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Opel Ampera-e (1G0F)

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Gebraucht ab
8.500 €
Fahrzeugeinordnung

Seit Juli 2017 ergänzt der Opel Ampera-e (1G0F) das Modellprogramm als kompaktes, rein elektrisches Schrägheck der unteren Mittelklasse. Die fünftürige, relativ hohe Karosserie ordnet ihn näher an kleine Vans als an klassische Limousinen ein.

Im Markenportfolio übernimmt der Opel Ampera-e (1G0F) die Rolle eines Elektroautos oberhalb des Kleinwagensegments. Er richtet sich an Pendler, technikorientierte Privatkunden und umweltbewusste Flottenbetreiber. Gegenüber dem früheren, teilelektrischen Ampera stehen beim Opel Ampera-e (1G0F) Reichweite und Handhabung des Batterieantriebs im Vordergrund. Im Wettbewerbsumfeld positioniert sich der Opel Ampera-e (1G0F) zwischen kompakten Elektrofahrzeugen wie Nissan Leaf, Hyundai Ioniq Elektro und Modellen der Golf-Klasse.

Stärken
  • Alltagsreichweite deutlich über vielen frühen Elektroautos
  • Starker Antritt
  • leises und kultiviertes Fahren
  • Gutes Platzangebot und üppige Serienausstattung
Schwächen
  • Materialanmutung im Innenraum eher einfach gehalten
  • Ursprünglich hoher Neupreis für Fahrzeugklasse
  • Schnellladeleistung begrenzt
  • Langstrecken nur eingeschränkt komfortabel

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Motoren

Im 2017 eingeführten Opel Ampera-e (1G0F) arbeitet ein permanent erregter Synchron-Elektromotor mit 150 kW (204 PS) und 360 Nm, der die Vorderräder antreibt. Das maximale Drehmoment liegt sofort an und beschleunigt den Wagen in rund 7,3 Sekunden auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 150 km/h begrenzt und reicht damit für längere Autobahnfahrten. Ein einstufiges Reduktionsgetriebe mit fester Übersetzung überträgt die Kraft ohne Schaltvorgänge und passt gut zum leisen, gleichmäßigen Antrieb.

Die Lithium-Ionen-Batterie speichert brutto 60 kWh, wovon ein Großteil nutzbar ist und praxisnahe Reichweiten von etwa 340 bis 400 Kilometern ermöglicht. Im Alltagsmix liegt der Stromverbrauch inklusive Ladeverlusten bei knapp 20 kWh auf 100 Kilometer, was für ein Elektroauto dieser Größe im Rahmen liegt. Rekuperation beim Gaswegnehmen und Bremsen gewinnt Energie zurück und erlaubt in einem verstärkten Modus ein fast einpedaliges Fahren in der Stadt. An Schnellladesäulen mit Gleichstrom lädt der Ampera-e bis etwa 80 Prozent in gut einer Stunde.

Sicherheit

Die Konstruktion des Ampera-e nutzt eine stabile Fahrgastzelle mit definierten Knautschzonen, dazu kommen Front-, Seiten- und Kopfairbags für beide Sitzreihen. Hinten stehen Isofix-Halterungen mit Top-Tether-Verankerung bereit, was die Montage von Kindersitzen erleichtert und die Familiennutzung unterstützt. Kopfstützen auf allen Plätzen reduzieren das Risiko von Schleudertraumata bei Auffahrunfällen.

Zur aktiven Sicherheit tragen ein elektronisches Stabilitätsprogramm mit Antriebsschlupfregelung und ein Antiblockiersystem mit Bremsassistent bei, die in kritischen Situationen die Kontrolle sichern. Kollisionswarner mit City-Notbremsfunktion, Spurhalteassistent und Spurwechselwarner mindern das Risiko typischer Unfälle im Stadt- und Überlandverkehr. Xenon-Scheinwerfer mit Fernlichtassistent sowie ein Regensensor verbessern die Sicht bei Nacht und schlechtem Wetter, Fußgängererkennung und Querverkehrswarner hinten überwachen den Bereich rund um das Auto. Ein bekanntes Thema ist die Hochvoltbatterie: Nach Hinweisen auf ein erhöhtes Brandrisiko wurden Fahrzeuge per Rückruf mit einer Software zur Begrenzung des Ladezustands versehen, um die Sicherheit zu erhöhen.

Ausstattung

Der Opel Ampera-e (1G0F) bietet im Modelljahr 2017 viele Komfort- und Technikfunktionen bereits in der Serienausstattung. Die Klimaanlage temperiert den Innenraum schnell, Zentralverriegelung und elektrische Fensterheber vorn und hinten erleichtern den täglichen Gebrauch. Eine Einparkhilfe mit Rückfahrkamera und automatischem Parkassistent unterstützt beim Rangieren in engen Parklücken, was im Stadtverkehr hilft. Das Infotainmentsystem mit Navigation und Smartphone-Einbindung fasst Medienwiedergabe, Routenführung und zentrale Fahrzeugeinstellungen auf einem gut erreichbaren Touchscreen zusammen.

Je nach Ausstattung kommen Lederpolster, Leichtmetallräder und Metallic-Lacke hinzu. Diese Elemente lockern die sachliche Gestaltung optisch auf, während die überwiegend aus Kunststoff bestehenden Oberflächen robust, aber schlicht wirken. Der Kofferraum fasst 381 Liter und wächst bei umgeklappter Rückbank auf bis zu 1.274 Liter, wodurch der Ampera-e auch größere Einkäufe oder Urlaubsgepäck aufnimmt. Ein optionales zusätzliches Ladekabel für öffentliche Ladesäulen erhöht die Flexibilität im Alltag, weil es das Laden an unterschiedlichen Anschlüssen erleichtert.

Modellbeschreibung

Seit 2017 ergänzt der Opel Ampera-e (1G0F) das Programm von Opel als kompaktes Elektroauto mit alltagstauglicher Reichweite. Er ersetzt den Opel Ampera mit Range-Extender und setzt auf batterieelektrischen Antrieb. Der Motor beschleunigt kräftig und das Interieur bietet Platz. Schwächen zeigen sich bei der Materialqualität und beim Neuwagenhandel hohen Preisniveau.


Elektrischer Kompaktvan bietet große Reichweite und einfache Materialien

Der Opel Ampera-e (1G0F) markiert seit 2017 für die Marke den Schritt vom teilweise elektrischen Modell mit Reichweitenverlängerer zum vollwertigen Batterieauto in der kompakten Klasse. Technisch eng mit dem Chevrolet Bolt verwandt, verbindet er einen kräftigen Elektromotor mit einem vergleichsweise geräumigen Innenraum auf kleiner Grundfläche.

Design und Raumgefühl

Mit rund 4.160 mm Länge und der erhöhten Dachlinie wirkt der Ampera-e wie eine Mischung aus Schrägheck und kleinem Van. Die hohen Sitze erleichtern den Einstieg und verschaffen im Verkehr einen guten Überblick, auch wenn breite Dach- und Heckpfosten die Rundumsicht beim Rangieren einschränken. Vorn fallen Kopf- und Beinfreiheit großzügig aus, hinten reicht der Platz für zwei Erwachsene, während der mittlere Platz eher als Notsitz dient. Der Kofferraum fasst 381 Liter und wächst bei umgeklappter, geteilt klappbarer Rückbank auf bis zu 1.274 Liter. Dieses Volumen genügt für Familienalltag und Freizeitaktivitäten.

Innenraum und Verarbeitung

Das Cockpit setzt auf ein großes Zentraldisplay und ein digitales Kombiinstrument, was gut zum elektrischen Anspruch passt. Bedienlogik und Menüführung erfordern etwas Eingewöhnung, danach gelingt die Nutzung weitgehend intuitiv. Zahlreiche Ablagen und Becherhalter unterstreichen den praktischen Charakter. Die Materialanmutung bleibt jedoch hinter dem hohen Neupreis zurück: Viele Hartkunststoffe und einfache Dekore wirken nüchtern, auch wenn die Montagequalität ordentlich ausfällt. Gegenüber dem flacheren Vorgänger Ampera schafft die neue Architektur ohne Mitteltunnel und Tanksystem spürbar mehr Bewegungsfreiheit im Innenraum.

Antrieb und Fahrverhalten

Mit 150 kW (204 PS) und 360 Nm wirkt der Ampera-e im Alltag lebhaft, besonders beim Anfahren und im Stadtverkehr. Der Frontantrieb hat mit dem Drehmoment gut zu tun, auf nassem Untergrund greift die Traktionskontrolle häufig ein und hält das Auto sicher in der Spur. Das Fahrwerk ist komfortorientiert abgestimmt und filtert Schlaglöcher wirksam heraus. In schnell gefahrenen Kurven macht sich das Fahrzeuggewicht von knapp 1.700 kg durch spürbare Wankbewegungen bemerkbar. Die Lenkung arbeitet ausreichend präzise, liefert aber nur begrenzt Rückmeldung. Insgesamt zeigt der Ampera-e einen eher souveränen und gelassenen als sportlichen Charakter.

Reichweite und Laden

Zentrale Komponente ist die Lithium-Ionen-Batterie mit 60,0 kWh Bruttokapazität, die im gemischten Betrieb Reichweiten von etwa 340 Kilometern erlaubt, bei zurückhaltender Fahrweise sind mehr möglich. Der Normwert von 520 Kilometern bleibt unter Praxisbedingungen meist unerreichbar, vor allem bei hohen Geschwindigkeiten steigt der Verbrauch deutlich an. Rekuperation beim Schub und Bremsen verlangsamt das Auto und speist Energie zurück, im stärkeren Modus reicht oft das Lupfen des Fahrpedals. Geladen wird per Typ 2 mit bis zu 22 kW Wechselstrom oder per CCS mit 50 kW Gleichstrom. Damit lässt sich die Batterie in einer Mittagspause deutlich auffrischen.

Alltagstauglichkeit und Kosten

Im Alltag eignet sich der Ampera-e besonders für Pendler, Stadtbewohner und kleine Familien, die gelegentlich längere Strecken fahren. Begrenzte Schnellladeleistung und die auf 150 km/h begrenzte Höchstgeschwindigkeit machen ihn auf sehr langen Autobahnetappen weniger entspannt als einige Elektroautos mit höherer Ladeleistung. Niedrige Energiekosten und überschaubarer Wartungsaufwand wirken positiv, zumal der Hersteller eine lange Garantie auf die Hochvoltbatterie eingeräumt hat. Ein Rückruf wegen möglicher thermischer Probleme im Batteriepaket führte zu Softwarebeschränkungen des maximalen Ladezustands, die das Risiko mindern sollen.

Unterm Strich überzeugt der Opel Ampera-e (1G0F) mit kräftigem Antrieb, alltagstauglicher Reichweite und gutem Raumangebot, verlangt jedoch Kompromisse bei Innenraumwertigkeit, Schnellladen und ursprünglich hohem Preis.

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