 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
144 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • VW T4 California Aussenansicht Heck schräg statisch rot
  • VW T4 California Aussenansicht Front schräg statisch weiss
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der VW T4 California war das Reisemobil auf Basis des VW-Busses der T4-Baureihe. Es gab ihn in zwei Versionen mit kurzem Radstand von 2,92 Metern wie zum Beispiel als California Coach sowie mit langem Radstand von 3,32 Metern unter anderem als Club und Tour. Das Innenleben des California war ganz auf die Bedürfnisse der Camping-Fans ausgerichtet und bot entsprechendes Mobiliar, von zwei Schlafplätzen über einen Gasherd bis zur Kühlbox, bei Sondermodellen auch noch eine Nasszelle. Das und die ausgewogenen Fahreigenschaften, die vielseitige Motorenpalette insbesondere mit den sparsamen TDI-Dieselmotoren machten den California zum Camper-Klassiker.

Communitybewertungen

5 Sterne
7
4 Sterne
15
3 Sterne
1
2 Sterne
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1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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bronx.1965 am 30. Juli 2013

„Absolut empfehlenswerte Kiste für Multi-müssen-alles-können-Papis wie mich. Ein T4 ist unsere private Feuerwehr. Er meistert alles. Wohnwagen, Bootsanhänger vom Verein und vieles mehr ;)“

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eddign am 20. November 2011

„Das große Platzangebot, die gute und hohe Sitzposition und die hohe Wertstabilität möchte wohl kein T4-Fahrer vermissen, besonders nicht mit Familie. Die Unterhaltungskosten entsprechen manch einem (winzigen :D ) Neuwagen der unteren Mittelklasse.“

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Putz 1947 am 9. Dezember 2011

„Motor scheint sehr stabil zu sein bei angemessenem Spritverbrauch. Platzangebot ist großzügig = Familiengeeignet Wenn man selbst Reparaturen durchführen kann oder im Umfeld jemand ist, der gute Arbeit für relativ wenig Geld macht, kann man sich das Fahrzeug auch mit einem nicht so dicken Portemonaie leisten.“

...
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Motoren

Motoren

Zum Start der Baureihe war die Motorisierung des VW T4 California recht übersichtlich. Angeboten wurden je zwei Benzin- und Dieselmotoren, mit vier und fünf Zylindern mit 84 PS und 110 PS auf Benziner- sowie 68 PS und 78 PS auf der Dieselseite. Während der langen Produktionszeit bis 2003 kamen viele weitere Versionen bis zum 204 PS starken Sechszylinder-Benziner mit 2,8 Liter Hubraum hinzu. Besonders beliebt waren die TDI-Dieselfünfzylinder als guter Kompromiss zwischen Leistung und Wirtschaftlichkeit. Die Normverbrauchswerte der vielen verschiedenen Versionen lagen zwischen 7,5 Litern und 14,0 Litern.

Vier-, Fünf- und Sechszylinder (Benzin) Vier- und Fünfzylinder (Diesel)

  • Frontantrieb, optional Syncro-Allradantrieb
  • 5-Gang-Schaltgetriebe
  • 4-Gang-Automatikgetriebe
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Sicherheit

Sicherheit

Keine Modellvariante der VW Bus T4-Baureihe wurde einem Euro-NCAP-Crashtest unterzogen. Anfangs war die Sicherheitsausstattung noch recht sparsam. Frontairbags gab es nach der Modellpflege zum Baujahr 1996 gegen Aufpreis und in den letzten Baujahren serienmäßig. Gegen Aufpreis gab es für den T4 California eine Geschwindigkeitsregelanlage.

  • Frontairbags ab 1996
  • Geschwindigkeitsregelanlage
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Ausstattung

Ausstattung

Die ersten Versionen des VW T4 California waren noch relativ sparsam ausgestattet, hatten zwar die Camping-typische Einrichtung, aber dafür war die Technik noch eher bescheiden. Für Drehzahlmesser, ABS oder Fensterheber musste man teilweise hohe Aufpreise zahlen. In den letzten Jahren wurde die Serienausstattung deutlich besser, was vor allem für Sondermodelle galt. Beim California Generation etwa waren Radträger, Klimaanlage und Standheizung inklusive. Die Version California Exclusive hatte sogar einen Sanitärbereich im Heckbereich inklusive Cassetten-Toilette. Jede Version des California konnte mit zahlreichen Sonderausstattungen aufgewertet werden. 

Zur Serienausstattung des California Coach (1998) gehörten:

  • Compact-Dach, Hochdach oder Klappdach
  • 220-Volt-Anlage mit Batterieladegerät
  • Zwei Schlafplätze
  • Sitzbank, Tisch
  • Spülbecken, Gaskocher, Kühlbox
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Der VW-Bus T4 California ist ein Klassiker unter den Camping-Reisemobilen. Er verbindet die klassischen Vorzüge des VW-Busses mit einer hochwertigen Innenausstattung.


„Das erste Doppelbett mit Frontantrieb“ titelte Volkswagen in der Werbekampagne.

Liebhaber von VW-Bussen mit Wohnmobilqualitäten gab es bereits lange vor dem VW T4 California. Die frühen Exemplare der T1 bis T3 sind heute gefragte Sammlerstücke. Als der T4 1990 debütierte, war das allerdings ein besonderer Anlass, denn nun gab es vor allem einen technischen Generationswechsel vom Heck- auf Frontantrieb und zu mehr Effizienz und Komfort. „Das erste Doppelbett mit Frontantrieb“ titelte Volkswagen in der Werbekampagne für den California.

 

California mit kurzem und langem Radstand

Von Anfang an gab es den California mit solider Innenausstattung, inklusive Schlafgelegenheit für Zwei, Sitzecke, Spüle, Kocher und Kühlfach. Im Lauf der Jahre wurde das Interieur immer besser und effizienter, kam sogar das Sondermodell Exclusive mit Sanitärzelle im Heck. Der Kunde konnte bei dem ab 4,71 Meter langen California wählen zwischen 2,92 Meter und 3,32 Meter Radstand, zwischen Compact-, Hoch- oder Klappdach. Dazu gab es zahlreiche Sonderausstattungen von verschiedenen Fenstertypen, Komfort- und Winterpaketen bis zu speziellem Unterbodenschutz für härtere Einsätze und später auch Navigationssysteme. Zahlreiche Sondermodelle sorgten darüber hinaus für ein ziemlich vielseitiges Angebot auf dem Gebrauchtmarkt.

 

Allrounder mit Potenzial zum Klassiker 

Die Verkaufszahlen des California waren deutlich geringer als jene der anderen Modellvarianten der T4-Baureihe wie Multivan oder Transporter. Sicher auch ein Grund für die relativ hohen Gebrauchtwagenpreise. California aus zweiter oder dritter Hand dürften kaum unter 10.000 Euro zu finden sein. Gute, späte Exemplare mit überschaubarer Laufleistung liegen deutlich über 20.000 Euro – und werden eher teurer als günstiger. Bei den Motoren ist der TDI-Fünfzylinder mit 102 PS wegen seiner soliden Leistung und überschaubaren Verbrauchswerte das beliebteste Aggregat. Die schwachen Vierzylinder, vor allem die der frühen Baujahre, haben wegen ihrer bescheidenen Dynamik und hohen Verbräuche einen eher schlechten Ruf. Generell gelten Modelle nach der Modellpflege des Modelljahres 1996 als die vernünftigere Wahl.

 

Fazit zum VW T4 California

Der VW T4 California ist der Camper unter den VW Bussen. Vom Generationswechsel von Heck- auf Frontantrieb und der daraus resultierenden größeren Geräumigkeit, profitierte vor allem der California. Zusätzlich bekam er modernere Technik und bessere Fahreigenschaften. Zwei verschiedene Radstände, drei verschiedene Dachaufbauten und eine gut sortierte Innenausstattung zum autonomen Reisen machten den T4 California zum beliebten Camping-Mobil. Anfängliche „Kinderkrankheiten“ umgeht man mit der Wahl späterer Baujahren ab der 1996er-Modellpflege. Heute kosten gute Exemplare der späten Baujahre nicht sehr viel weniger als die Listenpreise von 2003. Kein Mercedes-Benz Vito oder Fiat Ducato hat einen vergleichbaren Kultstatus wie der Camper von VW.

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