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Mercedes SLS AMG (C197)

Coupe20092014
Gebraucht ab
135.900 €
Fahrzeugeinordnung

Mit dem 2009 vorgestellten und ab 2010 angebotenen SLS AMG Coupé knüpfte Mercedes-Benz an die legendäre Geschichte des 300 SL aus den fünfziger Jahren an. Der neue Supersportwagen hatte ebenfalls die markanten Flügeltüren und zählte zu den teuersten und schnellsten Sportwagen weltweit. Der SLS AMG, den es als Coupé und Roadster gibt, wurde bei AMG eigenständig entwickelt. Seine großen Auftritte hatte das Coupé auch als Safety-Car bei der Formel 1. Im Sommer 2014 lief die Produktion aus. Konkurrenten waren der Audi R8, Ferrari 458, Lamborghini Gallardo und Porsche Turbo.

Stärken
  • Herausragende Fahrleistungen
  • Äußerst sportliche Fahreigenschaften
  • Hohe Verarbeitungsqualität
Schwächen
  • Hohe Unterhaltskosten
  • Wenig Platz im Innenraum
  • Beschränkte Rundumsicht
Leistung
420 kW / 571 PS
0 - 100 km/h
3,8 s
Höchstgeschwindigkeit
317 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
308 g/km
Verbrauch (komb.)*
13,2 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Mercedes-Benz SLS AMG zählte zur obersten Liga der Sportwagen. In dem Zweisitzer steckt viel Hightech, darunter ein Aluminium-Gitterrohrrahmen, Aluminium-Karosserie und ein Achtzylinder mit Trockensumpfschmierung, der von Hand montiert wurde. Dazu gesellten sich viele edle Materialien. Die Fahrleistungen und Verarbeitung waren exzellent. Dank der Flügeltüren hatte man überall einen spektakulären Auftritt, musste sich aber ans etwas mühsame Ein- und Aussteigen gewöhnen. Gewöhnungsbedürftig war auch die schlechte Rundumsicht, eine Rüchfahrkamera deshalb ein Muss.

Motoren

Der Mercedes-Benz SLS AMG wurde von einem Achtzylinder-Benziner mit 6,2 Litern Hubraum angetrieben, der (wie alle Motoren) bei AMG von einem Monteur in Handarbeit montiert wurde. Der Motor leistete 571 PS und 650 Nm Drehmoment und besaß ein 7-Gang-Speedshift-Getriebe. Zusätzlich gab es die Version Black Series mit 631 PS sowie gegen Ende der Produktionszeit noch eine Final-Editon mit einem 591 PS starken Motor. Der SLS AMG fuhr immer mit Heckantrieb. Der Normverbrauch betrug 13,2 Liter in beiden Motorversionen mit 571 PS und 591 PS.

  • Achtzylinder (Benzin)
  • Heckantrieb
  • 7-Gang-Speedshift-Getriebe

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Beim Mercedes-Benz SLS AMG waren serienmäßig acht Airbags inklusive Knieairbags für Fahrer und Beifahrer an Bord. Zur Serienausstattung gehörten außerdem ein Fahrlichtassistent und der Tempomat mit Begrenzer. Zu den wenigen sicherheitsrelevanten Extras zählten eine Rückfahrkamera.

  • acht Airbags
  • Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer
  • Fahrlichtassistent

Ausstattung

Im Kreis der Supersportwagen erwartet man eine gut sortierte Ausstattung. Der Mercedes-Benz SLS-AMG erfüllte diese Erwartung und bot eine für damalige Verhältnisse gut bestückte Grundausstattung inklusive Navigationssystem, beheizten Ledersitzen, Einparkhilfe Parktronic sowie einen Tempomaten mit Geschwindigkeitsbegrenzer. Serienmäßig waren auch Leichtmetallräder im 19- und 20-Zoll-Format. Dazu gab es wie immer eine umfangreiche Liste mit Sonderausstattungen von diversen AMG-Accessoires für den sportlichen Auftritt bis zu individuellen Lackierungen und Fahrertrainings.

Zur Serienausstattung gehörten:

  • Klimaautomatik
  • 19- und 20-Zoll-Leichtmetallräder
  • Ledersitze mit Sitzheizung
  • Navigationssystem

Modellbeschreibung

Mit dem SLS AMG Coupé zitierte Mercedes-Benz den legendären Flügeltürer aus den fünfziger Jahren und realisierte einen standesgemäßen Supersportwagen.


Für den souveränen Auftritt will das etwas umständliche Ein- und Aussteigen geübt sein.

Flügeltürer heißt er in Deutschland, Gullwing bei Engländern und Amerikanern. Der Mercedes-Benz 300 SL aus den fünfziger Jahren ist eine Legende und heute fast unbezahlbar. Das Mercedes-Benz SLS AMG Coupé trat ab 2010 in die Fußstapfen des berühmten Vorfahren, ebenso mit zwei Flügeltüren als weithin sichtbares Merkmal. Dazu repräsentierte der SLS AMG sportliche Spitzenklasse und jede Menge Hightech. Der 4,64 Meter lange und 1,94 Meter breite Zweisitzer wurde von der Mercedes-Benz-Tochter AMG entwickelt. Auch der Achtzylindermotor mit 6,2 Liter Hubraum wurde bei AMG von einem verantwortlich zeichnenden Monteur von Hand montiert.

 

Acht Zylinder mit bis zu 631 PS

 Damit der SLS AMG im Kreis der Supersportwagen brillieren konnte, haben die Schwaben viel investiert. So bekam der SLS ein Spaceframe-Chassis, eine Aluminium-Außenhaut und der Motor eine Trockensumpfschmierung. Die Standardversion des 6,2 Liter großen Achtzylinders leistet 571 PS und beschleunigt das Coupé in 3,8 Sekunden auf 100 km/h und bis zu 317 km/h. Unwesentlich besser beschleunigte die Final Edition mit 591 PS, die gegen Ende der Produktionszeit aufgelegt wurde. Eine Sonderstellung hat noch heute die limitierte Auflage Black Series, die nicht nur mit 631 PS stärker, sondern auch deutlich mehr auf Rennsport ausgelegt war. Deren Neupreis lag bei 249.000 Euro und damit noch einmal 63.000 Euro über dem Basismodell.

 

Viel Hightech und viel Show

Vor den Supersportwagen, vom Audi R8 über Ferrari 458 bis zum Porsche Turbo musste sich der SLS AMG nicht verstecken. Sein Auftritt erregte Aufsehen, spätestens wenn sich die Flügeltüren nach oben bewegen, gehörten die Blicke ihm. Für den souveränen Auftritt will allerdings das etwas umständliche Ein- und Aussteigen geübt sein. Und auch die mäßige Rundumsicht und der mit 176 Litern winzige Kofferraum gehörten zu den Dingen, die die Alltagstauglichkeit einschränken. Doch für einen SLS-AMG-Fahrer ist ohnehin immer Sonntag oder er hat für gewöhnlich noch andere Optionen in der Garage stehen. Was die Kombination aus Speed und Alltagstauglichkeit angeht, kam der SLS AMG an einen Porsche Turbo nicht heran. Dafür hat er den spektakuläreren Auftritt.

 

Fazit zum Mercedes-Benz SLS AMG

Wer einen Mercedes-Benz SLS AMG fährt, besitzt ein großes Ego und zeigt, was er hat. Der zweisitzige Supersportwagen fiel nicht nur mit seiner dynamischen Optik und dem infernalischen Sound des Achtzylindermotors auf. Er sorgt auch schon im Stand mit seinen mächtigen Flügeltüren für staunende Blicke. Fahren ließ er sich natürlich auch. Mit dem mindestens 571 PS starken Achtzylinder erreicht der SLS AMG extreme Beschleunigungswerte, lag auch bei hohen Geschwindigkeiten souverän ohne die Spur einer Seitenneigung auf der Straße, und bleibt dazu auch noch recht komfortabel. Wem das alles noch zu lasch war, konnte mit dem AMG Performance-Fahrwerk und den Keramikbremsen die Grenzen der Fahrphysik weiter vertiefen oder gleich die rennsportlich ausgelegte limitierte Black Series bestellen.

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