Subaru Forester (IV/SJ)Seit 2013

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(9 Testberichte)
Subaru Forester (IV/SJ) Bewertung 3.9/5 basierend auf 9 Testberichte.
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  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Fahrzeugeinordnung

Mit einer Länge von 4,60 Metern gehört der Forester zur Mittelklasse des SUV-Marktes. Er trifft dort zwar auf starke Konkurrenz, spielt aber auch die Rolle des Unikums, denn die Kombination aus permanentem Allradantrieb und Boxermotoren gibt es nur bei Subaru. Ungewöhnlich ist auch das stufenlose Automatikgetriebe, das für alle Motoren erhältlich ist. 2016 erhielt der Forester ein Facelift, das eine modifizierte Frontpartie und wertigere Oberflächen im Innenraum brachte.

Der erste Subaru Forester kam 1998 auf den Markt und damit zu einer Zeit, als man Autos wie ihn noch als Geländewagen und nicht als SUV bezeichnete. Inzwischen ist der Japaner in der vierten Generation erhältlich, hat sich aber trotz optischer Auffrischungen seinen etwas rustikalen Charme bewahrt.

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Stärken
  • üppiges Raumangebot
  • ordentlicher Komfort
  • übersichtliche Karosserie
  • eigenständige technische Lösungen
Schwächen
  • kundenunfreundliche Aufpreispolitik
  • zum Teil einfache Materialien
  • nicht sehr agil
Daten
Motorenwerte
Leistung
110 kW / 150 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
11,8 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
192 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
162 g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
7 l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
C

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Subaru Forester IV SJ Aussenansicht Seite schräg statisch braun
  • Subaru Forester IV SJ Aussenansicht Front schräg statisch braun
  • Subaru Forester IV SJ Aussenansicht Heck statisch braun
  • Subaru Forester IV SJ Aussenansicht Heck schräg dyanmisch braun
  • Subaru Forester IV SJ Aussenansicht Front schräg dynamisch braun
  • Subaru Forester IV SJ Aussenansicht Front statisch braun
  • Subaru Forester IV SJ Innenansicht dynamisch Vordersitze und Armaturenbrett beifahrerseitig
  • Subaru Forester IV SJ Aussenansicht Front schräg statisch braun
  • Subaru Forester IV SJ Aussenansicht Front schräg dynamisch braun
  • Subaru Forester IV SJ Aussenansicht Seite statisch braun
  • Subaru Forester IV SJ Innenansicht statisch Rücksitze Vordersitze und Armaturenbrett beifahrerseitig
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Man muss kein ausgesprochener Freund von SUVs sein, um sich zu freuen, dass es Marken wie Subaru und Modelle wie den Forester noch gibt. Der kleine japanische Autohersteller setzte schon auf Allradantrieb, als andere Hersteller noch nicht einmal daran dachten. Und der Forester wird sich wahrscheinlich noch durch Schnee und Matsch wühlen, wenn die SUV-Welle längst wieder abgeflaut ist.

Der Forester ist kein trendiges Crossover-Modell für den Boulevard, sondern ein ehrlicher Typ, der mit seinem Besitzer durch dick und dünn geht. Er setzt keine Bestmarken in der Fahrdynamik, und für vordere Plätze in Vergleichstests und Zulassungsstatistiken wird es vermutlich nie reichen. Aber er hat – genau wie die Marke Subaru im Allgemeinen – eine treue Fan-Gemeinde, und die gewinnt man nur durch innere Werte und hohe Zuverlässigkeit. Von beidem hat der Forester reichlich.

Communitybewertungen

5 Sterne
4
4 Sterne
5
3 Sterne
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1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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stuesser am 22. November 2013

„Seit Jahren fehlt dem Forester Diesel die alternative eines automatischen Getriebes, welches abseits befestigter Fahrbahnen, die kupplungsschonende „Schleichfahrt“ zulassen würde. Hoffnung keimt auf, dass es ein solches Getriebe aus dem Outlander bald auch im Forester geben wird“

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onlinemotor am 21. März 2015

„Nicht nur für Automatikfahrer sondern auch insbesondere diejenigen, die den Forester in Schleichfahrt abseits des Asphaltbandes bewegen ist die Automatikversion die aller erste Wahl.“

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onlinemotor am 1. Februar 2014

„Wann kommt endlich der 2.0 Boxerdiesel mit der CVT Automatik. Das wäre mein Favourit.“

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Motoren

Motoren

Der meistverkaufte Subaru ist nicht nur ein relativer Exot, was seine Verbreitung angeht. Auch bei der Motorisierung geht Subaru eigene Wege und setzt auf Boxermotoren – eine Bauart, die sonst nur wenige Hersteller wie etwa Porsche pflegen. Tatsächlich gehört die Laufkultur zu den Stärken der Forester-Motoren, ein besonders niedriger Verbrauch dagegen eher weniger. Der Allradantrieb ist im Forester Pflicht, die stufenlose Automatik Option.

  • Vierzylinder-Boxermotoren (Benzin und Diesel)
  • Allradantrieb
  • Start-Stopp-Automatik (nur 150-PS-Benziner)
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Sicherheit

Sicherheit

Mit fünf Sternen im Euro-NCAP-Crashtest und einem Sortiment von sieben Airbags zählt der Subaru Forester zu den sicheren Fahrzeugen. Wer zum Teil 30.000 oder sogar 40.000 Euro in ein SUV investiert, kann aber eine Ausstattung mit zeitgemäßen Assistenzsystemen erwarten. Diese fehlen im Forester fast völlig. Dass auch der serienmäßige Allradantrieb der Fahrsicherheit speziell auf Eis und Schnee dient, ist da nur ein schwacher Trost.

  • sieben Airbags
  • Berganfahr-Hilfe
  • Gurtstraffer und -begrenzer für Fahrer und Beifahrer
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Ausstattung

Ausstattung

Der Subaru Forester ist in der Einstiegsversion gemessen an seinem Preisniveau bescheiden ausgestattet. Schon kleine Sonderwünsche zwingen den Käufer dazu, eine höhere Ausstattungslinie zu wählen, da es Einzelextras so gut wie nicht gibt. Klassengemäß ausgestattet ist der Forester eigentlich erst mit der Ausstattungslinie Exclusive, für die schon mindestens 30.700 Euro fällig werden. Wer dann noch den empfehlenswerten Diesel haben möchte, ist mit 32.600 Euro dabei.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Klimaautomatik
  • Rücksitze asymmetrisch umlegbar
  • Fensterheber vorn und hinten
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Der Subaru Forester fand schon seine Käufer, als der SUV-Markt längst nicht so dicht besetzt war. Subaru hat es aber verstanden, seinen Geländegänger kontinuierlich zu modernisieren und ihm so den Anschluss an die aufgerüstete Konkurrenz zu sichern. Nur bei den Assistenzsystemen sieht es düster aus.


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Tatsächlich erwartet Insassen einer der größten Innenräume seiner Klasse.
Seitenansicht

Ein Trendsetter war der Subaru Forester höchstens in seinen Anfängen. Als der erste Subaru unter diesem Namen 1997 auf den Markt kam, gab es noch keinen BMW X5, und bei Mercedes verwies man auf die ehrwürdige G-Klasse, wenn nach Geländewagen gefragt wurde. Inzwischen ist der Forester in vierter Generation auf dem Markt, und der SUV-Markt boomt.

Doch der Forester hält sich ein bisschen abseits, setzt auf technische Sonderwege, seine hohe Zuverlässigkeit und seine treue Fangemeinde. Schon optisch ist ihm das Imponiergehabe vieler Konkurrenten fremd. Nicht, dass er hässlich wäre, aber Design ist beim Forester vor allem Mittel zum Zweck, den geräumigen Innenraum ansehnlich zu verpacken. Er ist ein Typ mit Ecken und Kanten, auch wenn diese inzwischen abgerundet sind.

Üppige Beinfreiheit auf der Rückbank

Tatsächlich erwartet Insassen einer der größten Innenräume seiner Klasse. Hinten ist die Beinfreiheit auch für großgewachsene Passagiere üppig, der Ein- und Ausstieg gelingt dank der großen Türöffnungen ohne Verrenkungen, und die recht kantige, kombiartige Form kommt der Übersichtlichkeit zugute. Für den Laderaum ermittelte der ADAC ein Fassungsvermögen von 370 bis 1420 Litern bei umgeklappten Rücksitzlehnen.

Bei der Materialqualität hat der Forester mit Modellwechsel und Facelift einen Schritt nach vorne gemacht. Hartplastik kommt vor, aber nicht in einem Umfang, wie es das rustikale Image befürchten lässt.

Mehr Gleiter als Kurvenkünstler

Beim Fahren unterstreicht der Forester sein recht defensives Wesen. Komfort geht ihm vor Agilität, was sich mit relativ starken Karosseriebewegungen bemerkbar macht. Die Geländegängigkeit übertrifft die der meisten Boulevard-SUVs, und auch als Zugfahrzeug erfreut sich der Forester großer Beliebtheit, was vor allem für den mit 147 PS und 350 Nm recht kräftigen Diesel gilt.

Dass es sich bei den im Forester erhältlichen Motoren durchweg um Boxer handelt, erhöht die Exklusivität und senkt die Anfälligkeit für Vibrationen. Beim Verbrauch bieten die Motoren aber bestenfalls durchschnittliche Werte.

Fazit zum Subaru Forester IV (SJ)

Mit dem Forester spricht Subaru Käufer an, die nicht nur der aktuellen SUV-Mode folgen, sondern von den Stärken des Allradantriebs auch wirklich Gebrauch machen wollen. Nicht von ungefähr ist das Modell bei Jägern und Förstern, im Alpenraum sowie unter Besitzern von Wohnwagen besonders beliebt. Aber auch abseits solch spezieller Anforderungen überzeugt der japanische Sonderling mit seinem großzügigen Raumangebot, ordentlichem Komfort und hoher Zuverlässigkeit. Nicht zuletzt ist der Forester ein Fall für uneitle Nonkonformisten, die kein Allerweltsauto haben möchten und eigenständige technische Leistungen zu würdigen wissen. Dass es Subaru-Werkstätten nicht an jeder Ecke gibt, muss man bei seiner Entscheidung in Kauf nehmen.

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