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Audi A6 Avant (C5)

Kombi19982005
(119 Bewertungen)
Gebraucht ab
1.900 €
Leasing ab
638,99 €
Fahrzeugeinordnung

Der Audi A6 Avant (C5) erschien 1997 auf dem Markt und wurde 2004 von der nächsten Baureihe des Audi A6 (C6) abgelöst. Die Kombiversion der oberen Mittelklasse avancierte schnell zum Liebling der Modellreihe und fand auch bei den Dienstwagenfahrern Anklang. Dass eine Klimaautomatik serienmäßig war, tat dem Interesse sicher keinen Abbruch, ebenso wie die Mehrlenker-Vorderachse, die die Fahrdynamik förderte. Wer den besonderen Aufritt suchte, war mit der höhergelegten Allrad-Version A6 allroad quattro gut bedient. Den krönenden Abschluss lieferte Audi zum Ende der Bauzeit, als die Über-Version A6 Avant RS6 plus mit 480 PS auf den Markt kam. Konkurrenten waren das T-Modell der Mercedes E-Klasse und der BMW 5er Touring.

Stärken
  • effiziente Geräuschdämmung nach der Modellpflege
  • gutes Fahrwerk mit Mehrlenker-Vorderachse
  • viele Motorisierungen inklusive RS6 plus
Schwächen
  • empfindliche Querlenker
  • Kraftstoffpumpe beim 2.5 TDI V6
  • Luftmassenmesser öfters defekt
Leistung
92 kW / 125 PS
0 - 100 km/h
12 s
Höchstgeschwindigkeit
198 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
-
Verbrauch (komb.)*
-
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Audi Avant mauserte sich schnell zu einem ernsthaften Konkurrenten im Segment der Business-Kombis der Oberen Mittelklasse. Audis Anspruch, im Kreis der Premiumhersteller Fuß zu fassen, schlug sich in einer ausgezeichneten Qualität nieder. Dazu kamen eine ansehnliche Silhouette und ein großer Kofferraum mit einem Volumen von 455 bis 1590 Litern. Allerdings war der Quattro-Allradantrieb bei den stärkeren Motoren fast schon Pflicht, wenn man dynamisch unterwegs sein wollte, hatte der Frontantrieb trotz der sehr guten Mehrlenker-Vorderachse bisweilen Traktions-Probleme. Um dieses Manko zu neutralisieren, war der Avant straffer abgestimmt. Zudem zeigten sich bei diesem Audi A6 hier und da Schwächen mit den Querlenkern der Vorderachse oder den Luftmengenmesser und die allroad-Fahrer klagten bisweilen über Probleme mit der Luftfederung.

Communitybewertungen

5 Sterne
0
4 Sterne
2
3 Sterne
1
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
Antrieb
Fahrdynamik
Komfort
Emotion

Lucy_Buchi
Negativ sind die Steuern und Versicherung, die sich weit von Neuwagen abheben.
bonnieandclyde
Wir empfehlen diesen Wagen, weil er ein schicker Kombi mit Flair ist. Achtet man darauf, als was der Vorbesitzer diesen Wagen in Gebrauch hatte, kann man eine Menge Spaß damit haben, und das noch lange. Gute Pflege wird belohnt. Schlechte Pflege dafür fürchterlich bestraft, aber zurecht! Sobald man sich an die ungewohnte, einer schleifenden Kupplung ähnelnden Getriebeakustik gewöhnt hat, macht gerade Stadtverkehr sowie stop and go richtig Spaß. Ein Motor, der sich in diesen Situationen zwischen 1000 und 1400 Umdrehungen bewegt, schont wirklich die Nerven.
GyversDicker
Seiner Zeit ein ausgewogenes Fahrzeug. Ich würde aber ob fortgeschrittenem Alter nur noch nach Wenigfahrern aus Privathand schauen. Und dennoch warten übliche Baustellen: Fahrwerk, Flexrohre, Schleifring, Türschlosskontakte, Heckwischerdüse!, Dachkantenrost. Da nutzt auch wenig fahren nichts.

Motoren

Der Audi A6 Avant der Baureihe C5 bot eine Vielzahl von Motorisierungen. Das Leistungsspektrum begann bei 110 PS im 1.9 TDI und reichte bis hin zu 480 PS im RS6 plus. Entsprechend weit gespreizt war auch die Normverbrauchsspanne von 5,8 Liter und 157 g/km CO2 im Basisdiesel bis zu 18,7 Liter und 443 g/km CO2 im Topmodell. Eine Premiere gab es bei den Getrieben, wo erstmals eine stufenlose Multitronic-Automatik zum Einsatz kam. Als Alternative standen eine 5-Gang-Wandlerautomatik sowie die manuellen 5- und 6-Gang-Schaltungen zur Wahl. 

  • erstmals Stufenlose Multitronic
  • Leistungsspektrum von 110 PS bis 450 PS

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Bei der Sicherheit gab der Audi A6 Avant kein einheitlich positives Bild ab. Der Kombi hatte vier Airbags serienmäßig, allerdings kosteten seitliche Luftsäcke im Fond und ein Seitenschutz Aufpreis. Auch ESP war teilweise nur optional erhältlich.  

 

So solide der Audi A6 Avant erschien, im Euro-NCAP-Crashtest holte die C5-Baureihe nur drei von fünf möglichen Sternen. Der Grund für dieses durchwachsene Abschneiden waren eine sehr harte Motorhaube, die für Fußgänger und deren Köpfe im Falle eines Zusammenstoßes alles andere als optimal war sowie die hohen Belastungen der Insassen bei einer Kollision.

 

Zur Sicherheitsausstattung zählten:

  • ESP (teilweise optional)
  • vier Airbags
  • Parksensoren (teilweise optional)

Ausstattung

Auch der A6 Avant profitierte von der Ausstattungs- und Materialoffensive, die Audi beim Start der C5-Baureihe ausrief, um im Premiumsegment ganz vorne mitspielen zu können. So gab es auch beim Avant serienmäßig eine Klimaautomatik, eine elektronische Differentialsperre (EDS), vier elektrische Fensterheber und vier Airbags.

 

Auf der langen Aufpreisliste fand man Extras wie ein Bose-Soundsystem, Xenonscheinwerfer oder eine Luftfederung an der Hinterachse. Mit der Modellpflege im Mai 2001 wurde die Geräuschkulisse im Innenraum deutlich reduziert und beim Infotainment bot Audi neben dem Navigationssystem nun auch einen TV-Empfang.

 

Mit dem A6 allroad quattro folgte Audi dem beginnenden Crossover-Trend, allerdings war bei dieser höher gelegten Version die Motorenauswahl geringer und immer mit dem Allradantrieb kombiniert. Die Preise für den Offroad-Avant mit 20,8 Zentimeter Bodenfreiheit starteten bei rund 40.000 Euro für den den 2.5 TDI.

 

Zur Serienausstattung gehörten:

  • elektronische Differentialsperre (EDS)
  • vier elektrische Fensterheber
  • Klimaautomatik

Modellbeschreibung

Der Audi A6 Avant vervollständigte die Modellpalette der Baureihe C5 gleich mit zwei Derivaten – dem klassischen Kombi und dem A6 allroad, mit dem Audi im Frühjahr 2000 dem Crossover-Trend folgte.


Ein besonderes Schmankerl war der RS6 plus mit 480 PS.

Die Mission des Audi A6 (C5), der sein Debüt 1997 feierte, war klar: Mit dieser Baureihe wollte sich Audi bei den Limousinen der oberen Mittelklasse im Kreis der Premiumhersteller etablieren. Deswegen wurde auch eine Qualitätsoffensive initialisiert, die maßgebend für alle folgende Audi-Modelle werden sollte. Wie die Limousine profitierte auch der A6 Avant von der neuen Stoßrichtung und wurde sehr schnell zu einer beliebten Alternative zum T-Modell der Mercedes E-Klasse und dem BMW 5er Touring. Mit dem höhergelegten A6 allroad bekam der Avant ein zusätzliches Derivat, mit dem die aufkommende Nachfrage nach Crossover-Modellen befriedigt werden sollte.

 

Topmodell RS 6 plus nur als Avant

 

Wie bei der Limousine ließ die Motorenauswahl beim Audi A6 Avant C5 kaum Wünsche offen. Vor allem bei den Benzinern konnte man zwischen verschiedenen Ausbau- und Hubraumstufen wählen. Ein besonderes Schmankerl stellte der RS6 plus mit 480 PS dar, der gegen Ende des Modellzyklus auf den Markt kam und nur als Avant zu haben war. Wer nicht ganz so viel unbändige Kraft inklusive entsprechendem Spritkonsum wollte, entschied sich für eine weniger hochgezüchtete Version des 4,2-Liter-V8 mit 300 PS. Für Traktion sorgte hier serienmäßig der Quattro-Allradantrieb, der bei schwächeren Modellen optional war, da der Frontantrieb trotz der Mehrlenker-Vorderachse bisweilen an seine Grenzen stieß.

 

Bei den Dieselmotoren reichte die Leistung bis zu vergleichsweise geringen 180 PS, die aus einem 2,5 Liter-V6-Aggregat generiert wurden. Der Einstiegs-Vierzylinder 1.9 TDI hatte zunächst 110 PS und schaffte später mit der Pumpe-Düse-Technik 130 PS, welche deutlich besser zum A6 Avant passten. Bei den Getrieben setzte Audi erstmals auf die stufenlose Multitronic-Automatik, die dem Komfortbedürfnis der Autofahrer Rechnung tragen sollte, sich aber auf lange Sicht nicht durchsetzte.

 

Modellpflege senkt Lärmpegel

 

Die Verarbeitungsqualität war beim Audi A6 Avant der Baureihe C5 sehr hoch. Vor allem im Innenraum achteten die Ingolstädter auf eine ansprechende Materialanmutung. Die Instrumente bekamen einen Chromring und das Cockpit einen höheren Softlackanteil. Das „Schöner-Wohnen-Gefühl“ verbesserte sich noch mit der Modellpflege 2001, bei der der Geräuschpegel in der Fahrgastzelle um etwa 40 Prozent, beziehungsweise um zwei Dezibel gesenkt wurde. Ausschlaggebend dafür waren neue Dämmmaterialien, dickere Seitenscheiben, eine steifere Konstruktion des Autos und geringere ungefederte Massen. Bei der Sicherheit schnitt der Audi A6 C5 dagegen nicht berauschend ab und bekam im Euro-NCAP-Crashtest lediglich drei von fünf Sternen.

 

Fazit zum Audi A6 Avant C5 (Typ B)

 

Mit dem Audi A6 Avant etablierte sich der Ingolstädter Automobilbauer im Kreis der Premiumhersteller. Aufgrund seines großen Kofferraums mit einem Volumen von 455 bis 1590 Litern und der ansehnlichen Silhouette avancierte der Kombi schnell zu einem gefragten Modell. Gegen Ende des Modellzyklus 2004 brachte Audi mit dem RS6 plus eine 480 PS-Powerversion heraus, die ausschließlich dem Avant vorbehalten war. Auch die Mehrlenker-Vorderachse, die noch heute bei Audi-Modellen mit längseingebauten Motor verwendet wird, sorgte für Komfort und Dynamik.

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