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Renault Grand Scénic (IV)

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Fahrzeugeinordnung

Der 2016 eingeführte Renault Grand Scénic (IV) ist die Langversion des kompakten Familienvans der vierten Generation (RFA). Er basiert auf dem Renault Scénic (IV), übernimmt dessen Technik und erweitert sie um eine verlängerte Karosserie mit optional sieben Sitzen. Damit richtet sich der Grand Scénic (IV) an Familien, die mehr Platz im Innenraum und im Kofferraum benötigen, ohne auf das handliche Format eines Kompaktvans zu verzichten.

Im Modellprogramm von Renault ordnet sich der Grand Scénic (IV) zwischen dem Renault Scénic (IV) und dem größeren Renault Espace ein. Das Design wirkt moderner als beim Vorgänger, zugleich bleibt der Schwerpunkt auf Reisekomfort und variabler Innenraumgestaltung. So entsteht ein Van, der sich für längere Strecken ebenso eignet wie für den Alltag.

Stärken
  • Großzügiges Raumangebot mit variabler Sitzgestaltung
  • Hohe Sicherheitsausstattung inklusive vieler Assistenten
  • Kultivierter Dieselantrieb mit angenehmer Laufruhe
Schwächen
  • Sehr hohe Stickoxidwerte im Realbetrieb
  • Verbrauch im Alltag überdurchschnittlich hoch
  • Bedienung über Bildschirm teilweise umständlich

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Motoren

Im Renault Grand Scénic (IV) arbeitet in dieser Variante ein 1,6-Liter-Diesel mit Biturbo-Aufladung, der 118 kW (160 PS) und 380 Nm liefert. Ein sechsstufiges Doppelkupplungsgetriebe übernimmt das automatische Schalten und leitet die Kraft ohne spürbare Unterbrechung an die Vorderräder. Der Motor spricht früh an, läuft leise und passt mit seinem ruhigen Charakter gut zum entspannten Fahrgefühl des Vans. Die Fahrleistungen wirken auch bei voller Beladung ausreichend, betonen jedoch eher Gelassenheit als Sportlichkeit. Auf dem Papier begnügt sich der Grand Scénic mit 4,7 Litern Diesel auf 100 Kilometer, im Alltag treibt vor allem die Kombination aus hohem Gewicht und großer Stirnfläche den Verbrauch spürbar nach oben. Problematisch bleibt das Abgasverhalten: Trotz Euro-6b-Einstufung und NOx-Speicherkatalysator messen Prüfstände im Realbetrieb sehr hohe Stickoxidwerte. Der Antrieb wirkt damit komfortabel und souverän, zeigt jedoch eine für die Umwelt wenig überzeugende Bilanz.

Sicherheit

Im Euro-NCAP-Test erzielte der Grand Scénic fünf Sterne und bietet damit ein hohes Sicherheitsniveau. Die Sicherheitsstruktur mit stabiler Fahrgastzelle und mehreren Airbags, darunter Front- und Kopfairbags für vordere und hintere Plätze, schützt die Insassen bei Kollisionen. Höhenverstellbare Kopfstützen und Dreipunktgurte auf allen Sitzen erhöhen die Sicherheit zusätzlich. Isofix-Verankerungen mit Top-Tether auf den äußeren Rücksitzen erleichtern die Montage von Kindersitzen und verbessern den Schutz jüngerer Passagiere im Alltag.

Aktive Systeme wie Fahrdynamikregelung und Antriebsschlupfregelung halten das Fahrzeug in kritischen Situationen stabil. Ein City-Notbremsassistent mit Fußgängererkennung und ein Spurhalteassistent senken das Risiko typischer Unfälle. Eine Müdigkeitserkennung unterstützt auf längeren Fahrten. Je nach Ausstattung entlasten adaptive Geschwindigkeitsregelung und Spurwechselassistent den Fahrer besonders auf der Autobahn. Optionale Voll-LED-Scheinwerfer mit Kurvenlicht verbessern die Ausleuchtung bei Nacht und erhöhen die Sicherheitsreserven auf Landstraßen.

Ausstattung

Der 2016 eingeführte Renault Grand Scénic (IV) zeigt in gut ausgestatteten Versionen einen deutlichen Komfortschwerpunkt. Eine 2-Zonen-Klimaautomatik hält den Innenraum auf Temperatur, die schlüssellose Keycard erleichtert den Zugang im Alltag. Elektrische Fensterheber und eine Einparkhilfe an Front und Heck unterstützen beim Rangieren und nehmen im dichten Stadtverkehr etwas Stress. Das R-Link-2-Infotainmentsystem mit Touchscreen-Navigation bündelt viele Funktionen, reagiert jedoch teilweise träge und erfordert etwas Eingewöhnung in die Menüführung. Ein optionales Bose-Soundsystem verbessert die Klangqualität und macht lange Etappen angenehmer. Auf Wunsch kommen Ledersitze und ein großes Panoramadach dazu, die den Innenraum heller und luftiger machen. Serienmäßige 20-Zoll-Leichtmetallräder prägen die Optik, verschlechtern aber leicht den Abrollkomfort auf schlechten Straßen. Der Kofferraum fasst je nach Sitzkonfiguration 718 bis 1.901 Liter, damit eignet sich der Grand Scénic (IV) sowohl für Urlaubsgepäck als auch für größere Alltagsladungen. Eine optionale dritte Sitzreihe erhöht die Variabilität, bietet jedoch vor allem Kindern ausreichend Platz.

Modellbeschreibung

Der 2016 eingeführte Renault Grand Scénic (IV) führt das Konzept des französischen Kompaktvans als langes Familienauto fort. Er bietet viel Innenraum, flexible Sitze und einen großen Kofferraum. Die Ausstattung setzt Schwerpunkte bei Komfort und Sicherheit. Im Vergleich zum Vorgänger wirkt das Design dynamischer und orientiert sich stärker an aktuellen SUV.


Komfortabler Kompaktvan mit viel Platz, problematischem Diesel

Einordnung und Konzept

Der 2016 eingeführte Renault Grand Scénic IV bildet die Langversion des französischen Kompaktvans. Als bis zu siebensitziger Van mit optionaler dritter Sitzreihe schließt er die Lücke zwischen dem kleineren Renault Scénic und dem größeren Renault Espace. Im Vergleich zum Vorgänger wirkt das Konzept weniger nüchtern: Design und digitale Bedienung rücken stärker in den Vordergrund, der Nutzwert bleibt dennoch hoch.

Design und Karosserie

Optisch zeigt sich der Grand Scénic mit steiler Frontscheibe, ansteigender Gürtellinie und serienmäßigen 20-Zoll-Rädern deutlich dynamischer als frühere Generationen. Die lang gestreckte Karosserie mit großem Radstand verbessert die Raumökonomie und hält die Überhänge kurz. Trotz des betonten Designs bieten die großen Türen, die hohe Sitzposition und der geräumige Kofferraum im Alltag viel Komfort. Der Kofferraum fasst je nach Sitzkonfiguration 718 bis 1901 Liter und nimmt sowohl Urlaubsgepäck als auch sperrige Gegenstände auf.

Innenraum und Variabilität

Im Innenraum entsteht durch die große Glasfläche und die aufrechte Sitzposition ein luftiges Raumgefühl. Viele Ablagen erleichtern den Alltag mit Kindern. In der zweiten Reihe sitzen drei längs verschiebbare Einzelsitze, die sich separat umklappen lassen und so verschiedene Kombinationen aus Sitz- und Ladefläche erlauben. Auf Wunsch legt ein Knopf im Kofferraum die Sitze elektrisch flach, wodurch sich sperrige Gegenstände leichter verstauen lassen. Die optionale dritte Reihe erhöht die Sitzkapazität, bietet Erwachsenen aber nur auf kurzen Strecken ausreichend Platz. Materialien und Verarbeitung wirken insgesamt solide, einzelne harte Kunststoffe und die teilweise träge reagierende Touchscreen-Bedienung verweisen jedoch auf den angestrebten Kostenrahmen.

Motor, Fahrverhalten und Effizienz

Der dCi-160-Diesel verleiht dem Grand Scénic spürbare Reserven, besonders bei voller Beladung. Das früh anliegende Drehmoment und das sechsstufige Doppelkupplungsgetriebe unterstützen eine entspannte und leise Fortbewegung, wirken jedoch kaum sportlich. Das komfortorientierte Fahrwerk filtert lange Wellen gut heraus, reicht mit den großen Rädern kurze Kanten aber etwas straffer an die Insassen weiter. Insgesamt bleibt der Van gut kontrollierbar. Der Normverbrauch fällt moderat aus, im Alltag liegt der Diesel jedoch deutlich über der Werksangabe. Problematisch zeigen sich die sehr hohen Stickoxid-Emissionen im Realbetrieb, die die Umweltbilanz des Antriebs spürbar verschlechtern.

Sicherheit und Alltag

Bei der Sicherheit überzeugt der Renault Grand Scénic IV mit einer stabilen Struktur, mehreren Airbags und modernen Assistenzsystemen. Ein Notbremsassistent mit Fußgängererkennung, Spurhalteassistent und Müdigkeitswarnung senken typische Unfallrisiken im Alltagsverkehr. Crashtests attestieren dem Van ein hohes Schutzniveau. Isofix-Halterungen erleichtern die Montage von Kindersitzen, die erhöhte Sitzposition vereinfacht Ein- und Ausstieg. In Zuverlässigkeitsstatistiken ordnet sich das Modell im Mittelfeld ein, vereinzelt treten Probleme an Einspritzanlage, Kühlung und Elektrik auf.

Fazit

Der Renault Grand Scénic IV verbindet viel Platz, flexible Sitzlösungen und angenehmen Reisekomfort mit einem modernen, designorientierten Auftritt. Die starke Dieselvariante bietet gute Fahrleistungen und leises Gleiten, schwächelt jedoch beim Realverbrauch und bei den Stickoxid-Emissionen. Die umfangreiche Sicherheitsausstattung und der alltagstaugliche Innenraum machen den Kompaktvan besonders für familienorientierte Nutzer interessant, die Raumangebot und Komfort höher gewichten als Effizienz und Umweltbilanz.

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