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Subaru XV (G5)

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Gebraucht ab
3.600 €
Fahrzeugeinordnung

Der Subaru XV (G5) kam 2018 als kompakter Crossover-SUV auf Basis des Impreza nach Deutschland und positioniert sich zwischen klassischem Kompaktwagen und den größeren Modellen Forester und Outback. Mehr Bodenfreiheit und der serienmäßige Allradantrieb rücken Alltagstauglichkeit und Traktion in den Mittelpunkt.

Im Subaru XV (G5) arbeiten modernisierte Benzinmotoren, ergänzt um eine Mildhybrid-Variante. Das Modell richtet sich vor allem an Käufer in ländlichen Regionen, an Wintersportler und Familien, die ein kompaktes, robustes Fahrzeug mit guter Sicherheitsausstattung, unkomplizierter Bedienung und unaufdringlichem Auftritt schätzen.

Stärken
  • Traktionsstarker Allradantrieb für schwierige Bedingungen
  • Hohe Sicherheitsreserven und umfangreiche Assistenzsysteme
  • Komfortable Federung und alltagstaugliche Karosserieabmessungen
Schwächen
  • CVT-Getriebe wirkt bei starker Beschleunigung angestrengt
  • Verbrauch höher als bei frontangetriebenen Konkurrenten
  • Innenraum wirkt je nach Baujahr sachlich

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Motoren

Im Subaru XV (G5) arbeiten ausschließlich Vierzylinder-Boxermotoren. Sie liegen flach im Vorderwagen, senken den Schwerpunkt und sorgen so für eine ruhige, stabile Straßenlage. Zur Wahl stehen ein 1,6-Liter-Benziner und der 2,0-Liter-Benziner als Mildhybrid e-Boxer mit 110 kW (150 PS). Der Elektromotor unterstützt den Boxer beim Anfahren und beim Segeln, steigert die Effizienz, ersetzt aber kein vollwertiges Elektroauto und ermöglicht nur sehr kurze elektrische Abschnitte. Ein Diesel spielt im Subaru XV (G5) keine Rolle.

Die Kraft überträgt ein stufenloses CVT-Getriebe, das ohne feste Schaltstufen arbeitet und die Drehzahl möglichst niedrig hält. So fährt der Subaru XV eher gleichmäßig und entspannt, besonders im Stadtverkehr und auf der Landstraße. Der permanente Allradantrieb verteilt die Leistung automatisch auf beide Achsen und verbessert Traktion und Fahrsicherheit auf nasser oder verschneiter Fahrbahn. Im Alltag liegen die Verbräuche je nach Motorisierung und Fahrprofil meist zwischen sechs und acht Litern auf 100 Kilometern.

Sicherheit

Der Subaru XV (Marktstart 2012 in Deutschland) erzielte im Euro-NCAP-Crashtest fünf Sterne und nutzt eine verwindungssteife Karosserie mit definierten Knautschzonen. Mehrere Front-, Seiten- und Kopfairbags sowie ein Knieairbag schützen bei einem Unfall die Insassen, während eine optimierte Frontstruktur den Fußgängerschutz erhöht. Scheibenbremsen an allen Rädern, Antiblockiersystem und Fahrdynamikregelung stabilisieren das Fahrzeug in kritischen Situationen und verkürzen im Zusammenspiel den Bremsweg.

Ab der zweiten Generation verbessert die Subaru Global Platform das Fahrverhalten weiter, weil sie die Steifigkeit erhöht und die Aufprallenergie besser verteilt. Das Assistenzpaket EyeSight mit Notbremsassistent und adaptivem Tempomat hilft, Auffahrunfälle zu vermeiden und den Abstand im dichten Verkehr automatisch zu regeln. Spurhalte- und Spurführungsassistenten entlasten auf langen Autobahnfahrten. Je nach Ausstattung ergänzen Totwinkelwarner, Querverkehrswarner hinten und Fernlichtassistent den Schutz. Die erhöhte Sitzposition, die gute Rundumsicht und Isofix-Halterungen im Fond unterstützen den Alltagsnutzen für Familien und Pendler.

Ausstattung

Im Subaru XV (G5) wirkt die Serienausstattung alltagstauglich und relativ umfangreich. Eine Klimaautomatik reguliert die Temperatur, elektrische Fensterheber erleichtern die Bedienung und Leichtmetallräder runden das Fahrzeug optisch ab. Die leicht erhöhte Sitzposition vereinfacht den Einstieg und verbessert die Übersicht im Stadtverkehr.

Im Innenraum setzt der Subaru XV (G5) auf eine sachliche Gestaltung, je nach Baujahr mit weiterentwickelter Materialanmutung. Ein zentrales Farbdisplay mit Multimediasystem gehört zur Ausstattung und bietet je nach Version eine Einbindung von Smartphones sowie ein fest integriertes Navigationssystem. In höheren Ausstattungslinien kommen häufig Ledersitze, ein elektrisch verstellbarer Fahrersitz sowie Sitz- und Lenkradheizung hinzu, was längere Fahrten und winterliche Bedingungen angenehmer macht. Optional erweitern ein Glasdach und ein schlüsselloses Zugangssystem den Komfort im Alltag.

Der Kofferraum bietet ein Volumen von rund 380 bis 1.270 Liter und lässt sich dank geteilt klappbarer Rückbank und großer Heckklappe gut beladen.

Modellbeschreibung

Der Subaru XV (G5) erschien 2017 als Nachfolger des ersten Subaru XV und setzt die Allrad- und Boxertradition der Marke im Segment der kompakten Crossover-SUV fort. Er bietet erhöhte Bodenfreiheit und eine robuste Optik bei kompakten Abmessungen. Das Modell fährt sicher und traktionsstark, besonders im Winter. Verbrauch und Getriebecharakter wirken eher sachlich als sportlich.


Pragmatischer Allrad-Crossover für Straße, Schnee und Schotter

Positionierung und Konzept

Der Subaru XV (G5) kam 2012 in Deutschland auf den Markt und überträgt das bekannte Subaru-Konzept mit symmetrischem Allradantrieb und Boxermotor in die kompakte SUV-Klasse. Technische Basis bildet der Impreza, jedoch mit höhergelegter Karosserie und robusten Anbauteilen. So schließt der XV die Lücke zwischen klassischem Kompaktwagen und größeren SUV wie dem Forester. Die erste Generation von 2012 bis 2017 setzte auf konventionelle Benziner und einen eigenständigen Boxer-Diesel. Mit der zweiten Generation ab 2018 wechselte das Modell auf die Subaru Global Platform, die Steifigkeit und Komfort spürbar erhöht, und führte den Mildhybrid e-Boxer ein. In Europa trägt der direkte Nachfolger den Namen Crosstrek, bleibt technisch jedoch eng verwandt.

Karosserie und Innenraum

Der XV wirkt außen sachlich und robust. Kunststoffbeplankungen und die erhöhte Bodenfreiheit betonen den Geländewagencharakter, ohne die Alltagstauglichkeit zu beeinträchtigen. Kompakte Abmessungen erleichtern die Parkplatzsuche und das Rangieren in der Stadt. Im Innenraum zeigen frühe Baujahre eine funktionale und haltbare Gestaltung mit überwiegend harten Kunststoffen, jedoch sauberer Verarbeitung. Die zweite Generation verbessert Materialanmutung, Geräuschdämmung und Ergonomie und nutzt modernere Displays. Vorn gibt es angenehme Sitze mit ausreichendem Platzangebot, im Fond reicht der Raum für zwei Erwachsene gut aus, zu dritt wird es enger. Der Kofferraum fasst rund 380 bis 1.270 Liter und bleibt dank weit öffnender Heckklappe und umklappbarer Rückbank praxisgerecht nutzbar.

Antrieb und Fahrverhalten

Charakteristisch sind die quer eingebauten Boxeraggregate, die den Schwerpunkt senken und das Fahrverhalten stabilisieren. Der 1,6-Liter-Benziner arbeitet eher gemütlich, während der 2,0-Liter-Antrieb spürbar souveräner beschleunigt. Der frühere 2,0-Liter-Diesel bietet kräftiges Drehmoment und einen vergleichsweise geringen Verbrauch, verschwindet mit der zweiten Generation jedoch aus dem Programm. Der e-Boxer-Mildhybrid unterstützt beim Anfahren und im Stadtverkehr, ermöglicht aber keinen rein elektrischen Betrieb. Das stufenlose CVT-Getriebe Lineartronic liefert ruckfreien Vortrieb, neigt bei starker Beschleunigung jedoch zu hohen Drehzahlen und einem angestrengten Klang. Das Fahrwerk verbindet spürbaren Komfort mit ordentlicher Kontrolle auch auf schlechten Straßen. Der symmetrische Allradantrieb mit X-Mode sorgt auf Schnee, Schotter und nasser Fahrbahn für hohe Traktion.

Alltagstauglichkeit und Wirtschaftlichkeit

Im Alltag erleichtert die erhöhte Sitzposition die Übersicht, die Bedienung bleibt übersichtlich und weitgehend intuitiv. Breit öffnende Türen verbessern den Einstieg, was vor allem Familien und älteren Personen entgegenkommt. Eine Dachreling ermöglicht den Einsatz von Dachboxen oder Fahrradträgern und unterstreicht den Freizeitcharakter. Die realen Verbräuche liegen je nach Motorisierung und Fahrprofil meist im mittleren bis höheren Bereich der Kompakt-SUV-Klasse. Der permanente Allradantrieb und das CVT-Getriebe treiben den Bedarf nach oben, bieten im Gegenzug jedoch Traktion und Komfort. Wartung und Reparaturen bewegen sich auf moderatem Niveau, die Technik gilt als robust. In Europa fehlt ein Plug-in-Hybrid mit steuerlichen Vorteilen, was gegenüber einzelnen Wettbewerbern einen Nachteil darstellt.

Fazit

Der Subaru XV (G5) tritt als pragmatischer Crossover auf, der echten Allradantrieb, hohe Sicherheitsreserven und solide Alltagstauglichkeit in den Vordergrund stellt. Im Vergleich zu frontgetriebenen Konkurrenten wie VW T-Roc oder Mazda CX-30 rückt weniger das Design, sondern eher die Kombination aus Traktion, Robustheit und unaufdringlichem Auftritt in den Fokus. Der sachlich gestaltete Innenraum und das charakteristische Verhalten des CVT-Getriebes sprechen vor allem Fahrer an, die Wert auf Zuverlässigkeit und Reserven bei schwierigen Witterungsbedingungen legen. Insgesamt präsentiert sich der XV als vielseitiges Kompakt-SUV mit klaren Stärken bei Antrieb und Nutzwert.

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