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Citroen ë-C3 Aircross (CC24)

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Fahrzeugeinordnung

Seit März 2024 ergänzt der Citroën ë-C3 Aircross (CC24) als rein elektrisches SUV die C3-Baureihe. Mit kantigem Design und erhöhter Sitzposition richtet sich dieses Modell an preisbewusste Fahrer, die ein unkompliziertes Alltagsauto mit lokal emissionsfreiem Antrieb im kompakten Format bevorzugen.

Im Markenportfolio steht der Citroën ë-C3 Aircross (CC24) unterhalb von C4 und ë-C4. Er bildet den Einstieg in die Elektromobilität der Marke. Neben dem Elektro-SUV bleiben Benzinvarianten des C3 im Angebot. Die Raumaufteilung bleibt trotz Batterie alltagstauglich, wodurch der Wagen auch für Paare und kleine Familien interessant ist. Wettbewerber sind unter anderem Fiat 500e, Dacia Spring und Hyundai Inster.

Stärken
  • Komfortables Fahrwerk mit angenehm weicher Abstimmung
  • Ordentliches Platzangebot trotz kompakter Außenlänge
  • Vergleichsweise günstiger Einstieg in die Elektromobilität
Schwächen
  • Karge Basisausstattung mit umständlicher Smartphone-Lösung
  • Reale Reichweite deutlich unter WLTP-Angabe
  • Verarbeitungs- und Materialanmutung einfach gehalten

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Motoren

Im Citroën ë-C3 Aircross (CC24) arbeitet an der Vorderachse ein Elektromotor mit 83 kW (113 PS), der über ein einstufiges Getriebe die Vorderräder antreibt. Eine 44 kWh große LFP-Batterie speist den Antrieb und ermöglicht nach Norm rund 310 Kilometer Reichweite. Im gemischten Alltagseinsatz sind etwa 255 Kilometer realistisch, bei einem Verbrauch von knapp 20 kWh pro 100 Kilometer inklusive Ladeverlusten.

An passenden Schnellladesäulen nimmt der Akku kurzzeitig knapp 100 kW auf und lädt von niedrigem Stand auf 80 Prozent in etwas mehr als 30 Minuten. Damit eignet sich der ë-C3 Aircross auch für längere Etappen mit kurzen Ladestopps. An einer 7,4 kW Wallbox dauert eine Vollladung rund acht Stunden, mit optionalem 11 kW Onboard-Lader verkürzt sich die Standzeit spürbar, etwa über Nacht in der heimischen Garage oder tagsüber am Arbeitsplatz.

Sicherheit

Im ë-C3 des Modelljahres 2024 schützen eine steife Fahrgastzelle und sechs Airbags die Insassen bei Kollisionen. Front- und Seitenairbags verringern die Belastung bei einem Aufprall, Vorhangairbags decken zusätzlich den Kopfbereich ab. Die Karosseriestruktur erfüllt den aktuellen Kleinwagenstandard und bietet ein angemessenes Niveau beim Insassenschutz.

Ein elektronisches Stabilitätsprogramm ESP und ein automatisches Notbremssystem greifen ein, wenn der Fahrer zu spät reagiert, und mindern so die Unfallfolgen. Im Ausweichtest bleibt der Wagen dank fein regelndem Stabilitätsprogramm gut beherrschbar. Hintere Parksensoren erleichtern das Rangieren und senken das Risiko, Hindernisse zu übersehen. Ein Tempomat entlastet auf längeren Etappen und hilft, eine konstante Geschwindigkeit zu halten. Der Bremsweg aus 100 km/h von gut 36 m liegt im Klassenschnitt. Insgesamt eignet sich der Kleinwagen damit auch für Familien, die einfache Bedienung und ausgewogene Sicherheitsreserven schätzen.

Ausstattung

Beim Citroën ë-C3 Aircross (CC24) fällt die Serienausstattung in der Einstiegsvariante You bewusst schlicht aus. Statt eines zentralen Infotainment-Touchscreens steht eine fest integrierte Smartphone-Halterung bereit, die das eigene Telefon in die Bedienung einbindet und Grundfunktionen über Lenkradtasten zugänglich macht. Ein einfaches Head-up-Display blendet Tempo und wenige Basisinformationen ins Sichtfeld ein und reduziert so den Blickwechsel zwischen Straße und Instrumenten.

Zur Basisausstattung gehören LED-Tagfahrlicht, Klimaanlage, sechs Airbags, ein aktives Notbremssystem und hintere Parksensoren, was den Alltag vor allem im Stadtverkehr erleichtert. In höheren Ausstattungslinien ergänzen LED-Scheinwerfer ein 10,25-Zoll-Infotainmentsystem mit kabelloser Smartphone-Integration sowie eine geteilt klappbare Rückbank, die den Zugang zum Kofferraum flexibler macht. Optional erhältliche Advanced-Comfort-Sitze entlasten Rücken und Beine auf längeren Strecken. Vernetzte Dienste wie die MyCitroën App oder die ë-Routes App unterstützen beim Lademanagement und bei der Routenplanung, eine gezielte Vorkonditionierung der Antriebsbatterie vor dem Schnellladen bleibt jedoch außen vor. Insgesamt wirkt der Innenraum einfach, zweckmäßig und auf tägliche Nutzung ausgelegt.

Modellbeschreibung

Der 2024 eingeführte Citroën ë-C3 tritt als vergleichsweise günstiger Elektro-Kleinwagen mit Anleihen an kleine SUV auf. Er baut auf dem bekannten Citroën C3 auf, fährt komfortabel und bietet viel Platz. Die Basisausstattung wirkt karg, und die Reichweite bleibt im Alltag begrenzt. Für preisbewusste Stadtpendler entsteht so ein sachlicher, pragmatischer Einstieg.


Preisbewusster Elektro-Kleinwagen bietet Komfort, fordert aber Kompromisse

Konzept und Positionierung

Der 2024 eingeführte Citroën ë-C3 Aircross (CC24) überträgt das C3-Konzept in ein bezahlbares Elektroauto. Seit seiner Markteinführung 2002 entwickelte sich der C3 zu einem wichtigen Kleinwagen der Marke, den nun die batterieelektrische Aircross-Variante ergänzt. Im Vergleich zum rund gezeichneten Vorgänger wirkt der ë-C3 Aircross kantiger und höher und orientiert sich optisch stärker an kleinen SUV, bleibt technisch jedoch ein klassischer Kleinwagen. Er zielt vor allem auf preisbewusste Stadt- und Pendlerhaushalte, die Elektromobilität ohne hohen Aufpreis nutzen möchten.

Design und Raumangebot

Mit rund 4.000 mm Länge und 1.750 mm Breite bleibt der ë-C3 Aircross handlich, tritt dank hoher Front und markanter Kotflügel aber präsenter auf. Die erhöhte Sitzposition erleichtert den Einstieg und verbessert die Übersicht im Stadtverkehr. Vorn und hinten bietet der Innenraum viel Kopffreiheit, Erwachsene sitzen im Fond noch angenehm. Durch den Batterieboden knicken die Knie hinten stärker ab, was größere Mitfahrer auf längeren Strecken spüren. Der Kofferraum bietet laut Hersteller 310 Liter, gemessen wurden etwa 290 Liter und damit alltagstaugliche Werte. Eine geteilt umklappbare Rückbank bleibt höheren Ausstattungen vorbehalten und reduziert in der Basis die Variabilität.

Innenraum und Bedienung

Das Cockpit wirkt reduziert. Ein einfaches Head-up-Display ersetzt klassische Instrumente und zeigt gut ablesbar Tempo und Fahrdaten, liefert aber nur wenige Zusatzinformationen. In der Einstiegslinie dient eine fest integrierte Smartphone-Halterung als zentrale Bedienoberfläche. Diese Lösung spart Kosten, verlangt in der Praxis jedoch häufige Blicke auf das Handy und wirkt dadurch umständlich. Höhere Ausstattungen mit 10,25-Zoll-Touchscreen und kabelloser Smartphone-Integration passen besser zum Alltagsbetrieb. Das Lenkrad lässt sich in Höhe und Tiefe verstellen und liegt in den teureren Varianten angenehm gepolstert in der Hand, während die Basis mit einfachem Kunststoff auskommen muss. Die optionalen Advanced-Comfort-Sitze stützen den unteren Rücken und machen lange Etappen entspannter als bei vielen direkten Konkurrenten.

Antrieb und Fahrverhalten

Der Elektromotor mit 83 kW sorgt im Stadtverkehr für spontanen Antritt und ermöglicht auf der Landstraße zügige Zwischenspurts von 60 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit von gut 130 km/h erlaubt auch längere Autobahnfahrten, der ë-C3 Aircross fühlt sich jedoch im Bereich um 120 km/h am wohlsten. Das Advanced-Comfort-Fahrwerk mit progressiven hydraulischen Anschlägen filtert Schlaglöcher und Querfugen sauber heraus, ohne den Aufbau stark wanken zu lassen. Die Lenkung arbeitet beim Rangieren leichtgängig und gewinnt mit Tempo an Gewicht, was das Fahrgefühl stabiler wirken lässt. Der gemessene Verbrauch von knapp 20 kWh pro 100 Kilometer bleibt im Vergleich zu Modellen wie dem Hyundai Inster durchschnittlich und begrenzt die praxistaugliche Reichweite auf etwa 250 Kilometer.

Alltagstauglichkeit und Fazit

Im Alltag profitiert der Citroën ë-C3 Aircross von seinem kleinen Wendekreis von gut 11 m und der kompakten Karosserie, was Rangieren und Einparken erleichtert. Anhängelasten von bis zu rund 600 kg decken leichte Anhänger und Fahrradträger ab. Positiv wirken die komfortable Federung und das für einen Kleinwagen ordentliche Geräuschniveau bei Autobahntempo. Kritisch bleibt die einfache Basisausstattung mit einteiliger Rückbank und Smartphone-Halterung statt Infotainmentsystem. Die durchschnittliche Effizienz drückt die Reichweite im Alltag unter die Normangabe, die zweijährige Herstellergarantie wirkt im Wettbewerbsumfeld knapp. Insgesamt empfiehlt sich der Citroën ë-C3 Aircross als komfortables und praktisches Elektroauto für Stadt und Umland, wenn einfache Materialien und ein reduziertes Infotainment akzeptiert werden.

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