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Honda Honda e (ZC7)

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Fahrzeugeinordnung

Seit 2020 ist der Honda e (ZC7) als elektrisch angetriebener Kleinwagen auf dem deutschen Markt. Er bildet Hondas Einstieg in die reine Elektromobilität. Mit rund 3.900 mm Länge ist er klar auf den Stadtverkehr ausgelegt und dient in vielen Haushalten eher als Zweitwagen.

In der Modellpalette ordnet sich der Honda e (ZC7) unterhalb von Jazz und Civic ein. Er richtet sich an Käufer, denen Design, Technik und ein aufgeräumtes Interieur wichtiger sind als große Reichweite. Der Viertürer tritt gegen Mini Cooper SE und Fiat 500e an und setzt dabei auf Retro-Anklänge, ein luftiges Raumgefühl, Heckantrieb und eine im Fahrzeugboden platzierte Batterie.

Stärken
  • Wendiges
  • agiles Fahrverhalten in Kurven
  • Hochwertiger
  • großzügig wirkender Innenraum vorn
  • Markantes Design mit Retro-Anklängen und Charakter
Schwächen
  • Reichweite nur für kurze Strecken geeignet
  • Kleiner Kofferraum und begrenzte Variabilität
  • Hohes Preisniveau für ein Kleinauto

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Motoren

Im Honda e (ZC7) sorgt ein permanent erregter Synchronmotor im Heck für den Antrieb und leistet je nach Version 100 kW (136 PS) oder 113 kW (154 PS). Ein einstufiges Automatikgetriebe leitet die Kraft ohne Schaltunterbrechung an die Hinterräder, der Elektroantrieb setzt das maximale Drehmoment von 315 Nm sofort um und ermöglicht besonders im Stadtverkehr kräftige Zwischenspurts. Auf 100 km/h beschleunigt der Honda je nach Motorleistung in rund acht bis neun Sekunden. Die Lithium-Ionen-Batterie mit 35,5 kWh sitzt im Fahrzeugboden, senkt den Schwerpunkt und ermöglicht nach WLTP rund 210 bis etwas über 220 Kilometer Reichweite. Im Alltag liegen eher etwa 180 Kilometer drin, bei Autobahntempo und Kälte entsprechend weniger. Die Batterie lädt per Wechselstrom mit bis zu 6,6 kW oder per Gleichstrom mit rund 50 kW, eine Teilladung auf 80 Prozent gelingt so in deutlich unter einer Stunde. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 145 km/h und passt zum klar urbanen Charakter.

Sicherheit

Im Euro-NCAP-Crashtest erhielt der e vier von fünf Sternen. Die stabile Fahrgastzelle und gut abgestimmte Knautschzonen nehmen viel Aufprallenergie auf und schützen die Insassen. Front-, Seiten- und Kopfairbags mindern das Verletzungsrisiko, während verstärkte Strukturen im Vorderwagen den Fußgängerschutz erhöhen.

Das Kollisionswarnsystem mit automatischer Notbremsfunktion bremst bei Bedarf selbstständig ab und kann Auffahrunfälle vor allem im Stadtverkehr vermeiden. Ein aktiver Spurhalteassistent und die Verkehrszeichenerkennung unterstützen auf Landstraße und Autobahn mit sanften Lenkeingriffen und eingeblendeten Tempolimits. Die adaptive Geschwindigkeitsregelung hält selbstständig Abstand und Tempo, was längere Strecken ruhiger macht. Parksensoren und Rückfahrkamera erleichtern das Rangieren, in der Ausstattung Advance erweitert ein digitaler Innenspiegel mit Kamerabild das Sichtfeld. Kamerabasierte Außenspiegel verringern tote Winkel, was in engen Straßen und beim Spurwechsel mehr Sicherheit bringt. Trotz kompakter Abmessungen eignet sich der e damit gut als sicheres Alltagsauto für kleine Familien.

Ausstattung

Der seit 2020 angebotene Honda e (ZC7) setzt in der Serienausstattung auf kamerabasierte Außenspiegel, die klassische Spiegel ersetzen und im Stadtverkehr die Übersicht verbessern. Ein digitales Cockpit mit mehreren großformatigen Displays bündelt Fahrdaten, Navigation und Medien und erleichtert die Bedienung. LED-Scheinwerfer leuchten die Fahrbahn effizient aus, während die Klimaautomatik die gewünschte Innenraumtemperatur konstant hält. Das Interieur nutzt Stoffbezüge im Wohnzimmerstil und eine Dekorleiste in Holzoptik, was den eher kompakten Innenraum angenehm wohnlich wirken lässt.

Je nach Ausstattung ergänzt Honda den e (ZC7) um erweiterte Parkhilfen, die Einparken in engen Lücken vereinfachen. Ein Panoramadach steht gegen Aufpreis zur Verfügung und verstärkt das luftige Raumgefühl, besonders auf den Vordersitzen. Das Infotainmentsystem unterstützt die Einbindung gängiger Smartphones, sodass Navigationsdienste und Musikangebote direkt über die Fahrzeuganzeigen erreichbar bleiben. Insgesamt richtet Honda den e (ZC7) mit mehreren Komfort- und Assistenzfunktionen auf eine überwiegend urbane Nutzung aus.

Modellbeschreibung

Der Honda Honda e (ZC7) startete 2020 als erstes reines Elektroauto von Honda im Kleinwagensegment. Sein Konzept richtet sich auf den Einsatz im städtischen Verkehr mit kurzen Strecken. Der kompakte Viertürer verbindet eigenständiges Retrodesign mit moderner Technik, digitalem Innenraum und agilem Fahrverhalten. Die begrenzte Reichweite und der kleine Kofferraum markieren jedoch deutliche Kompromisse.


Kompakter Elektro-Kleinwagen, setzt auf Fahrspaß statt Reichweite

Design und Konzept

Der Honda e (ZC7) kam 2020 als elektrischer Kleinwagen mit eigenständiger Plattform auf den Markt und zielt klar auf den Stadtverkehr. Die kurzen Überhänge, die breite Spur und die aufrechte Frontorientierung greifen bewusst klassische Civic-Formen auf, wirken aber modern. Runde LED-Leuchten vorn und hinten, schwarz abgesetzte Flächen und bündig integrierte Türgriffe sorgen für ein klares, reduziertes Erscheinungsbild. Die gut sichtbare Ladebuchse unter einer Klappe in der Motorhaube erleichtert das Anstecken an Ladesäulen, gerade in engen Parkbuchten.

Innenraum und Bedienung

Im Cockpit dominiert eine breite Leiste mit mehreren Bildschirmen, ergänzt durch die Monitore der Außenspiegelkameras. Die Kombination aus Holzoptik, hellen Stoffbezügen und klaren Linien erzeugt eine wohnliche Atmosphäre, die sich von vielen sachlich gehaltenen Kleinwagen absetzt. Vorn entsteht durch den flachen Boden und die fehlende Mitteltunnel-Konsole ein großzügiges Raumgefühl. Auch im Fond sitzen zwei Erwachsene für die Fahrzeugklasse erstaunlich bequem, die hoch ausgeformte Rückbanklehne erinnert an ein Sofa. Deutlich weniger großzügig zeigt sich der Kofferraum: Für den Alltagseinkauf reicht das Volumen, längere Reisen erfordern umgeklappte Rücksitzlehnen und sorgfältige Gepäckplanung.

Antrieb und Fahrverhalten

Der Hinterradantrieb verleiht dem Honda e einen in dieser Klasse ungewöhnlichen Charakter. Der Elektromotor spricht spontan an und setzt Befehle direkt um, ohne dass die Vorderräder mit der Traktion kämpfen. Die im Fahrzeugboden platzierte Batterie senkt den Schwerpunkt, das Auto lenkt damit präzise ein und wirkt in Kurven stabil und ausgewogen. Die Lenkung reagiert direkt, der sehr kleine Wendekreis erleichtert das Rangieren in Parkhäusern und engen Straßen. Das Fahrwerk ist eher straff abgestimmt, filtert kurze Unebenheiten aber noch ordentlich heraus. Auf der Autobahn reicht die Leistung für übliche Reisegeschwindigkeiten, der e fühlt sich dennoch im Stadtverkehr und im Umland deutlich wohler.

Alltagstauglichkeit und Kosten

Die Batterie mit begrenzter Kapazität ermöglicht im gemischten Betrieb rund 180 Kilometer Reichweite. Für tägliche Pendelstrecken genügt das in vielen Fällen, spontane Langstreckenfahrten benötigen jedoch Ladepausen und Planung. Die Schnellladeleistung erlaubt spürbare Nachladung während eines Einkaufs, bleibt aber hinter manchen Wettbewerbern zurück. Im Stadtverkehr zeigt der Honda e seine Stärken: Er fährt leise, reagiert sehr wendig und lässt sich dank zahlreicher Assistenzsysteme entspannt bewegen. Dem stehen ein kleiner Kofferraum und ein im Vergleich zu anderen Elektro-Kleinwagen höheres Preisniveau gegenüber, was das Modell eher für stil- und technikorientierte Käufer interessant macht als für Familien mit großem Platzbedarf.

Fazit

Der Honda e (ZC7) tritt als charakterstarker Elektro-Kleinwagen an, der Design, Fahrverhalten und Innenraumwirkung klar priorisiert. Die begrenzte Reichweite und der überschaubare Kofferraum machen ihn vor allem im urbanen Umfeld und als Zweitwagen attraktiv. Wer diesen Einsatzzweck im Blick hat, erhält ein eigenständiges Elektroauto mit klarem Fokus auf Komfort, Wendigkeit und unverwechselbarem Auftritt.

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