Bentley Flying SpurSeit 2013

  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Preis
für Flying Spur V8 (Benzin, 507 PS)
Fahrzeugeinordnung

Der Bentley Flying Spur ist der Nachfolger des Continental Flying Spur und betrat im Jahr 2013 die automobile Bühne. Im Vergleich zum Vorgänger haben sich die Abmessungen nur unwesentlich verändert. Auch die Top-Motorisierung bleibt vom Prinzip her mit dem standesgemäßen Sechsliter-W12-Motor, der jetzt 625 PS leistet, unverändert. 2016 schob Bentley noch eine zehn PS stärkere S-Variante nach. Daneben ist noch ein V8-Triebwerk mit 507 PS beziehungsweise 528 PS in der S-Version im Angebot.

In dieser PS-kräftigen Upper-Class der Luxus-Limousinen misst sich der Bentley Flying Spur mit Konkurrenten wie dem Rolls-Royce Ghost, dem Maserati Quattroporte oder den verschiedenen Varianten der Mercedes S-Klasse, wie etwa dem S 600 oder der AMG-Version S 63.

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Stärken
  • großer Komfort
  • Allradantrieb kaschiert Gewicht
  • luxuriöses Interieur
Schwächen
  • nur wenige Assistenzsysteme
  • hoher Preis
  • wenig Konnektivität
Daten
Motorenwerte
Leistung
373 kW / 507 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
5,2 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
295 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
254 g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
10,9 l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
E

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Bentley Flying Spur Aussenansicht Heck schräg statisch schwarz
  • Bentley Flying Spur Aussenansicht Front schräg statisch blau
  • Bentley Flying Spur Aussenansicht Heck schräg statisch schwarz
  • Bentley Flying Spur Innenansicht statisch Studio Vordersitze und Armaturenbrett beifahrerseitig
  • Bentley Flying Spur Aussenansicht Front schräg statisch silber
  • Bentley Flying Spur Aussenansicht Seite schräg statisch silber
  • Bentley Flying Spur Aussenansicht Front dynamisch blau
  • Bentley Flying Spur Innenansicht statisch Studio Vordersitze und Armaturenbrett
  • Bentley Flying Spur Aussenansicht Front schräg dynamisch dunkelblau
  • Bentley Flying Spur Aussenansicht Heck schräg dynamisch blau
  • Bentley Flying Spur Innenansicht statisch Studio Detail Rücksitze und Flaschenkühler
  • Bentley Flying Spur Aussenansicht Heck schräg dynamisch schwarz
  • Bentley Flying Spur Innenansicht statisch Studio Rücksitze fahrerseitig
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der 5,30 Meter lange Bentley Flying Spur rangiert ganz oben im Luxus-Segment und wird mit dem 625 PS 6,0-Liter-W12-Benziner zur schnellsten Bentley-Limousine aller Zeiten. Auch die beiden „schwächeren“ V8-Versionen mit 507 PS beim Flying Spur V8 und 528 PS im Flying Spur V8 S stehen für standesgemäßen Vortrieb. Der serienmäßige Allradantrieb sorgt dabei stets für sichere Kraftübertragung und kaschiert dazu noch einigermaßen erfolgreich das üppige Gewicht von knapp 2,5 Tonnen.

Ebenso wichtig wie der Antrieb ist der luxuriöse Fahrkomfort. Aufgrund der Luftfederung und der aufwendigen Geräuschdämmung bewegt sich der Flying Spur hier auf sehr hohem Niveau. Ein Bentley Flying Spur fährt nicht, er gleitet dahin. Allerdings wird das glänzende Ausstattungsbild durch das Fehlen von zeitgemäßen Sicherheitssystemen getrübt.

Motoren

Motoren

Für den Bentley Flying Spur stehen ein V8- und ein W12-Biturbo-Benziner in je zwei Leistungsstufen jeweils zur Wahl, wobei die S-Version stets die leistungsstärkere Version darstellt. Die Spanne reicht von 507 PS bis 635 PS, die Höchstgeschwindigkeiten von 295 bis 320 km/h und der Durchschnittsverbrauch von 10,9 bis 14,4 Liter pro 100 Kilometer. Ein Allradantrieb ist ebenso serienmäßig wie die Achtgang-Automatik

  • Benziner (V8- und W12-Biturbo)
  • Achtgang-Automatik
Motordetails anzeigen
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Sicherheit

Sicherheit

Der Bentley Flying Spur liefert bei der Sicherheit ein zwiespältiges Bild ab. Die passiven Sicherheitssysteme lassen mit einer Armada von elf Airbags sowie einer Karosserie, die einer rollenden Trutzburg gleicht, kaum Wünsche offen. Bei den aktiven Helfern bietet die Luxus-Limousine dagegen nur schmale Kost. Weder ein Totwinkel- und Spurhaltewarner noch Notbremsassistent oder Voll-LED-Scheinwerfer sind für das 183.855-Euro-Auto erhältlich

Zur Sicherheitsausstattung zählen:

  • 11 Airbags
  • Parksensoren und Rückfahrkamera
  • Tempomat
Sicherheitsausstattung anzeigen
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Ausstattung

Ausstattung

Beim Flying Spur folgt Bentley der klassenüblichen Ausstattungs-Strategie, bei der eine vernünftige Serienausstattung durch viele Optionen den persönlichen Vorlieben angepasst werden kann. Zur Auswahl stehen eine Vielzahl von Lacken, Interieur-Applikationen, verschiedene Lederfarben und Felgen-Designs. Darüber hinaus bietet Bentley ein vorkonfiguriertes Ausstattungs-Zusatzpaket namens „Mulliner Specification“ an.

Zur Basis-Serienausstattung gehören:

  • Navigationssystem
  • 8-Zoll-Touchscreen
  • 440 Watt Audiosystem
  • Premium-Lederausstattung in 4 Farben
Ausstattungsdetails anzeigen
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Wer sich einen Bentley Flying Spur gönnt, erwartet etwas Besonderes. Die britisch-deutsche Luxus-Limousine überzeugt mit souveränen Fahrleistungen und einem nobel ausstaffierten Innenraum, leistet sich aber bei Infotainment- und Fahrassistenzsystemen große Schwächen.


Vorderansicht - schräg
Der serienmäßige Allradantrieb sorgt dafür, dass die 2,5-Tonnen-Limousine stets genug Traktion hat.
Seitenansicht

Der 4,0-Liter-V8-Benziner im Bentley Fyling Spur bringt im Vergleich zum W12-Zylinder deutlich weniger Gewicht auf die Vorderachse ist mit 507 PS dennoch nicht untermotorisiert unterwegs. Da der Flying Spur so agiler ist als die Top-Version mit 635 PS, wäre diese Version für Selbstfahrer die erste Wahl. All jene hingegen, die gerne rechts hinten Platz nehmen, freuen sich über die Souveränität des W12-Triebwerks, das mit maximal 635 PS, 800 Nm Drehmoment und überragender Laufkultur kaum noch Wünsche offenlässt.

Komfortbetont

Der serienmäßige Allradantrieb sorgt dafür, dass die 2,5-Tonnen-Limousine stets genug Traktion hat, und kaschiert dazu elegant das Gewicht, wenn es auf kurvigen Strecken mal schneller vorangehen soll. Durch die in vier Stufen verstellbare Luftfederung bleibt der Komfort sowohl auf schlechten Straßen als auch Autobahnen auf einem konstant hohen Niveau. Auch die Geräuschdämmung lässt kaum einen störenden Ton in die Fahrgastzelle dringen. So kann man losgelöst vom Treiben, das um die 5,30 Meter lange Luxus-Limousine herum tobt, entspannt dahingleiten.

Materialien top, Assistenten flop

Die Materialien im Innenraum passen zum geschmeidigen Antrieb, auch wenn bei der einen oder anderen Taste die Verwandtschaft zu VW-Modellen allzu deutlich durchschimmert. Den Wünschen sind kaum Grenzen gesetzt: Eine große Anzahl von verschiedenen Lackfarben, Applikationen und Ledersorten ist erhältlich. Bei der Verfügbarkeit moderner Infotainment- und Assistenzsysteme sieht das ganz anders aus: weder Totwinkel- noch Spurhaltewarner, aktiver Notbrems-Assistent oder Voll-LED-Scheinwerfer sind für den Flying Spur zu haben. Und auch das Smartphone lässt sich nirgendwo im Bordsystem verbinden.

Fazit zum Bentley Flying Spur

Beim Bentley Flying Spur gibt es viel Licht, aber auch etwas Schatten. Bei Antrieb, Luxus und Komfort wird die britisch-deutsche Luxuslimousine ihrem High-Class-Image gerecht. In puncto Assistenzsystem und Konnektivität kann die zwischen 183.855 Euro und 212.129 Euro teure Luxuskarosse Konzernbruder Golf nicht das Wasser reichen.

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