Mercedes R-Klasse (W 251)Seit 2005

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(8 Testberichte)
Mercedes R-Klasse (W 251) Bewertung 4.1/5 basierend auf 8 Testberichte.
    • Motoren
    • Modell im Test
    • Sicherheit
    Fahrzeugeinordnung

    Die Großraumlimousine, die 2005 auf den Markt kam, gab es mit zwei verschiedenen Radständen und Längen zwischen 4,92 Metern und 5,16 Metern sowie drei Sitzreihen. Technisch basierte die R-Klasse auf dem M-Klasse-SUV der zweiten Generation, übernahm auch entsprechende Motorisierungen und teils auch dessen Allradantrieb. 2010 gab es noch mal eine Modellpflege, bevor die Produktion 2012 endete. Direkte Konkurrenten gibt es aufgrund des einzigartigen Konzeptes aus Van und Luxuslimousine wenige, allenfalls vielleicht noch ein Audi Q7.

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    Stärken
    • sehr gutes Platzangebot
    • hoher Fahrkomfort
    • gute Verarbeitung
    Schwächen
    • hohe Unterhaltskosten
    • unhandliche Größe
    • mäßige Übersicht
    Daten
    Motorenwerte
    Leistung
    170 kW / 231 PS
    Motorenwerte
    0 - 100 km/h
    9,7 s
    Motorenwerte
    Höchst­geschwindigkeit
    222 km/h
    Motorenwerte
    CO2-Ausstoß (komb.)*
    - g/km
    Motorenwerte
    Verbrauch (komb.)*
    - l/100km
    Motorenwerte
    Energieeffizienzklasse*
    -

    * Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

    Modell im Test

    Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

    Ihre Heimat sind die Highways. Die R-Klasse von Mercedes-Benz war eigentlich für den amerikanischen Markt konzipiert, wo es viel Platz für große Autos gibt. Auf rund fünf Metern Länge bot sich viel Raum für die Passagiere inklusive dritter Sitzreihe, wobei in dieser Version nicht mehr viel Platz für das Gepäck blieb. Vorne sitzt man auf breiten, bequemen Sesseln, genießt nach vorne gute Übersicht. Nur nach hinten ist die Aussicht sehr eingeschränkt. Das Fahrwerk ist vor allem mit der optionalen Luftfederung sehr komfortabel. Damit ist die R-Klasse gut für lange Touren, im Kurzstreckenverkehr aber wegen des langen Radstands nicht gerade handlich.

    Communitybewertungen

    5 Sterne
    3
    4 Sterne
    5
    3 Sterne
    0
    2 Sterne
    0
    1 Sterne
    0
    Karosserie
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    Antrieb
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    Fahrdynamik
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    Komfort
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    Emotion
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    kappa9 am 4. Oktober 2011

    „Reisekomfort und ausgesprochene Langstreckentauglichkeit Platzangebot, Ladekapazität, Wintertauglichkeit ( wo der stecken bleibt kommt auch kein Abschleppwagen hin). Es fahren nicht zu viele davon herum.“

    ...
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    HHH1961 am 13. Februar 2012

    „Ein Auto, das einen kleinen Nutzerkreis mit einem excellenten Raumkonzept überzeugt, vom Markt aber offensichtlich total verkannt wird. Das ist gut so, denn damit bleibt das Fahrzeug ein Hingucker.“

    ...
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    rengier am 10. Juli 2012

    „Ideal für Personen die etwas zu transportieren haben, aber dennoch nicht auf Komfort und Oberklasse-flair verzichten wollen“

    ...
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    Motoren

    Motoren

    Das Motorenangebot der R-Klasse entspricht weitgehend der M-Klasse der zweiten Generation. Es gab anfangs zwei Dieselsechszylinder mit jeweils drei Liter Hubraum und 190 PS und 224 PS Leistung sowie drei Benzinmodelle mit sechs und acht Zylindern zwischen 231 PS und 388 PS. Mit der Modellpflege 2010 wurde aus dem R 320 CDI der R 350 CDI mit 265 PS. Sämtliche Versionen hatten ein 7-Gang-Automatikgetriebe. Bis auf den R 280 mit 231 PS konnten alle Motoren mit Allradantrieb geordert werden. Die Normverbräuche der Benziner lagen zwischen 10,9 und 13,1 Litern, die der Diesel zwischen 9,0 und 9,5 Litern (Stand 2009).

    • Sechszylinder und Achtzylinder (Benzin), Sechszylinder (Diesel)
    • Heckantrieb
    • Optional Allradantrieb
    • 7-Gang-Automatikgetriebe
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    null
    Sicherheit

    Sicherheit

    Im Crashtest des amerikanischen IIHS-Instituts gab es 2008 für die R-Klasse gute Ergebnisse. Lediglich beim Seitenaufprall waren die Resultate durchschnittlich. Serienmäßig hatte die R-Klasse sechs Airbags an Bord, wobei die Windowbags beide Sitzreihen abdecken. Zur Serienausstattung gehörten außerdem ein Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer und eine Fahrlichtautomatik. Gegen Aufpreis gab es noch einen Abstandsregeltempomat, die Parktronic-Einparkhilfe sowie eine Rückfahrkamera.

    Zur Serienausstattung gehörten:

    • sechs Airbags
    • Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer
    • Fahrlichtassistent
    Sicherheitsausstattung anzeigen
    null
    Beschreibung

    Modellbeschreibung

    Eine Großraumlimousine für gehobene Ansprüche ist die R-Klasse von Mercedes-Benz, die viel Komfort für Passagiere bietet, aber auch viel Platz zum Rangieren braucht.


    Der besondere Reiz der luxuriösen Van-Limousine ist das große Platzangebot.

    Entspanntes Cruisen mit vielen Passagieren oder viel Gepäck – das ist die Domäne der R-Klasse, die Mercedes-Benz ab 2005 als Ergänzung zur M-Klasse angeboten hatte. Beide Modelle teilen sich die technische Basis und die Motoren. Nur ist die R-Klasse kein Geländewagen, sondern eine Luxuslimousine im Van-Format mit sehr viel Platz ist. Mit einer Gesamtlänge von 4,92 Metern mit kurzem Radstand und 5,16 Metern mit langem Radstand ist die R-Klasse für den Stadtverkehr deshalb auch weniger geeignet als für die Langstrecke. Vor allem für Highways, wie man sie in den USA kennt, für die der Luxus-Liner hauptsächlich entwickelt wurde. In Mitteleuropa verkaufte sich die R-Klasse zäh.

     

    Nur Sechs- und Achtzylindermotoren

    Für die rund 2,3 Tonnen schwere R-Klasse gab es ausschließlich Sechs- und Achtzylindermotoren. Selbst in der schwächsten Version mit dem 190 PS starken Sechszylinderdiesel des R 280 CDI war man ausreichend motorisiert. Deutlich besser konnten das natürlich das Topmodell mit dem 388 PS starken 5,0-Liter-Achtzylinder sowie der nur sehr kurz produzierte R 63 AMG mit 510 PS. Das serienmäßige 7-Gang-Automatikgetriebe passte gut zum entspannten Charakter der R-Klasse, der mit der aufpreispflichtigen Airmatic-Luftfederung zum hochklassigen Fahrkomfort gesteigert werden konnte.

     

    Viel Platz für Passagiere und Gepäck

    Die R-Klasse kaufte man jedoch kaum wegen der Motorisierung. Der besondere Reiz der luxuriösen Van-Limousine ist das große Platzangebot. Vorne sitzt man auf sehr bequemen Sesseln, hat hinten wahlweise zwei oder drei Einzelsessel sowie zwei Notsitze in der dritten Reihe. Der Gepäckraum lässt sich bis maximal 2385 Litern ausbauen. In Mitteleuropa hatte die R-Klasse damit eigentlich keine direkten Konkurrenten. Allenfalls lässt sie sich mit dem Audi Q7 vergleichen, der aber eben mehr SUV ist. In den USA dagegen gibt es ähnliche Van-Limousinen-Konzepte wie den Chevrolet Suburban oder den Dodge Journey.

    Fazit zur Mercedes-Benz M-Klasse

    Viel Platz und viel Luxus. Die Mercedes-Benz R-Klasse ist eine Großraumlimousine für gehobene Ansprüche. 2005 lancierte Mercedes-Benz die R-Klasse zunächst für den nordamerikanischen Markt, wo man gut motorisierte große Autos mag. Und auch den Platz dazu hat. Mit zwei Dieselmotoren und insgesamt vier Benziner von 190 PS bis 510 PS gibt es Leistung satt. Und mit bis zu 2385 Litern Kofferraumkapazität auch genügend Platz fürs Gepäck. Zum Erfolg hat es dennoch nicht gereicht. Die R-Klasse verkaufte sich in der Heimat eher mäßig. Das macht sie als Gebrauchtwagen heute wieder interessant, weil man für relativ wenig Geld viel Auto bekommt.