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Peugeot 308 Dreitürer (4J)

Limousine20072010
(15 Bewertungen)
Gebraucht ab
1.499 €
Leasing ab
179 €
Fahrzeugeinordnung

Den 2007 neu vorgestellten Peugeot 308 (4J) gibt es außer als 5-Türer, Kombi (2008) und Coupé-Cabriolet (2009) in den ersten drei Jahren bis 2010 auch als 3-türiges Einstiegsmodell. Plattform und Technik des kompakten Franzosen basieren weitgehend auf den Modellen Peugeot 3008, Peugeot RCZ und Citroën C4 aus dem PSA-Konzern. 2009 wird der Golf-Konkurrent im Bereich Motoren und Getriebe leicht überarbeitet. Im Zuge des zweiten großen Facelifts wird die 3-türige Variante des Peugeot 308 zum Modelljahr 2011 vorzeitig eingestellt. In der hart umkämpften Kompaktklasse trifft der Peugeot 308 auf etablierte Mitbewerber wie VW Golf, Ford Focus, Opel Astra. Auch Citroën C4, Renault Mégane, Hyundai i30 und Toyota Auris zählen zur direkten Konkurrenz.

Stärken
  • Gutes Platzangebot
  • Kultivierte, drehfreudige Motoren
  • Hohe Crashsicherheit
Schwächen
  • Starke Innenraumaufheizung durch schräge Frontscheibe
  • Schwammige Lenkung
  • Teilweise hoher Verbrauch
Leistung
70 kW / 95 PS
0 - 100 km/h
12,7 s
Höchstgeschwindigkeit
182 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
155 g/km
Verbrauch (komb.)*
6,5 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Hat der launige Franzose den Anschluss verpasst? ADAC, Presse und so mancher Autotester sehen den Peugeot 308 nicht immer auf der Höhe der Zeit. Zwar bietet das Volumenmodell der Franzosen ordentlich Platz; Sicherheitsausstattung und Motoren sind durchaus in Ordnung; die Bedienung ist einfach und logisch. Der französische Golf-Kontrahent quält sich allerdings bis zum Facelift 2011 – das der 3-Türer nicht mehr erleben darf – mit zahlreichen Qualitätsproblemen und einer eher mauen Pannenstatistik. Das mitunter polternde Fahrwerk und eine etwas indirekt geratene Lenkung dürfen den Käufer ebenfalls nicht stören. Zudem sorgt die sehr flach geratene Frontscheibe an heißen Sonnentagen für anstrengende Sichtverhältnisse und Schweißperlen auf der Stirn. Bei all dem gehen Kaufpreis, Unterhalt und Wertverlust eines 308 gewaltig ins Geld – daher ist der eher langweilig wirkende Franzose nur bedingt ein Geheimtipp für Gebrauchtwagenkäufer.

Communitybewertungen

5 Sterne
1
4 Sterne
2
3 Sterne
0
2 Sterne
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1 Sterne
0
Karosserie
Antrieb
Fahrdynamik
Komfort
Emotion

m.meister
Wer ein einfaches sparsames und dennoch etwas sportliches Auto sucht ist hiermit vollkommen bedient. Vor allem Fahranfänger werden sich leicht mit diesem Auto tun.
BaerVonToelz
Sehr angenehmes Fahrgefühl, ruhiges komfortables Fahren, für Langstrecken ideal
DerVolksWolf
Ich würde das Fahrzeug empfehlen, da es eben nicht Mainstream ist, aber das ist ja von Peugeot bekannt, mit einem einem besseren Getriebe, reichen die 95 PS völlig aus. Das Auto ist sehr komfortabel und hat eine enorm hohe Laufruhe. Und im großen ganzen gesehen, ist das Fahrzeug Top. Auch völlig ausreichend für eine 3 Köpfige Familie. Da der Innenraum sehr großzügig geschnitten ist. Darüber hinaus ist das Auto sehr Wirtschaftlich, mein Verbrauch liegt bei 6,0 - 6,5 Liter, was in Anbetracht des Leergewichtes sehr sparsam ist. Das Auto ist robust gebaut, und weißt eine gute Steifigkeit auf. Ich bin eingestiegen und hab mich wohlgefühlt.

Motoren

Das Angebot an Motoren im Peugeot 308 ist umfangreich und mit einer Leistungsbreite von 95 bis 175 PS bei den Benzinern sowie 90 bis 136 PS bei den Dieselvarianten durchaus alltagstauglich. Die modernen Triebwerke – überwiegend mit Turboaufladung – erfüllen die Abgasnorm Euro 4 bzw. Euro 5 (Benziner bzw. Diesel). Alternativ zum serienmäßigen 5- bzw. 6-Gang-Schaltgetriebe ist nur für die stärkeren Versionen eine 6-Gang-Automatik erhältlich. Bis auf einen Erdgasantrieb gibt es keine alternativen Motorenkonzepte im 308. Auch einen Allradantrieb bietet Peugeot in erster Serie nicht.

  • Leistungsstarke und effiziente Vierzylinder-Motoren, überwiegend mit Turboaufladung 
  • Serienmäßig 5- bzw. 6-Gang-Schaltgetriebe (6-Gang-Automatik nur für stärkere Varianten) 
  • Gasantrieb, kein Allrad

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Fünf volle Sterne bekommt der Peugeot 308 im Euro-NCAP-Crashtest, mit sehr guten bis guten Ergebnissen bei Insassenschutz, Kindersicherheit und aktiver Sicherheit. Beim Fußgängerschutz kann der kompakte Franzose hingegen nicht ganz so glänzen – wohl aber mit einer für die Fahrzeugklasse sehr umfangreichen serienmäßigen Sicherheitsausstattung. Vom kompletten Airbag-Schutz bis zum Notbremsassistenten gibt es alles Wesentliche ab Werk. Weitere Sicherheitsfeatures sind zu vernünftigen Preisen als Extra oder in Paketform bestellbar.

  • Fahrer-, Beifahrer- und Thorax-Seitenairbags 
  • Bremsassistent 
  • Reifendruckkontrolle (Basisausstattungen nur optional) 

Ausstattung

Für den 3-türigen Peugeot 308 bis 2010 gibt es vier Ausstattungsvarianten: Comfort, Premium, Exclusive und Active Pro. Die Preise beginnen ab gut 16.000 Euro, bereits das Einstiegsniveau Comfort bietet neben umfangreicher Sicherheitsausstattung unter anderem elektrische Außenspiegel und Fensterheber, manuelle Klimaanlage sowie eine CD-Audioanlage. Zahlreiche Ausstattungspakete wie Sicht, Leder/Vollleder, Interieur oder Xenon – die in den höheren Ausstattungen bereits teilweise enthalten sind – bieten zudem die Möglichkeit, den 308 zu moderaten Preisen von 200 bis 2.000 Euro zusätzlich aufzuwerten.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Komplettes Airbag-Sicherheitssystem  
  • Manuelle Klimaanlage 
  • Elektrische Fensterheber und Außenspiegel

Modellbeschreibung

Für die Optik des 308 haben sich die Blech-Artisten rund um Designchef Gilles Vidal ins Zeug gelegt – der Dreitürer wirkt bisweilen aber etwas langweiliger als die Kollegen.


Bis Baujahr 2009 hält der 308 seine Besitzer durch eine breite Palette an Mängeln auf Trab.

Der Peugeot 308 3-Türer ist ein durchaus moderner Kompaktwagen für Singles und Paare, der schlicht daherkommt und auf Schnickschnack weitestgehend verzichtet. Beim Preis zeigen sich die Franzosen durchaus selbstbewusst, gerade wenn es eine bessere Ausstattung in Verbindung mit stärkerem Motor sein soll. Hier gibt sich manch Konkurrent durchaus bescheidener.

Peugeot 308 3-Türer – subjektiv etwas beengter

Der 308 bietet genügend Platz, keine Frage. Zumindest vorn sitzt man auf sehr bequemem Gestühl. Im Fond ist das Raumgefühl beim 3-Türer-Einstiegsmodell allerdings etwas beengter und die Rundumsicht nicht ganz so optimal wie beim 5-Türer. Als nicht optimal empfindet der Fahrer bisweilen auch die etwas indifferente Lenkung sowie die leicht zerrenden Antriebseinflüsse im Peugeot. Fahrwerk und Dämpfer geben nahezu jeden Straßenschaden ungefiltert an die Passagiere weiter. In puncto Komfort sind andere Franzosen überzeugender. Hohe Sicherheit, gute Grundausstattung, angenehme Platzverhältnisse und sparsame Motoren – damit kann der Franzose im Alltag ebenfalls überzeugen.

Motorenwahl – Selbstzünder geben sich kultiviert

Bei der Wahl der Motoren sollte man dennoch nicht knausern. Die turbogeladenen Benziner sowie die stärkeren Common-Rail-Diesel wirken im 308 einfach überzeugender. Empfehlenswert sind insbesondere die Selbstzünder wegen ihrer kultivierten Arbeitsweise und den ausgesprochen niedrigen Verbräuchen. Ob es dabei unbedingt eine Automatik sein sollte, bleibt eine Gewissensfrage. Auch die moderne Tiptronic kostet im Peugeot 308 Zeit und Geld.

Fortschritt beim Fahren – moderne Assistenzsysteme bleiben Fehlanzeige

Ein Plus des kompakten Franzosen ist seine gute Sicherheitsausstattung. Vom kompletten Airbag-System über ESP und ASR bis zum Notbremsassistent, hier ist alles an Bord. Regensensor, Parkpiepser oder Reifendruckkontrolle gibt es für kleines Geld. Wer allerdings seinen Peugeot mit Rückfahrkamera, Fahrspurassistenten, automatischer Verkehrsschilderkennung oder Radarsensoren für den Stadtverkehr ausstatten möchte, geht leer aus. Peugeot hat beim 308 den Fortschritt zunächst nicht erfunden.

 

Fazit zum Peugeot 308 (4J) als 3-Türer (2007–2010)

Seit jeher ist die untere Mittelklasse ein Stützpfeiler des PSA-Konzerns. Der Peugeot 308 allerdings gibt in der ersten Baureihe kein leuchtendes Vorbild dafür. Die Kompaktlimousine wirkt durchaus modern, setzt auf sanfte Linien, üppige Fensterflächen und viel Platz. Eine reichhaltige Serienausstattung und die größtenteils wirtschaftlichen Antriebe überzeugen im Alltag. Fahrwerk, Lenkung und die ein oder andere Panne können ein Auto aber durchaus schwächen. Der 308 rumpelt über schlechte Wegstrecken, stuckert auf der Autobahn über Querfugen und schüttelt sich bei Kopfsteinpflaster mehr als die Konkurrenz. Auch moderne Assistenzsysteme und eine präzise Schaltung sind nicht sein Ding. Das größte Manko beim Einstiegsmodell des 308 sind aber zwei fehlende Türen. Als 3-Türer wirkt der Peugeot 308 für die Hauptklientel – die junge Familie – weit weniger überzeugend als die Schräghecklimousine oder der Kombi. Wohl ein Grund, weshalb Peugeot dieses Modell vorzeitig vom Markt nimmt.

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