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NISSAN Micra

Nissan Micra
NISSAN Micra

NISSAN Micra als Gebrauchtwagen oder neuer Mini

Vom Nissan Micra hat es seit 1982 diverse Baureihen gegeben. Seit September 2013 ist die neue Version in Deutschland erhältlich. Die Ausstattung der einzelnen Modelle ist unterschiedlich und reicht vom Visia First als Basismodell über den Micra Acenta bis hin zur Luxusversion Nissan Tekna.


Die Modellgeschichte des Micra von Nissan
Nicht nur als neues Fahrzeug, auch als Gebrauchtwagen erfreut sich der Nissan Micra großer Beliebtheit. Die junge Generation bevorzugt dabei die Modelle, die seit 2010 auf der Straße sind. Aber das neue Facelift des Micra wird sicher alle begeistern, die neben der Optik auch Wert darauf legen, mit einem sportlichen Kleinwagen günstig und umweltfreundlich unterwegs zu sein.
Ursprünglich wurde das Auto als Dreitürer gebaut. Für den europäischen Markt erfolgte die Produktion im spanischen Nissanwerk. Ab 1985 gab es dann auch ein fünftüriges Modell. Ausschlaggebend für die Beliebtheit war unter anderem der günstige Preis, der heute beim Basismodell knapp über 11.000 Euro liegt.

Aufsehen erregte die erste Micra-Generation vor allen Dingen durch die Motorisierung. Serienmäßig wurde ein 5-Gang-Schaltgetriebe verwendet. Gegen einen Aufpreis war aber auch eine 3-Stufen-Automatik mit Wandlerüberbrückungskupplung möglich. In den 80er Jahren hatte der japanische Hersteller damit fast ein Alleinstellungsmerkmal, denn dieses Getriebe war für einen Kleinwagen äußerst ungewöhnlich.
1989 erhielt der Micra dann ein weiteres Facelift. Die Fahrzeugfront wurde runder und die Übergänge zwischen Scheinwerfern, Stoßfängern und Kotflügeln fließender. Der zweischlitzige Kühlergrill sollte die Vorderfront ein wenig moderner aussehen lassen. Drei Modellvarianten gab es ab Herbst 1989, und zwar:

• L als Basismodell – in Deutschland bekannt als Nissan Micra Hit
• LX mit einer Heckklappenfernentriegelung, Mittelkonsole und geteilt
klappbarer Rückbank. Außerdem hatte die LX-Version getönte
Scheiben.
• Super S war die sportliche Version, ausgestattet mit Breitreifen,
Drehzahlmesser und Sportsitzen.

Die Modelle LX und Super S wurden optional mit einem Faltdach angeboten, das aus dem Nissan Micra ein Cabrio machte. Das Faltdach ließ sich elektrisch bedienen und in dieser Cabrioversion trug das Auto die Bezeichnung Micra Topic.
Nissan baute in den letzten Jahren darüber hinaus immer wieder Sondermodelle des Micra. Bekannt ist zum Beispiel der Micra Peppermint, der in Metallic-Mintgrün lackiert war. Für alle Micra Modelle ab 1989 gab es ausschließlich einen 1,2-Liter-Benzin Motor mit 54 PS mit geregeltem Katalysator. 2005 wurde anlässlich des 25. Geburtstages des Kleinwagens eine Sondermodellreihe gebaut, die die Bezeichnung „25th Edition” trug. Ein Extra-Logo am Heck und die elegante Ausstattung in Silbergrau sorgten damals für Aufsehen. Diese Autos wurden jedoch nur in einer begrenzten Stückzahl produziert und finden sich nur noch gelegentlich in einer Übersicht über Gebrauchtwagen der Marke Nissan.

Auch eine Sportversion des Micra K 12 (2003 bis 2010) gab es unter der Modellbezeichnung 160SR. Ausgestattet mit einem 1,6-Liter-Benzin Motor mit 110 PS überraschte der Kleinwagen mit Sportspoilern, Aluminiumfelgen und einer serienmäßigen Vollausstattung mit funkgesteuerter Zentralverriegelung und Klimaanlage.

Manche Micra-Modelle kamen nie nach Deutschland
Allein für den japanischen Markt vorbehalten war das Micra Cabriolet. Es wurde seit 1997 gebaut. Bilder davon kann man aber immer wieder im Rallyesport bewundern, denn das unter der Modellbezeichnung March bekannte Auto wird besonders beim Rallyecross gern eingesetzt. Bei einer gezielten Suche im Internet findet man Bilder dieses Modells und auch das eine oder andere Video.

Ebenfalls nur in Japan fährt die Kombi-Version des Micra, die dort die Modellbezeichnung March Box trägt. Die neuen Modelle des Kleinwagens von Nissan, die nach Europa und Amerika ausgeliefert und inzwischen in England produziert werden, sind nur noch als 5-Türer erhältlich, was dem Kleinen von Nissan ein kompaktes und doch gestrecktes Aussehen verleiht.

2003 wurde vieles anders
Anfang 2003 entstand die dritte Generation des Micra. Das Design war jetzt rundlicher und sollte damit ganz besonders die weibliche Kundschaft ansprechen. Ein weiteres Facelift erfolgt im Jahr 2005. Die Frontpartie wurde komplett verändert. Sie bot nun einen vergrößerten Lufteinlass, der sich unterhalb des Kennzeichens befand, eine neue Stoßleiste und die Vorbereitung für den Einbau von Nebelscheinwerfern. Außerdem waren die vorderen Blinker jetzt weiß.
Zwischen Herbst 2005 und März 2009 produzierte Nissan von dieser Version auch ein C+C-Modell (Cabriolet/Coupé). Für die Dachkonstruktion zeichnete hier die Firma Karmann verantwortlich. Die Modellreihe, die auch als K12 bezeichnet wurde, konnte sich insgesamt aber am Markt nicht im gleichen Maße durchsetzen wie das Vorgängermodell K11, sodass die Produktion kurzfristig Mitte 2010 komplett eingestellt wurde.

Trotzdem wurde der Nissan Micra im Jahr 2007 vom ADAC zum Auto des Jahres mit den wenigsten technischen Ausfällen gewählt. Auch beim Euro-NCAP-Crashtest war der Micra noch im Jahr 2010 mit 30 Punkten für den Insassenschutz, 21 Punkten für den Fußgängerschutz und 39 Punkten für den Kinderschutz eines der am besten bewerteten Fahrzeuge.

Der neue Nissan Micra aus dem Jahr 2011
Nissan hat inzwischen seine Produktionsstätten ausgedehnt und baut Autos nicht mehr nur in Japan und Großbritannien, sondern auch in Thailand, Indien, Mexiko und China. Der Nissan Micra, der im März 2011 auf den Markt nach Deutschland kam, wurde in Thailand produziert.
Folgende Änderungen zu den Vorgängermodellen waren zu verzeichnen:

• Die neu entwickelte V-Plattform, die bei geringem Gewicht eine hohe
Stabilität bietet.
• Die veränderten Karosseriemaße und der vergrößerte Radstand, die für
mehr Platz im Innenraum sorgen.
• Den Micra gibt es ab sofort nur noch als 5-Türer.
• Die Bogenlinien oberhalb der Seitenfenster sind markant wie eh und je
und ein Markenzeichen und Erkennungsmerkmal der Baureihe.

Für den Markt in Deutschland und Europa stehen zwei verschiedene Dreizylinder-Benzinmotoren zur Verfügung. Der Käufer kann wählen zwischen einem Saugmotor und einem Antrieb mit Kompressor. Beide Motorenvarianten haben einen Hubraum von 1,2 Litern. Diese Motoren verbaut Nissan zum Beispiel auch im Qashqai.
Die Kompressorversion soll nach Herstellerangaben günstiger im Verbrauch sein und einen geringeren CO2-Ausstoß aufweisen. Durch die Aufladung entspricht die Leistung der eines 1,5-Liter-Saugmotors. Weitere Verbesserungen der Effizienz werden erreicht durch ein Start-Stopp-System und die Direkteinspritzung. Beide Motoren können sowohl mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe als auch mit einer stufenlosen CVT-Automatikschaltung kombiniert werden.

So sieht die Ausstattung des Micra seit 2011 aus
Unabhängig davon, welche der drei Modellvarianten man anschaut, die Serienausstattung des Micra ist – wie es bei japanischen Herstellern üblich ist – sehr gut. Dazu gehören unter anderem:

• Sechs Airbags – für Fahrer, Beifahrer, an den Seiten und durchgehende
Kopfairbags vorn und hinten
• ESP – elektronisches Stabilisierungsprogramm
• ABS mit Bremsassistent
• Antischlupfregelung TRC (Traction Control System)

Die Modelle Visia First, Acenta und Tekna im direkten Vergleich
Visia First heißt das Basismodell des Nissan Micra. Serienmäßig verfügt das Auto über eine elektrische Servolenkung und eine höhenverstellbare Lenksäule. Vorn sind elektrische Fensterheber eingebaut, die Außenspiegel sind manuell verstellbar. Die Rücksitzlehne ist klappbar, kann aber nicht geteilt werden. Auf den Rücksitzen befinden sich Isofix-Halterungen für Kindersitze und natürlich ist die Zentralverriegelung mit einer Funkfernbedienung versehen. Die Räder sitzen auf 14-Zoll-Stahlfelgen. Das Grundmodell Visia First wird ohne Aufpreis nur in Weiß oder Schwarz ausgeliefert. Als Sonderausstattung steht hier nur das Comfort-Paket zur Verfügung mit folgenden Bestandteilen:

• Metallic-Lackierung
• Manuelle Klimaanlage mit Pollenfilter
• CD-Radio mit vier Lautsprechern

Die Grundausstattung beim Micra Acenta ist schon deutlich umfangreicher. Sie besteht aus:

• Klimaautomatik mit Pollenfilter
• Elektrisch verstellbaren Außenspiegeln
• Einer Geschwindigkeitsregelanlage mit Tempomat
• Einem CD-Radio mit vier Lautsprechern
• Einem Bordcomputer
• Einer teilbaren und klappbaren Rücklehne

Der Micra Acenta ist das einzige Modell, das auch mit einer CVT-Automatikschaltung erhältlich ist. 175er Reifen auf 15-Zoll-Stahlfelgen sorgen für eine gute Straßenlage.
Wer noch mehr Wert auf Komfort bei einem Kleinwagen legt, findet das beim Modell Tekna. Grundsätzlich sind alle Ausstattungsmerkmale des Acenta vorhanden. Zusätzlich hat der Micra Tekna aber noch ein Glasdach, Regensensoren, Leichtmetallfelgen und einen Parkguide zu bieten. Außerdem verfügt dieser Nissan über Nebelscheinwerfer und das Navigationssystem Nissan Connect mit einem 5-Zoll-Farbdisplay bereits in der Serienausstattung.

2014 soll das Jahr des neuen Nissan Micra werden
Seit September 2013 ist das neue Modell in Deutschland verfügbar. Nissan ist bekannt dafür, die gesamte Modellpalette auf dem Automarkt zu bedienen. Luxuslimousinen wie der GT-R mit einem Preis von über 100.000 Euro, SUVs wie der Qashqai oder sein kleinerer Bruder Juke und eben auch Kleinwagen wie der Nissan Micra bedienen im Grunde jeden Kundenwunsch.
Bei Neuentwicklungen legt der Hersteller großen Wert auf Datenschutz und ähnliche Themen, die die Absicherung neuer Ideen gegenüber den Mitbewerbern am Markt ermöglichen. Auch aus dem Facelift für den Micra wurde lange ein Geheimnis gemacht und jeder Kontakt zur Presse vermieden.
Jetzt aber steht er bei jedem Händler und kann sich sehen lassen. Modifizierungen an Kotflügeln, Scheinwerfern, Stoßfängern und der Motorhaube, zusammen mit der v-förmigen Chromleiste auf dem Kühlergrill, sollen zeigen, dass der Micra ein echter Nissan mit innovativen Ideen geworden ist.

Das Design ist nach wie vor rund, aber die diversen Zusatzausstattungen und die hochwertige Technik sollen dazu beitragen, dass aus dem ehemals als „Frauenauto” bezeichneten Micra jetzt ein Fahrzeug für alle Geschlechter und Generationen geworden ist.

Fazit:
Der Kleinwagenmarkt ist auf dem Neuwagen- und Gebrauchtwagensektor heiß umkämpft und Hersteller wie zum Beispiel Nissan müssen sich etwas einfallen lassen, um hier bestehen zu können. Das klare Konzept hat aber seine Vorteile. Ein Kleinwagen, der überwiegend im Stadtverkehr gefahren wird, benötigt zum Beispiel keinen Dieselmotor. Die 60 zu 40 klappbare Rückbank erhöht das Ladevolumen für größere Einkäufe und der ausschließlich mit 5 Türen produzierte Micra bietet Komfort beim Einsteigen sowohl im Cockpit als auch im Fond. Die Preisgestaltung ist moderat und schon die Serienausstattung der drei Modellvarianten überzeugt.

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