Porsche Panamera (970)Seit 2009

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(6 Testberichte)
Porsche Panamera (970) Bewertung 4.3/5 basierend auf 6 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Preis
für Panamera 4 PDK (Benzin, 300 PS)
Fahrzeugeinordnung

Als der Porsche Panamera 2009 auf der Auto Shanghai vorgestellt wurde, war die Stoßrichtung der Limousine klar. Der viertürige Porsche sollte vor allem auch auf dem chinesischen Markt für Umsatz sorgen. Der Treiber hinter dem ehrgeizigen Vorhaben war der damalige Porsche-Chef Wendelin Wiedeking, für den der Panamera so etwas wie eine Herzensangelegenheit war. Dem Vernehmen nach war eine der Vorgaben des groß gewachsenen Managers, dass er bequem im Fond Platz nehmen konnte.

Die sportliche Ausrichtung des Panamera machte die Porsche-Limousine zum automobilen Wanderer zwischen den Welten. Zum einen trat das fünf Meter lange Fahrzeug gegen den Audi S7 und den BMW M5 an und war zugleich in der 5,16 Meter langen „Executive“-Version ein neuer Konkurrent für den BMW 7er und Mercedes S-Klasse.

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Stärken
  • sportliche Agilität
  • hohe Qualität
  • Platz auf den Vordersitzen
Schwächen
  • hoher Anschaffungspreis
  • beengter Fond mit normalem Radstand
  • schlechte Rundumsicht
Daten
Motorenwerte
Leistung
220 kW / 300 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
6,1 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
257 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Porsche Panamera GTS 970 Aussenansicht Heck statisch Studio rot
  • Porsche Panamera 970 Facelift Aussenansicht Heck schräg dynamisch grau
  • Porsche Panamera 970 Aussenansicht Seite statisch Studio braun
  • Porsche Panamera 970 Innenansicht statisch Studio Rücksitze Vordersitze und Armaturenbrett beifahrerseitig
  • Porsche Panamera 970 Innenansicht statisch Studio Vordersitze und Armaturenbrett fahrerseitig
  • Porsche Panamera 970 Facelift Aussenansicht Seite schräg dynamisch silber
  • Porsche Panamera 970 Aussenansicht Front statisch Studio braun
  • Porsche Panamera 970 Aussenansicht Front schräg statisch weiss
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Als Porsche ankündigte, eine Limousine in das Modellportfolio aufzunehmen, war die Skepsis groß. Doch der Porsche Panamera entwickelte sich schnell zu einem Erfolgsmodell. Rund 163.500 zwischen 2009 und 2016 verkaufte Porsche Panamera übertrafen die Erwartungen. Die Stärken der sportlichen Limousine lagen zweifelsohne in der sportlichen Agilität und in der hohen Qualität. Allerdings ließ sich Porsche diese Pluspunkte auch mit einem Aufpreis gegenüber den ebenfalls nicht billigen Konkurrenten bezahlen.

Das Design des viertürigen Porsches fand nicht überall Zuspruch, vor allem das Heck ließ kontroverse Diskussionen aufflammen. Die beengten Platzverhältnisse im Fond passten nicht zum Luxus-Anspruch des fünf Meter langen Panamera. Erst die 5,16 Meter lange „Executive“-Version behob diesen Malus. Auch das Infotainment-System mit einem träge reagierenden Navigationssystem sorgte bei den Prä-Faceliftmodellen für Kritik.

Communitybewertungen

5 Sterne
4
4 Sterne
2
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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Shrekmachine am 6. Juli 2015

„Das Auto ist der perfekte Kompromiß zwischen Sportwagen, Langstreckenbomber und Lastesel. Und das ganze mit so unglaublich viel Spaß verbunden...“

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xxRENExx am 8. März 2012

„Pervekt für leute die mit ihren kindern in urlaub fahren wollen oder viel spaß lieben“

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Floradix am 15. Dezember 2014

„xxxxx“

...
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Motoren

Motoren

Beim Porsche Panamera standen neun Motorisierungen zur Auswahl, die nach der Modellpflege eine überschaubare Leistungssteigerung um 10 bis 20 PS erhielten. Über den Produktionszeitraum betrug die PS-Zahl bei Porsches sportlicher Luxus-Limousine zwischen 250 PS und 570 PS. Eine Ausnahme bildete die Hybridversion, aus der nach dem Facelift ein Plug-in-Hybrid wurde, dessen Leistung von 380 PS auf 416 PS wuchs. Der 95 PS starke E-Motor reichte für 36 Kilometer rein elektrisches Fahren und eine Absenkung des Normverbrauchs auf 3,1 Liter. Damit war diese PHEV-Version der sparsamste Porsche Panamera der ersten Generation. Am anderen Ende der Skala rangierte der Panamera Turbo mit einem Normverbrauch von 11,5 Litern.

  • Achtzylinder und Sechszylinder, inklusive Hybrid und Plug-in-Hybrid
  • 6-Gang-Handschaltung, 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, 8-Gang-Automatik
  • Leistungen zwischen 300 und 570 PS
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Sicherheit

Sicherheit

Bei der passiven Sicherheit zeigte sich der Panamera auf der Höhe der Zeit: Acht Airbags, darunter ein Knie-Luftsack für Fahrer und Beifahrer, waren serienmäßig. Nur die Seitenairbags im Fond mussten bei den meisten Modellen extra bezahlt werden. Beim Fußgängerschutz erwähnten die ADAC-Tester die „aktive Motorhaube“ des Porsche Panamera lobend, die sich im Falle einer Kollision in Sekundenbruchteilen um einige Zentimeter anhebt, um zu verhindern, dass der Fußgänger mit den harten Trägerteilen des Chassis in Kontakt kommt.

Bei den elektronischen Helfern gesellte sich im Panamera neben einem Spurwechsel-Warner, adaptiven Tempomaten sowie Parksensoren vorne und hinten nach dem Facelift noch ein Spurverlassens-Warner hinzu.

Zur Sicherheitsausstattung zählten:

  • acht Airbags
  • Spurwechsel-Warner
  • Aktive Motorhaube
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Ausstattung

Ausstattung

Der Porsche Panamera verfügte über ein breites Modellspektrum mit entsprechend unterschiedlichen Ausstattungsvarianten. Wobei die nach der Modellpflege 2013 erschienenen Exemplare grundsätzlich mehr serienmäßige Features besaßen.

Beim Ausstattungsniveau passte sich Porsche mit dem Panamera der gehobenen Konkurrenz an. Also war auch die Basisversion des Porsche Panamera vernünftig ausgestattet, und für zusätzlichen Komfort musste man tiefer in die Tasche greifen. Wenn auch mit einigen echten Lücken. So waren vor der Modellpflege bei den Basismodellen noch Halogenscheinwerfer serienmäßig, Bi-Xenon-Licht wurde erst später Standard und LED-Scheinwerfer standen zunächst gar nicht zur Verfügung. Das beliebteste Modell, der Diesel, kam grundsätzlich mit dem gleichen Ausstattungsumfang wie die beiden Panamera-Basisversionen. Dazu gehörte etwa ein 100 Watt-Audiosystem mit acht Lautsprechern und Sieben-Zoll-Touchscreen, eine Festplatten-Navigation war erst ab dem Panamera S serienmäßig und ein Bose-Surroundsystem beschallte allein die Turbos.

Die Top-Version war dagegen umfangreich ausgestattet, unter anderem mit Carbon-Keramik-Bremsscheiben, adaptivem Fahrwerk PDCC inklusive Wankstabilisierung, zweifarbiger Lederausstattung, 4-Zonen-Klimaanlage und LED-Licht. Dazu kamen beim Turbo noch optische Feinheiten wie Luftauslässe hinter den Vorderrädern in Chrom-Optik und gebürstete Edelstahl-Endrohre.

Die Hybrid-Version orientierte sich ausstattungsmäßig eher am Panamera S, mit fahrzeugspezifischen Extras wie einem On-Board Lader mit 3,6 kW oder rekuperierende Bremsen beim Plug-in-Hybrid. Im besonders sportlichen Panamera GTS waren entsprechend passende Sitze verbaut und äußerlich war diese Version an den schwarzen Endrohren des Sport-Auspuffs oder den schwarzen Schwellern zu erkennen.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Klimaautomatik
  • Bi-Xenon-Scheinwerfer
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Mit dem Panamera betrat Porsche nach dem Cayenne einmal mehr Neuland. Die Sportwagenschmiede wagte sich in das Segment der Luxus-Limousinen und punktete im harten Konkurrenzkampf der Premium-Hersteller durch porschetypische Tugenden.


Vorderansicht - schräg
Nach der Modellpflege 2013 war der Plug-in-Hybrid mit einer elektrischen Reichweite von 36 Kilometern deutlich effizienter.
Seitenansicht

Nach dem SUV Cayenne war der Porsche Panamera erst das zweite viertürige Modell des Zuffenhausener Sportwagen-Herstellers. Trotz aller Skepsis entwickelte sich die Limousine zum Erfolg und übertraf mit rund 163.500 verkauften Exemplaren die Erwartungen. Aufgrund dieser Zahlen war es nur folgerichtig, dass Porsche 2016 die zweite Generation des Panamera herausbrachte, die inzwischen sogar mir einer Shooting Brake-Variante (Panamera Sport Turismo) erweitert wurde.

 

Viele Varianten 

Wie bei Porsche üblich, gab es auch beim Panamera viele verschiedene Modellvarianten, die vom Einstiegsmodell mit 300 PS starken V6-Benziner bis zum 570 PS V8-Biturbo im Panamera Turbo S reichten. Auch eine Hybrid-Version, später sogar als Plug-in-Hybrid, stand zur Auswahl. Um vor allem auf dem chinesischen Markt zu punkten, brachte Porsche mit der Modellüberarbeitung 2013 auch eine 5,16 Meter lange (plus 15 Zentimeter gegenüber dem „normalen“ Panamera) „Executive“-Version mit verlängertem Radstand heraus.

 

Porschetypische Tugenden

Porsche setzte beim Panamera auf Sportlichkeit, um gegen die Mercedes S-Klasse und BMW 7er bestehen, zu können. Allerdings ließen sich die Zuffenhausener dies auch mit einem Aufpreis gegenüber der Premium Konkurrenz bezahlen. Der Plan ging auf: Bei der Agilität etablierte sich der Panamera in der Spitzengruppe der sportlichen Viertürer. Dazu kam eine hohe Qualität, die sich auch auf lange Sicht bemerkbar machte, wie die Dauertests der Fachmagazine zeigten.

 

Diese hohe Verarbeitungsgüte wirkt sich auch auf die Gebrauchtwagenpreise aus, die porschetypisch solide und auf einem relativ hohen Niveau sind. Schwächen zeigte der Panamera der ersten Generation beim Infotainment-System und auch im Fond ging es vergleichsweise beengt zu.

 

Fazit zum Porsche Panamera (970)

 

Der Porsche Panamera wurde durch eine Kombination von Agilität und solider Verarbeitung zum Erfolg, auch wenn das Design des Hecks polarisierte und der Platz im Fond des Viertürers nicht übermäßig groß war. Wie von Porsche gewohnt, gab es auch beim Panamera viele Varianten, darunter auch eine Hybrid-Version, die in der ersten Ausführung jedoch eher einem ökologischen Feigenblatt glich. Erst nach der Modellpflege 2013 erwies sich der Plug-in-Hybrid mit einer elektrischen Norm-Reichweite von 36 Kilometern als deutlich effizienter.

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