Aston Martin Vantage (VH / 2.Gen.)Seit 2009

Fahrzeugeinordnung

Der Aston Martin Vantage V8 basiert auf der VH-Plattform (Vertical Horizontal Generation 2), die noch unter der Regie von Ford entwickelt wurde. Wie das Chassis ist auch die Karosserie zum Großteil aus Aluminium. Mit einer Länge von 4,38 Metern ist der Vantage deutlich kürzer als zum Beispiel ein Aston Martin Vanquish.

Der Vantage wird seit 2005 produziert, hat also schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Während des Modellzyklus brachten die Briten dazu immer wieder Sondermodelle heraus, die sich entweder durch einen stärkeren Motor oder durch eine besondere Ausstattung von den Serien-Modellen unterscheiden. Darüber hinaus gibt es die üblichen Modellpflegen und verschiedene Varianten, wie einen Roadster oder eine Version mit V12-Motor. Die Haupt-Konkurrenten sind die verschiedenen Varianten des Porsche 911.

... mehr
Stärken
  • formschönes Design
  • herzhafter Motorklang
  • vernünftige Fahrleistungen
Schwächen
  • veraltetes Infotainment
  • nur Front- und Seitenairbags
  • keine Assistenzsysteme
Daten
Motorenwerte
Leistung
421 kW / 572 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
3,9 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
328 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Für einen Aston Martin ist der Vantage zum Preis von knapp 110.000 Euro eher günstig. Das Einstiegsmodell Aston Martin Vantage V8 ist ganz eindeutig gegen den Porsche 911 Carrera S positioniert. Das Duell englischer Luxus gegen Zuffenhausener Perfektion geht in punkto Fahrdynamik allerdings klar zugunsten des Porsche 911 aus.

Im Innenraum beeindruckt der Vantage mit einigen extravaganten Details wie dem Glas-Schlüssel oder hochwertigem Leder. Doch die edle Anmutung zieht sich nicht konsequent durch das Cockpit, zu sehr schimmert bei dem einen oder anderen Hebel beziehungsweise Schalter die Ford-Herkunft durch. Im Laufe des Modellzyklus hat der Vantage einige Facelifts erfahren, die neben einer spürbaren Kraftkur von 41 Extra-PS die Knöpfe-Vielfalt im Innenraum tilgten.

Außerdem wurde die Modellpalette des Vantage weiter aufgefächert: Inzwischen ist auch ein Roadster zu haben und der Vantage S bringt mit 436 PS noch einmal zehn PS mehr als die Basisversion auf die Straße. Die Spitze der Vantage-Modellreihe bildet der V12 Vantage S mit 573 PS.

Motoren

Motoren

Beim Aston Martin Vantage stehen zwei V8-Triebwerke zur Auswahl, die 426 PS beziehungsweise 436 PS leisten. Die Leistungsspitze ist der Sechsliter-V12 mit 573 PS. Der Durchschnittsverbrauch reicht – je nach Motor und Getriebe – von 12,9 Litern pro 100 Kilometer bis hin zu 14,7 Litern pro 100 Kilometer.

  • V8- und V12-Motoren mit 426 bis 573 PS
  • 6-Gang-Handschaltung oder automatisiertes 7-Gang-Getriebe
Motordetails anzeigen
null
Sicherheit

Sicherheit

Der Aston Martin Vantage ist bei der Sicherheit sowohl im aktiven als auch im passiven Bereich nur unterdurchschnittlich. So fehlen zum Beispiel Kopfairbags und auch moderne Assistenzsysteme wie ein Notbremsassistent oder Totwinkel-Warner. Immerhin sind ab Werk ein gewöhnlicher Tempomat, Parksensoren hinten sowie ein Reifendruckkontrollsystem an Bord.

Zur Sicherheitsausstattung zählen:

  • vier Airbags
  • Parksensoren hinten
Sicherheitsausstattung anzeigen
null
Ausstattung

Ausstattung

Zu Luxuswagen gehört eine möglichst reichhaltige Serienausstattung. Da macht der Aston Martin Vantage keine Ausnahme. Edles Leder und bequeme Sportsitze sind ab Werk verbaut. Highlight ist der Schlüssel aus Glas. Deutlich schwächer schneidet der Aston Martin Vantage bei der Konnektivität und den Assistenzsystemen ab. Da bietet der schmucke Brite nur Hausmannskost.

Zur Serie gehören:

  • Lederausstattung
  • OLED-Displays
Ausstattungsdetails anzeigen
null
Beschreibung

Modellbeschreibung

Der Vantage ist der meistverkaufte Aston Martin und positioniert sich als britischer Porsche-Rivale. Die Modelle mit V8-Motor wollen dem 911 Carrera S den Schneid abkaufen, der V12 Vantage S nimmt es mit dem 911 Turbo auf. Bei der Agilität hat der Zuffenhausener die Nase vorne, doch der Brite punktet mit seinem verführerischen Design.


Infotainment und Fahrassistenten entsprechen nicht mehr dem aktuellen Standard.

Der Aston Martin Vantage als Basis-Baureihe ist der Einstieg in die große Familie der britischen Luxus-Sportwagenschmiede. Seit 2005 ist der Vantage V8 auf dem Markt und hat mittlerweile mehrere Updates und Auffrischungen hinter sich. Neben diversen Sondermodellen bildet der V12 Vantage S mit 573 PS die sportliche Sperrspitze der Aston Martin Vantage-Modellreihe.

Transaxle-Bauweise für fast perfekte Balance

Das Thema Downsizing ist bei Aston Martin noch nicht angekommen: Zur Auswahl stehen zwei Motoren – ein V8- und ein V12-Triebwerk. Und schon die Durchschnitts-Normverbräuche geben die Briten – je nach Motor und Getriebe – mit 12,9 bis 14,7 Litern pro 100 Kilometer an.

Der 4,38 Meter lange Zweisitzer ist eindeutig gegen den Porsche 911 Carrera S positioniert und bietet mit der Transaxle-Bauweise (Motor vorne, Getriebe hinten) eine fast perfekte Gewichtsverteilung, um es mit dem Kurvenmeister aus Zuffenhausen aufzunehmen. Doch ganz reicht es nicht zum Gipfelsturm. Obwohl sich der Aston Martin Vantage V8 beim Agilitäts-Kapitel ganz beachtlich schlägt, erreicht er nicht die Wendigkeit eines Porsche 911. Der starke V12 Vantage S hat dazu mit Traktionsproblemen an der Hinterachse zu kämpfen.

Veraltete Technik

Die VH-Plattform (Vertical Horizontal) bietet dank der Leichtbau-Konzeption gute Voraussetzungen, um im Kapitel Dynamik mit der deutschen Konkurrenz mitzuhalten. Doch bei der Elektronik bleibt der Aston Martin zurück: Infotainment und Fahrassistenten entsprechen trotz diverser Nachbesserungen nicht mehr dem aktuellen Standard – da zeigt es sich, dass der Aston Martin Vantage schon ein paar Jahre alt ist. Darüber täuschen auch nicht die edlen Details wie das weiche Leder oder der Glasschlüssel hinweg.

Fazit zum Aston Martin Vantage

Der Vantage ist der Einstieg in die luxuriöse Welt der englischen Sportwagenschmiede und hat sich für die Briten ausgezahlt: Der Vantage ist der meistverkaufte Aston Martin aller Zeiten. Der 4,38 Meter lange Zweisitzer ist agil, erreicht aber nicht die Querdynamik-Werte eines Porsche 911, schlägt sich aber ganz beachtlich und kombiniert dies mit einem ordentlichen Langstrecken-Komfort. Lediglich beim Infotainment und den Assistenzsystemen verliert der Brite gegenüber den Wettbewerbern etwas an Boden.