Mercedes C-Klasse Sportcoupé (W 203)Seit 2000

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(34 Testberichte)
Mercedes C-Klasse Sportcoupé (W 203) Bewertung 4/5 basierend auf 34 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Ausstattung
Preis
für C 160 Kompressor Sportcoupe Automatik (Benzin, 122 PS)
Fahrzeugeinordnung

Im Jahr 2000 erschien die zweite Generation der C-Klasse von Mercedes-Benz, zuerst mit der Limousine und dann wenige Monate später mit einem Sportcoupé. Das Coupé der Baureihe CL 203 besaß zwei Türen und eine große Heckklappe. Angeboten wurde es mit einem leicht reduzierten Motorenangebot. Als Ergänzung zu Limousine und Kombis sollten damit jüngere Kunden angesprochen werden. Es gab zwei Modellpflegeaktionen in 2004 und 2008. Gebaut wurde das Coupé bis 2011, also über den normalen Zyklus der Baureihe 203 hinaus. Hauptkonkurrent war der BMW 3er Compact.

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Stärken
  • sichere Fahreigenschaften
  • guter Sicherheitsstandard
  • gute Verarbeitung
Schwächen
  • wenig Platz im Fond
  • beschränkte Sicht nach hinten
  • hohe Werkstattpreise
Daten
Motorenwerte
Leistung
90 kW / 122 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
11,9 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
202 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Mit dem neuen Coupé sollte die 2000 gestartete zweite Generation der C-Klasse etwas verjüngt werden. Das Schrägheck war mit 4,34 Metern gute 18 Zentimeter kürzer als die Limousine, hatte nur zwei Türen und eine große Heckklappe. Generell besaß auch das Sportcoupé die typischen C-Klasse-Qualitäten mit der hochwertigen Verarbeitung, dem hohen Fahrkomfort und der guten Sicherheitsausstattung. Wenig überraschend war das etwas geringere Platzangebot. Etwas enger saß man vor allem im Fond, der auch für Großgewachsene nicht leicht zu erreichen ist. Ein Coupé eben, das als solches aber einen guten Kompromiss zwischen Alltagstauglichkeit und einem Schuss Sportlichkeit darstellte.

Communitybewertungen

5 Sterne
10
4 Sterne
21
3 Sterne
3
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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E.D. am 22. Oktober 2011

„Insgesamt finde ich den Wagen sehr empfehlenswert. Ein gutes Alltagsauto das ausreichend Platz bietet, soldie verarbeitet ist, technisch auch unproblamtisch ist. Die Unterhaltskosten sind relativ günstig, der Motor für seine Leistungsklasse wirklich Leistungsstark und im Verbrauch günstig. Rost ist bislang auch kein Thema. Ebenso ist der Wagen sehr Langsstrecken / Reisetauglich. Entspanntes und zügiges Fahren macht damit sehr viel Spass. Ich suchte ein Fahrzeug das eine gute Langzeithaltbarkeit hat, gut Verarbeitet ist, mit wenig defekten Aufwartet, kostengünstig zu Halten, aber ebenso bequem zu Fahren und auch Langstreckentauglich ist. Diese Erwartung hat der Wagen bislang sehr gut erfüllt.“

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Mercedesuwe am 4. August 2011

„Gute Qualität, sehr zuverlässig, günstiger Kraftstoffverbrauch, ideal für Langstrecken“

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Merowinger am 29. Juli 2011

„Als junger Gebrauchter ein verhältnismäßig günstiger Einstieg in die Mercedes-Welt. Man ist nie untermotorisiert und hat immer genüg Reserven. Auch ist das Kofferraumvolumen überraschend groß.“

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Motoren

Motoren

Bei dem ab 2000 angebotenen Sportcoupé der C-Klasse dominierten die Benzinmotoren. Es gab Vierzylindermotoren zwischen 122 PS und 197 PS sowie Sechszylindermotoren von 204 PS bis 272 PS, beim kurzzeitig produzierten C 32 AMG sogar auch mal 354 PS. Dieselmotoren gab es im Prinzip nur in zwei Versionen mit vier Zylindern, den C 200 CDI und den C 220 CDI mit anfangs 122 PS und 143 PS, später 150 PS. Serienmäßig hatten die meisten Versionen ein 6-Gang-Schaltgetriebe. Als Option gab es auch 5-Gang- und 7-Gang-Automatikgetriebe.

Die Normverbrauchswerte der Benzinmodelle lagen zwischen 8,0 Litern beim C 180 Kompressor und 10,0 Litern beim C 350, die Diesel rangierten zwischen 6,5 Litern beim C 200 CDI und 7,0 Litern beim C 220 CDI (Stand 2006).

Vierzylinder und Sechszylinder (Benzin) und Vierzylinder und Fünfzylinder (Diesel)

  • Heckantrieb
  • 6-Gang-Schaltgetriebe
  • 5-Gang-Automatikgetriebe
  • 7-Gang-Automatikgetriebe
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Sicherheit

Sicherheit

Euro-NCAP führte 2002 einen Crash-Test mit der Limousine der C-Klasse durch, wobei es fünf von fünf Sternen für die Insassensicherheit , aber nur zwei von vier Sternen für die Fußgängersicherheit gab. Serienmäßig sind bei der C-Klasse sechs Airbags, ein Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer und ein Fahrlichtassistent verbaut. Gegen Aufpreis waren Seitenairbags hinten und die Parktronic-Einparkhilfe zu haben.

Zur Serienausstattung gehörten:

  • sechs Airbags 
  • Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer
  • Fahrlichtassistent
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Ausstattung

Ausstattung

Im Unterschied zu Limousine und T-Modell gab es für das Sportcoupé nur eine Ausstattungsversion. Die Serienausstattung entsprach weitgehend den anderen C-Klasse-Versionen und umfasste unter anderem eine Klimaautomatik, Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer sowie Sportsitze und ein sportlich abgestimmtes Fahrwerk. Die stärkeren Versionen waren etwas besser ausgestattet, hatten auch serienmäßig Leichtmetallräder. Zusätzlich bot Mercedes-Benz zwei Sportpakete sowie weitere Komfort-Pakete an.

  • Klimaautomatik
  • Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer
  • Sportsitze vorne
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Das Sportcoupé der Mercedes-Benz C-Klasse ist die junge und sportliche Alternative für Menschen, denen Limousine und T-Modell der schwäbischen Mittelklasse zu konventionell ist.


Dank der Heckklappe und bis zu 1100 Liter Kofferraum war das Sportcoupé sogar recht alltagstauglich.

Im Herbst 2000 und damit noch vor dem Kombi T-Modell brachte Mercedes-Benz in der neuen C-Klasse der 203-Baureihe ein Sportcoupé auf den Markt. Ein Novum damals, war die C-Klasse bislang doch eher konventionell mit Limousine und Kombi unterwegs. Mit dem kürzeren Sportcoupé, mit 4,34 Metern gut 18 Zentimeter unter der Limousine, sollte vor allem jüngeres Publikum für die Marke mit dem Stern gewonnen werden. Dafür gab es das dreitürige Coupé mit großer Heckklappe, identischem Interieur und einer sportlicheren Abstimmung inklusive Sportsitzen.

 

Vierzylinder beliebter als Sechszylinder

Bei den Motoren war die Auswahl beim Sportcoupé etwas reduziert. Anfangs wurden nur ein Vierzylinderdiesel und vier Benzinversionen angeboten. Topmodell war der C 320 mit einem 218 PS starken Sechszylinder. Die besonders kräftigen Versionen kamen beim Publikum nicht ganz so gut an. Sowohl die AMG-Dieselversion mit einem 231 PS starken Fünfzylinder als auch der C 32 AMG mit einem 354 PS starken Sechszylinder-Benzinmotor verschwanden rasch wieder aus dem Programm. Das Coupé entwickelte sich eher als preisgünstiges Einstiegsmodell. Relativ gesehen, denn mit Tarifen ab 25.000 Euro lag man zwar deutlich unter den anderen C-Klasse-Modellen. Ein Schnäppchen war das Sportcoupé damit immer noch nicht.

 

C-Klasse-Qualitäten im Kompaktformat

Ansonsten besitzt das Sportcoupé die gleichen Eigenschaften wie die etablierte C-Klasse. Dazu gehören die gute Verarbeitung, die souveräne Straßenlage, aber auch die anfänglichen Elektronikprobleme, die aber mit der Modellpflege 2004 behoben waren. Dank der Heckklappe und dem bis zu 1100 Liter fassenden Kofferraum war das Sportcoupé sogar recht alltagstauglich. Man muss es nur akzeptieren, dass der Zustieg in den Fond etwas eng und der Platz dort auch begrenzt ist. Aber mit dem Problem hatte auch der Hauptkonkurrent, der BMW 3er Compact, zu kämpfen. Heute gibt es gebrauchte Sportcoupés ab 2000 Euro. Die seltenen Sechszylinderversionen sind deutlich teurer.

 

Fazit zum Mercedes-Benz C-Klasse Sportcoupé

Wer nicht den Platz einer viertürigen Limousine oder eines Kombis benötigte, für den war das C-Klasse Sportcoupé ab Herbst 2000 eine reizvolle Alternative. Die verkürzte C-Klasse-Version mit zwei Türen und einer Heckklappe besitzt die gleiche Technik, das weitgehend identische Interieur und eine, für die jüngere Kundschaft interessante, sportlichere Abstimmung. Dazu lagen die Preise deutlich unter dem Premiumtarifen der konventionellen C-Klasse. Mit den Vierzylindermotoren als Diesel oder Benziner ist man dazu noch relativ kostengünstig unterwegs. Das Coupé entwickelte sich so zum Dauerbrenner, wurde bis Anfang 2011 drei Jahre länger als der Rest der Baureihe produziert.