Mazda 6 (Serie)

Alle Modelle mit Tests, Daten, Preisen und Kosten

Der Mazda 6 muss keinen Vergleich mit Mitbewerbern scheuen. Während sich der Sportwagen MX-5 eher mit Herstellern wie Jaguar oder Porsche messen lassen muss, liegt der Mazda 6 in der Mittelklasse gut im Rennen und muss Konkurrenten, wie zum Beispiel Alfa oder Fiat , nicht fürchten. Mit dem Kauf dieses Autos gewinnt man einen Partner, der vor Zuverlässigkeit strotzt und Fahrkultur und Fahrspaß garantiert. Praktische Zuladungsmöglichkeiten, Assistenzsysteme für die Fahrsicherheit und ein elegantes optisches Design zeichnen den Mazda 6 aus. Die leistungsstarken Motoren sind drehfreudig, aber sparsam im Verbrauch. Ob als Neuwagen beim Händler oder gebraucht - mit dem zuverlässigen Mazda 6 ist man immer sicher unterwegs.

Beschreibung

Serienbeschreibung

In Japan wird das Auto "Atenza" genannt. Dieser Name für den Mazda 6 leitet sich ab vom italienischen Begriff "attenzione". Genauso alt wie das Modell ist der Werbeslogan Zoom-Zoom, der erstmals 2002 mit diesem Fahrzeug in Verbindung gebracht wurde. Beachtung verdient der Mazda auf jeden Fall. Innerhalb der ersten sechs Tage nach seiner offiziellen Premiere konnte der Hersteller mehr als 4.00 Bestellungen für den Mazda6 verzeichnen. Das hat zuvor kein anderes Modell von Mazda erreicht.


Vorderansicht - schräg
Von Anfang an ein Erfolg - der Mazda 6.
Seitenansicht

Die erste Generation des Mazda 6In der Zeit von 2002 bis 2007 wurde der Mazda 6 in den Karosserieformen Limousine, Kombilimousine und Kombi produziert. Es standen verschiedenen Benzin- und Dieselmotoren mit Leistungen zwischen 88 und 191 kW zur Verfügung. Nach Europa - und damit auch nach Deutschland - kam der Mazda 6 zum ersten Mal im Juni 2002. In den USA war der Wagen ein gutes halbes Jahr später erhältlich. Für den nordamerikanischen Markt erfolgte die Produktion gemeinsam mit der Ford Motor Company im US-Bundesstaat Michigan. Fahrzeuge für Südamerika wurden in Kolumbien produziert. Bis März 2006 liefen mehr als eine Millionen Fahrzeuge weltweit vom Band. Damit stand der Mazda 6 an der Spitze der Erfolgsstatistik des Herstellers aus Japan.

Modellpflege im Jahr 2005Das "Facelift" für den Mazda 6 hatte überwiegend optische Auswirkungen. Der Kühlergrill wurde modifiziert und die neue Frontschürze war mit silberfarbenen Applikationen versehen. Weitere Änderungsdetails waren unter anderem:

Modifizierungen an der Heckschürze überarbeitete Scheinwerfer und Rückleuchten neue Farben und Stoffe im Innenraum neue Außenlackierungen

Außerdem wurden die Motoren überarbeitet, die jetzt bei höherer Leistung weniger Kraftstoff verbrauchen. Ab 2005 gab es den Mazda 6 mit 6-Gang-Schaltgetriebe. Die Dieselmotoren wurden mit einem wartungsfreien Rußpartikelfilter (DPF) ausgestattet und ab 2006 kam der Mazda 6 MPS mit Allradantrieb auf den Markt. Auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt 2007 wurde der neue Mazda 6 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Karosserieformen blieben unverändert, die Kombilimousine erhielt allerdings die Bezeichnung "Sport Kombi".

Die zweite Baureihe des Mazda 6Von 2008 bis 2012 wurde der Mittelklassewagen mit dem internen Kürzel GH in Japan in dem Design gefertigt, das auch für den Mazda2 verwendet wurde. Die Abmessungen hatten sich geringfügig vergrößert. Konsequent setzte der Hersteller die Leichtbaustrategie fort, die mit dem Mazda 2 begann. Der Mazda 6 wog nun rund 35 Kilogramm weniger und gehört damit zu den Leichtgewichten seiner Klasse. Das verbesserte die Verbrauchswerte um etwa 12 Prozent. So hatte der Basis-Benziner mit 120 PS einen durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 6,8 Litern auf 100 Kilometer, der Diesel mit 125 PS Leistung benötigte im Durchschnitt 5,6 Liter. In der Ausstattung "Exclusive" gab es optional ein sogenanntes Touring-Paket, das unter anderem einen Spurwechselassistenten beinhaltete. Einige Komponenten am neuen Mazda 6 waren baugleich mit dem Ford Mondeo . Eine geteilte Plattform, wie es bei anderen Herstellern üblich ist, gab es jedoch bei dieser Kooperation nicht. Ein dezentes "Facelifting" im Frühjahr 2010 brachte neue Scheinwerfer und Modifikationen an Kühlergrill und sowie neu gestaltete Stoßfänger. Außerdem wurden die Verbrauchs- und Emissionswerte so angepasst, dass sie nunmehr die Abgasnorm "Euro 5" erfüllen.

Die dritte Generation: der aktuelle Mazda 6Im August 2012 wurde der neue Mazda 6 auf der Moskau Motor Show vorgestellt. Zunächst präsentierte der Hersteller nur die Stufenhecklimousine. Sie trägt, genau wie der CX-5, die neue Designlinie "Kodo". Die Markteinführung in Deutschland erfolgte dann zeitgleich mit dem Kombi im Februar 2013. Eine Fließheckvariante wurde seitdem nicht mehr angeboten. Während es bei Herstellern wie BMW , Opel , Audi oder Mercedes-Benz Preisunterschiede bei den Karosserieformen gibt, sind die Preise für alle Variationen des Mazda 6 gleich. In Moskau wurde erstmals auch die neue Skyactiv-Technologie gezeigt. Weitere Details der technischen Neuerungen waren unter anderem:

City-Notbremsassistent, der das Auto bei Gefahr selbstständig abbremst I-Eloop-Systemzur Umwandlung von Bremsenergie und Speicherung in einem Kondensator

Das Mittelklasseauto ist größer geworden und wird mit unterschiedlichen Motoren angeboten. Den Diesel gibt es wahlweise als Turbo oder Biturbo . Für den serienmäßigen Antrieb sorgen wahlweise die folgenden Maschinen:

2,0-Liter Skyactiv-G, Benzinmotor, Direkteinspritzung, Hubraum 1.998 Kubikzentimeter, 145 PS, maximales Drehmoment 210 Newtonmeter bei 4.000 Umdrehungen pro Minute, Sechsgang-Schaltgetriebe, Höchstgeschwindigkeit 208 Stundenkilometer 2,5-Liter Skyactiv-G, Benzinmotor, Direkteinspritzung, Hubraum 2.488 Kubikzentimeter, 165 PS, 256 Newtonmeter maximales Drehmoment bei 3.250 Umdrehungen pro Minute, Sechsgangautomatikgetriebe, Höchstgeschwindigkeit 216 Stundenkilometer 2,2-Liter Skyactiv-D, Dieselmotor, Common-Rail-Technologie, Hubraum 2.191 Kubikzentimeter, mit 150 beziehungsweise 175 PS (Biturbo), maximales Drehmoment 380 Newtonmeter bei 2.000 Umdrehungen pro Minute (beim Biturbo 420 Newtonmeter bei 2.000 Umdrehungen), Sechsgangschaltgetriebe, Höchstgeschwindigkeit 211 beziehungsweise 223 Stundenkilometer

Facelift 2016

Über ein Facelift im Herbst 2016 wurde der Mazda6 für die zweite Modelldekade gerüstet. Als Novum fährt das Auto nun optional mit G-Vectoring Control durch die Kurve. Hiermit wird das Drehmoment des Triebwerks verändert um das Lenkverhalten zu beeinflussen. So soll das Lenken wesentlich vereinfacht werden. An der Optik des Mazda6 wurde kaum etwas verändert, die Motoren blieben unangetastet.

Eine Ausstattung, die keine Wünsche offenlässtDen Mazda 6 gibt es aktuell in den Ausführungen Prime-Line, Center-Line und Sports-Line. Zur Serienausstattung des Basis-Modells der Modelljahre 2014 und 2015 gehören unter anderem:

vielfach verstellbarer Fahrersitz für die optimale Sitzposition einschließlich Memory-Funktion verstellbare Lenksäule Motorstart über den Start/Stopp-Knopf 3-Speichen-Sport-Lederlenkrad

Ab der Version Sports-Line ist der Mazda 6 mit LogIn, dem schlüssellosen Zugangs- und Startsystem, ausgestattet. Der Autoschlüssel kann also in der Tasche bleiben. Optional können alle Modelle eine Lederausstattung erhalten. Die Rücksitze im Kombi lassen sich mit einem Handgriff umlegen und es entsteht ein ebener Laderaum, der ein Fassungsvermögen von bis zu 1.664 Litern aufweist. Natürlich lässt sich die Rücklehne auch geteilt umklappen. Die Gepäckraumabdeckung schwingt beim Öffnen der Heckklappe automatisch nach oben. Optional stehen weitere Komponenten zur Verfügung, so zum Beispiel:

eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit radargestützter Distanzregelung (MRCC) PreCrash Safety-System (SBS) mit aktivem Bremseingriff Spurwechselassistent radarbasiert Totwinkelwarner adaptives Kurvenlicht

Für die Sicherheit sorgt außerdem die hochsteife Karosserie, die bei einem Unfall die Aufprallenergie optimal ableitet. Auch die Rückenlehen sind mit hochfestem Stahl verstärkt. Die Preise für einen Neuwagen beginnen ab 24.990 Euro.

Der Mazda 6 im FahrberichtDie Zeitschrift "Auto Motor und Sport" hat der Limousine des Mazda 6 einen Artikel gewidmet. Lobend erwähnt wurden hier unter anderem die zum temperamentvollen Motor passende exakte Sechsgangschaltung und die präzise Lenkung. Das straffe Fahrwerk sorgt für permanente Bodenhaftung sowohl bei Geradeausfahrten als auch in kurvenreichem Gelände. Getestet wurde der Basis-Diesel, der ein niedriges Geräuschniveau zeigt und keine Anfahrschwäche erkennen lässt. Die Sitze sind bequem und der niedrige Verbrauch ist für den Fahrer erfreulich. Der neue Mazda 6 entspricht außerdem den Vorgaben der Schadstoffnorm "Euro 6" und erhält damit problemlos die grüne Umweltplakette. Das gilt übrigens auch für die Modelle der ersten Generation, obwohl sie bei den Emissionswerten eine Klasse unter dem neuen Auto liegen. Drei Jahre Garantie durch den Hersteller und die zahlreichen Assistenzsysteme, die optional lieferbar sind, tragen zur guten Bewertung bei. Im Vergleich zu Mittelklassemodellen anderer Hersteller, wie zum Beispiel Suzuki , Toyota , Peugeot , Nissan , Skoda oder Mitsubishi , macht der Mazda 6 eine gute Figur. Wie zuverlässig das Fahrzeug ist, zeigt unter anderem die inzwischen mehr als 14-jährige Modellgeschichte. Deshalb ist der Mazda 6 auch als Gebrauchtwagen ein gefragtes Modell.