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Citroen Ami (9A)

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Fahrzeugeinordnung

Im Juni 2020 kam der Citroën Ami (9A) in Frankreich auf den Markt, in Deutschland folgte der Vertrieb später mit Schwerpunkt auf Großstädten. Als zweisitziges Elektro-Leichtfahrzeug ist diese Variante im Markenportfolio klar unterhalb klassischer Kleinwagen positioniert und orientiert sich stärker an Roller- und Mopednutzern als an traditionellen Autofahrern.

Durch die Einstufung als leichtes Vierradmobil und die mögliche Nutzung mit Führerscheinklasse AM richtet sich der Citroën Ami (9A) vor allem an Jugendliche, urbane Pendler und Carsharing-Flotten. Im Wettbewerbsumfeld bewegt er sich zwischen dem Renault Twizy und elektrischen Kleinstwagen.

Stärken
  • Ermöglicht günstige
  • einfache Elektromobilität für Einsteiger
  • Fährt kompakt und wendig im Stadtverkehr
  • Fährt mit Mopedführerschein
  • spricht viele Jugendliche an
Schwächen
  • Sehr begrenzte Sicherheitsreserven ohne Airbags
  • Keine Heizung
  • Komfort im Winter eingeschränkt
  • Niedrige Höchstgeschwindigkeit begrenzt Einsatzradius deutlich
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Motoren

Im Citroen Ami (9A) arbeitet ein einfacher Elektroantrieb, der konsequent auf kurze Strecken in der Stadt ausgelegt ist. Der Elektromotor leistet 6 kW (8 PS) und ermöglicht in der Fahrzeugklasse L6e eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Dieses Tempo reicht im dichten Stadtverkehr aus und orientiert sich eher am Verkehrsfluss von Rollern und Mopeds. Die Energie liefert ein Lithium-Ionen-Akku mit 5,5 kWh. Unter günstigen Bedingungen erlaubt er rund 75 Kilometer Reichweite, sodass sich alltägliche Wege innerhalb der Stadt in der Regel ohne Nachladen bewältigen lassen. Im Schnitt verbraucht der Ami etwa 8 kWh auf 100 Kilometer. Damit liegen die Betriebskosten meist unter denen vieler Kleinwagen. Geladen wird über ein integriertes Kabel an der Haushaltssteckdose, nach ungefähr vier Stunden ist die Batterie wieder voll. Der Motor treibt die Vorderräder über ein einstufiges Übersetzungsgetriebe an, wodurch der Ami ohne Schaltarbeit ruckfrei anfährt.

Sicherheit

Eine Euro-NCAP-Bewertung liegt für den Ami nicht vor. Als Leichtfahrzeug der Klasse L6e unterliegt er nicht den üblichen Crashtest-Vorschriften für Pkw, was die Sicherheitsauslegung klar begrenzt. Die Fahrgastzelle nutzt ein einfaches Stahlgerippe mit Kunststoffaußenhaut, das Gewicht spart, aber nur einen eingeschränkten Aufprallschutz bietet. Airbags fehlen vollständig, der Schutz beruht auf der stabilen Grundstruktur und einfachen Dreipunktgurten, die bei niedrigen Geschwindigkeiten einen Basisschutz schaffen.

Auch bei der aktiven Sicherheit bleibt die Technik bewusst schlicht. Systeme wie Spurhalteassistent, Notbremsassistent oder Abstandsregelung stehen nicht zur Verfügung, deshalb helfen vorausschauende Fahrweise, eine einfache Bremsanlage und die geringen Fahrleistungen, Gefahrensituationen früh zu vermeiden. Fahrten auf schnellen Außerortsstraßen eignen sich nur sehr eingeschränkt. Ein Gebläse mit Heizfunktion hält die Frontscheibe frei und verbessert die Sicht bei Regen oder Kälte. Im dichten Stadtverkehr erleichtern die gute Übersicht und das niedrige Tempo das Fahren, ersetzen aber keine modernen Rückhaltesysteme.

Ausstattung

Beim Citroën Ami (9A) steht eine stark reduzierte Serienausstattung im Vordergrund. Sie senkt die Produktionskosten und rückt den Einsatz im Stadtverkehr in den Mittelpunkt. Im Innenraum dominieren robuste Kunststoffe und offene Ablagefächer, der Kofferraum fasst 63 Liter und erweitert sich praktisch durch Stauraum im Fußraum und hinter den Sitzen. Ein fest montierter Halter für das Smartphone ersetzt ein integriertes Infotainmentsystem: Navigation und Musik laufen über das eigene Gerät, die Bedienung bleibt dadurch überschaubar. Eine klassische Innenraum- oder Sitzheizung fehlt, stattdessen arbeitet ein Gebläse mit Heizfunktion an der Frontscheibe und hält die Sicht frei. Seitenscheiben lassen sich manuell ausstellen und unterstreichen den einfachen Aufbau. Außen trägt die Karosserie eine hellblaue Grundfarbe. Optionale Aufkleber und Zubehörteile verändern vor allem die Optik, nicht die Funktion. Im Vergleich zu klassischen Kleinwagen bleibt der Citroën Ami (9A) damit im Alltag zweckmäßig, wirkt aber bewusst schlicht. Diese Reduktion erleichtert die Reinigung und verringert mögliche Defekte.

Modellbeschreibung

Seit 2020 tritt der Citroën Ami (9A) als elektrisches Leichtfahrzeug zwischen Roller und klassischem Kleinwagen an. Das nur zweisitzige Stadtfahrzeug fährt mit niedrigem Tempo, geringen Kosten und einfacher Technik. Es zielt auf Jugendliche, Kurzpendler und urbane Sharingflotten. Seine Stärken sind das bequeme Heimladen und der leichte Führerscheinzugang. Komfort und Sicherheitsausstattung bleiben deutlich hinter gewöhnlichen Personenkraftwagen zurück.


Elektrischer Stadtwürfel positioniert sich zwischen Roller und klassischem Kleinwagen

Konzept und Einordnung

Der Citroën Ami (9A) setzt die Idee des Stadtautos eigenständig um und gilt rechtlich nicht als klassischer Pkw, sondern als leichtes Vierradmobil der Klasse L6e. In Deutschland reicht dafür der Führerschein AM, was den Zugang für Jugendliche und viele urbane Nutzergruppen öffnet. Der Zweisitzer schließt die Lücke zwischen Roller, Leichtkraftfahrzeug und Kleinwagen und tritt eher gegen Fahrzeuge wie den Renault Twizy als gegen konventionelle Stadtautos an. Das Konzept richtet sich klar auf kurze Wege, Sharingflotten und gewerbliche Einsätze, bei denen ein wendiges, wettergeschütztes Elektrofahrzeug gefragt ist, das deutlich günstiger bleibt als ein vollwertiger Elektro-Pkw.

Design und Karosserie

Die Karosserie folgt einem strikt funktionalen Ansatz: Front und Heck wirken nahezu identisch, ebenso die Türen. Das reduziert die Zahl der Bauteile und vereinfacht die Produktion. Eine Außenhaut aus Kunststoff sitzt auf einem Stahlgerippe, das das Gewicht niedrig hält und trotzdem für die notwendige Steifigkeit sorgt. Die sehr kompakten Abmessungen erleichtern das Einparken in engen Innenstadtlücken und verleihen dem Fahrzeug einen fast würfelförmigen Auftritt, der stärker an urbane Mobilitätslösungen als an klassische Autos erinnert. Optional erhältliche Buggy- oder Cargo-Varianten übertragen dieses Grundkonzept auf Freizeit- und Lieferanwendungen, ohne das Layout grundlegend zu verändern.

Innenraum und Praktikabilität

Im Innenraum dominiert Zweckmäßigkeit. Zwei einfache Sitze bieten auf kurzen Distanzen ausreichend Platz, das große Glasdach und die hoch montierten Scheiben lassen den engen Raum hell und vergleichsweise luftig wirken. Der Kofferraum fasst 63 Liter und fällt damit klein aus, zahlreiche Ablagen im Fußraum und neben den Sitzen ergänzen den Stauraum für Taschen oder kleinere Einkäufe. In der Nutzfahrzeugvariante entfällt der Beifahrersitz, hinter einer Trennwand entsteht ein Laderaum von 260 Liter, insgesamt lassen sich bis zu 400 Liter Fracht und 140 kg Zuladung transportieren. Damit eignet sich der Ami auch für Lieferdienste auf der letzten Meile oder innerbetriebliche Transporte auf Firmengeländen.

Antrieb und Fahrverhalten

Der Elektroantrieb leistet 6 kW (8 PS) und bezieht seine Energie aus einem 5,5 kWh großen Akku. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 45 km/h und passt zu Tempo-30-Zonen und dichtem Stadtverkehr, auf mehrspurigen Ausfallstraßen wirkt der Ami dagegen überfordert. Eine Reichweite von rund 75 Kilometer deckt typische Pendel- und Einkaufswege ab, der Verbrauch von etwa 8 kWh pro 100 Kilometer hält die Betriebskosten niedrig. An der Haushaltssteckdose benötigt der Akku ungefähr vier Stunden zum Laden, was den Einsatz auf tägliche Kurzstrecken mit Laden über Nacht oder während der Arbeit ausrichtet. Federung und Lenkung sprechen direkt an und fördern die Wendigkeit, auf schlechten Straßen geht dies spürbar zu Lasten des Komforts.

Sicherheit und Fazit

Bei der Sicherheit zeigt der Citroën Ami (9A) klare Grenzen. Als Leichtfahrzeug ohne Airbags und ohne Assistenzsysteme wie Notbrems- oder Spurhalteassistent erreicht er nicht das Schutzniveau eines Kleinwagens, zumal keine standardisierten Crashtests vorgeschrieben sind. Das geringe Tempo und die übersichtliche Karosserie helfen, Risiken im Stadtverkehr besser einzuschätzen, ersetzen moderne Rückhaltesysteme aber nicht. Insgesamt eignet sich der Ami als Zweitfahrzeug, Sharingfahrzeug oder Lieferfahrzeug für kurze Distanzen, weniger als einziges Alltagsauto. Wer diese Einschränkungen akzeptiert, erhält ein schlichtes Elektro-Leichtfahrzeug mit klarer Ausrichtung auf einfache, kostengünstige Mobilität in der Stadt.

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