Mini Clubman (R55)Seit 2007

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(18 Testberichte)
Mini Clubman (R55) Bewertung 4/5 basierend auf 18 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Preis
für Mini One Clubman Aut. (Benzin, 95 PS)
Fahrzeugeinordnung

1959 revolutioniert der Mini den Autobau. Das Konzept eines Kleinwagens, der auf 3,05 Meter Außenlänge genug Platz für vier Erwachsene bietet, trägt dem Erfinder Alec Issigonis (1906–1988) die Ritterwürde ein. Für anspruchsvollere Transportaufgaben entwickelt Sir Issigonis die Kombiversion Clubman, die zwischen 1959 und 1981 vom Band läuft. Nach der Renaissance des Mini als Marke unter dem BMW-Dach ab 2007 startet der Clubman (R55) seine zweite Karriere mit einer gegenüber der Limousine um 24 Zentimeter verlängerten Karosserie und drei Motoren. Formal trifft der Clubman auf Wettbewerber wie Renault Clio Grandtour, Peugeot 207 SW, Škoda Fabia Combi und ab 2010 Seat Ibiza ST. Sein quirliger Charakter verbunden mit mäßigen Kombi-Talenten macht ihn dennoch einzigartig.

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Stärken
  • Kombi in der Kleinwagenklasse
  • Agiles, sportliches Fahrverhalten
  • Gutes Platzangebot
Schwächen
  • Hoher Grundpreis
  • Magere Serienausstattung
  • Hohe Unterhaltskosten
Daten
Motorenwerte
Leistung
70 kW / 95 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
13,3 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
178 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Mini Clubman R55 Studio Aussenansicht Seite schräg statisch weiß
  • Mini Clubman R55 Studio Aussenansicht Seite statisch schwarz
  • Mini Clubman R55 Studio Aussenansicht Front statisch weiß
  • Mini Clubman R55 Studio Aussenansicht Heck statisch weiß
  • Mini Clubman R55 Studio Innenansicht Beifahrerposition statisch schwarz
  • Mini Clubman R55 Studio Aussenansicht Front schräg statisch silber
  • Mini Clubman R55 Studio Aussenansicht Heck schräg statisch schwarz
  • Mini Clubman R55 Studio Innenansicht Fahrerposition statisch schwarz
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Die Marke Mini ist ein Appell an die Spaßgesellschaft. Gelungenes Retrodesign mit Potenzial zum Kult und ein agiles Fahrverhalten für den überdurchschnittlichen Fahrspaß stechen Alltagstauglichkeit und Nutzenorientierung. Unter diesen Aspekten darf der Clubman als `Mini der Vernunft´ bezeichnet werden. Mit knapp vier Metern Länge ist er immer noch ein Kleinwagen, bietet aber mehr Laderaum als die Limousine. Da sein agiles, sportliches Fahrverhalten unverfälscht bleibt, gibt es keine Abstriche für den Clubman. Im Gegenteil, der gut zehn Zentimeter längere Radstand (2,55 Meter) wirkt sich spürbar positiv auf den Komfort aus. Die geteilte Hecktür ist pfiffig wie praktisch. Im Schnitt ist ein Clubman 1.600 Euro teurer als die entsprechend motorisierte Limousine. Auf jeden Fall ist der Clubman der beste Mini für jeden Tag.

Communitybewertungen

5 Sterne
6
4 Sterne
10
3 Sterne
2
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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Hathor44 am 1. Mai 2012

„Sportliches Fahrzeug, guter Durchzug, sehr feine Fahrleistungen, Genügend Platz auf den vorderen Rängen, wenig hinten und im Kofferraum. Wer damit zurecht kommt, bekommt mit dem Clubman S einen richtig sportlichen Mini-Kombi bei dem das Fahren richtig Spass machen kann. Sportliches Fahren, sehr gute Bremsen, heisser Sound mit Nachzündern aus dem Auspuff beim Schalten. Das hat einfach Klasse!“

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der_koelner am 31. Juli 2011

„Für Wenigfahrer mit mehr Anspruch an den Laderaum als im Mini ist es das richtige Auto, die Mini-tpyische Dynamik ist noch da. Auch für den sportlichen Ausflug ins Grüne am Wochenende gut geeignet. Und: Nie liegengeblieben, keine mechanischer Mangel an Motor oder Fahrwerk!“

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minifindus am 6. Oktober 2011

„Macht sehr viel Spaß bei deutlich erträglicheren Verbrauchswerten als ein Cooper S. Ist als wirklicher kleiner Combi zu gebrauchen. Habe von Musikinstrumenten und Verstärkern bis zu Baumaterial schon alles mögliche damit transportiert (dann ist allerdings die Folienwanne "Checkered..." sehr zu empfehlen! Leider ziemlich teuer!)“

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Motoren

Motoren

Der Mini Clubman (R55) startet 2007 mit drei Motoren. Im Laufe der Bauzeit wächst das Motorenprogramm auf vier Benziner und drei Diesel an, die schließlich ein Leistungsspektrum von 95 bis 211 PS abdecken. Serienmäßig übernimmt ein manuelles Sechsganggetriebe die Kraftübertragung. Optional steht eine Sechsgang-Automatik bereit. Die frühen Motoren erreichen die Grenzwerte der Abgasnorm Euro 4, ab 2010 Euro 5.

  • Breit aufgestelltes Motorenangebot 
  • Teilweise sportliche Fahrleistungen 
  • Automatikgetriebe Im Angebot 
Motordetails anzeigen
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Sicherheit

Sicherheit

Die Sicherheitsausstattung des Mini Clubman ist für einen Kleinwagen mustergültig. Besonders hervorzuheben ist der Crashsensor, der im Ernstfall den Kraftstoffzufluss unterbindet, die Türen entriegelt und die Warnblinkanlage aktiviert. Die großzügig dimensionierte Bremsanlage zeichnet sich in der Praxis durch Standfestigkeit aus und ist auch einer betont sportlichen Fahrweise auf Dauer gewachsen. Die zweite Generation des Mini absolviert 2007 den Euro-NCAP-Crashtest mit fünf Sternen.

  • Acht Airbags  
  • ABS, Bremsassistent, ESP und Crashsensor Serie 
  • Leistungsstarke, standfeste Bremsen 
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Ausstattung

Ausstattung

Die Grundausstattung beim Einstiegsmodell des Mini Clubman fällt ausgesprochen mager aus. Erst ab 120 PS sind Klimaanlage und Leichtmetallräder an Bord. Dafür hat Mini ein umfangreiches Programm mit optionaler Ausstattung als Einzelposten oder als Pakete zusammengestellt. Wer als Kunde dazu bereit ist, kann den Grundpreis lässig verdoppeln.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Radio 
  • Elektrische Fensterheber 
  • Zentralverriegelung
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Auch als Clubman gibt es Mini-typisch eine gelungene Mischung aus Kult und Praktikabilität – mit Flügeltüren am Heck und kleiner Portaltür auf der Beifahrerseite.


Vorderansicht - schräg
Quirliger Flitzer mit erhöhtem Gebrauchswert – als wirklicher Kombi geht er aber auch in der Kleinwagenklasse kaum durch.
Seitenansicht

Ein großer Name, Retrodesign sowie eine Modellpalette, die dem Zeitgeist und einer gut verdienenden Spaßgesellschaft huldigt: Seit 2001 beweist die BMW-Tochter Mini, dass diese Mischung im Autobau das Zeug zu einer erfolgreichen Geschäftsidee hat. Besonders seit die zweite Generation ab 2006 zu einer umfangreichen Modellfamilie mit Limousine, Kombi, Cabrio, Coupé und Roadster angewachsen ist. 2013 liefert Mini weltweit mehr als 300.000 Fahrzeuge aus.

In Deutschland hat sich Mini längst als Bestseller etabliert. Zwischen 2007 und 2014 verkauft die Marke jährlich zwischen 30.000 und 36.000 Exemplare. Damit ist der Mini der erfolgreichste Kleinwagen nach VW Polo, Opel Fiesta, Ford Fiesta und Škoda Fabia. Zu den beliebtesten Varianten zählt der Clubman. Er ist mit einem Ladevolumen zwischen 240 und 930 Litern der geräumigste Mini. Doch die Kombiversionen von Renault Clio, Peugeot 207, Seat Ibiza und Škoda Fabia schlagen den feinen Briten beim Ladevolumen allesamt. Sein Charakter macht den Mini dennoch einzigartig.

Kultige Heckklappe als Charakteristikum

Der Clubman überzeugt gleich bei seinem Erscheinen 2007. Er ist das alltagstauglichste Modell der Mini-Familie. 24 Zentimeter Länge mehr als bei der Limousine sorgen für das entsprechende Ladevolumen im Heck. Sowohl die Motoren zwischen 98 und 211 PS Leistung als auch der Grundpreis von 18.200 Euro belegen, dass sich der Mini Clubman konsequent von der klassischen Kleinwagenklasse distanziert. Selbst bei den Kompakten ist der Bestseller VW Golf Variant mit 85 PS schon ab 19.800 Euro zu haben. Und der packt dann Volumina zwischen 605 und 1.620 Liter ins Heckabteil. Auf dem Gebrauchtmarkt finden sich unter 6.000 Euro lediglich heruntergerittene Langläufer mit bis zu 250.000 Kilometer auf der Uhr.

Seine Alleinstellung schützt den Mini Clubman vor umfassenden Vergleichen mit dem Wettbewerb. Auch bei den Kosten für den Unterhalt appelliert der englische Kleinkombi nicht an die Sparfüchse. Somit setzt die Marke ihren Schwerpunkt auf sein kultiges Konzept mit den beiden Klapptüren im Heck und generiert damit nicht zuletzt Unverwechselbarkeit. Kein Wunder, dass der Clubman 2014 im Rahmen der jüngsten Mini-Generation einen direkten Nachfolger erhalten hat.

 

Fazit zum Mini Clubman (R55), 2007–2014

Unter Aspekten der reinen Vernunft und des maximalen Nutzwerts betrachtet, verliert der Mini auch als Kombi Clubman mit Anlauf. Mit seiner Unverwechselbarkeit und der tollen Fahrdynamik öffnet er jedoch genug Herzen, die auf den letzten Liter Ladevolumen ebenso pfeifen wie auf die günstigsten Kaskoeinstufungen. Trotzdem ist der Clubman ausreichend praktisch und bietet einen deutlich verbesserten Nutzwert, eignet er sich doch wesentlich besser für die Lösung der Transportaufgaben im Alltag. Käme der Clubman im Innenraum tatsächlich edel wir ein Premiumprodukt und technisch etwas zuverlässiger daher, wäre er selbst mit all seinen Unzulänglichkeiten ziemlich perfekt.

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