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Renault Scenic E-TECH (J9)

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28.940 €
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32.682 €
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234 €
Fahrzeugeinordnung

Seit 2024 steht der Renault Scenic E-TECH (J9) als rein elektrisches Familien-SUV im Programm und ersetzt den früheren Kompaktvan mit Verbrennungsmotor. Das Modell ordnet sich in der unteren Mittelklasse ein und nutzt eine eigenständige Elektroplattform mit Fokus auf Reichweite und Effizienz.

Durch die Mischung aus Van-Proportionen und SUV-Optik richtet sich der Renault Scenic E-TECH (J9) an Familien und Vielfahrer, die viel Platz und zeitgemäße Assistenzsysteme benötigen. Im Markenportfolio liegt er oberhalb des Megane E-TECH und unterhalb größerer SUV und tritt gegen Elektro-Crossover wie VW ID.4 und Skoda Enyaq an.

Stärken
  • Große Batterie ermöglicht hohe Reichweite
  • Geräumiger Innenraum bietet guten Reisekomfort
  • Serienausstattung umfasst viele Sicherheits- und Assistenzsysteme
Schwächen
  • Hohe Anschaffungskosten im Wettbewerbsvergleich nachteilig
  • Nur zweijährige Fahrzeuggarantie vom Hersteller
  • Hinterachse und Ladeboden nur bedingt komfortabel

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Motoren

Im Renault Scenic E-Tech Electric (J9) arbeitet stets ein Elektromotor an der Vorderachse, der je nach Ausführung 125 kW (170 PS) oder 160 kW (218 PS) leistet. Er treibt über ein einstufiges Automatikgetriebe die Vorderräder an. Das Getriebe kommt ohne Schaltvorgänge aus und übersetzt die Motorleistung direkt, wodurch der Antrieb gleichmäßig und leise wirkt. Die beiden Leistungsstufen passen gut zum familienorientierten Charakter und ermöglichen zügiges, aber gelassenes Fahren.

Zwei Lithium-Ionen-Batterien mit 60 und 87 kWh bilden die Basis für Reichweiten zwischen rund 430 und über 600 Kilometer nach WLTP. Mit dem größeren Akku sind im Alltag bei moderatem Tempo Distanzen um 490 Kilometer möglich, ohne nachladen zu müssen. Der Stromverbrauch bleibt dabei für ein Fahrzeug dieser Größe im Rahmen. An Schnellladesäulen lädt der Scenic E-Tech Electric mit bis zu etwa 150 kW, an Wechselstrom mit bis zu 22 kW, was Standzeiten im Alltag spürbar verkürzt. Batterieheizung, Laderoutenplanung und optional bidirektionales Laden samt externer Stromabgabe ergänzen den Antrieb.

Sicherheit

Die Sicherheitsausstattung des Scenic fällt umfassend aus und kombiniert eine stabile Fahrgastzelle mit großzügig ausgelegten Knautschzonen. Front-, Seiten- und Kopfairbags schützen die Insassen bei einem Unfall, verstärkte Bereiche rund um die Batterie schirmen das Hochvoltsystem zusätzlich ab. Ein autonomer Notbremsassistent erfasst neben vorausfahrenden Fahrzeugen auch Fußgänger und Radfahrer und kann so Auffahr- und Abbiegekollisionen mindern. Spurhalte- und Spurführungsassistent unterstützen auf Landstraße und Autobahn beim zentrierten Fahren. Der Abstandsregeltempomat mit Stop-and-go-Funktion nimmt im Stau häufiges Anfahren und Bremsen ab, Müdigkeitswarner und Verkehrszeichenerkennung fördern eine konzentrierte Fahrweise. Optional helfen Totwinkelwarner, Querverkehrsassistent und eine 360-Grad-Kamera beim Rangieren in engen Parkhäusern. Die Bremsanlage sorgt in Tests für kurze Anhaltewege und lässt sich gut dosieren. Insgesamt vermittelt der Scenic damit ein hohes Sicherheitsniveau, das im Familienalltag spürbar entlastet.

Ausstattung

Im 2024 vorgestellten Renault Scenic E-TECH (J9) gehört ein großes, hochformatiges Zentraldisplay mit Android-basiertem Infotainmentsystem zur Serienausstattung, ergänzt durch ein digitales Kombiinstrument. Die Integration von Google Maps und Sprachbedienung erleichtert Navigation und Bedienung von Medienfunktionen, einige Untermenüs wirken jedoch verschachtelt.

Die serienmäßige Klimaautomatik mit Wärmepumpe heizt und kühlt effizient, was die Reichweite schont und den Innenraum gleichmäßig temperiert. Vorn finden Erwachsene ausreichend Platz, im Fond erhöht eine ausklappbare Mittelarmlehne mit Becherhaltern und Halter für Tablets den Nutzen auf längeren Fahrten, auch wenn die Mechanik einfach wirkt. Der Kofferraum fasst laut Hersteller bis zu 545 Liter und vergrößert sich mit umgeklappter Rücksitzlehne deutlich, die hohe Ladekante und eine Stufe in der Ladefläche erschweren jedoch das Beladen. Optional stehen ein elektrochromes Panoramaglasdach, die Ausstattungslinie Esprit Alpine und eine Anhängerkupplung mit passendem Fahrradträger zur Verfügung, was den Einsatz im Alltag flexibler macht.

Modellbeschreibung

Der 2024 gestartete Renault Scenic E-TECH (J9) führt die lange Scenic-Tradition vom Kompaktvan zum elektrischen SUV im Crossover-Stil weiter. Er setzt auf einen lokal emissionsfreien Antrieb und ein geräumiges Interieur. Reichweite, Komfort und Sicherheitsausstattung stehen im Mittelpunkt. Damit zielt er auf Familien und Reisezwecke. Im Programm übernimmt er die Rolle des vielseitigen Elektro-Familienautos.


Elektrischer Familien-Crossover mit großer Reichweite und praktischen Details

Konzept und Rolle

Mit dem 2024 eingeführten Renault Scenic E-TECH (J9) kehrt der bekannte Name als vollelektrischer Familien-Crossover zurück und ersetzt den früheren Kompaktvan mit Verbrennungsmotor. Die Neuauflage legt mehr Wert auf Reichweite, Effizienz und moderne Assistenzsysteme als auf maximale Variabilität mit Einzelsitzen. Ein vorderer Elektromotor steht in zwei Leistungsstufen mit 125 kW (170 PS) und 160 kW (218 PS) zur Wahl. Dazu kommen Lithium-Ionen-Batterien mit 60 und 87 kWh, die den Bedarf vom überwiegend städtischen Einsatz bis zur regelmäßigen Langstrecke abdecken. Im Markenportfolio rangiert der Scenic oberhalb des Megane E-TECH und zielt auf Familien, die ein geräumiges Elektroauto ohne ausgeprägte Sportambitionen suchen.

Design und Raumgefühl

Optisch orientiert sich der Scenic an SUV-Crossovern und bleibt mit rund 4.470 mm Länge handlich. Versenkbare Türgriffe und eine relativ flache Front verbessern die Aerodynamik und senken den Verbrauch. Im Innenraum prägen ein großes, hochformatiges Zentraldisplay und ein digitales Kombiinstrument den modernen Eindruck, auch wenn manche Untermenüs etwas verschachtelt wirken. Vorn sitzen auch große Personen bequem, im Fond reicht der Platz für vier Erwachsene, nur der Fußraum unter den Vordersitzen fällt etwas knapp aus. Der Kofferraum fasst laut Hersteller 545 Liter und wächst bei umgelegter Rückbank auf bis zu 1.670 Liter, eine hohe Ladekante und eine Stufe in der Fläche schränken den Alltagsnutzen jedoch etwas ein. Die gute Geräuschdämmung hält den Innenraum auch bei Autobahntempo angenehm ruhig.

Antrieb und Fahrverhalten

Der Elektromotor an der Vorderachse leistet je nach Ausführung 125 kW (170 PS) oder 160 kW (218 PS) und ermöglicht eine zügige, aber unaufgeregte Beschleunigung. Die stärkere Variante erreicht in unter acht Sekunden 100 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h. Vor allem die Version mit großem Akku bietet hohe Reichweite bei moderatem Verbrauch, wodurch auch längere Etappen mit wenigen Ladestopps gelingen. An Schnellladesäulen lädt der Scenic mit bis zu etwa 150 kW, an Wechselstrom-Säulen mit bis zu 22 kW, was den Alltag mit häufigem Laden vereinfacht. Beim Fahrverhalten setzt Renault klar auf Sicherheit statt Sportlichkeit. Die Lenkung reagiert direkt, das Stabilitätsprogramm ESP greift früh ein und leichte Untersteuertendenzen halten das Auto berechenbar. Auf schlechten Straßen wirkt die Hinterachse etwas straff, auf der Autobahn überzeugt der Federungskomfort.

Komfort, Bedienung und Kosten

Komfortsitze, eine effiziente Wärmepumpe und optionale Extras wie ein elektrochromes Glasdach betonen den Langstreckencharakter. Ein zentraler Tastendruck wechselt von der vollen Aktivierung der Assistenten auf ein persönliches Profil und reduziert akustische Warnhinweise. Das Android-basierte Multimediasystem mit Google-Diensten reagiert schnell, verlangt aber etwas Eingewöhnung. Die Materialqualität im Sichtbereich wirkt solide, einzelne Elemente im Fond und an der Tablet-Halterung fallen einfacher aus. Kritisch bleiben die im Wettbewerbsvergleich kurze Fahrzeuggarantie von zwei Jahren und das insgesamt hohe Preisniveau, auch wenn die Betriebskosten durch den Elektroantrieb moderat ausfallen.

Fazit

Im Ergebnis präsentiert sich der Scenic als praktischer Elektro-Crossover mit viel Platz, guter Reichweite und umfassender Sicherheitsausstattung. Er verzichtet auf sportliche Inszenierung und auf manche Van-Details des Vorgängers, bietet dafür einen ruhigen Antrieb, effizienten Betrieb und ein alltagstaugliches Ladesystem. Schwächen bei Ladeboden und Detailqualität bleiben überschaubar und ändern wenig am insgesamt ausgewogenen Gesamtbild des Modells.

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