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Citroen ë-C3 (CC21)

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Fahrzeugeinordnung

Seit März 2024 ist der Citroën ë-C3 (CC21) als elektrische Variante des bekannten Kleinwagens auf dem deutschen Markt und soll Elektromobilität in die Kleinwagenklasse bringen. Parallel bleibt der konventionelle Citroën C3 mit Benzinmotor im Programm, wodurch sich die Antriebswahl für unterschiedliche Bedürfnisse erweitert.

Der Citroën ë-C3 (CC21) ordnet sich im B-Segment ein, wirkt mit seiner erhöhten Karosserie aber fast wie ein kleines SUV. Im Markenportfolio liegt er unterhalb der größeren Kompaktmodelle und richtet sich an Stadtpendler, kleine Familien und Flottenkunden, die ein unkompliziertes Alltagsauto mit überschaubaren Betriebskosten suchen. Im Vergleich zum direkten Vorgänger wirkt die Karosserie kantiger und robuster, während der Innenraum mehr Platz vermitteln soll.

Stärken
  • Preislich konkurrenzfähig im Elektro-Kleinwagen-Segment positioniert
  • Federung wirkt komfortabel
  • Sitze angenehm gepolstert
  • Innenraum bietet ausreichend Platz für Insassen
  • Gepäck
Schwächen
  • Mäßige Reichweite bei dauerhaft hohem Tempo
  • Innenraum wirkt in Basisausstattung schlicht
  • Bedienung per Smartphonehalterung nicht sehr intuitiv

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Motoren

Im Citroën ë-C3 arbeitet an der Vorderachse ein Elektromotor mit 83 kW (113 PS). Er treibt über ein einstufiges Getriebe die Vorderräder an, arbeitet also als Frontantrieb, schaltet nicht und setzt die Leistung gleichmäßig um. So fährt der Kleinwagen im Stadtverkehr leise und ruckelfrei, auf der Landstraße wirkt der Antrieb ausreichend kräftig.

Die Lithium-Eisenphosphat-Batterie speichert 44 kWh. Nach Norm ergibt das je nach Ausstattung etwas mehr als 300 Kilometer Reichweite, im Alltag liegen je nach Tempo und Witterung meist um 250 Kilometer drin. Damit deckt der Wagen typische Alltagsstrecken ab, auf längeren Autobahnfahrten ist eine Ladestrategie sinnvoll.

Aus dem Stand auf 100 km/h vergehen rund 11 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei etwa 130 km/h. An einer Schnellladesäule fließen per Gleichstrom bis zu 100 kW, der Ladezustand steigt von 10 auf 80 Prozent in etwas mehr als einer halben Stunde. Wechselstrom lädt der ë-C3 serienmäßig mit 7,4 kW, optional mit 11 kW.

Sicherheit

Im ë-C3 steht in der Kleinwagenklasse ein umfassendes Sicherheitspaket zur Verfügung. Die Karosserie leitet Crashenergie über definierte Lastpfade ab, während Front-, Seiten- und Vorhangairbags den Innenraum schützen. Zusätzliche Elemente an Frontschürze und Motorhaube mindern die Folgen eines Zusammenstoßes mit Fußgängern.

Ein elektronisches Stabilitätsprogramm und eine Traktionskontrolle stützen schnelle Spurwechsel und stabilisieren früh im Grenzbereich. So bleibt der Kleinwagen auch bei Nässe oder plötzlichen Ausweichmanövern gut kontrollierbar. Der aktive Notbremsassistent überwacht den vorausfahrenden Verkehr und kann bei niedrigen Geschwindigkeiten Kollisionen häufig vermeiden oder die Aufprallenergie reduzieren. Ein Spurhalteassistent korrigiert sanft, wenn das Auto von der Fahrspur abweicht.

Reifendruckkontrolle und ein Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer entlasten im Alltag. Auf den Rücksitzen ermöglichen ISOFIX-Halterungen eine feste und nachvollziehbare Befestigung von Kindersitzen. Damit erreicht der ë-C3 ein in dieser Klasse stimmiges und alltagstaugliches Sicherheitsniveau.

Ausstattung

Der 2024 eingeführte Citroën ë-C3 (CC21) tritt mit drei Ausstattungslinien an und setzt in der Basisversion You auf einfache, funktionale Technik. Serienmäßig leuchten LED-Tagfahrlicht, die Advanced-Comfort-Federung glättet Schlaglöcher, ein schlichtes Head-up-Display zeigt die wichtigsten Fahrdaten und Parksensoren hinten erleichtern das Rangieren. Tempomat und manuelle Klimaanlage entlasten im Alltag, sechs Airbags sichern das Grundniveau an passiver Sicherheit. Im Cockpit dominieren harte Kunststoffe, die sich robust anfühlen, aber optisch eher nüchtern wirken.

In der Einstiegslinie ersetzt eine Smartphone-Halterung das klassische Infotainmentsystem, die Bedienung über Lenkradtasten erfordert etwas Gewöhnung und kann beim Fahren ablenken. In den Linien Plus und Max kommen ein 10,25 Zoll großer Touchscreen, kabellose Smartphone-Integration und auf Wunsch zweifarbige Lackierung hinzu, was Bedienung und Individualisierung erleichtert. Optional erhältliche Advanced-Comfort-Sitze mit stärkerer Polsterung verbessern den Sitzkomfort auf längeren Strecken. Das Topmodell ergänzt Klimaautomatik, Leichtmetallräder und vernetzte Dienste mit App-Steuerung von Ladezeiten und Innenraumklimatisierung, eine Vorkonditionierung der Traktionsbatterie fehlt jedoch.

Modellbeschreibung

Der 2024 gestartete Citroën ë-C3 (CC21) tritt als preiswerter Elektro-Kleinwagen auf. Er zeigt eine leicht SUV-artige Optik und bleibt unterhalb der Kompaktmodelle. Weicher Federungskomfort, viel Platz und der niedrige Preis prägen den Charakter. Reichweite, Verbrauch und einfache Innenraummaterialien wirken eher nüchtern als emotional. Gegenüber dem vorherigen Citroën C3 erscheint er noch stärker als praktischer Elektro-Alltagsbegleiter.


Komfortabler Elektro-Kleinwagen mit günstigem Preis und begrenzter Reichweite

Einordnung und Konzept

Der 2024 eingeführte Citroën ë-C3 (CC21) überträgt das seit Jahren etablierte Kleinwagenkonzept des C3 in die Elektromobilität und rückt mit seinem Preis näher an konventionelle Modelle heran. Die Entwickler orientieren sich am globalen C3, betonen in Europa jedoch die Rolle als erschwinglichen Elektro-Kleinwagen mit hohem Nutzwert.

Design und Karosserie

Optisch tritt der ë-C3 kantiger und höher auf als der rundlichere Vorgänger, was eine leichte SUV-Anmutung erzeugt. Mit rund 4.000 mm Länge und etwa 1.570 mm Höhe bleibt das Auto handlich und parktauglich, bietet aber einen bequemeren Einstieg und eine bessere Übersicht als viele klassische Kleinwagen. Technisch nutzt der ë-C3 eine Variante der modularen CMP-Plattform aus dem Stellantis-Konzern, die Kleinwagen und kompakte Crossover trägt. Die erhöhte Bodenfreiheit kommt mit schlechten Stadtstraßen und Bordsteinen gut zurecht, ohne das Fahrgefühl eines deutlich größeren SUV zu vermitteln.

Innenraum und Bedienung

Im Innenraum fällt das unkonventionelle Cockpit ohne klassisches Instrumentenhaus auf. Wichtige Fahrinformationen erscheinen auf einer schmalen Anzeige im Bereich des Head-up-Displays. Der Blick bleibt dadurch nahe an der Straße, die Darstellungsfläche bleibt jedoch begrenzt. In der Basisversion ersetzt eine Smartphone-Halterung den Zentralbildschirm. Diese Lösung funktioniert, wirkt in der Bedienung über Lenkradtasten und App-Menüs aber etwas umständlich. Ab der Plus-Ausstattung übernimmt ein 10,25-Zoll-Touchscreen mit kabelloser Smartphone-Integration die zentrale Anzeige und sorgt für ein moderneres Bediengefühl. Das Platzangebot überzeugt: Vorn sitzen auch große Personen bequem, im Fond fallen Kopf- und Kniefreiheit für einen Kleinwagen ausreichend aus. Die stärker angewinkelten Beine über dem Batterieboden machen sich bemerkbar. Der Kofferraum fasst offiziell 310 Liter und liegt damit auf Klassenniveau.

Antrieb und Fahrverhalten

Der an der Vorderachse montierte Elektromotor mit 83 kW liefert spontanen, gleichmäßigen Schub, der im Stadtverkehr und auf der Landstraße ausreicht. Auf der Autobahn erreicht der ë-C3 gut 130 km/h, darüber hinaus bleiben nur geringe Reserven, was den Charakter als Pendlerauto unterstreicht. Die Advanced-Comfort-Federung mit progressiven hydraulischen Anschlägen dämpft Unebenheiten wirkungsvoll und knüpft an die Komforttradition der Marke an. In schnellen Ausweichmanövern greift das Stabilitätsprogramm früh ein, die Bremswege fallen für diese Klasse kurz aus, das Lenkgefühl wirkt leichtgängig, aber ausreichend präzise.

Reichweite, Laden und Alltagstauglichkeit

Die Batterie mit 44 kWh ermöglicht im Alltag etwa 250 Kilometer Reichweite. Das deckt typische Pendel- und Stadtstrecken ab, zwingt Langstreckenfahrer aber zu häufigeren Stopps. Der Verbrauch liegt etwas höher als bei einigen Konkurrenten, bleibt jedoch im Rahmen. Die Gleichstrom-Ladeleistung von bis zu 100 kW ermöglicht praxisgerechte Ladepausen. An der heimischen Wallbox arbeitet der Onboard-Lader mit 7,4 kW oder optional 11 kW. Eine kleinere Batterie macht die Einstiegsversion preislich attraktiv, beschränkt den Einsatz allerdings klar auf urbane Profile. Da weder Wärmepumpe noch Akkukonditionierung verfügbar sind, nehmen Reichweite und Ladegeschwindigkeit im Winter spürbar ab.

Positionierung und Fazit

Im Wettbewerbsumfeld von Dacia Spring, Leapmotor T03 sowie höher positionierten Modellen wie Opel Corsa Electric oder Peugeot e-208 setzt der Citroën ë-C3 (CC21) stärker auf Komfort und Preis als auf maximale Effizienz oder Leistung. Das Modell eignet sich für pragmatisch orientierte Käufer, die ein bequemes, einfach nutzbares Elektroauto für Stadt und Umland suchen und mit moderater Reichweite, einfachen Materialien und reduzierter Basisausstattung zurechtkommen. Insgesamt bietet der ë-C3 einen alltagstauglichen Einstieg in die Elektromobilität der Kleinwagenklasse, solange der Schwerpunkt klar auf Kurz- und Mittelstrecken liegt.

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