Infiniti Q60 Cabrio (CV 36)Seit 2013

  • Motoren
  • Modell im Test
  • Ausstattung
Preis
für Q60 Cabrio Aut. (Benzin, 320 PS)
Fahrzeugeinordnung

Das Infiniti Q60 Cabrio ist Teil der vierten Generation der G-Modellreihe. Nach der neuen Nomenklatur wurden Coupé und Cabrio 2013 in „Q60“ umbenannt – wobei das Klappdach-Cabrio, das 2009 als G37 Cabriolet auf den Markt kam, technisch unverändert bis 2016 verkauft wurde. Infiniti war in Asien und den USA schon sehr bekannt und erfolgreich, ehe Nissans Nobelmarke auch nach Europa kam. Als Konkurrenten für das Q60 Cabrio gelten das Audi A5 Cabrio ebenso wie das Mercedes-Benz E-Klasse Cabrio.

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Stärken
  • gute Fahrleistungen
  • üppige Serienausstattung
  • ordentliche Verarbeitung
Schwächen
  • Dach lässt sich nur im Stand bedienen
  • hoher Verbrauch
  • nur ein Motor im Angebot

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Daten
Motorenwerte
Leistung
235 kW / 320 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
6,4 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
250 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Mit dem Infiniti Q60 Cabrio fällt man ganz sicher auf. Nicht nur wegen der ungewöhnlichen Optik, das Oben-Ohne-Fahrzeug wurde auch nur in homöopathischen Mengen verkauft. Infiniti setzte beim G37/Q60 Cabrio auf ein Klappdach, das sich in 28 Sekunden öffnen und schließen ließ. Sehr unzeitgemäß war die Tatsache, dass sich die Blechmütze nur im Stand bedienen ließ. Das passte aber zum komfortbetonten Konzept des 4,66 Meter langen Viersitzers, der mehr zum Gleiten als zum Kurvenjagen gemacht war. Der V6-Benziner hatte genug Kraft, war aber mit einem Durchschnittsverbrauch von 11,4 Litern kein Kostverächter. Pluspunkte waren die gute Verarbeitung und die umfangreiche Ausstattung.

Motoren

Motoren

Für das Infiniti Q60 Cabrio gab es lediglich einen 3,7-Liter-V6-Benziner mit 320 PS, der mit einer Sechsgang-Handschaltung oder einer Siebengangautomatik kombiniert werden konnte. Vor allem in Kombination mit dem Automatikgetriebe klappte das entspannte Gleiten, die Kernkompetenz des Infiniti G37 Cabrios, sehr gut. Die Fahrleistungen waren durchaus ansprechend: In 6,4 Sekunden erreichte das Cabrio aus dem Stand die 100 km/h-Marke und die Höchstgeschwindigkeit betrug 250 km/h. Allerdings sah es mit verbrauchsreduzierenden Maßnahmen wie Start-Stopp-Technologie oder Direkteinspritzung mau aus, weswegen der Normverbrauch mit 11,4 Litern (CO2-Emissionen 264,5) recht hoch ausfiel. 

  • nur ein 3,7-Liter-V6-Benziner mit 320 PS
  • 6-Gang-Handschaltung oder Siebengang-Automatik 
Motordetails anzeigen
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Sicherheit

Sicherheit

Die passive Sicherheitsausstattung des Infiniti war mit sechs Airbags inklusive Kopfairbags gut, jedoch fehlten die Knie-Airbags. Das Kollisionsverhalten des Cabrios war sehr gut. Die US-amerikanische Verkehrsbehörde „National Highway Traffic Safety Administration“ (NHTSA) verlieh dem Nissan Q60 Cabrio fünf Sterne. Kleine Schwächen wurden nur im Heckbereich festgestellt. Bei den aktiven Sicherheitssystemen bot Nissans Edeltochter bereits Details wie einen adaptiven Tempomaten, ein Reifendruckkontrollsystem, Bi-Xenon-Scheinwerfer mit adaptivem Kurvenlicht sowie ausfahrbare Schutzbalken, die die Insassen im Falle eines Überschlages schützten. 

Zur Sicherheitsausstattung zählten:

  • sechs Airbags
  • Bi-Xenon-Scheinwerfer mit adaptivem Kurvenlicht
  • adaptiver Tempomat
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Ausstattung

Ausstattung

Das Infiniti Q60 Cabrio war beinahe voll ausgestattet und übertraf auf diesem Gebiet deutsche Premium-Konkurrenten wie das Audi A5 Cabrio oder das Mercedes-Benz E-Klasse Cabrio deutlich. Zur Premiumausführung zu Preisen ab 58.400 Euro gehörten unter anderem Bi-Xenon-Scheinwerfer mit adaptivem Kurvenlicht, 2-Zonen-Klimaautomatik, ein festplattenbasiertes Navigationssystem, elektrisch einstellbare Vordersitze und natürlich Ledersitze mit Heiz- und Lüftungsfunktion. Die Aufpreisliste war dementsprechend kurz, lediglich eine Metallic-Lackierung (850 Euro), rote Holz-Applikationen und rotes Leder (1.050 Euro) konnten noch zusätzlich geordert werden. 

Zur Serienausstattung gehörten:

  • 2-Zonen-Klimaautomatik
  • festplattenbasiertes Navigationssystem
  • beheiz- und belüftbare Ledersitze
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Im Jahr 2013 änderte Infiniti seine Modell-Nomenklatur und das G37 Cabrio hieß fortan Q60 Cabrio. Das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis blieb unverändert.


Zur Kernkompetenz des Cabrios zählt das Gleiten, nicht das agile Kurvenwedeln.

Als Infiniti im Herbst 2009 nach Deutschland kam, gehörte die G37-Modellreihe zum Rückgrat der Marke. Nissans Edeltochter war in den USA und Japan schon länger erfolgreich, sodass die komfortbetonte Fahrwerks-Abstimmung des Q60 Cabrios vor allem auf den US-amerikanischen Markt zugeschnitten war. Gebaut wurde das Q60-Cabrio von 2013 bis 2016, im Herbst des Jahres 2016 kam der Nachfolger auf den Markt.

 

Fast Vollausstattung

Mit dem Q60 Cabrio setzte Infiniti seine Eroberungsstrategie auf dem europäischen Markt fort. Um die neue Marke auf dem anspruchsvollen deutschen Markt zu etablieren, versüßte Nissans Edeltochter den Kauf ihres Klappdach-Cabrios mit einer sehr umfangreichen Ausstattung. Für weniger als 60.000 Euro bekam man im Grunde eine Vollausstattung. Nur spezielle rote Holzapplikationen, das farblich dazu passende Leder oder die Metallic-Lackierung mussten extra bezahlt werden. 

Ausstattungstechnisch bot das Infiniti Q60-Cabrio deutlich mehr als etwa die deutschen Premium-Konkurrenten Audi A5 Cabrio oder das Mercedes-Benz E-Klasse Cabrio. Dennoch blieb das Q60-Cabrio ein Exot auf dem deutschen Markt. Bei mobile.de finden sich nur wenige Modelle. Angesichts des Gebotenen waren die Gebrauchtwagenpreise fair, wenn man sich nicht für das obere Ende der Preisskala entschieden hatte.

 

Nur ein Motor 

Für das Infiniti Q60 Cabrio gab es nur einen 3,7-Liter-V6-Benziner mit 320 PS. Die Fahrleistungen waren durchaus ansprechend: Nach 6,4 Sekunden war der Standardsprint von null auf 100 km/h absolviert und die Höchstgeschwindigkeit betrug 250 km/h. Da das Q60 Cabrio hauptsächlich für den amerikanischen Markt konzipiert war, federte es Fahrbahnunebenheiten souverän ab. Die Kehrseite der komfortablen Fahrwerksabstimmung zeigte sich in schnellen Kurvenfahrten, bei denen das Klappdach-Cabrio eine deutliche Wankneigung zeigte und sich nicht als Bester seiner Zunft erwies. 

Moderne Spritspar-Technologien wie Start-Stopp-Automatik oder die Rekuperation der Bremsenergie waren bei dem Sechszylinder nicht vorhanden, deswegen trieb auch der hohe Normverbrauch von 11,4 Litern die Unterhaltskosten nach oben. Bei der Sicherheit gab sich das Klappdach-Cabrio keine Blöße und erhielt im Crashtest der „National Highway Traffic Safety Administration“ (NHTSA) die Höchstwertung von fünf Sternen. Kleine Schwächen wurden nur im Heckbereich festgestellt.  

Fazit zum Infiniti Q60 Cabrio (2013-2016)

Nüchtern betrachtet konnte man mit dem Infiniti Q60 Cabrio wenig falsch machen. Die Ausstattung war sehr umfangreich, der Preis mit weniger als 60.000 Euro – vor allem im Vergleich zu den deutschen Mitbewerbern – fair und die Fahrleistungen waren dank des 320 PS starken V6-Benziners ordentlich. Trotzdem blieb dem Oben-Ohne-Viersitzer der große Durchbruch verwehrt. Das lag in erster Linie am geringen Bekanntheitsgrad der Marke Infiniti. Zur Kernkompetenz des 1,9 Tonnen schweren Klappdach-Cabrios zählte das Gleiten, nicht das agile Kurvenwedeln. Zum Komfort-Auftritt gehörte ebenso die gemütlich ausgelegte Automatik und das weich abgestimmte Fahrwerk. Allerdings schluckte der 3,7-Liter-V6-Benziner mit einem Normverbrauch von 11,4 Litern zu viel Kraftstoff, was die Unterhaltskosten in die Höhe trieb. 

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