Mercedes-Benz Vito (W447)

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Fahrzeugeinordnung

Seit Oktober 2014 steht der Mercedes-Benz Vito (W447) als mittelgroßer Transporter unterhalb der V-Klasse im Programm von Mercedes-Benz. In den Varianten Kastenwagen, Mixto und Tourer deckt der Vito (W447) ein breites Spektrum vom reinen Nutzfahrzeug bis zum Personenbeförderer ab und schließt die Lücke zwischen klassischen Lieferwagen und familiengeeigneten Vans.

Der Vito (W447) richtet sich an Handwerksbetriebe, Serviceflotten und Shuttle-Dienste, in den Personentransportversionen auch an größere Familien. Mit effizienteren Motoren und dem eVito als elektrischer Variante bildet die Baureihe eine vielseitige Modellfamilie. Zu den wichtigsten Wettbewerbern zählen der VW Transporter und der Ford Transit Custom.

Stärken
  • Breite Karosserie- und Antriebsauswahl für viele Einsätze
  • Gute Kombination aus Nutzwert und Fahrkomfort
  • Elektroversionen für lokal emissionsfreien Stadtverkehr
Schwächen
  • Innenraum je nach Variante recht nüchtern
  • Teilweise erhöhte Pannenquoten in bestimmten Baujahren
  • Einstiegsdiesel litt unter Abgasrückruf
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Motoren

Im Mercedes-Benz Vito (W447) decken Vierzylinder-Dieselmotoren ein breites Leistungsspektrum ab. Die Motoren leisten je nach Variante etwa 70 kW (95 PS) bis deutlich über 140 kW (190 PS) und eignen sich damit für Lieferverkehr, Langstreckenfahrten oder den Shuttlebetrieb.

Je nach Modell treibt ein Frontantrieb oder Heckantrieb die Räder an. Frontantrieb nutzt den Platz im Vorderwagen besser aus, Hinterradantrieb verkraftet hohe Zuladungen und Anhängelasten. Ein zuschaltbarer Allradantrieb verteilt die Kraft auf alle vier Räder und verbessert die Traktion auf nasser Fahrbahn oder unbefestigtem Untergrund. 6-Gang-Schaltgetriebe arbeiten robust und direkt, während 7-Gang- und 9-Gang-Automatikgetriebe sanft schalten und im Stadtverkehr entlasten. Im Alltag liegt der kombinierte Verbrauch der Dieselmotoren meist zwischen gut 6 und rund 8 Litern Diesel je 100 Kilometer, abhängig von Aufbau, Beladung und Fahrweise.

Der Mercedes-Benz eVito fährt rein elektrisch und erreicht je nach Batteriekapazität Reichweiten von etwa 150 bis über 300 Kilometer nach WLTP, was den Einsatz vor allem im Verteiler- und Shuttleverkehr erleichtert.

Sicherheit

Der technisch eng verwandte Personenwagenableger des Vito erzielte im Euro-NCAP-Crashtest 2014 fünf Sterne und steht damit für ein hohes Sicherheitsniveau. Die Sicherheitsbasis bilden eine steife Fahrgastzelle und mehrere Airbags, die Kopf und Brust bei einem Unfall schützen. Front- und Seitenairbags schützen den Fahrer, je nach Sitzkonfiguration kommen weitere Airbags für Beifahrer und Fond hinzu. Eine optimierte Frontstruktur mindert die Verletzungsgefahr für Fußgänger im Stadtverkehr.

Elektronische Hilfen wie das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP und ein Seitenwindassistent stabilisieren den Transporter bei hoher Beladung und auf der Autobahn. Ein optionaler Spurhalteassistent greift bei Bedarf leicht in die Lenkung ein und senkt das Risiko eines unbeabsichtigten Spurwechsels. Ein Notbremsassistent überwacht den Verkehr vor dem Fahrzeug und kann Auffahrunfälle abschwächen oder verhindern. Ein Müdigkeitswarner bewertet das Lenkverhalten und empfiehlt bei Anzeichen von Erschöpfung eine Pause. Im Alltag erhöht diese Ausstattung den Schutz für Insassen und andere Verkehrsteilnehmer und entlastet den Fahrer vor allem auf langen Strecken.

Ausstattung

Der 2014 eingeführte Mercedes-Benz Vito (W447) bietet eine auf Nutzwert ausgerichtete Ausstattung, die sich zwischen Kastenwagen, Mixto und Tourer deutlich unterscheidet. In den Transportervarianten prägen robuste Kunststoffe und leicht zu reinigende Oberflächen den Innenraum und erleichtern den Einsatz im Arbeitsalltag. Die Tourer-Modelle setzen auf bequemere Sitze und eine stärkere Geräuschdämmung, was längere Fahrten und Personentransporte angenehmer macht.

Zur Serienausstattung vieler Varianten gehören eine manuelle Klimaanlage und einfache Audio- oder Infotainmentsysteme mit Touchscreen, die die Kopplung des Smartphones und eine unkomplizierte Navigation im Alltag unterstützen. Optional lassen sich LED-Scheinwerfer bestellen, die die Ausleuchtung bei Nachtfahrten verbessern. Auf Wunsch stehen außerdem Komfortdetails wie Klimaautomatik oder elektrisch betätigte Schiebetüren zur Verfügung, die den Einstieg im Shuttle- und Fahrdienstbetrieb vereinfachen. Insgesamt zeigt sich der Vito funktional und auf Praxisnutzen ausgelegt und verbindet ein großzügiges Raumangebot mit einer zweckmäßigen, je nach Einsatzzweck erweiterbaren Ausstattung.

Modellbeschreibung

Der 2014 eingeführte Mercedes-Benz Vito (W447) markiert die dritte Generation des Modells. Er steht als mittelgroßer Transporter im Programm von Mercedes-Benz. Das Modell dient auch als vielseitiger Personentransporter. Es bietet einen variablen Innenraum, sparsame Motoren und moderne Assistenzsysteme. Im Alltag überzeugt der Mercedes-Benz Vito (W447) mit hohem Nutzwert und großer Variantenvielfalt.


Vielseitiger Transporter bietet breite Antriebspalette und Elektroversion

Karosserie und Raumkonzept

Der 2014 eingeführte Mercedes-Benz Vito (W447) nutzt eine selbsttragende Stahlkarosserie und tritt als Kastenwagen, Mixto oder Tourer in vielen Einsatzbereichen an. Mehrere Modellpflegen verfeinerten Frontdesign und Lichttechnik, das Grundlayout blieb jedoch unverändert. Zwei Radstände und drei Längen zwischen rund 4.895 und 5.370 mm erlauben den Einsatz als Stadtlieferwagen oder Langstrecken-Shuttle. Seitliche Schiebetüren erleichtern das Beladen in engen Straßen. Hinten kommen je nach Ausführung Flügeltüren oder eine große Heckklappe zum Einsatz. Im Vergleich zum Vorgänger wirkt die Karosseriestruktur steifer und verbessert Fahrkomfort sowie Crashverhalten. Der Kastenwagen bietet einen ebenen Laderaum, während die Tourer-Varianten mit mehreren Sitzreihen eher als Großraumvan auftreten. Selbst bei voller Bestuhlung bleibt im Personentransporter meist ein praxistauglicher Kofferraum.

Innenraum und Bedienung

Im Cockpit setzt der Vito auf eine sachliche Gestaltung mit klar ablesbaren Instrumenten. Die Materialqualität reicht von robusten Hartkunststoffen im Kastenwagen bis zu aufgewerteten Oberflächen in den besser ausgestatteten Tourern. Die hohe Sitzposition verbessert die Übersicht, große Türöffnungen erleichtern den Einstieg. Viele Ablagen und eine optionale Smartphone-Integration unterstützen den Arbeitsalltag im gewerblichen Einsatz. Je nach Ausstattung wirken die Verkleidungen jedoch relativ einfach und bleiben optisch hinter typischen Personenwagen zurück. Dafür sorgen die gute Rundumsicht und viel Kopffreiheit auch bei voll besetztem Innenraum für ein entspanntes Raumgefühl.

Antrieb und Fahrverhalten

Die Vierzylinder-Dieselmotoren decken ein breites Leistungsspektrum ab und ermöglichen je nach Version sowohl sparsamen Stadtbetrieb als auch zügige Autobahnetappen. Im Vergleich zum Vito 639 arbeiten die Aggregate leiser und effizienter, verzichten aber auf Sechszylinder. Die Kombination aus präziser Lenkung und komfortabler Federung vermittelt selbst im leeren Kastenwagen ein sicheres Fahrgefühl. Der eVito passt mit seinen je nach Batterie unterschiedlichen Reichweiten besonders zu Lieferdiensten im urbanen Raum, stößt auf langen Etappen jedoch an Grenzen. Je nach Variante fährt der Vito mit Frontantrieb, Hinterradantrieb oder Allradantrieb und eignet sich damit auch für Winterregionen oder Baustelleneinsätze, ohne den Fahrkomfort stark zu verschlechtern.

Sicherheit, Zuverlässigkeit und Kosten

Zahlreiche Assistenzsysteme wie Spurhalteassistent, Notbremsassistent und Seitenwindassistent heben das Sicherheitsniveau im Transportersegment. Im Lauf der Bauzeit kamen zusätzliche Funktionen hinzu, was insbesondere auf längeren Reisen entlastet. Der eng verwandte Personenwagen-Ableger erzielte im Euro-NCAP-Test fünf Sterne, wovon die identische Struktur profitiert. In Pannenstatistiken schneiden einige Jahrgänge jedoch nur mittelmäßig ab, vor allem wegen elektrischer Defekte. Zusätzlich belastete ein behördlicher Rückruf wegen einer unzulässigen Abschalteinrichtung beim 1,6-Liter-Diesel das Image. Im Unterhalt liegen Versicherung und Verbrauch auf klassentypischem Niveau, während sich die Anschaffungspreise eher am Premiumanspruch der Marke orientieren. Im Vergleich zu Konkurrenzmodellen wie dem Volkswagen Transporter oder dem Ford Transit Custom wirkt der Vito oft teurer, bietet dafür eine gute Ergonomie und eine breite Variantenpalette. Insgesamt eignet sich das Modell vor allem für Anwender, die Komfort und Markenimage schätzen und den höheren Anschaffungspreis akzeptieren.

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