Skoda ENYAQ (5AC)

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Fahrzeugeinordnung

Der seit 2021 angebotene Skoda ENYAQ (5AC) ist ein batterieelektrisches Sport Utility Vehicle (SUV) der Mittelklasse auf Basis des Modularen E-Antriebs-Baukastens (MEB) des Volkswagen Konzerns und damit das erste vollelektrische Modell der Marke. Er ordnet sich unterhalb von Kodiaq und oberhalb von Kamiq und Karoq ein und tritt gegen Volkswagen ID.4, Hyundai Ioniq 5 und Tesla Model Y an.

Mit großem Innenraum und hohem Kofferraum-Volumen richtet sich der ENYAQ (5AC) an Familien und Vielfahrer mit Platzbedarf und Wunsch nach elektrischer Reichweite. Die Baureihe bietet Varianten mit unterschiedlichen Batteriegrößen und Antriebsleistungen, von effizienten Alltagsmodellen bis zu RS Ausführungen sowie einer Coupé-Version mit flacherem Dach.

Stärken
  • Großzügiges Raumangebot und großer Kofferraum
  • Hoher Sicherheitsstandard mit vielen Assistenten
  • Angenehmer Fahrkomfort und leiser Elektroantrieb
Schwächen
  • Kostet mehr als vergleichbare Verbrenner
  • Hohes Gewicht mindert spürbar die Agilität
  • Software und Ladeleistung arbeiten im Winter langsamer
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Motoren

Im Skoda Enyaq (5AC) arbeiten je nach Version ein oder zwei Elektromotoren. Sie schicken ihre Kraft über ein einstufiges Automatikgetriebe an die Hinterräder, bei Allradversionen zusätzlich an die Vorderachse. Die stärksten Ausführungen liefern bis zu rund 225 kW (306 PS), die Basisvarianten bleiben deutlich darunter und setzen stärker auf Effizienz. So reicht die Leistungsspanne von alltagstauglichen Modellen bis zu RS Versionen mit sehr schneller Beschleunigung.

Der Akku steht in mehreren Größen zur Wahl. Kleinere Batterien passen zu typischen Pendelstrecken, große Speicher ermöglichen Reichweiten von deutlich über 400 Kilometern nach WLTP. Die Höchstgeschwindigkeit liegt je nach Motorisierung meist bei 160 oder 180 km/h, auf der Autobahn fällt diese Begrenzung stärker auf als im Stadtverkehr.

Der Stromverbrauch bewegt sich je nach Antrieb und Fahrstil im klassenüblichen Rahmen und profitiert von der guten Aerodynamik. An Schnellladesäulen ermöglichen viele Versionen hohe Ladeleistungen, dadurch verkürzen sich Stopps auf der Langstrecke.

Sicherheit

Im Jahr 2021 geprüften Enyaq erreichte das Elektro-SUV im Euro NCAP Crashtest die Bestwertung von fünf Sternen, auch die später überarbeitete Version hielt dieses Niveau. Dazu trägt eine steife Fahrgastzelle mit definierten Knautschzonen bei, außerdem ein umfassendes Airbagkonzept mit Front-, Seiten- und Kopfairbags sowie optionalen Knieairbags, das Insassen und Fußgänger schützt.

Serienmäßig unterstützen Spurhalteassistent und ein autonomer Notbremsassistent, die in Stadt und auf der Landstraße typische Unfälle vermeiden helfen. Ein adaptiver Tempomat mit Abstandsregelung und Stauassistent entlastet auf längeren Fahrten, während Müdigkeitsüberwachung und Verkehrszeichenerkennung die Sicherheit bei wechselnden Bedingungen erhöhen.

Je nach Ausstattung ergänzen Spurwechselassistent, Ausstiegswarner und Abbiegeassistent den Schutz, sie entschärfen kritische Situationen beim Rangieren und im Stadtverkehr. Eine Multikollisionsbremse mindert Folgekollisionen nach einem Aufprall. Zusammen mit Rückfahrkamera und Parksensoren steigert diese Technik die Sicherheit im Alltag, besonders für Familien.

Ausstattung

Im 2020 präsentierten Skoda ENYAQ (5AC) gehört eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik zur Serienausstattung. Sie ermöglicht unterschiedliche Temperaturen für Fahrer und Beifahrer und erhöht so den Komfort im Alltag. Das Cockpit nutzt ein kompaktes digitales Instrumentendisplay und einen großen Touchscreen, über den sich Infotainment, Navigation und zentrale Fahrzeugfunktionen bedienen lassen. Optional verbessert ein Head-up-Display mit Augmented-Reality-Anzeigen die Orientierung, etwa bei der Zielführung.

Im Innenraum bietet der Enyaq verschiedene Design Selections mit Stoff, Recyclingmaterialien oder Leder, die Haptik und Atmosphäre spürbar verändern. Regenschirm und Eiskratzer im Fahrzeug erleichtern den Umgang mit schlechtem Wetter. Per Smartphone-App lassen sich Ladevorgänge planen und die Vorklimatisierung steuern, was den täglichen Einsatz vereinfacht.

Je nach Ausstattungslinie kommen Matrix-LED-Scheinwerfer, eine Wärmepumpe und das beleuchtete Crystal Face hinzu, die Sicht, Effizienz und Außenwirkung beeinflussen. Der Kofferraum fasst bis zu 1.710 Liter und nimmt damit auch größeres Gepäck für Familie und Reisen auf.

Modellbeschreibung

Seit 2021 bietet Skoda den ENYAQ (5AC) als batterieelektrisches Familien SUV an. Damit startet die Marke in die auf dem Modularen E Antriebs Baukasten basierende Elektromobilität. Das Modell bietet viel Platz und hohe Sicherheitsreserven. Die Reichweite bleibt alltagstauglich. Preislich liegt der ENYAQ (5AC) über vergleichbaren Verbrennern des Herstellers und konkurriert im Segment mit mehreren Elektro SUV.


Skoda ENYAQ (5AC) side
Geräumiges Elektro-SUV mit Fokus auf Vernunft und Komfort
Skoda ENYAQ (5AC) angular front

Der 2020 vorgestellte Skoda ENYAQ (5AC) überträgt das bekannte Raumkonzept der SUV der Marke in die elektrische Mittelklasse und tritt als praktisches Familienauto mit aktueller Technik auf. Einen direkten Vorgänger gibt es nicht. Inhaltlich knüpft das Modell an konventionelle SUV wie den Skoda Kodiaq an und bietet dabei lokal emissionsfreien Antrieb.

Karosserie und Design

Optisch setzt der Enyaq auf klare Linien, eine hohe Front und einen markanten Kühlergrill, der in höheren Ausstattungen beleuchtet sein kann. Das Facelift mit überarbeiteter Front und neuen Leuchteinheiten betont die Breite und verbessert die Aerodynamik leicht. Neben der klassischen SUV Form existiert eine Coupé Variante mit flacherem Heck, die optisch etwas sportlicher wirkt, beim Laderaum jedoch leicht zurückliegt.

Innenraum und Raumgefühl

Im Innenraum nutzt der Enyaq seine Länge von gut 4.600 mm für viel Bein- und Kopffreiheit in beiden Sitzreihen. Verschiedene Design Selections mit Stoff, Recyclingmaterialien oder Leder prägen den Charakter, die Verarbeitung wirkt solide und alltagstauglich. Der Kofferraum fasst zwischen 585 und 1.710 Liter und bietet damit reichlich Platz für Familien und größere Transporte. Ein kleines digitales Fahrerdisplay und ein großer Zentralbildschirm übernehmen den Großteil der Bedienung, nur wenige physische Tasten bleiben für Grundfunktionen. Das reduziert die Zahl klassischer Schalter, verlangt anfangs aber etwas Eingewöhnung.

Antrieb, Fahrwerk und Fahrverhalten

Je nach Variante arbeitet im Enyaq ein Elektromotor an der Hinterachse oder ein zweiter Motor an der Vorderachse ergänzt den Antrieb zum Allrad. Die stärkeren Ausführungen erreichen bis zu etwa 225 kW (306 PS), die Basisversionen bleiben deutlich darunter und setzen stärker auf Effizienz. Mit Heckantrieb fährt der Enyaq in der Stadt wendig, der kleine Wendekreis erleichtert das Rangieren. Die Motoren sprechen spontan an, besonders die Allrad und RS Varianten beschleunigen spürbar kräftig, ohne extrem sportlich zu wirken. Das Fahrwerk bleibt eher komfortorientiert, optionale adaptive Dämpfer verändern die Abstimmung spürbar zwischen weicher und straffer. Das Fahrzeuggewicht von rund 2.000 kg macht sich jedoch in engen Kurven und beim Bremsen bemerkbar. Die Höchstgeschwindigkeit liegt je nach Ausführung bei 160 oder 180 km/h und passt damit vor allem zum Einsatz auf Landstraße und Autobahn mit Tempolimits.

Sicherheit und Assistenz

Im Euro NCAP Crashtest von 2021 erzielte der Enyaq die Bestwertung von fünf Sternen. Eine steife Fahrgastzelle, definierte Knautschzonen und ein breites Airbagangebot mit Front, Seiten und Kopfairbags bilden die Basis. Seriennah unterstützen Spurhalteassistent und autonomer Notbremsassistent im Stadt und Überlandverkehr. Adaptiver Tempomat mit Abstandsregelung, Stauassistent, Müdigkeitsüberwachung und Verkehrszeichenerkennung erhöhen den Komfort auf längeren Fahrten. Je nach Ausstattung ergänzen Spurwechselassistent, Ausstiegswarner, Abbiegeassistent, Multikollisionsbremse, Parksensoren und Rückfahrkamera das Sicherheitspaket.

Alltagstauglichkeit, Laden und Kosten

Die je nach Batteriegröße mögliche Reichweite von rund 400 bis über 500 Kilometer nach dem gängigen Prüfzyklus deckt viele Alltags und Reiseszenarien ab. An Schnellladestationen ermöglicht der Enyaq hohe Ladeleistungen, wodurch sich längere Etappen gut planen lassen. Im Winter fällt die Ladeleistung etwas geringer aus, und die Software zeigt gelegentlich Verzögerungen beim Infotainment. Die App Anbindung erlaubt es, Ladevorgänge und Vorklimatisierung aus der Ferne zu steuern, was den Alltag vereinfacht. Beim Preis liegt der Enyaq über vergleichbaren Verbrennern der Marke, bewegt sich im Umfeld ähnlich großer Elektro SUV jedoch im Mittelfeld.

Fazit

Der Skoda ENYAQ (5AC) tritt als geräumiges, komfortbetontes Elektro SUV mit gutem Sicherheitsniveau und alltagstauglicher Reichweite auf. Stärken wie Platzangebot, Kofferraumvolumen und Assistenzsysteme stehen einem hohen Fahrzeuggewicht und kleineren Softwarethemen gegenüber. Insgesamt eignet sich der Enyaq besonders für Nutzer, die in der Mittelklasse viel Raum und einen ruhigen, lokal emissionsfreien Antrieb suchen.

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