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Maserati Quattroporte (M156)

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Gebraucht ab
8.495 €
Fahrzeugeinordnung

Seit März 2013 steht der Maserati Quattroporte (M156) der sechsten Generation als große sportliche Oberklasse-Limousine im Programm der italienischen Marke. Das Modell nimmt im Angebot oberhalb des Ghibli Platz ein, richtet sich an markenbewusste Vielfahrer und tritt unter anderem gegen Porsche Panamera und Mercedes-AMG GT 4-Türer an.

Der Quattroporte (M156) verbindet klassisches Maserati-Design mit viel Platz auf rund 5,3 Metern Außenlänge. Er zielt auf Fahrer, die Fahrleistungen und Komfort gleichermaßen erwarten, sowie auf Kunden mit Chauffeur. Gegenüber dem Vorgänger wuchsen Innenraum und Kofferraum, zugleich hielten moderne Biturbo-Motoren und zusätzliche Assistenzsysteme Einzug, ohne den sportlichen Charakter zu verändern.

Stärken
  • Kräftige Motoren mit hohem Fahrspaßpotenzial
  • Hochwertiger
  • komfortabler und stilvoller Innenraum
  • Großzügiges Platzangebot vorne und hinten
Schwächen
  • Sehr hohe Anschaffungs- und Unterhaltskosten
  • Große Abmessungen erschweren Parken in Städten
  • Verbrauch deutlich höher als bei Konkurrenten

Aktuelle Angebote

Motoren

Im Maserati Quattroporte (M156) arbeiten ausschließlich aufgeladene V6- und V8-Motoren, die den Charakter als Sportlimousine prägen. Der 3,0-Liter-V6-Biturbo leistet je nach Ausführung bis zu 301 kW (410 PS) und setzt seine Kraft mit hohem Drehmoment früh ein, was für kräftigen Durchzug aus niedrigen Drehzahlen sorgt.

Noch mehr Reserven bietet der 3,8-Liter-V8, der bis zu 427 kW (580 PS) erreicht und insbesondere in den sportlichen Versionen sehr hohe Endgeschwindigkeiten und schnelle Beschleunigung ermöglicht. Ergänzend dazu steht ein 3,0-Liter-Diesel mit 202 kW (275 PS), der sich mit moderaterem Verbrauch und größeren Reichweiten für lange Strecken eignet.

Alle Motoren sind mit einer 8-Gang-Wandlerautomatik kombiniert. Diese klassische Automatik überträgt die Leistung über acht Gänge weich und dennoch zügig. Je nach Motor kommt Hinterradantrieb oder Allradantrieb zum Einsatz: Entweder geht die Kraft an die Hinterräder oder an alle vier Räder, was Traktion und Stabilität verbessert. Die Normverbräuche liegen je nach Version bei ungefähr 8 bis 11 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer.

Sicherheit

Im Quattroporte spielt Sicherheit eine wichtige Rolle, weil die Limousine hohe Geschwindigkeiten und großes Gewicht kombiniert. Eine steife Karosseriestruktur mit definierten Knautschzonen und mehrere Airbags schützen die Insassen bei einem Unfall, während Gurtstraffer und Kopfstützenkonzept das Verletzungsrisiko zusätzlich senken.

Aktive Systeme wie Stabilitätskontrolle und Antiblockiersystem helfen, das Fahrzeug auch in kritischen Situationen beherrschbar zu halten. Spurhalteassistent und Notbremsfunktion unterstützen den Fahrer bei langen Autobahnetappen und können Unaufmerksamkeiten ausgleichen. Kameras und Parksensoren überwachen die Fahrzeugumgebung und erleichtern das Rangieren trotz der beachtlichen Außenmaße, optional stehen je nach Ausstattung auch erweiterte Kameraansichten zur Verfügung. Spezifische Crashtestergebnisse unabhängiger Organisationen liegen nicht vor, der Sicherheitsstandard orientiert sich jedoch am Oberklasse-Niveau. Insgesamt eignet sich das Sicherheits- und Assistenzpaket gut für Vielfahrer und Familien, die häufig mit hoher Reisegeschwindigkeit unterwegs sind.

Ausstattung

Der Maserati Quattroporte (M156) der 2013 eingeführten sechsten Generation bietet bereits in der Serienausstattung viele Komfortdetails und kommt ohne feste Ausstattungslinien aus. Lederbezüge, Zierhölzer und auf Wunsch Carbon schaffen einen hochwertigen Innenraum, der eher an einen Gran Turismo als an eine klassische Oberklasse-Limousine erinnert. Vorn und hinten vielfach elektrisch verstellbare Sitze steigern den Langstreckenkomfort und erleichtern das Finden einer entspannten Sitzposition.

Ein zentrales Touchdisplay steuert Infotainment, Navigation und zahlreiche Fahrzeugfunktionen. Die Klimaautomatik verteilt die Temperatur über getrennte Zonen. Gegen Aufpreis erweitern optionale Soundsysteme, belüftete Vordersitze oder beheizbare Fondsitze den Alltagskomfort, vor allem bei hohen oder niedrigen Außentemperaturen. Der Kofferraum fasst rund 530 Liter und nimmt damit ohne Mühe Reisegepäck für mehrere Personen auf.

Verschiedene Lackfarben, Felgendesigns und Interieurkombinationen einschließlich spezieller Zegna-Editionen ermöglichen eine weitreichende Individualisierung des Maserati Quattroporte (M156), was Ausstattung und Charakter spürbar an persönliche Vorlieben anpasst.

Modellbeschreibung

Seit 2013 positioniert der Maserati Quattroporte (M156) die Marke im Segment der großen Luxus-Sportlimousinen. Er verbindet italienisches Design mit starken Biturbo-Motoren, viel Platz und hohem Reisekomfort. Schwächen zeigen sich vor allem bei Preis, Verbrauch und Alltagstauglichkeit in engen Innenstädten. Als Flaggschiff der Modellpalette spricht er vorwiegend Privat- und Geschäftskunden an.


Italienische Luxuslimousine, die auf dynamisches Fahren setzt

Design und Abmessungen

Der Maserati Quattroporte der 2013 eingeführten sechsten Generation (M156) überträgt die Tradition der viertürigen Sportlimousine in ein langes, flach gezeichnetes Format. Mit über fünf Metern Länge und fast zwei Metern Breite wirkt der Maserati Quattroporte im Straßenbild sehr präsent, die gestreckten Proportionen erhalten jedoch eine elegante Linie. Gegenüber dem Vorgängermodell M139 wächst die Karosserie deutlich, das Raumangebot legt spürbar zu. Ein hoher Aluminiumanteil senkt das Gewicht und verbessert die Verteilung der Achslasten.

Innenraum und Qualität

Im Innenraum dominiert klassische italienische Handwerkskunst. Weiche Lederflächen fallen ebenso auf wie passgenau eingebaute Zierhölzer oder Carbon-Einsätze. Die Mittelkonsole bleibt übersichtlich und vermittelt zusammen mit den Materialien einen hochwertigen Eindruck. Vorn sitzt der Fahrer tief und integriert, im Fond genießen die Passagiere viel Beinfreiheit und eine angenehm hohe Sitzposition. Auf Wunsch bieten die Rücksitze eine individuelle Verstellung, eine eigene Klimasteuerung und ausklappbare Tische, was den Maserati Quattroporte für Chauffeur-Einsätze interessant macht. Das Informations- und Unterhaltungssystem mit berührungsempfindlichem Bildschirm arbeitet funktional, erreicht bei Menüführung und Darstellung jedoch nicht ganz das Niveau mancher deutscher Konkurrenten.

Antriebe und Fahrverhalten

Die aufgeladenen V6- und V8-Motoren geben dem Maserati Quattroporte je nach Version einen deutlich sportlichen Charakter. Die 8-Gang-Automatik schaltet im Komfortprogramm weich und hält die Drehzahlen niedrig, im Sportprogramm reagiert sie spürbar direkter auf Gasbefehle. In den stärkeren Varianten sorgt Hinterradantrieb für ein agiles Fahrgefühl, während Allradversionen bei Nässe und im Winter zusätzliche Traktionsreserven bieten. Das Fahrwerk wirkt straff, bleibt auf der Autobahn dennoch langstreckentauglich. Auf schlechten Stadtstraßen fällt die Härte, abhängig von der Felgengröße, stärker auf. Trotz Turboaufladung klingt der Motor typisch italienisch und begleitet die Fahrt präsent, ohne auf langen Etappen dauerhaft zu stören.

Alltag und Praxisnutzen

Der lange Radstand und der Kofferraum mit 530 Liter Volumen machen den Maserati Quattroporte für lange Reisen geeignet, auch mit vier Erwachsenen und viel Gepäck. Die ausladende Motorhaube und die flach stehende Heckscheibe schränken die Übersicht ein, besonders beim Rangieren in engen Lücken. In Parkhäusern und engen Innenstädten entlasten Kamera- und Parkassistenzsysteme den Fahrer, kommen dort jedoch häufig an ihre Grenzen. Der Dieselmotor senkt den Verbrauch etwas, insgesamt liegt der Kraftstoffbedarf aber über dem Niveau vieler Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Konkurrenten. Wartung und Verschleißteile verursachen hohe Kosten und verstärken die ohnehin anspruchsvolle Anschaffungssituation.

Fazit

Der Maserati Quattroporte der sechsten Generation richtet sich an Fahrer, die eine luxuriöse Limousine mit klar sportlicher Ausrichtung bevorzugen und dafür höhere Kosten sowie eingeschränkte Stadttauglichkeit in Kauf nehmen. Starke Motoren, viel Platz und ein eigenständiger Auftritt prägen das Modell. Insgesamt bleibt der Maserati Quattroporte (M156) eine eigenständige Oberklasse-Limousine für eine vergleichsweise kleine, sehr klare Zielgruppe.

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