Peugeot 206 DreitürerSeit 1998

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(1 Testberichte)
Peugeot 206 Dreitürer Bewertung 3.5/5 basierend auf 1 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Preis
für 206 60 (Benzin, 60 PS)
Fahrzeugeinordnung

Im Jahr 1998 kam der Peugeot 206 auf den Markt. Der drei- und fünftürige Kleinwagen löste den seit 15 Jahren produzierten 205 ab und avancierte zum meistverkauften Modell von Peugeot und zum Importwagen Nummer Eins. Im Vergleich zum Vorgänger wurde der 206 um 17 Zentimeter länger. 2003 gab es eine Modellpflege für den 206. Als 2006 der Nachfolger 207 auf den Markt kam, wurde der 206 parallel weiter produziert und ab 2009 als 206+, bei dem die Frontpartie und das Interieur dem Nachfolger angepasst wurden, verkauft. Ende 2012 wurde der 206+ schließlich endgültig aus dem Modellprogramm genommen. Konkurrenten waren Citroën C3, Ford Fiesta, Opel Corsa, Renault Clio und VW Polo.

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Stärken
  • vorne gutes Platzangebot
  • agiles Fahrwerk
  • vergleichsweise gute Sicherheitsausstattung
Schwächen
  • beengte Platzverhältnisse im Fond
  • Verarbeitungsmängel bei den ersten Modelljahren
  • Diesel teils ohne Rußpartikelfilter

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Daten
Motorenwerte
Leistung
44 kW / 60 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
15,4 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
158 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Peugeot 206 Dreitürer Innenansicht statisch Studio Detail Tacho
  • Peugeot 206 Dreitürer Aussenansicht Front schräg statisch rot
  • Peugeot 206 Dreitürer Aussenansicht Seite schräg statisch rot
  • Peugeot 206 Dreitürer Aussenansicht Heck schräg statisch rot
  • Peugeot 206 Dreitürer Aussenansicht Front schräg statisch rot
  • Peugeot 206 Dreitürer Innenansicht statisch Vordersitze und Armaturenbrett beifahrerseitig
  • Peugeot 206 Dreitürer Aussenansicht Front schräg statisch rot
  • Peugeot 206 Dreitürer Innenansicht statisch Fahrersitz und Armaturenbrett fahrerseitig
  • Peugeot 206 Dreitürer Aussenansicht Front schräg statisch silber
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Peugeot 206 entwickelte sich dank seiner dynamischen Optik schnell zum Erfolgsmodell. Der Kleinwagen überzeugte mit sicheren und agilen Fahreigenschaften sowie einem zumindest vorne guten Platzangebot. Der kleine Peugeot bot eine überzeugende Kombination aus Alltagstauglichkeit mit einem gut zugänglichen Kofferraum samt geteilter und klappbarer Rücksitzbank und maximal 1.130 Liter Kapazität. Je nach Motorisierung gab es auch recht flotte Fahrleistungen mit bis zu 177 PS. Obwohl es in den ersten Jahren etliche Verarbeitungsmängel und auch elektronische Probleme gab, etablierte sich der 206 als Erfolgsmodell und wurde auch nach der Einführung des Nachfolgers 207 im Jahr 2006 noch bis Ende 2012 weiter produziert.

Communitybewertungen

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1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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Big R am 9. Februar 2016

„Sparsamer, ausreichend kräftiger Motor, ausgewogenes Fahrverhalten“

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Motoren

Motoren

Peugeot gönnte dem 206 eine weitreichende Palette an Vierzylindermotoren von 60 PS bis 177 PS. Sämtliche Versionen hatten Frontantrieb und serienmäßig ein 5-Gang-Schaltgetriebe. Bei den Benzinmotoren reicht die Palette von 1,1 Litern Hubraum mit 60 PS über 1,4 Liter und 1,6 Liter mit 75 PS bis 109 PS. Den sportlichen Versionen RC und WRC vorbehalten blieben die 2,0-Liter-Motoren mit 135 PS und 177 PS. Nicht ganz so weit ging es bei den Dieseln, angefangen mit dem Einstiegsmodell 1,4 HDI mit 68 PS, einem 90 PS starken 2,0 HDI sowie einem späteren 109 PS starken 1,6 HDI. Ausschließlich für zwei Benzinmotoren mit 75 PS und 109 PS gab es gegen Aufpreis ein 4-Gang-Automatikgetriebe.

Die offiziellen Normverbrauchswerte reichten bei den Benzinmodellen von 5,8 Litern im 206+ mit 1,1-Liter-Motor bis zu 8,6 Litern im WRC-Modell mit 177 PS. Die Diesel lagen zwischen 4,0 Litern im 206+ mit 68 PS und 5,3 Litern im 2,0 HDI.

  • Vierzylinder (Benzin), Vierzylinder (Diesel)
  • Frontantrieb
  • 5-Gang-Schaltgetriebe
  • 4-Gang-Automatikgetriebe
Motordetails anzeigen
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Sicherheit

Sicherheit

Im Euro-NCAP-Crashtest gab es im Jahr 2000 für den Peugeot 206 vier von fünf Sternen für die Insassensicherheit, aber nur zwei von vier Sternen für die Fußgängersicherheit. Zunächst hatte der Peugeot 206 zwei Airbags, ab 2003 vier Airbags serienmäßig. Auch ABS war von Anfang inklusive. ESP gab es ab 2003 für ausgewählte Modellversionen.

  • zwei, ab 2003 auch vier Airbags
  • ABS
  • ESP für ausgewählte Modellversionen
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Ausstattung

Ausstattung

Für den Peugeot 206 gab es im Laufe der langen Produktionszeit recht unterschiedliche Ausstattungen. Den Kunden wurden zunächst die sechs Ausstattungslinien Filou, Grand Filou, Tendance, Prémium, Sport und Platinum angeboten. Diese Ausstattungen hatten teilweise deutliche Preisaufschläge und waren nicht mit allen Motoren kombinierbar. So gab es etwa die Sport-Ausstattung nur mit einem 2,0-Liter-Benzinmotor. Alle Versionen hatten zunächst zwei und ab 2003 vier Airbags serienmäßig. Übersichtlicher wurde es ab 2009 beim Peugeot 206+, der nur mit einer Standardausstattung und einzelnen Extras zu haben war. Bei den RC- und WRC-Modellen waren unter anderem 17-Zoll-Leichtmetallräder, Doppelrohrauspuff, Recaro-Sportsitze und Klimaautomatik an Bord.

Zur Serienausstattung des Peugeot 206+ gehörten:

  • vier Airbags
  • Zentralverriegelung mit Fernbedienung
  • Nebelscheinwerfer
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Mit dem flott gezeichneten und praktischen Kleinwagen Peugeot 206 lancierte die französische Marke ihr erfolgreichstes Modell und das zeitweise meistverkauften Importauto in Deutschland.


Trotz kleiner Schwächen wurde der Peugeot 206 zum zeitweise meistverkauften Importauto Deutschlands.

Kleinwagen von Peugeot sind echte Dauerbrenner. Nachdem der Peugeot 205 bis 1998 stolze 15 Jahre lang produziert wurde, kam der Nachfolger 206 auf den Markt. Der neue Kleinwagen wurde als Drei- und Fünftürer angeboten und lief ebenfalls bemerkenswerte 15 Jahre bis 2013. Für den Peugeot Kleinwagen gab es ausschließlich Vierzylindermotoren mit minimalistischen 1,1 Litern Hubraum und 60 PS bis zum sportlichen WRC-Modell mit 177 PS, das eine Reminiszenz an Peugeots Rallyeengagement und entsprechend sportlich ausstaffiert war. Dazu gab es noch Vierzylinder-Dieselmotoren von 68 PS bis 109 PS. Relativ umfangreich war auch das Angebot an verschiedenen Ausstattungen, von der sparsamen Einstiegsversion Filou bis zur besonders komfortablen Platinum-Ausstattung.

Flotte Optik, mäßige Zuverlässigkeit

Eine Stärke des Peugeot 206 war und ist seine attraktive Optik, die den Verkauf beflügelte. Die dreitürige Version wurde ein populärer Kleinwagen, auch wenn der Zustieg in den Fond etwas beschwerlich war. Als Nachteil entwickelte sich relativ rasch seine mäßige Zuverlässigkeit. In den ersten Produktionsjahren gab es viele Verarbeitungsmängel und technische Defekte, die den Ruf des kleinen Peugeot schwächten. Dennoch entwickelte er sich zu einem nachhaltigen Verkaufserfolg, war zeitweise auch das meistverkaufte Importauto in Deutschland. Selbst als 2006 das Nachfolgermodell 207 auf den Markt kam, wurde er optisch angepasst und ab 2009 weiter als 206+ verkauft.

Großes Angebot auf dem Gebrauchtwagenmarkt

Als günstiger Zweitwagen oder als erschwingliche Option für Führerscheinneulinge ist der kleine Peugeot eine feste Größe auf dem Gebrauchtmarkt. 206 gibt es für wenige hundert Euro oder als 206+ der letzten Baujahre für bis zu 8.000 Euro. Eine Sonderrolle spielen die Sportmodelle RC und WRC, die ähnlich teuer sein können. Im Vergleich zu Konkurrenzmodellen wie Citroën C2 oder Renault Clio glänzt der Peugeot zwar nicht mit Solidität, dafür aber mit seinem optischen Charme.

Fazit zum dreitürigen Peugeot 206

Er war der Klassenprimus und trotzdem nicht perfekt. Der ab 1998 produzierte Kleinwagen Peugeot 206 avancierte dank charmanter Optik und vielseitiger Ausstattung zum bestverkauften Importwagen in Deutschland, nervte seine Besitzer aber nicht selten mit technischen Problemen. Dafür glänzte der kleine Peugeot mit relativ viel Platz und Fahrspaß dank eines dezent sportlich abgestimmten Fahrwerks. Das kam besonders gut bei den Sportmodellen mit bis zu 177 PS zur Geltung, die jedoch preislich der Kleinwagenklasse entwachsen waren. Darunter gab es aber auch erschwingliche Kompromisse zwischen 60 PS und 109 PS sowie Dieselversionen von 68 PS bis 109 PS.

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