Lada VestaSeit 2017

  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Fahrzeugeinordnung

Der Lada Vesta ist das jüngste Modell der russischen Marke und repräsentiert einen Strategiewechsel. Kein Billigmodell mit schlichter Technik, sondern ein modernes, komfortables Fahrzeug. Die 2015 präsentierte Kompaktlimousine mit vier Türen ist eine komplette Neuentwicklung und wird seit Anfang 2017 auch in Deutschland und Österreich vertrieben. In Russland gehört der Vesta inzwischen zu den meistverkauften Autos. Zu den direkten Konkurrenten gehören weitere günstige Stufenhecklimousinen wir Fiat Tipo und Skoda Rapid.

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Stärken
  • gute Serienausstattung
  • zeitgemäßes Design
  • guter Fahrkomfort
Schwächen
  • wenige Assistenzsysteme
  • träges Automatikgetriebe
  • kein Dieselmotor
Daten
Motorenwerte
Leistung
78 kW / 106 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
12,8 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
180 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
141 g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
6,2 l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
D

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Lada Vesta Innenansicht statisch Studio Detail Muktifunktionslenkrad
  • Lada Vesta Aussenansicht Heck schräg dynamisch rot
  • Lada Vesta Innenansicht statisch Studio Vordersitze und Armaturenbrett fahrerseitig
  • Lada Vesta Innenansicht statisch Studio Detail Klimabedienteil
  • Lada Vesta Aussenansicht Front schräg statisch rot
  • Lada Vesta Aussenansicht Heck schräg statisch grau
  • Lada Vesta Innenansicht statisch Studio Rücksitze beifahrerseitig
  • Lada Vesta Innenansicht Statisch Studio Detail Schalthebel
  • Lada Vesta Aussenansicht Seite schräg statisch grau
  • Lada Vesta Aussenansicht Front schräg dynamisch rot
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Mit dem Vesta geht Lada neue Wege. Die komplett neu entwickelte Limousine, vom ehemaligen Mercedes- und Volvo-Designer Steve Mattin gestaltet, soll mit reichhaltiger Serienausstattung und solider Technik das Billig-Image der Russen aufpolieren. Dafür bietet das 4,41 Meter lange Stufenheckmodell ein halbwegs ansprechendes Interieur mit serienmäßiger Klimaanlage und Sitzheizung. Allerdings gibt es bislang nur einen 106 PS starken Vierzylinder-Benziner, der wahlweise mit 5-Gang-Schaltunggetriebe oder -Automatik allenfalls zum Mitschwimmen im Verkehr geeignet ist. Darüber hinaus kreiden die Fachleute nur mäßig komfortable Sitze, eine gefühllose Lenkung und vor allem das Fehlen moderner Assistenzsysteme als Schwachpunkte an.

Motoren

Motoren

Bei der Motorwahl läuft es beim Lada Vesta einzig auf die Frage hinaus, ob es ein Modell mit 5-Gang-Schaltgetriebe oder 5-Gang-Automatikgetriebe sein soll. Denn es gibt nur einen einzigen Vierzylinder-Benzinmotor mit 1,6 Liter Hubraum und einer Leistung von 106 PS. Beim Normverbrauch liegt der Vesta mit Schaltgetriebe mit 6,1 Litern gegen 6,2 Litern bei der Automatik etwas besser. Entsprechendes gilt für die Emissionen mit 138 g/km gegenüber 141 g/km CO2.

  • Vierzylinder (Benzin)
  • 5-Gang-Schaltgetriebe und -Automatik
  • Frontantrieb
Motordetails anzeigen
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Sicherheit

Sicherheit

Im Lada Vesta sind nur vier Airbags serienmäßig an Bord. Was im Vergleich zu den zwei Airbags bei den älteren Lada-Modellen zwar schon eine 100-Prozent-Steigeung bedeutet, im Vergleich zur übrigen Konkurrenz aber mehr als mager ist. Auch bei den elektronischen Assistenzsystemen ist der Vesta nicht auf Höhe der Zeit. Es gibt lediglich Parksensoren hinten, eine Rückfahrkamera und einen Geschwindigkeitsbegrenzer. Auch gegen Aufpreis ist nicht mehr zu bekommen.

  • vier Airbags
  • Einparkhilfe hinten
  • Geschwindigkeitsbegrenzer
Sicherheitsausstattung anzeigen
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Ausstattung

Ausstattung

Zwei Ausstattungsversionen stehen beim Lada Vesta zur Wahl. Bereits die Basisausführung Vesta bietet eine umfangreiche Serienausstattung inklusive manueller Klimaanlage, Sitzheizung vorne, Parksensoren hinten, Tempomat und Leichtmetallrädern. Noch etwas besser ist die Ausstattung Vesta Luxus, bei der vor allem die Multimediaanlage mit Freisprecheinrichtung und Rückfahrkamera hervorsticht. Ein Mangel ist das weitgehende Fehlen von elektronischen Assistenzsystemen.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Klimaanlage
  • Metalliclackierung
  • Parksensoren hinten
Ausstattungsdetails anzeigen
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Mit dem Lada Vesta schlagen die Russen ein neues Kapitel auf, in dem modern gestaltete Autos mit üppiger Ausstattung die veraltete Billig-Technik ersetzen sollen. Was beim neuen Topmodell der Marke nicht ganz geklappt hat.


Bislang ist der Vesta nur als viertürige Limousine mit nur einer Motorisierung zu haben.

Lada kennt man als den russischen Hersteller, dessen Autos ziemlich simpel und robust sind und mit entsprechend schlichter Optik auftreten. Der unverwüstliche Geländewagen Taiga ist das beste Beispiel dafür. Mit dem Lada Vesta soll das nun anders werden. Die 4,41 Meter lange Limousine hatte ihr Debüt in Russland bereits 2015, wird aber in Deutschland erst seit 2017 verkauft. In der Heimat gehört sie mittlerweile zu den meistverkauften PKWs. Das Angebot ist derzeit aber noch recht überschaubar. Bislang ist der Vesta nur als viertürige Limousine mit nur einer Motorisierung zu haben.

Eine Karosserie, ein Motor

Ein 1,6 Liter großer Vierzylinder-Benzinmotor mit 106 PS und einem maximalen Drehmoment von 148 Newtonmeter ist der einzige Antrieb für den Vesta. Serienmäßig ist er an ein 5-Gang-Schaltgetriebe gekoppelt, wahlweise aber auch mit 5-Gang-Automatikgetriebe zu haben. Damit reisst der Lada nicht den Asphalt auf, doch für maximal 180 km/h sowie 11,8 Sekunden für den Spurt auf Tempo 100 in der Version mit Schaltgetriebe reicht es. Die Automatikversion braucht für die Übung exakt eine Sekunde länger.

Im Vergleich zu den übrigen, älteren Lada-Modellen ist der Vesta aber nicht nur besser motorisiert, sondern auch moderner ausgestattet. Zumindest was den Komfort betrifft, wo Klimaanlage, Tempomat mit Begrenzer, Leichtmetallfelgen und Sitzheizung bereits zum Standard zählen. Dagegen ist mit vier Airbags und Einparkhilfe hinten als einzige Assistenzsysteme die Sicherheitsausrüstung eher unterdurchschnittlich.

Positiv ist beim Vesta das Platzangebot, das vor allem hinten sehr großzügig ausfällt. Der Kofferraum fasst dazu auch noch ordentliche 480 Liter. Allerdings ist die maximale Zuladung mit rund 400 Kilogramm eher bescheiden. In der Preisklasse zwischen 12.500 Euro und knapp 14.500 Euro stößt der Lada auf starke Konkurrenz wie Fiat Tipo oder Skoda Rapid, die dazu noch besser und moderner unterwegs ist. Ein Nachteil ist sicher auch, dass es nur eine Limousine und keinen Kombi gibt. Der soll aber demnächst eingeführt werden.

Fazit zum Lada Vesta

Er ist neu und die wenigsten werden ihn auf Anhieb erkennen. Der Lada Vesta sieht aus wie eine moderne Kompaktlimousine, hat ein adrett geschnittenes Blechkleid und ein ansprechendes Interieur mit zentralem Display, wie es heute fast schon zum Standard zählt. Mit dem Vesta betritt Lada höhere Preisklassen, bietet dafür neben der Optik aber auch etwas bessere Technik mit einem 106 PS starken Vierzylinder und einer guten Serienausstattung. So ist in der besseren der zwei Ausführungen mit Metalliclackierung, Klimaautomatik, Multimediasystem mit Rückfahrkamera, Parksensoren und Sitzheizung unterhalb von 15.000 Euro schon eine Menge drin. Viel teurer kann es nicht werden, weil es dazu kaum Extras gibt.

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