VW Passat Limousine (B6)Seit 2005

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(48 Testberichte)
VW Passat Limousine (B6) Bewertung 4/5 basierend auf 48 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Preis
für Passat 1.6 (Benzin, 102 PS)
Fahrzeugeinordnung

Anfang 2005 kam die sechste Generation des VW Passat, der Mittelklasselimousine von Volkswagen, auf den Markt. Der VW Passat B6, wie er intern hieß, bekam im Unterschied zum Vorgänger quer eingebaute Motoren und war zehn Zentimeter länger als der Vorgänger. Die Limousine hatte generell Frontantrieb, als Option auch Allradantrieb und wurde bis zum Produktionsende 2010 laufend optimiert. Konkurrenten waren vor allem Ford Mondeo, Mazda6 und Opel Insignia.

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Stärken
  • Hohe Zuverlässigkeit
  • Solide Verarbeitung
  • Gutes Platzangebot
Schwächen
  • Unbequemer Einstieg hinten
  • Tiefe Sitzposition im Fond
  • Als Limousine weniger gefragt
Daten
Motorenwerte
Leistung
75 kW / 102 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
12,4 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
190 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • VW Passat Limousine B6 Aussenansicht Seite schräg statisch blau
  • VW Passat Limousine B6 Aussenansicht Front schräg statisch silber
  • VW Passat Limousine B6 Aussenansicht Front schräg statisch grau
  • VW Passat Limousine B6 Innenansicht statisch Vordersitze und Armaturenbrett fahrerseitig
  • VW Passat Limousine B6 Aussenansicht Heck schräg statisch grau
  • VW Passat Limousine B6 Aussenansicht Heck schräg dynamisch silber
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Die Limousine des VW Passat ist ein Mittelklassemodell mit vielen guten Qualitäten, solider Verarbeitung, großzügigem Platzangebot und modernen Motoren. Allerdings stand die Limousine stets im Schatten der stärker gefragten Kombiversion Variant, der in puncto Variabilität und Alltagstauglichkeit stets das vielseitigere Modell war. Das Fahrwerk war komfortabel und dezent untersteuernd ausgelegt, die Lenkung ausreichend präzise. Die Vordersitze sind bequem, bieten aber etwas wenig Seitenhalt.

Communitybewertungen

5 Sterne
18
4 Sterne
24
3 Sterne
5
2 Sterne
1
1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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mattschwarz883 am 17. März 2013

„Allgemeines: VW Passat Variant 2.0 TDI DSG Sportsline Automatik, Zulassung 10/2007 07/2012 mit 97.000 km gekauft, mit Gebrauchtwagen-Garantie beim Volkswagen-Händler Scheckheftgepflegt alle bei VW 02/2013 102.000 km Motorschaden, Kurbelwelle gebrochen, Kostenvoranschlag 9000.00 EUR!!! keine Kulanz von VW und die Garantie übernimmt nur 40% Positiv: Verbrauch, Platzangebot Negativ: bekannte Fehler wie defekte Vorförderpumpe, Steuergerät, Sensoren, Handbremsschalter ständig defekt, Fensterheber, Und natürlich wie in meinem Fall Kurbelwelle Eine ADAC Mitgliedschaft bei diesem Fahrzeug ist zwingend notwendig !! Fazit: nichts als Ärger…nicht empfehlenswert, teure Reparaturen bei einem Auto in der Preisklasse darf so etwas nicht passieren. Das schlechteste Auto das ich je hatte… Somit werd ich mir kein Fahrzeug mehr dieser Konzerngruppe kaufen.“

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phaetoninteressent am 8. September 2015

„Ich wäre mit dem Fahrzeug eigentlich ganz zufrieden, wäre das Problem mit der Steuerkette nicht gewesen. Ansonsten halten sich die Macken im Rahmen des Üblichen, was so ein Fahrzeug als Kinderkrankheiten halt hat. Für Wenigfahrer und Leute, die nicht darauf Wert legen schnell unterwegs zu sein, ein Auto, was ganz ok ist, wenn man die Steuerkette ausblendet. Insofern, da ein Fazit ja gewünscht ist, würde ich das Fahrzeug empfehlen aber nicht die Motorisierung. Alternative für Wenigfahrer: Der 2.0 FSI ist ausreichend motorisiert. Da er mit dem Fahrzeuggewicht besser klar kommt, wird er tendentiell wahrscheinlich auch weniger verbrauchen. Zudem hat er ein Zahnriehmen; das Steuerkettenproblem wäre vom Tisch. Alternative für sportliche Wenigfahrer: zum 2.0 TFSI greifen. Der hat 200 PS und ebenfalls ein Zahnriehmen. Aber Vorsicht - Verwechselungsgefahr. Den nachfolgende TSI (auch B6) gabe es zunächst auch mit 200 PS (dann 211). Dieser hat jedoch eine Steuerkette, die wir ja nicht wollen; also wirklich darauf achten, dass es der TFSI ist.“

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A-Klasse Rainer am 25. Juni 2011

„Das Fahrzeug ist ganz Ok. Aber aufgrund der Schlechten Werkstätten und den Schlechten Kundenservice bei VW selbst. Kann ich das Auto nicht weiter empfehlen.“

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Motoren

Motoren

Bei der ab 2005 produzierten Limousine des VW Passat der Baureihe B6 dominierten die Vierzylindermotoren. Bei den Benzinern reichte das Spektrum vom 1,6-Liter-Aggregat mit 102 PS bis zum 300 PS starken R36 mit sechs Zylindern und Allradantrieb. Bei den Diesel-Triebwerken gab es den 1.9 TDI mit 105 PS und den 2.0 TDI mit zuletzt 170 PS. Die Basismodelle kamen serienmäßig mit 5-Gang-, die stärkeren Versionen mit 6-Gang-Schaltgetriebe, letztere optional auch mit DSG-Doppelkupplungsgetriebe. Die Normverbräuche lagen bei den Benzinern zwischen 7,5 Litern und 10,0 Litern, bei den Dieseln zwischen 5,6 Litern und 6,8 Litern.

Vierzylinder und Sechszylinder (Benzin), Vierzylinder (Diesel)

  • Frontantrieb, Allradantrieb optional
  • 5-Gang-Schaltgetriebe
  • 6-Gang-Automatikgetriebe
  • DSG-Doppelkupplungsgetriebe
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Sicherheit

Sicherheit

Im Euro-NCAP-Crashtest bekam die VW Passat B6 Limousine 2005 fünf von fünf Sternen für die Insassensicherheit, vier von fünf Sternen für die Kindersicherheit, aber nur zwei von vier Sternen für die Fußgängersicherheit. Serienmäßig waren sechs Airbags an Bord. Zu den Sonderausstattungen gehörten eine Geschwindigkeitsregelanlage und Parkpiloten vorne und hinten. Gegen Aufpreis gab es außerdem eine automatische Distanzregelung und einen Spurassistenten.

  • Sechs Airbags
  • Geschwindigkeitsregelanlage optional
  • Spurhalteassistent gegen Aufpreis
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Ausstattung

Ausstattung

Bei der VW Passat Limousine konnte man unter den vier noch heute so benannten Ausstattungen Trendline, Comfortline, Sportsline und der Topversion Highline wählen. Gegenüber der Basisausstattung hatte die Comfortline unter anderem mehr Zierleisten, Fensterheber hinten, einen Regensensor und einen Geschwindigkeitsregler, wohingegen in der Sportsline-Ausstattung passenderweise ein Sportfahrwerk, Sportsitze und ein Lederlenkrad ab Werk an Bord waren. Bei der Highline-Version waren unter anderem Alcantara-Leder-Sitze und Sitzheizung serienmäßig.

 Zur Serienausstattung gehörten:

  • Klimaanlage
  • elektrische Fensterheber vorne
  • höhen- und längsverstellbare Lenksäule
  • elektrisch verstellbare und beheizbare Außenspiegel
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Beschreibung

Modellbeschreibung

In der sechsten Generation wurde der VW Passat ab 2006 größer, erwachsener und moderner. Die Limousine gefiel mit sicherem Fahrverhalten und viel Platz, hatte aber auch einige technische Probleme.


Der VW Passat ist der Inbegriff der soliden und vernünftigen deutschen Limousine.

Ein komplett neues Gesicht, ein deutlich größeres Format und viel neue Technik. Als 2006 die Limousine der sechsten Generation des VW Passat auf den Markt kam, war vieles neu. Die Limousine wuchs um mehr als zehn Zentimeter auf 4,81 Meter Länge und um sieben Zentimeter auf 1,82 Meter Breite und überzeugte mit besserer Verarbeitungsqualität. Der Passat hatte damit das Format einer ausgewachsenen Mittelklasselimousine erreicht, in der es vorne wie hinten viel Platz gab und dazu noch einen Kofferraum mit großzügigen 565 Litern. Allerdings war die Zugänglichkeit wegen der hohen Bordwand nicht ideal. Der ein Jahr später eingeführte Ford Mondeo war noch etwas länger und breiter, bot aber auch nicht mehr Kofferraum als der Passat.

 

Großes Motorenangebot mit optionalem Allradantrieb 

Dazu bekam der neue Passat eine umfangreiche Motorenpalette vom sparsamen Benzin-Vierzylinder mit 1,6 Litern Hubraum und 102 PS Leistung bis zum R36 mit 3,6-Liter-Sechszylinder, 300 PS und serienmäßigem Allradantrieb. Bodenständiger blieb das Dieselangebot, wo es ausschließlich Vierzylinder vom Basismodell 1.9 TDI mit 105 PS bis zum 2.0 TDI mit 170 PS gab. Der Allradantrieb 4Motion war optional nur einige der stärkeren Motorversionen vorbehalten.

 

Viel Platz für die Passagiere

Der bis dato größte Passat verwöhnte seine Passagiere mit üppigen Platzverhältnissen. Auch großgewachsene Mitfahrer saßen vorne wie hinten recht entspannt, hatten aber wegen der breiten Türschweller zuweilen Mühe mit dem Ein- und Ausstieg. Die Sitze waren bequem und boten ausreichend Seitenhalt, das Fahrwerk dazu einen guten Kompromiss aus Komfort und Sportlichkeit. Ein großer Erfolg wurde die Passat Limousine trotzdem nicht. Nur ein Viertel der Verkäufe fielen auf die Stufenheckversion. Die Kombiversion Variant war wesentlich häufiger gefragt.

 

Fazit zur VW Passat Limousine

Der VW Passat ist der Inbegriff der soliden und vernünftigen deutschen Limousine. Auch die sechste Generation des VW, die von 2006 bis 2010 produziert wurde, besaß diese Qualitäten, plus einige weitere Ambitionen. So bot das Wolfsburger Mittelklassemodell ein komplett neues Design, deutlich mehr Format und Platz sowie viel moderne Technik. Neben den klassischen und ökonomischen Benzin- und Diesel-Vierzylindermotoren gab es auch eine Luxusversion R36 mit sechs Zylindern, 300 PS und Allradantrieb, die jedoch inzwischen auf dem Gebrauchtwagenmarkt kaum noch eine Rolle spielt. In der kurzen Laufzeit trübten allerdings auch einige Kinderkrankheiten das Image des treu-deutschen Vernunftautos.

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