Suzuki IgnisSeit 2016

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  • Modell im Test
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Fahrzeugeinordnung

SUV geht auch bei den ganz Kleinen. Das zeigt Suzuki mit dem Ignis. Das Micro-SUV wurde bereits von 2000 bis 2007 produziert und ist seit 2016 in der dritten Generation auf dem Markt. Vorausgegangen war auf dem Genfer Salon das Konzeptfahrzeug Suzuki iM-4. Den 3,70 Meter langen und 1,59 Meter hohen Ignis gibt es mit fünf Türen, wahlweise mit Front- oder Allradantrieb sowie in einer Mild-Hybrid-Version. Konkurrenten sind Fiat Panda Cross, Hyundai ix20 und Opel Karl Rocks.

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Stärken
  • umfangreiche Serienausstattung
  • gute Sicherheitsausstattung
  • verschiebbare Rücksitzbank
Schwächen
  • wenig Platz im Fond
  • gefühllose Lenkung
  • mäßige Sicht nach hinten

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Daten
Motorenwerte
Leistung
66 kW / 90 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
12,2 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
170 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
104 g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
4,6 l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Suzuki Ignis FF21S Aussenansicht Heck schräg dynamisch weiss
  • Suzuki Ignis FF21S Aussenansicht Seite schräg statisch weiss
  • Suzuki Ignis FF21S Aussenansicht Seite schräg dynamisch weiss
  • Suzuki Ignis FF21S Aussenansicht Front schräg dynamisch weiss
  • Suzuki Ignis FF21S Aussenansicht Heck schräg statisch weiss
  • Suzuki Ignis FF21S Aussenansicht Front schräg dynamisch weiss
  • Suzuki Ignis FF21S Aussenansicht Front schräg dynamisch weiss
  • Suzuki Ignis FF21S Innenansicht statisch Rücksitze Vordersitze und Armaturenbrett beifahrerseitig
  • Suzuki Ignis FF21S Aussenansicht Front schräg statisch weiss
  • Suzuki Ignis FF21S Aussenansicht Seite schräg statisch weiss
  • Suzuki Ignis FF21S Innenansicht statisch Studio Vordersitze und armaturenbrett beifahrerseitig
  • Suzuki Ignis FF21S Aussenansicht Heck schräg statisch weiss
  • Suzuki Ignis FF21S Aussenansicht Seite statisch weiss
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Mit Suzuki Ignis gibt es SUV-Feeling auch in der Kleinwagenklasse. Das 3,70 Meter lange Micro-SUV bietet innen wie außen eine pfiffige Optik. Der Zustieg nach vorne ist bequem, das Platzangebot für einen Kleinwagen ausreichend. Hinten ist es naturgemäß etwas enger. Dafür lässt sich die Rücksitzbank bis zu 16,5 Zentimeter verschieben. Der Vierzylindermotor bietet ausreichende, wenn auch nicht gerade üppige, Fahrleistungen. Im Unterschied zu vielen Möchtegern-SUVs wird der Ignis auch mit Allradantrieb angeboten. Das Fahrwerk ist etwas ruppig, was man als SUV-Attitude verzeihen kann. Ein Pluspunkt ist die gute Serienausstattung.

Testberichte

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EURO-NCAP

Crashtest Ergebnis 2016
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungsstern
3 von 5 Punkten
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  • NCAP Logo
    Erwachsene Insassen
    79%
  • NCAP Logo
    Kinder
    79%
  • NCAP Logo
    Sicherheitsunterstützung
    25%
  • NCAP Logo
    Fußgänger
    67%
Motoren

Motoren

Einziger Motor für den Suzuki Ignis ist ein Vierzylinder-Benziner mit 1,2 Litern Hubraum. Der Dualjet-Motor leistet 90 PS, hat serienmäßig ein 5-Gang-Schaltgetriebe, wahlweise auch ein automatisiertes 5-Gang-Schaltgetriebe. In Verbindung mit der Topausstattung Comfort+ wird auch eine Mild-Hybrid-Variante angeboten, bei der Bremsenergie in Strom gewandelt wird, der den Motor später beim Anfahren und Beschleunigen unterstützt. Der offizielle Normverbrauch des Suzuki Ignis reicht von 4,3 Litern beim Hybridmodell bis zu 5,0 Litern bei der Allradversion.

  • Vierzylinder (Benzin)
  • Front- und Allradantrieb
  • 5-Gang- und automatisiertes 5-Gang-Schaltgetriebe
Motordetails anzeigen
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Sicherheit

Sicherheit

Im Suzuki Ignis sind sechs Airbags serienmäßig an Bord. Zusätzlich werden gegen Aufpreis oder in besseren Ausstattungen, hier vor allem in der Topausstattung Comfort+, eine per Stereo-Kamera gestützte aktive Bremsunterstützung, Müdigkeitserkennung, Spurhaltewarnsystem, Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer sowie Bergabfahrhilfe beim Allradantrieb angeboten.

  • sechs Airbags
  • Spurhaltewarnsystem gegen Aufpreis
  • Dual-Camera gestützte aktive Bremsunterstützung gegen Aufpreis
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Ausstattung

Ausstattung

Insgesamt vier Ausstattungen stehen für den Suzuki Ignis zur Wahl, von Basic über Club bis zu Comfort und Comfort+. Zur Grundausstattung gehören Zentralverriegelung, Fensterheber vorne und Lichtsensor. Ab Club ist die Klimaanlage serienmäßig, ab Comfort Sitzheizung und Rückfahrkamera und in der besten Ausstattung Comfort+ wird der Suzuki Ignis für Kleinwagenverhältnisse richtig luxuriös, inklusive Navigation, Tempomat, Keyless-Start und Sitzheizung.

Zur Serienausstattung gehören:

  • höhenverstellbares Lenkrad
  • Fensterheber vorne
  • Lichtsensor
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Der Suzuki Ignis ist ein Micro-SUV mit pfiffigem Design, guter Ausstattung sowie einem optionalen Mild-Hybrid-System, das mehr Leistung und weniger Verbrauch möglich macht.


Vorderansicht - schräg
Der Suzuki Ignis zeigt, dass SUV-Fahren auch klein und sparsam geht.
Seitenansicht

Kleine Geländewagen sind seit vielen Jahren eine Spezialität von Suzuki. Das dokumentiert die lange Karriere des rustikalen Jimny – und seit 2016 auch die mittlerweile dritte Generation des Suzuki Ignis als trendiges Micro-SUV. Den 3,70 Meter langen Ignis gibt es zwar wahlweise mit Front- oder Allradantrieb, dafür aber leider nur mit einer einzigen Motorisierung, einem 1,2-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 90 PS. Damit schafft der Ignis zwar ausreichende Fahrleistungen im Kurzstreckenverkehr, auf der Autobahn wird es aber schnell etwas anstrengend und laut.

Nur ein Motor, aber mit Hybrid-Option

Einzige Option bei der Motorwahl ist das optionale Mild-Hybrid-System, bei dem die Bremsenergie in elektrische Energie umgewandelt und beim Anfahren und Beschleunigen wieder zugeführt wird. Damit erreicht der Ignis minimale Verbesserungen bei den Beschleunigungs-, Verbrauchs- und Emissionswerten. Allerdings gibt es diese Version nur in der Top-Ausstattung Comfort+ ab 17.240 Euro und damit 4.500 Euro über dem Basispreis. Zusätzlich zum serienmäßigen 5-Gang-Schaltgetriebe bietet Suzuki auch ein automatisiertes 5-Gang-Schaltgetriebe an.

Kleiner Wendekreis und viel Platz

Für ein nur 3,70 Meter langes Micro-SUV sitzen die Passagiere vorne recht bequem. Hinten kann man den Platz dank der längs verschiebbaren Rücksitzbank bis zu 16,5 Zentimeter erweitern. Das Fahrwerk ist etwas ruppig und bietet wenig Komfort. Dafür glänzt der Ignis mit einem geringen Wendekreis von nur rund zehn Metern, was ihn vor allem im Stadtverkehr sehr handlich macht. In den beiden höheren Ausstattungen wird er mit Komfortdetails wie Navigationssystem, Rückfahrkamera oder Keyless-System sogar richtig luxuriös. Positiv zu erwähnen ist die größtenteils optionale Sicherheitsausstattung mit sechs Airbags, kameragestütztem Notbrems-Assistenten, Spurhaltewarnsystem und Müdigkeitserkennung sowie Bergabfahrhilfe in der Allradversion.

Fazit zum Suzuki

SUV geht auch klein und sparsam. Mit dem Ignis bietet Suzuki einen hochbeinigen Micro-Allrounder. Auf 3,70 Meter Länge besitzt das winzige SUV erstaunlich viel Platz, die typische erhöhte Sitzposition sowie eine gute Handlichkeit. Zu Preisen ab 12.740 Euro gibt es ein originelles, wenn auch kein perfektes Fahrzeug. Der Ignis ist nur bedingt komfortabel, relativ laut und nur mit einem 90 PS starken Motor zu haben. Den Ignis gibt es mit Front- oder Allradantrieb und dem innovativen Mild-Hybrid-System, das Bremsenergie in Strom umwandelt, der beim Anfahren unterstützt. Als Micro-SUV macht der Suzuki Ignis eine gute Figur, erreicht aber in den höheren, üppig bestückten Topausstattungen Preisbereiche jenseits der 17.000 Euro.

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