Mazda 3 Viertürer (BM)

Limousine20132019
Gebraucht ab
2.900 €
Leasing ab
185 €
Fahrzeugeinordnung

Mit der Premiere der dritten Generation des Mazda3 im Herbst 2013 gab es gravierende Veränderungen bei dem Kompaktmodell des japanischen Herstellers. Vor allem mit seinem sportlich akzentuierten Kodo-Design sorgte der neue Mazda3 für Aufsehen. Zu der fünftürigen Version gesellte sich ein Jahr später ein viertüriges Stufenheckmodell hinzu. Mit einer stattlichen Länge von 4,58 Metern ist der Viertürer zwölf Zentimeter länger als der Fünftürer und der Kompaktklasse eigentlich schon entwachsen.

Zum Vergleich: Ein 3er BMW ist nur fünf Zentimeter länger. Ansonsten besitzt der längere Mazda3 die gleichen Charakterzüge wie der Fünftürer. Dazu gehören neben dem dynamischen Design mit tief herunter gezogenem Kühler und breiten Kotflügeln auch die sportlichen Fahreigenschaften mit der direkten Lenkung. Allerdings ist das Motorenangebot eingeschränkt.

Nur zwei Diesel- und einen Benzinmotor bietet Mazda an. Wichtige Konkurrenten sind Audi A3 Limousine, Ford Focus, Opel Astra 4-Türer und VW Jetta.

Stärken
  • gutes Platzangebot vorne
  • günstiger Verbrauch
  • viele Assistenzsysteme verfügbar
Schwächen
  • relativ hohe Anschaffungskosten
  • mäßige Sicht nach hinten
  • nur ein Benzinmotor im Angebot
Beta
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Aktuelle Angebote

Leistung
88 kW / 120 PS
0 - 100 km/h
10,3 s
Höchstgeschwindigkeit
198 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
128 g/km
Verbrauch (komb.)*
5,6 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der viertürige Mazda3 repräsentiert klassische Mazda-Tugenden wie eine eigenständige Technologie, qualitativ hochwertige Verarbeitung und die ausgewiesene Zuverlässigkeit. Hinzu kommt das neue Mazda-eigene Kodo-Design, das ihn schon im Stand dynamisch und kraftvoll erscheinen lässt. Seine straffe Fahrwerksauslegung, die direkte Lenkung und das knackige 6-Gang-Schaltgetriebe unterstreichen den sportlichen Anspruch – auch zu sehen im Cockpit mit dem großen zentralen Drehzahlmesser hinterm Volant.

Ein Nachteil der sportlichen Auslegung ist die mäßige Übersicht. Die tiefe Sitzposition erschwert vor allem den Blick nach hinten. Und wer wirklich sportlich unterwegs sein will, muss den teuren 150-PS-Diesel wählen. Den 165 PS starken Benzin-Vierzylinder gibt es für den Viertürer nicht.

Motoren

Das eingeschränkte Motorenangebot beim viertürigen Mazda3 umfasst den Skyactiv-G 120, einen 1,5-Liter-Vierzylinder mit 120 PS sowie die beiden Vierzylinderdiesel Skyactiv-D 105, ebenfalls mit 1,5 Liter Hubraum und 105 PS, und der 150-PS-Topmodell Skyactiv-D 150 mit 2,2 Liter Hubraum. Eine Sechsstufen-Automatik ist nur für den Benziner zu haben, der stärkere Diesel nur mit der teuersten Ausstattung. Im Normverbrauch zeigt er bei deutlich besseren Fahrleistungen kaum größeren Spritdurst als der schwächere Selbstzünder mit 105 PS.

  • Vierzylinder (Benzin und Diesel)
  • Sechsstufen-Automatik

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Zur serienmäßigen Sicherheitsausstattung des Mazda3 in der Version Center-Line gehören sechs Airbags, Berganfahrassistent, City-Notbremsassistent und eine Geschwindigkeitsregelanlage. Gegen Aufpreis oder in der teureren Sports-Line-Version sind noch zahlreiche andere Assistenzsysteme wie Head-up-Display, Spurwechselassistent, Einparkhilfe und Rückfahrkamera verfügbar.

  • sechs Airbags
  • Berganfahrassistent
  • Geschwindigkeitsregelanlage
Beim Crashtest von Euro NCAP gab es für den Mazda3 mit fünf Sternen sowie 93 Prozent für die Insassensicherheit und 86 Prozent bei der Kindersicherheit gute Resultate. Schwächen zeigte er bei der Fußgängersicherheit mit 65 Prozent.
Mit sechs Airbags, einer Berganfahrhilfe, Geschwindigkeitsregelanlage und City-Notbremsassistent hat der viertürige Mazda3 in der Basisausführung Center-Line eine gute Sicherheitsausstattung. Optional gibt es gegen Aufpreis oder mit der besseren Sports-Line-Ausstattung noch die Einparkhilfe vorne und hinten, Rückfahrkamera, Head-up-Display, einen Fernlicht- und Spurhalteassistenten sowie eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Distanzregelung. Allerdings sind diese Systeme zum Teil Bestandteil von Paketen und nicht für alle Versionen erhältlich.

Ausstattung

Im Vergleich zur fünftürigen Version gibt es beim Viertürer mit Stufenheck nur eine reduzierte Auswahl an Ausstattungen. Basis ist die umfangreiche Center-Line-Ausstattung mit Klimaautomatik, Leichtmetallrädern, Geschwindigkeitsreglern und Nebelscheinwerfern. Die beste Ausstattungsversion Sports-Line kostet bis zu 3.300 Euro mehr, umfasst dafür unter anderem auch Head-up-Display, Rückfahrkamera und einen Spurwechselassistenten.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Berganfahrhilfe
  • Klimaautomatik
  • vier elektrische Fensterheber
  • City-Notbremsanlage
Beim viertürigen Mazda3 hat der Kunde nur die Wahl zwischen zwei Ausstattungsvarianten. Das Stufenheck startet erst mit der Version Center-Line mit dem 120-PS-Benziner ab 21.290 Euro. Der deutlich höhere Einstiegspreis im Vergleich zum fünftürigen Mazda3 erklärt sich damit, dass der Viertürer sowohl auf die Basisausstattung Prime-Line wie den schwächeren 100-PS-Benziner verzichten muss.
Dafür hat die Center-Line-Ausstattung selbstredend mit Klimaautomatik, vier elektrischen Fensterhebern, Geschwindigkeitsregler, City-Notbremsanlage und Leichtmetallräder viele Extras inklusive. Der Aufpreis von der Center-Line zur Sports-Line beträgt 3200 bis 3.300 Euro. Hier sind zusätzlich viele Extras wie Einparkhilfe, Rückfahrkamera und Head-up-Display serienmäßig.
Den starken Diesel gibt es nur mit Sports-Line-, den schwächeren nur mit Center-Line-Ausstattung.
Serienausstattung Center-Line:
  • Klimaautomatik
  • vier Fensterheber
  • Audioanlage
  • verstellbare Lenksäule
  • Berganfahrassistent
  • Geschwindigkeitsregler
  • City-Notbremsanlage
  • 16-Zoll-Leichtmetallräder
  • Nebelscheinwerfer
zusätzlich in Sports-Line:
  • 18-Zoll-Leichtmetallräder
  • Spurwechselassistent
  • schlüsselloser Zugang
  • Einparkhilfe vorne und hinten
  • Rückfahrkamera
  • Head-up-Display

Modellbeschreibung

Die viertürige Stufenheckversion des Mazda3 kam als Nachzügler im Frühjahr 2014 ein Jahr nach der offiziellen Premiere auf den Markt. Mit einer Länge von 4,58 Metern übertrumpft er das fünftürige Pendant um 12 Zentimeter und bietet dafür auch gute Platzverhältnisse.


Silberner Limousinenwagen, seitliche Ansicht, mit aerodynamischem Design und glänzenden Felgen, auf weißem Hintergrund.
Etwas unpraktisch ist die schlechte Sicht nach hinten.
Silberner Mazda 3 Limousine, Seitenansicht von vorne, moderne Scheinwerfer und aerodynamische Linien, geparkt auf weißem Hintergrund.

Der Viertürer ist keine brave Limousine im Stil der früheren 323-Modelle von Mazda, sondern ein effektvoll gestaltetes Fahrzeug. Das Kodo-Design von Mazda spielt mit runden, dynamischen Formen und einer coupéhaften Linie, die allerdings auch den Fond-Zustieg für Großgewachsene etwas erschwert.

Unter Mazdas Kompaktmodellen spielt der Viertürer nur eine Nebenrolle. Deshalb wird er auch nur mit einem Vierzylinder-Benzinmotor mit 120 PS sowie zwei Dieselantrieben mit 105 und 150 PS angeboten. Die Basisausstattung Prime-Line gibt es ebenfalls nicht, weshalb die Stufenheckversion mit der besseren Ausführung Center-Line erst bei 21.290 Euro beginnt und mit dem 150-PS-Diesel in der Topausstattung Sports-Line nahe der 30.000-Euro-Marke landet.

Mit dieser Version wird das Stufenheckmodell sogar zu einer kleinen Sportlimousine, die gut mit dem sportlich ausgelegten Fahrwerk und der direkten Lenkung harmoniert.

Der viertürige Mazda3 schafft eine gute Kombination aus Fahrspaß, reizvoller Optik und Alltagstauglichkeit. Die Motoren sind laufruhig und sparsam. Die Diesel glänzen mit hohem Drehmoment und niedrigen Emissionswerten. Das Interieur ist klar und verständlich gestaltet, bietet gute Materialqualität und spielt auch hier mit sportlichen Akzenten. Etwas unpraktisch sind die schlechte Sicht nach hinten und die relativ kleine Öffnung des Kofferraums, dessen Kapazität mit 413 Litern gutem Klassenstandard entspricht.

Was den Mazda3 von Konkurrenten wie dem Opel Astra und Skoda Rapid unterscheidet, ist das betont dynamische Styling ebenso wie seine sportliche Auslegung. Zudem punktet der Mazda mit einem, für die Kompaktklasse ungewöhnlich umfangreichen Angebot an Extras und modernen Assistenzsystemen. Gegen Aufpreis oder als Teil von optionalen Ausstattungspaketen gibt es Head-up-Display, City-Notbremsassistent, Fernlicht- und einen Spurhalteassistenten sowie eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Distanzregelung.

Fazit zum Mazda 3

Die Stufenheckversion des Mazda3 bietet dank 12 Zentimeter mehr Außenlänge gegenüber dem Fünftürer recht großzügige Platzverhältnisse. Im Unterschied zu anderen Stufenheckversionen in dieser Kategorie wirkt der Mazda alles andere als bieder. Dank seines dynamischen Kodo-Designs tritt er sehr sportlich und kraftvoll auf. Ähnlich ist auch der Fahreindruck.

Das Fahrwerk ist straff, die Lenkung direkt und die Schaltung knackig. Dazu passt das gediegene Ambiente mit dem großen zentralen Drehzahlmesser in Sportwagen-Manier. Nur kleine Mängel wie die schlechte Sicht nach hinten und die nicht für alle Versionen verfügbaren Assistenzsysteme trüben den guten Eindruck. Wer dazu sportliche Fahrleistungen mit dem stärksten Diesel haben will, landet allerdings rasch bei 30.000 Euro.

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