Mercedes S-Klasse (W 222)Seit 2013

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(3 Testberichte)
Mercedes S-Klasse (W 222) Bewertung 4.6/5 basierend auf 3 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Ausstattung
Preis
für Maybach S 560 4Matic 9G-TRONIC (Benzin, 469 PS)
Fahrzeugeinordnung

Bei Mercedes steht das `S´ seit 1972 auch offiziell für Sonderklasse und damit für die Spitze des Modellprogramms. Stets Maßstab der automobilen Oberklasse, rollt die S-Klasse-Limousine seit 2012 in der mittlerweile zehnten Auflage (W 222) vom Band. Doch mittlerweile sieht sich der große Schwabe längst mächtiger Konkurrenz gegenüber: 2012 wurden beispielsweise mehr BMW 7er und auch mehr Audi A8 als S-Klassen verkauft. Im Ausland kämpfen zusätzlich Modelle wie Jaguar XJ, Maserati Quattroporte oder der Lexus LS um Marktanteile. Seit Juli 2017 ist das Mercedes-Facelift der S-Klasse in einer modellgepflegten Fassung am Markt.

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Stärken
  • Exzellente Verarbeitungsqualität
  • Höchster Fahrkomfort
  • Richtungsweisende Sicherheitsausstattung
Schwächen
  • Hohe Grundpreise, teure Extras
  • Wenig variabler Kofferraum
  • Bedienung erfordert längere Eingewöhnungszeit
Daten
Motorenwerte
Leistung
345 kW / 469 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
4,9 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
250 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
209 g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
9,3 l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
C

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Mit der jüngsten Modellpflege – wie die Stuttgarter liebevoll ihre Facelifts umschreiben – hat die S-Klasse der ewigen Konkurrenz aus München und Ingolstadt wieder mächtig eins vorgelegt. Nicht dass BMW 7er und Audi A8 in Sachen Fahrdynamik, Komfort und Sicherheit nichts zu bieten hätten, denn sie sind dem Stuttgarter Statussymbol über die Jahre doch gefährlich nahegekommen – und konnten es in diversen Vergleichstests bisweilen sogar vom Thron stoßen. Warum kauft man also eine S-Klasse? Man muss sie einfach fahren, um die besondere Mischung aus Kraft, Eleganz und Anmut zu spüren. Viele fragen sich dabei: Braucht es so ein Automobil wie die S-Klasse wirklich? Die klare Antwort lautet: Nein! Und dennoch: Es wäre aber schade, wenn es sie nicht gäbe!

Communitybewertungen

5 Sterne
3
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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michaeldfr am 29. September 2014

„Es kann natürlich nicht das beste Auto der Welt geben. Und natürlich ist auch nicht alles im Auto das Beste (oder nichts). Für mich ist der S63 aber das beste Auto, dass ich je gefahren bin in Bezug auf Komfort, Motor, Bedienung und Innenausstattung. Ich fahre das Auto jeden Tag sehr, sehr gerne.“

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ZombieGTI am 9. Oktober 2015

„Das Beste oder nichts wird hier eindeutig umgesetzt, Ein Fahrzug auf höhe der Zeit mit bis auf die Fahrzeuglänge und Breite keiner Einschränkung im Alltagsbetrieb.“

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tauro2000 am 15. Dezember 2015

„Für Langstrecke ein idealer Begleiter, Verbrauch für das Fahrzeuggewicht top 8-9l/100km.“

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Motoren

Motoren

In der S-Klasse steckt seit dem Facelift im Juli ein komplett neues Motorenprogramm. Reihensechszylinder bei Diesel und Benziner ersetzen die bisherigen V6-Triebwerke. Der neue V8-Biturbo-Benziner erhält zur Verbrauchsreduzierung erstmals eine Zylinderabschaltung. Im Reihensechszylinder-Benziner ersetzen neue Starter-Generatoren künftig Lichtmaschine und Anlasser, zudem stellt Mercedes auf ein 48-Volt-Bordnetz um. Bis auf weiteres ist die neue S-Klasse serienmäßig ausschließlich mit dem Allradantrieb 4Matic erhältlich. Hinterradantrieb für die Basisbenziner sowie ein in der Reichweite verbesserter Plug-in-Hybrid folgen bis Ende 2017.

  • Reihensechszylinder- sowie V8-Biturbo-Motoren plus Plug-in-Hybrid
  • Serienmäßige 7- und 9-Gang-Automatik
  • Allradantrieb 4Matic zunächst serienmäßig
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Sicherheit

Sicherheit

Im Euro-NCAP-Crashtest könnte die S-Klasse sicher mehr als 5 Sterne erreichen – allein die Bewertungsskala gibt nicht mehr her. Sicherheit hat seit jeher oberste Priorität bei den Schwaben, und das merkt man. Serienmäßig ist in der aktuellen S-Klasse so ziemlich alles verbaut, was Technik und Forschung derzeit hergibt. Hier herrscht die 360-Grad-Überwachung, gesteuert von Radaren, Stereokameras, Infrarot-Video und Ultraschall-Sensoren.

  • Aktiver Spurhalteassistent
  • Fußgängererkennungssystem
  • Aktive Gurtschlösser im Fond
Sicherheitsausstattung anzeigen
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Ausstattung

Ausstattung

Das schwäbische Luxusschiff hat bereits in Serie mehr an Bord, als Otto Normalfahrer benötigt. Dennoch bieten die Schwaben in der S-Klasse unzählige Extras und fast 20 Ausstattungspakete – natürlich zum entsprechenden Preisen. Vom automatischen Ein- und Ausparken per Handy über die individuelle Komfortsteuerung von Klimaanlage, Sitzen, Ambiente-Beleuchtung und Musik bis hin zum teilautonomen Fahren bis 210 km/h ist in der neuen S-Klasse seit dem Facelift alles möglich.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Multifunktionales Airbag-Sicherheitssystem
  • Luftfederung
  • Klimatisierungsautomatik
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Das Flaggschiff von Mercedes ist speziell nach hinten sehr unübersichtlich. Das Heck hat man beim Rückwärtsfahren kaum im Blick.


Vorderansicht - schräg
Das Sammelsurium an Sonderausstattungen ist gigantisch. Wer es sich leisten kann, bekommt hier ein einzigartiges Automobil.
Seitenansicht

Kein anderes Oberklassefahrzeug hat über die Jahrzehnte hinweg den Olymp der automobilen Mobilität so dominiert wie der Riese aus Stuttgart. Die Sonderklasse der Schwaben hat zwar über die Jahre hinweg ernsthafte Konkurrenz bekommen, doch in puncto Fahrkomfort, Sicherheit und Antriebe setzt sie erneut den Maßstab – das gilt insbesondere seit dem Facelift 2017. Dabei kann `S´ mittlerweile auch durchaus sparen. Mit völlig neuen Reihensechszylindern und Zylinderabschaltung beim V8 setzen die Ingenieure aus Untertürkheim neuerdings noch mehr auf Öko.

Groß, größer, S-Klasse – hier zählen Meter

Wer mit einem W 140 einst erfolgreich in der Tiefgarage parkte, der wurde fast schon zum Helden. Die schiere Größe von weit über fünf Metern Läge und zwei Metern Breite ist der S-Klasse bis heute geblieben. Der Unterschied: Man merkt dem Riesen aus Stuttgart seine Opulenz nicht mehr so an – dynamische, weich geschwungene Linien trüben jetzt das Auge. Der Lohn dieser Größe ist ein einzigartiger Sitzkomfort für Fahrer und seine Passagiere – mit viel, viel Platz.

Oberklasse kann Öko – von Reihensechser bis Hybrid

Mercedes hat im aktuellen W 222 die Zeichen der Zeit erkannt: Oberklasse muss umweltverträglich sein. Dies stellen die Schwaben mit den neuen, sparsamen Reihensechszylindern, einer intelligenten Zylinderabschaltung im V8-Biturbo und mit einem demnächst verbesserten Plug-in-Hybrid unter Beweis. Der Schwabe bietet stets Leistung satt, und das seit dem Facelift mit nochmals deutlich verringerten Verbrauchs- und Emissionswerten.

AirMatic – wenn fahren himmlisch wird

Einst hat der französische Autobauer Citroën mit seiner legendären Hydropneumatik für fast schwebenden Fahrkomfort in der Oberklasse gesorgt. Mercedes hat dies in seiner S-Klasse perfektioniert. Das Fahrwerk der aktuellen Modellreihe mit serienmäßiger Luftfederung, schick AirMatic getauft, bietet nicht nur einzigartigen Komfort, sondern auch Sicherheitsreserven im Alltag.

Fazit zur Mercedes S-Klasse Limousine (W 222)

Ob Benziner, Diesel oder Plug-in-Hybrid – die überarbeitete S-Klasse wird nicht zuletzt dank der deutlich moderneren und verbrauchsärmeren Antriebe weiter an Akzeptanz in der Gesellschaft gewinnen. Dabei setzen die Stuttgarter Ingenieure längst nicht nur auf ein zeitgemäßes Motorenmanagement: Neuartiger Fahrkomfort mit Luftfederung und automatischer Fahrzeugneigung, modernste Connectivity per Smartphone oder teilautonomes Fahren im Alltag: All diese Möglichkeiten werden in wenigen Jahren auch andere Fahrzeugklassen bieten – dank dem Vorreiter S-Klasse. Dass dies alles bisweilen noch kostet, zeigt der Blick in die Preislisten. Auch der Wertverlust eines großen Schwaben wird künftig kaum geringer ausfallen – gut für Normalverdiener lässt sich so manche gebrauchte S-Klasse in der heimischen Garage parken. Und ja: Auch die Konkurrenten aus München und Ingolstadt sind faktisch nicht schlechter. Was ihnen mitunter fehlt, ist das `S´ am Heck.